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Amerika: Super Trouper Tuesday

Nachdem in Russland ein neuer, alter Präsident gewählt wurde, gehen Amerikas Vorwahlen in eine neue Runde. Am heutigen Super Tuesday, kurz nach Übergang von Venus in den Stier, die als Regentin nun die Jupiter- und Saturn-Stellungen anschiebt, dürfen Republikaner und solche die es werden wollen, in zehn Staaten den Herausforderer von Präsident Obama mitbestimmen. 410 Delegierte (das sind knapp 18% aller späteren Stimmen) werden gewählt, es könnte also schon eine kleine Vorentscheidung fallen. Indem zumindest einer der Kandidaten vielleicht schon das Handtuch wirft und sich die Arena übersichtlicher gestaltet.

Stier-Jupiter: Geld regiert die Welt

Aber Wahlen in Amerika haben einen etwas anderen Charakter als bei uns. Während in Deutschland über das Parteiengesetz die Finanzierung der politischen Mandatsträger relativ klar umrissen ist, gibt es etwas ähnliches in den USA nicht. Hier zahlt quasi der Wähler über Steuergelder einen erheblichen Anteil am Vermögen der Parteien. Für jede abgegebene und gewonnene Stimme erhalten die dann einen Grundbetrag von 70 Cent. Wer es also schafft, die Wähler zu überzeugen, kann am Ende auch mit entsprechenden Einnahmen rechnen.

Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten - getreu der aktuellen Zeitqualität von Jupiter im Stier und Saturn in Waage - übernehmen neuerdings diese Aufgabe die sogenannten Super-Pacs.


Bisher durften Einzelunternehmer und Firmen die Parteien nur mit Spenden bis zu einer gewissen Höhe unterstützen, jetzt können sich Geldgeber zu Interessengruppen zusammenschließen und einen Kandidaten ihrer Wahl in unbegrenzter Höhe unterstützen. Sie sind dabei völlig frei und unabhängig vom Kandidaten selbst, bestimmen also im Zweifel auch ohne ihn, wie sie das tun.

Gäbe es etwas Ähnliches in Deutschland, wäre die ganze Diskussion um Christian Wulff wohl überflüssig gewesen. Maschmeyer, Pietsch, Gehrke und Groenewald hätten einfach einen Super-Pac  gegründet und damit alles finanziert, was zum Wohle ihres Favoriten beigetragen hätte. Die Frage nach einem Wahlsieg stellt sich also im astrologischen Sinne  ganz anders als gedacht. Wohin fließt das Geld, wer bekommt die meiste wirtschaftliche Unterstützung?

Dieses Geld kauft Werbung und Wählergunst, niemand wird in den USA Präsident ohne entsprechendes Kapital im Rücken. Insofern ist eine astrologische Prognose über den Ausgang der Vorwahlen schwierig, man müsste die Daten sämtlicher Big Spender mit einbeziehen, um ein Gesamtbild zu erhalten. Trotzdem bleiben die Kandidaten zumindest ein persönlicher Spiegel des Systems, zumindest was kurzfristige Aussagen angeht. Anfangs sah es nach einem Kopf-an-Kopf Rennen zwischen Mitt Romney (173 Del.) und Newt Gingrich (33 Del.)aus, mittlerweile hat sich aber Rick Santorum (88 Del.) als zweiter Sieger etabliert. Ron Paul (20 Del.), die Hoffnung vieler junger Wähler, liegt gut gelaunt auf dem vierten, aber auch letzten Platz.

Ein neuer Heiliger

Vor allem der smarte Rick Santorum wird langsam aber sicher in den nächsten Wochen zum neuen Aufsteiger werden. Er ist ein konservativer Hardliner mit religiösem Hintergrund und das entspricht durchaus seinem Geburtsbild, wirkt also authentisch. 
Die Stier-Sonne erscheint als Bewahrer traditioneller Werte und könnte gerade in wirtschaftlichen Krisenzeiten von den Wählern als Alternative zu Obamas Löwe-Attitüden wahrgenommen werden. Seine Jupiter-Neptun Konjunktion Anfang Skorpion weist in auch als Visionär der besonderen Art aus.

Religion scheint für ihn immer ein Kampf um Werte, um gut und böse, richtig und falsch zu sein. Durch das Trigon des laufenden Neptun könnte ihm genau diese Haltung in den kommenden Wochen mehr und mehr Zulauf bringen. 

Gleichzeitig ist er auch ein Hardliner, was Recht und Gesetz angeht. Zwar steht Saturn im Schützen generell nicht unbedingt stark, in der Konjunktion mit dem Galaktischen Zentrum bekommt er aber eine ganz besondere Note. Die Einhaltung einer starren Struktur wird für den Eigner oft zu einer inneren Frage von Leben und Tod, dort wo dies gefährdet ist, ist man auch bereit äußerst konsequent gegen scheinbare Bedrohungen vorzugehen. Das Trigon zu Merkur hilft ihm dabei, diese Haltung auch glaubhaft zu kommunizieren.

Was also den ideellen Teil angeht, ist Rick Santorum der wahre Kandidat der republikanischen Kräfte. Er steht im Prinzip für das Amerika von George Bush, mag smarter erscheinen, ist aber weitaus konsequenter in seiner Sicht und Haltung. Ein Präsident Santorum würde Amerika wieder mittelfristig auf die alten Kriegs-Schauplätze zurück bringen. Für einen Großteil der amerikanischen Wirtschaft also Gold wert.

Aber nicht nur der aktuelle Neptun bringt Rick Santorum große Unterstützung, auch Jupiter, der in den nächsten Wochen immer mehr auf seine Stier-Sonne zuläuft, könnte den Fluss des Geldes zu seinen Gunsten ändern.

Bisher werden ihm lediglich 2,8 Millionen Dollar an Wahlspenden zugesprochen, seingrößter Konkurrent Romney liegt im Kampf ums große Geld mit knapp 37 Millionen Dollar weit vor ihm, selbst Newt Gingrich kommt noch auf das fünffache Volumen.
Wobei der schon heute eine empfindliche Niederlage erleben wird. Denn T-Sonne Quadrat Saturnspricht nicht unbedingt für ein glorreiches Comeback nach einigen Wahlniederlagen, sondern eher für eine mäßige Stimmenausbeute. Selbst Ron Paul könnte ihn heute noch überflügeln, auch wenn er insgesamt mit dem Ausgang wenig zu tun haben wird. Für Überraschungen ist der Hardcore-Liberale aber immer gut. 


Das künftige A-Team - Romney und Rick

Bleibt also noch Mitt Romney. Und auch bei ihm sieht es heute nicht nach dem ganz großen Durchmarsch, geschweige denn nach einer Vorentscheidung zu seinen Gunsten aus. Rick Santorum wird ihn zumindest ärgern, wenn nicht gar erheblich Boden gut machen.

Und am Ende des Tages könnte einer der Kandidaten womöglich schon aus dem Rennen sein. Newt Gingrich wäre zwar der Mann der kommenden Monate, sobald Jupiter in die Zwillinge wechselt. Ob er aber überhaupt noch in den nächsten Wochen antritt, bleibt fraglich. Das Geld fließt zu seinen Gegnern und da er ansonsten auch über wenig persönliche Symphatiewerte bei einer breiten Wählerschaft verfügt, könnte er der erste Aussteiger aus dem Vierer-Club werden.

Romney und Santorum werden dann für ein Kopf-an-Kopf Rennen in den nächsten Monaten sorgen, bei dem der smarte Jungstar mit der Stier-Sonne mehr und mehr in den Mittelpunkt rücken könnte. Wenn er eine kurze Schwächephase im März übersteht, denn danach würde sich das Blatt zu seinen Gunsten wenden. Und Mitt Romney müsste, um doch noch zu gewinnen, Santorum ein Angebot machen, dass dieser nicht ausschlagen kann. Als Team wären sie dann tatsächlich eine ernsthafte Konkurrenz für Barack Obama.

(meta - 06.03.2012, 12:52 h)

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