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Neue Helden braucht das Schland

Spieglein, Spieglein an der Wand

Für manche Dinge im Leben gibt es einfach keine vernünftige Erklärung. Zum Beispiel für die EURO-Krise. Nein, natürlich geht es in diesen Tagen nicht um den Abgesang auf unsere Lei(d)twährung, die Ängste der halben Nation beziehen sich vielmehr auf den „Italien-Fluch“. Kann Deutschland endlich in einem Turnier gegen die Squadra Azzuri gewinnen? Oder werden wir wiedermal mit hängenden Köpfen akzeptieren, dass wir nur die „Meister der Herzen“ sind?

Aber wie um alles in der Welt kann es sein, dass ein simples Fußball-Spiel, das in der Regel gerade mal 90 Minuten dauert, alle anderen Krisen dieser Welt (einschließlich der privaten und persönlichen) so in den Hintergrund drängt? Nun, astrologisch gesehen ist das ganz einfach. Die Krise, ausgedrückt über das mundane Quadrat von Uranus-Pluto, zeigt sich in allem, das auch nur annähernd die Voraussetzungen eines Spiegel-Phänomens erfüllt.

Ob es dann DER Euro oder DIE Euro ist, spielt für's kollektive Erfahrungsspektrum kaum eine Rolle. Deswegen macht es auch durchaus Sinn, die Beteiligten des Halbfinales zwischen Deutschland und Italien auf ihre Funktion als Ereignisträger abzuklopfen. Auch wenn man mit Fußball eigentlich nichts anfangen kann. Für alle, die jetzt vor allem eine schnelle Ergebnisprognose erwarten, haben wir schon mal vorab unseren Orakel-Hund Haba befragt. Jeder hat ja heutzutage ein Orakel-Tier, also hat Loop! dem tibetischen Haushund einen neuen Job verschafft. Exakt bei Mond-Mars Konjunktion durfte er zwischen deutschem und italienischem Fressnapf wählen. Und siehe da, Deutschland wird gewinnen.

Fairerweise sei gesagt, dass wir im italienischen Orakeltopf prophylaktisch einige alte Nudeln drapiert hatten, im deutschen lag natürlich ein saftiges Kotelett. Wir hätten genausogut auch einen Freund bitten können, uns um 16:30 h die Frage zu stellen, ob sein Lieblingsverein Deutschland gegen Italien gewinnt. Die Antwort wäre, nach einer ausgiebigen Analyse der Fragehoroskops, dieselbe gewesen. Nachdem das nun klar ist, darf man sich entspannter den astrologischen Hintergründen widmen.

Jogi Löw und das Dreieck des Grauens

Über Löws aktuelle Venus-Auslösung haben wir hier schon reichlich geschrieben. Und bisher haben sich alle damit verbundenen Befürchtungen nicht erfüllt. Aber am Donnerstag-Abend wird sich zeigen, ob das alles nur das Vorspiel eines Dramas war, oder wirkliche Transformation der eigenen Begrenzungen. Denn Löws Venus wird jetzt endgültig zum Träger des mundanen Zeitgeschehens. Die halbe Welt schaut zu, wenn er mit seiner Steinbock-Venus  versucht, das „Dolce Vita“ des italienischen Stils als nette Farce zu entlarven. Sein Gegenüber, Cesare Prandelli, ist ja der energetische Prototyp der berüchtigten Haltung. Löwe-Sonne mit Zwillings-Mond, dazu Venus-Jupiter Konjunktion über die Zeichengrenzen von Jungfrau und Waage hinweg.

 

Während Löw also für seine Erfolge richtig ackern muss (Mars-Venus-Saturn Konjunktion im Steinbock), vor jedem Spiel 500-Seiten Dossiers über den Gegner liest und analysiert und entsprechende Spielzüge wieder und wieder einstudiert, holt sich sein Gegner mal eben himmlische Hilfe bei den Mönchen vom Orden der Kamaldulenser. Und pilgert, nach erfolgreicher Vorrunde, tatsächlich mitten in der Nacht samt Trainerstab 20km zum nächsten Kloster. Und man könnte befürchten, dass der Papst zwar Deutscher, aber Gott ein Italiener ist.

Als wäre das alles noch nicht schlimm genug, wird sich am Donnerstag auch noch die Sonne symbolisch gegen Löws Venus stellen. Pluto brodelt also in den inneren Tiefen, Uranus zerrt und fordert Erneuerung, und die Sonne verlangt zudem noch Einfühlungsvermögen und mütterliche Instinkte. Alles nur um gegen 21:10 deutscher Zeit, in einem Fußballspiel aufzuzeigen,  wie alte Systeme, Statistiken und Flüche überwunden werden können.

Und der italienische Trainer? Der hat „Uranus“, im Trigon zu sich selbst und das an diesem Abend so exakt, wie es nur sein kann. Zudem turnt Jupiter noch in der Nähe seines Mondes herum, ja Zuversicht und glückliche Umstände haben einen Namen – Cesare Prandelli. Allerdings hat das alles einen großen Haken – es ist ziemlich fremdbestimmt und muss sich nicht als Ergebnis zeigen. Uranus bringt eben dann und wann glückliche Umstände, wie zB beim Elfmeterschießen. Man fühlt sich großartig unter Jupiter-Mond. Das Leben ist eine bunte Wundertüte und man ist sich sicher, dass man Europameister wird. Auch wenn man nicht wirklich weiß, wieso, warum und wie und deshalb aus den guten alten Catenaccio wieder aus der Mottenkiste holt.

Und Jogi? Der liest vermutlich gerade wieder die Analyse der Kölner Sporthochschule, wägt und wendet innerlich hin und her, um am Ende merkur-uranisch wieder einen rauszuhauen. Einen Neuen, einen Joker, einen mit dem niemand gerechnet hat. Oder einen, mit dem alle gerechnet haben, einfach erst mal sitzen lässt.
Die offizielle Lesart ist also klar. Ein Spiel dauert 90 Minuten und am Ende gewinnt Italien. Warum auch immer. Aber bevor jetzt Trübsinn ausbricht, betrachten wir das alles nochmal aus einer anderen Perspektive.

Der Italien-Fluch

Statistik lügt nicht und es ist tatsächlich so, dass Deutschland in einem großen Turnier noch nie gegen Italien gewonnen hat. Und vor allem die letzte Niederlage, das 0-2 im WM-Halbfinale 2006 in Dortmund, hat wirklich weh getan. Und auch damals war Jogi ja schon mit an Bord, als Schatten von Klinsmann. Und siehe da, betrachtet man das Auslösungschart des 0-1 mit Jogis Radixplaneten, wird schnell klar, warum es kam, wie es kommen musste. Mundan eine Mars-Neptun Opposition, die exakt in diesem Moment auf der Spielachse AS-DS stand. Und Jogis Merkur-Uranus Opposition ebenfalls. Noch Fragen?

Abgesehen davon, dass damals auch noch Pluto Löws Jupiter besetzte (der Druck im eigenen Land Weltmeister zu werden), und die Sonne in Opposition zu seinem Radix-Saturn stand. Und wer war der Übeltäter?

Marcello Lippi, der damalige Coach der Italiener hatte, wie der Zufall es so will, seinen Radix-Mars in Konjunktion mit dem Spiel Mars stehen. War also genau in diesem Moment auch eingebunden in die gesamte Figur. Als Initiator, als Auslöser, als Mars eben.

Ein Augenblick der Geschichte geschrieben hat. Und wenn wir es mit Abstand betrachten, durchaus nicht nur negativ für Deutschland. Denn zum Sommermärchen 2006 gehörte eben auch das, der Schock, die tiefe Trauer, kurz vor Zieleinlauf zu scheitern. Um dann wie Phönix aus der Asche nochmal aufzuerstehen und ein grandioses kleines Finale gegen Portugal abzuliefern, das um Klassen besser war, als das langweilige Endspiel zwischen Italien und Frankreich.  


Der Blick nach vorne

Nun gibt es auch im kommenden Spiel für Löw einen astrologischen Killermoment, in dem sich alles entscheiden kann. Für oder gegen ihn. Einen Moment, in dem er stellvertretend ein Zeichen setzen kann.

Genau dann, wenn seine Venus gegen 20:59 h vom AS des Spiels überlaufen wird und gleichzeitig Pluto am AS auf- und die Sonne am DS untergeht. Wieder eine Achse, wieder eine komplette Auslösung. Nur diesmal bringt der Gegner nichts ein, steht lediglich dabei und betrachtet das Ganze. Es liegt einzig an Löw und dem Team selbst, ob dieser Moment ein Neuanfang und Triumph oder eine Wiederholung der Geschichte wird.

Denn auch, wenn wir - oberflächlich betrachtet - Cesare Prandelli in dieser Analyse den Vorzug geben müssten, Schicksal ist keine Einbahnstraße. Es kann gestaltet und verändert werden und mitten im größten Sturm werden oft auch neue Helden geboren. Die stellvertretend aufzeigen, wie man mit Uranus-Pluto Quadraten umgehen kann. Prandelli ist dabei nur ein Zaungast, Löw und die jüngste Mannschaft aller Zeiten sind die eigentlichen Akteure.

In der Zwischenzeit hat unser Orakelhund Haba auch die alten Nudeln aus dem Italien-Topf verputzt, was uns wieder zur Frage aller Fragen zurück bringt - wer wird denn nun Europameister? Kein Team, das eigentlich nur aus einem Star-Spieler besteht, keines das nur perfekten Ergebnisfußball zelebriert und auch keines, das sich nur auf alte Systeme stützt. Damit ist eigentlich auch alles gesagt, oder? 

(Eine ausführliche, zeitbezogene Prognose gibt’s hier: Halbfinale: Deutschland - Italien).

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Mittwoch, 17. Juli 2019

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