Loop!

Das Thema

Zukunft: Sind Prognosen astro-logisch?

Prognose1TitelNur noch wenige Wochen trennen uns vom nächsten, neuen Jahr und dem Anlass entsprechend werden sich schon bald wieder überall auf der Welt Wahrsager und Hellseher aus ihren himmlischen Fenstern lehnen und ihren ganz speziellen Ausblick auf die kommenden Zeiten mit uns teilen. Darunter auch viele Astrologen, die im Gegensatz zu ihren Kolleginnen und Kollegen aus der Esologie-Szene, Begründungen für ihren Blickwinkel auf das kommende Jahr liefern können. Weil nämlich Saturn jetzt im Steinbock steht, Pluto ebenfalls und Uranus in den Stier wechselte. Oder man wird auf den Wechsel von Jupiter in den Schützen eingehen, und ganz „fortschrittliche“ Sterndeuter zusätzlich auch noch die Stellungen von Orcus und Eris einbeziehen.

Erstaunlich bleibt dabei der Umstand, dass sich wohl kaum einer der kommenden Propheten in den vergangenen Jahren auf irgendwelche, nachweisbaren Erfolge im Bereich der Zukunftsdeutung berufen kann, weil sie entweder zu wichtigen Ereignissen keine Aussagen gemacht haben oder damit weitestgehend daneben lagen.

Wobei ja schon bei der Verwendung des Begriffs Prognose die ersten Fragen auftauchen: 

Sind astrologische Vorhersagen überhaupt Prognosen? Oder fallen sie nicht eher in den Bereich der Wahrsagerei? 

Denn laut Wikipedia gibt es zwischen Wahrsagerei und Prognose erhebliche Unterschiede:

Die Prognose (griechisch πρóγνωσις prognosis ‚Vorwissen‘ oder ‚Voraus-Kenntnis‘), deutsch Vorhersage oder Voraussage, selten auch: Prädiktion (lat. praedicere ‚voraussagen‘) ist eine Aussage über Ereignisse, Umweltzustände oder Entwicklung in der Zukunft. Von anderen Aussagen über die Zukunft (z. B. Prophezeiungen) unterscheiden sich Prognosen durch ihre Wissenschaftsorientierung. Wissenschaft und Methodologie der Prognosen ist die Prognostik, in weiterem Sinne die Futurologie.

Im Unterschied zu Prognostikern, die sich auf normale, für jeden grundsätzlich einsichtige Kausalzusammenhänge berufen, beanspruchen Wahrsager, ein den Unkundigen verborgenes Wissen über okkulte Zusammenhänge zu besitzen, das ihnen den Blick in die Zukunft ermögliche. Manche Wahrsager behaupten, einen unmittelbaren intuitiven Zugang zu Wissen über die Zukunft zu haben, auch „Zweites Gesicht“ oder Präkognition genannt, andere interpretieren Zeichen, die sie als Symbole für Künftiges betrachten

aus Wikipedia Prognose und Wahrsagen

Nimmt man diese beiden Umschreibungen als Basis einer Analyse, dann zeigt sich schon jetzt, warum die Zuordnung auch innerhalb der astro-logischen Gemeinschaft umstritten ist. Denn theoretisch sind beide Herangehensweisen möglich:

Prognose1SanduhrEntweder beruft man sich ausschließlich auf den systemischen Hintergrund der Astrologie, auf dessen Dynamik und die Erfahrungen aus der Vergangenheit, die seit Generationen überliefert sind, und deutet dann konsequent nur auf dieser Grundlage. Dann hätte man die Kriterien einer Prognose zumindest was die Vorgehensweise anbelangt weitestgehend erfüllt, selbst wenn man die Wissenschaftlichkeit der Astrologie anzweifeln mag.

Oder man benutzt ein Horoskop bzw.  den Stand der Planeten vor dem Sternenhintergrund einfach nur als Inspiration, um die eigene Intuition anzuregen und auf dieser Basis dank innerer Bilder, Vorahnungen und Assoziationen in die „Zukunft zu blicken“.

Am meisten verbreitet dürfte vermutlich der Mix aus beiden Möglichkeiten sein, eine Prosagung oder Wahrgnose also, die dann eben jeden Zuordnungsrahmen sprengt. Das wiederum macht es natürlich den Kritikern der Astrologie sehr leicht, sie müssen ja nur die entsprechenden Wahr- oder Prosagungen derjenigen nehmen, die sich so gerne mit ihren Ungereimtheiten öffentlich machen, diese dann als falsche Prognosen entlarven, und schon steht damit indirekt das gesamte System am Pranger.

Verständlicherweise  kritisieren deshalb wiederum viele andere Kollegen und Kolleginnen jede Form der astrologischen Prognose als Humbug und Rufschädigung und behaupten, dass so ein Blick in die Zukunft mithilfe astrologischer Methoden gar nicht möglich sei. Sie möchten die „Kirche lieber im Dorf lassen“ und sich hauptsächlich auf das Deuten von persönlichen Horoskopen beschränken.

Kurz und gut – obwohl der Blick in die Zukunft seit Jahrtausenden ein Markenzeichen der Astrologie ist, scheint es bis heute selbst unter Astrologen keine Einigung darüber zu geben, ob dies auf der Grundlage von Planetenstellungen vor dem Zeichenhintergrund überhaupt möglich ist, oder ob alles was diesbezüglich behauptet wird, nicht doch einfach nur eine spezifische Form der Wahrsagerei ist.

Prognose1FraktalErstaunlicherweise findet sich aber in all diesen Auseinandersetzungen, auch seitens der astrologischen Kritiker, kaum etwas über das Objekt all dieser Untersuchungen bzw. Vorhersagen. Das Thema Zeit in seinen drei Ausprägungen – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – spielt dabei so gut wie nie irgendeine Rolle. Es scheint eine stillschweigende Übereinkunft zu geben, dass man die „schlafenden Hunde der Unwissenheit und des Zweifels“ besser gar nicht weckt. Sondern einfach so tut, als wüsste man genau, worüber man da schreibt und spricht, die Zukunft also. Und wer nicht als völliger Dummkopf da stehen möchte, der stellt am besten diesbezüglich keine Fragen, und schon gar nicht die entscheidende: Was bitte ist denn die Zukunft eigentlich? Was wissen wir über sie und gibt es überhaupt Ansätze, sich diesem Phänomen auf rationale Art und Weise zu nähern?

Denn nur dann könnte man zumindest theoretisch zu einem Schluss gelangen, ob es sich hier um die eine oder die andere Art der Zukunftsschau handelt.

Wir blicken so gern in die Zukunft, weil wir das Ungefähre, was sich in ihr hin und her bewegt, durch stille Wünsche so gern zu unsern Gunsten heranleiten möchten.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)

Folgt man den Gedanken des großen Dichters und Denkers, dann ist die Zukunft einfach betrachtet nur eine Leinwand, auf die wir all unsere Hoffnungen und Sehnsüchte (Jupiter-Prinzip), aber genauso unsere Befürchtungen und Ängste (Pluto-Saturn-Prinzip) projizieren können. Dies funktioniert aber nur dann perfekt, wenn wir die Zukunft als völlig offen und frei von Bestimmungen und Zwängen betrachten (kein Saturnprinzip weit und breit). Sobald wir aber beginnen uns mit dem was kommt auf der Grundlage unserer Erfahrungen und unseres Wissens zu beschäftigen, wird schnell deutlich, dass unsere Zukunft, wie auch die aller anderen Wesen, keineswegs völlig offen und unbestimmt ist.

Jedenfalls solange nicht, wie wir in einer Welt und in einem Kosmos leben (oder zu leben glauben), in dem bestimmte Gesetzmäßigkeiten gelten , sprich - in einer saturnal geprägten Wirklichkeit. Natürlich kann morgen früh die Sonne rein theoretisch auch im Westen aufgehen und vielleicht auch überhaupt nicht, aber auf der Basis unserer bisherigen Erfahrungen ist das reine Spekulation. Ebenso unwahrscheinlich ist es, dass uns über Nacht Flügel wachsen werden und wir ab morgen fliegen können, so wie uns das manchmal in unseren Träumen gelingt.

Prognose1MarionetteAber es bleibt eine minimale Restwahrscheinlichkeit, dass dies trotz aller gegenteiligen Erfahrungen und Gesetzmäßigkeiten einmal in 1000 Millionen Jahren eben doch passieren könnte. Jedenfalls schließt selbst die moderne Wissenschaft solche Möglichkeiten nicht mehr komplett aus.  Deswegen bleibt eine gewisse Unsicherheit bestehen, wir können nicht zu 100% davon ausgehen, dass sich bestimmte Abläufe wiederholen werden, je nach Thema, Objekt und Inhalt. Genau das schafft dann Raum für eine offene und nichtfestgelegte Zukunft, in der sich alles bewahrheiten kann, im Guten wie im Schlechten.

Zu 99,9% ist aber genau diese, unsere Zukunft trotzdem nur die Folge unserer momentanen Gegenwart, vor allem wenn wir nur den nächsten Augenblick betrachten. In diesem werde ich aller Voraussicht nach immer noch auf diesem Stuhl vor diesem Computer sitzen und diesen Artikel schreiben. Das Problem der Unschärfe entsteht eigentlich erst dann, wenn der  Blick in die Zukunft größere Zeitspannen umfasst bzw. überspringt. Und trotzdem wird es auch dann bestimmte Dinge geben, die sich nicht einfach auflösen, es sei denn unsere gesamte Wirklichkeitserfahrung löst sich ebenfalls auf oder verändert sich grundlegend.

Wenn wir also von Schicksal oder Bestimmung sprechen, dann sollten wir uns von der Vorstellung verabschieden, dass dies rein esoterische Begriffe sind oder sie irgendeiner Weise aus astro-logischem Denken entstanden sind. Astrologie benutzt lediglich dieses Wissen um Gesetzmäßigkeiten, die mit allergrößter Wahrscheinlichkeit auch „in der Zukunft“ noch Gültigkeit besitzen und zieht daraus die entsprechenden Schlüsse. Genauso wie die äußere Sonne morgen früh wieder im Osten aufgehen wird, wird auch unsere „innere Sonne“ (der Stand der Sonne zum Zeitpunkt unserer Geburt im Zodiak) irgendwann in den nächsten 24 Stunden symbolisch im Osten wieder aufgehen.

Die Gesetzmäßigkeiten des Himmels werden also nur übertragen, nicht erfunden oder im Sinne einer Wahrsagung ausschließlich aus eigenen Vorstellungen oder Eingebungen abgeleitet. Übrigens , meine Prognose im oberen Abschnitt war richtig – ich sitze immer noch auf dem selben Stuhl vor dem selben Computer und schreibe diesen Artikel…

Das astrologische Modell liefert schlicht und ergreifend die besten und nachhaltigsten Argumente für eine absehbare Zukunft, denn nichts und niemand ist in der Lage, die Bewegungen unserer Sonne, unseres Mondes und unserer Planeten auch nur ansatzweise zu verändern oder zu manipulieren. Wenn aber die größten und für unser Leben bedeutendsten Objekte in unserer unmittelbaren kosmischen Umgebung in ihren Bewegungen vorhersagbar sind (und zwar über viele Jahrzehnte und Jahrhunderte hinweg mit großer Genauigkeit), warum sollten alle anderen Bewegungen sprich Entwicklungen nicht genauso absehbar sein?

Oder um es einmal mit den Worten eines der größten Genies unserer Zeit auszudrücken:

Gott würfelt nicht… (Albert Einstein).

Allerdings hat diese Vorhersehbarkeit dann eben nur bedingt mit astrologischen Einsichten zu tun, sie hängt vielmehr zum einen von diesem universellen Ursache-Wirkungs-Prinzip ab, das wir tagtäglich erleben und erfahren. In unserem Zeiterleben gibt es nun mal zwangsläufige Entwicklungen, auf jeden Fall aber eine bestimmte Reihenfolge innerhalb derselben. Das Wachstum von Pflanzen folgt bestimmten Mustern, es gibt einen Samen als Ursprung, bestimmte Umstände lassen daraus eine Pflanze entstehen, die wiederum Früchte und Samen trägt und so den Kreislauf schließt. Hier kommt dann auch noch ein weiteres Prinzip zum Tragen, das im asiatischen Raum „das Prinzip des abhängigen Entstehens“ und bei uns „Schmetterlingseffekt“ genannt wird.

Es gibt eben nicht nur das Ursache-Wirkungs-Prinzip, bezogen auf ein Ding, eine Sache, ein Wesen, sondern die Gestaltung dieses Prinzips hängt wiederum auch von anderen Dingen, Sachen und Wesen ab, die zum Teil in keinem ersichtlichen Zusammenhang damit stehen. Alles ist bei genauerer Betrachtung tatsächlich auch mit allem anderen verbunden und wird somit manchmal selbst zur Ursache, während es sich in anderen Zeiten als Wirkung zeigt.

Genau aus diesem Zusammenspiel entsteht dann diese ungeheure Komplexität des Lebens so wie es ist, kaum zu verstehen und noch weniger zu erfassen durch simple eindimensionale Betrachtungen und Weltbilder. Deshalb sind alle Prognosen, die lediglich das Verhalten eines Menschen in seiner Vergangenheit als Grundlage für eine Vorhersage nehmen, von vornherein zum Scheitern verurteilt. Und Systeme, die eindimensional und formelhaft versuchen, diese Komplexität zu ignorieren, taugen ebenfalls nicht für einen Blick in die Zukunft.

Prognose1MoenchWie gut, dass es da immer noch das hochkomplexe System der Astrologie gibt, dass, wenn es richtig verstanden und angewandt wird, zumindest in Teilen dieser Komplexität von Zeit und Raum entspricht. Schlicht und ergreifend deshalb, weil es ja nichts anderes beinhaltet, als diese Komplexität anhand der Planetenbewegungen zu beobachten und auf unser Leben zu übertragen. Allerdings mit der Einschränkung, dass diese Übertragung eben auch ein Höchstmaß an Flexibilität erfordert, wenn man dem Prinzip des Abhängigen Entstehens gerecht werden will. Denn wenn alles mit allem zusammenhängt, dann bedeutet die Stellung von Venus im Steinbock nicht zwangsweise immer das Gleiche. Denn je nachdem, wo sich die anderen Planeten zum selben Zeitpunkt befinden, werden sich gravierende Unterschiede zu bekannten Stellungen in den selben Abschnitten ergeben. Zwar können wir über das astrologische Modell bestimmte Rhythmen und Zyklen erkennen, die tatsächlich auch mit Zyklen in unserem Leben übereinstimmen, trotzdem gleicht eben kein Venus-Durchlauf durch die zehnte Evolutionsphase des Zodiaks einem anderen in jedem Detail. Und somit lässt sich auch astrologisch aus der Vergangenheit nur bedingt eine eindeutige Zukunft ableiten, die man in all ihren Ausdrucksformen ebenso eindeutig beschreiben kann.

Aber verglichen mit allen anderen Möglichkeiten der modernen  „Zukunftsschau“, die selbst heute im Zeitalter von Internet und Medienvielfalt nur sehr begrenzt sind, bietet das astrologische Modell sehr viel mehr, als nur ungefähre Annäherungen (als Beispiel sei hier noch mal eine Aufstellung aller Tore bei der letzten Fußball-Europameisterschaft genannt - EM 2016: Das Ende des Zufalls)

Was aber fürs Erste als Eindruck bleibt – Astrologie eignet sich sehr wohl als Prognoseinstrument und ist keineswegs nur ein Medium für Wahrsager und selbsternannte Hellseher. Im Gegenteil, prinzipiell ist der astrologische Blick in die Zukunft genauso erlernbar wie Kenntnisse im Bereich der Medizin oder der Psychologie. Es werden dabei keine willkürlichen Methoden angewandt, sondern nachvollziehbar systemische Inhalte verknüpft, die in ihrer Gesamtheit sehr wohl bestimmte Tendenzen in der Zukunft sichtbar machen können.

Aber eben nur dort, wo bestimmte Entwicklungen im Sinne eines Ursache-Wirkungs-Prinzips auch in ihrer Ausdrucksform festgelegt sind. Überall dort wo wir dank unseres freien Willens auch in der Lage sind Veränderungen herbei zu führen, ist die Zukunft eben auch nicht eindeutig vorhersehbar, es sei denn, man hätte genaueste Kenntnis über die Absichten, Talente und Fähigkeiten derjenigen, die diese Veränderungen bewirken können. Was das ohnehin komplexe Modell der Vorhersage noch komplexer macht, trotzdem wird man auch dann mit Hilfe des astrologischen der zukünftigen Wirklichkeit immer noch näher kommen, als mit irgendeinem anderen bekannten Prognose-System.

(mehr dazu in Zukunft (2) - mittendrin im Hier und Jetzt).

Bilder (bearbeitet): Pixabay

  • Keine Kommentare gefunden
Bitte erst einloggen, um die Kommentarfunktion freizuschalten.

Samstag, 20. Oktober 2018

Suche

Transite

Samstag, 20. Oktober;
06:06 Uhr
Venus Qui Pluto
Sonntag, 21. Oktober;
13:25 Uhr
Merkur // Jupiter
Sonntag, 21. Oktober;
23:17 Uhr
Merkur // Mars
Montag, 22. Oktober;
13:16 Uhr
Sonne AhQ Neptun
Montag, 22. Oktober;
16:13 Uhr
Sonne # Uranus
Montag, 22. Oktober;
16:34 Uhr
Mars // Jupiter
Montag, 22. Oktober;
21:13 Uhr
Merkur Sex Pluto

Sponsoring

sponsoring

Mit eurem Sponsoring helft ihr uns, auch nach 6 Jahren mit Loop! weiter hochwertige astrologische Information möglichst kostenlos zur Verfügung zu stellen. Wer unsere Arbeit mit einem Betrag seiner Wahl unterstützen möchte, kann das einfach und sicher per Klick auf den Button oben tun. Der Direktlink lautet: PayPal.Me LoopAstro. Herzlichen Dank! 

Kommentare

Translate

dedanlenfritptessv

Login

Loop! verwendet Cookies, Google Analytics sowie einige Social Media Buttons. Um Ihre Privatsphäre zu schützen, benutzen wir als Like & Share Buttons sogenannte Shariff-Plugins, die ein höchstmögliches Maß an Datensicherheit bieten, da sie vor jedem Liken/Teilen Ihre Einwilligung gesondert abfragen. Mit einem Klick auf den nebenstehenden OK-Button stimmen Sie der Verwendung von Cookies und der Datenverarbeitung zu, die in unserer Datenschutzerklärung (Direktlink unten auf jeder Seite) nach der neuen EU-DSGVO ausführlich erklärt ist.
Weitere Informationen Ok Ablehnen