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"Dies ist MH370, guten Morgen!"

Der Jüngste, der verschwindet, irgendwo am Himmel oder im Meer, heißt Moheng Wang. Ein kleiner, rundlicher Junge, fast noch Baby, sensibler Krebs-Mond bei Zwillinge-Sonne, vorm stationären Quadrat des Neptun. Er ist noch nicht allzu lange auf der Welt, viel zu kurz, selbst für eine Stippvisite. Neugierig, flexibel, empfindsam, robust, ambivalent wie viele aus dem 3. Zodiak-Prinzip. Das Licht geht an, wenn man sein strahlendes  Gesicht auf Fotos sieht. Moheng ist nicht mal zwei Jahre alt. Als Neptun zum dritten Mal über seine Sonne gelaufen ist, sitzt er in der Phantom-Maschine überm Luftraum von Vietnam, mit seinen Eltern - der Papa Angestellter einer amerikanischen Consulting-Firma, die Mama arbeitet bei einem Software-Unternehmen aus China. Alle wollen aus dem Urlaub nach Peking, heim.

Die Dinge sich verwirren sich, als ein Flugzeug im Nebel der Unwissenheit verloren geht. Boeing MH370, die heute immer noch die halbe Welt sucht und nicht findet, an zahllosen, wechselnden Orten. An diesem Tag hat Moheng im Zeit-Combin Sonne-Mars-Konjunktion im Widder. Wie seine gibt es viele Geschichten um den Flug, der bei Fische-Sonne von Erde, Feuer, Wasser oder Luft verschluckt wurde. Transite, die sich ähneln und die vermutlich keiner überlebt hat.

Anfang der Woche erklärte man die 239 Passagiere und Besatzungs-Mitglieder für tot. Darunter fünf kleine Kinder. Heute kommt die Nachricht, dass erstmals Teile, die zur Boeing gehören könnten, geborgen worden sind. Es bleiben Ahnungen, ein paar Nummern auf Listen, Wehmut, Faktoren dieses großen Rätsels, bei dem so viele kleine Pannen passierten, auf der Unterlage von Hysterie, Mystery und Verschwörungs-Theorien. Nach wie vor bieten sich neue Erklärungen, Meinungen an. Aber kein Trost für die Familien. Stattdessen nur weitere Anker für weitere Interpretationen, auch astrologisch fast täglich ein neuer Versuch. Zum Beispiel die Geburtstags-Dopplungen. Bei Opfern von Unfällen gar nicht so ungewöhnlich. Hier aber finden sich viele gleiche Sonnenstände und öfter sogar das gemeinsame Jahr. Zum Beispiel bei denen, die im "Passenger Manifest" als Nr. 23, 30, 7, 89 und 68 gelistet werden. Allein diese fünf haben an einem 17. Januar Geburtstag, standen unter Waage-Mars im Quadrat zu ihren Steinbock-Sonnen, als die Spur der Boeing sich verlor. Zwei kamen sogar am selben 17. Januar 1955 auf die Welt, zwei andere 1959, einer 1978. Solche Timing-Zufälle bringen noch mehr Grübelei, was auch immer die kühle Statistik über "Normalitäten" zu sagen mag. Und: Viele der Passagiere hatten heftige Transite - von Uranus-Pluto und/oder Saturn. Die Verwandten bleiben entsetzt über den Umgang ohne Erklärungen zurück. Grund genug, den Beginn der Nacht, als Flug MH370 verschwand, Minute um Minute noch einmal anzusehen. 

Für die Menschen, die immer noch verzweifelt auf ihre Liebsten warten (rechts mehrere der Passagier-Doppel-Horoskope) und nicht glauben wollen, dass sie nicht wiederkommen sollen, wird der "Vorfall" MH370 ja viel mehr bleiben, als nur ein schnell vergessener Spuk der Welt-Geschichte. Dieser Tag, der 8. März, mag ihnen endlose Zeiten bringen, in denen die Traurigkeit nicht mehr weicht. Kinder, Eltern, Großeltern, wo auch immer sie sind, wie ausradiert, die Lebendigen und die Toten. Über den "offiziellen" Absturz wurden die Wartenden per SMS benachrichtigt.

Während zahllose Experten und freiwilligen Detektive die Meere und Satelliten-Karten auch heute wieder nach Wrackteilen absuchen. Während wieder neue Plan-Quadrate ausgemacht sind. Immer noch aber herrscht Chaos, von Ratlosigkeit bis hin zu einem Klima schärfster Kritik an "Verschleierungen". Der Mond ist heute erstmalig über die Sonne der letzten paar Worte gelaufen, die aus dem Flugzeug gesprochen wurden und eine Verbindung zum Leben schufen, das draußen, abseits der Maschine, nun mal weiterging. Kurz vorm mundanen Neumond dringt Sonne jetzt auch bis zur Widder-Sonne des Copiloten Fariq Bin Abdul Hamid vor, die unter scharfem Uranus-Transit stand. Von ihm soll der letzte Funkspruch gestammt haben. Die Welt ist ungeduldig. Es müsste sich nun langsam etwas klären, bei der Anwendung von Millionen technischer Möglichkeiten. Aber es regiert immer noch Neptun. "Allright. Good Night!" sagte nicht Kapitän Zaharie Bin Ahmad Shah, der eine Löwe-Sonne hat, sondern nach letzten Erkenntnissen der Copilot selbst zuletzt zur Boden-Kontrolle. Aber nichts wurde oder war allright. Ab da ging offenbar alles schief. Wenn man astrologisch genauer hinschaut, allem Anschein nach aber schon kurz vorher.

Interessant ist nämlich gerade diese Frage: Wer sass da eigentlich am Steuer? Normalerweise gibt es ja einen "Flying Pilot" - oft der 1. Offizier - während der Kapitän die Rechts-Verantwortung trägt, die Abläufe überwacht und dann gern auch den Funk-Verkehr übernimmt. Manchmal wechseln sich beide allerdings ab, eher selten jedoch auf kurzen Strecken. Links nun das astrologisch kommentierte Protokoll des MH370-Funk-Verkehrs (größer klickbar - blau unterlegt die Flugzeug-Ansagen), das eigentümlicher Weise bislang nur als Abschrift, aber nicht im O-Ton im Netz zu finden ist. Sicher sei man sich, heisst es aus Malaysia, dass der Copilot sprach.

Dazu passt auch, dass er als etwas unformalerer Typ galt. Wen wundert's bei Sonne im akuten Fokus von Uranus-Pluto?Außer der 'etwas lockeren Art' der Funk-Sprüche (die englischen Details übersetzt aus dem Mandarin-Original im TELEGRAPH), die befragte Analyse-Experten bemerkten, seien allerdings keinerlei Auffälligkeiten sichtbar gewesen. Liest man jedoch dann die Mitschrift, wird an kleinen sprachlichen Eigenheiten schnell deutlich, dass sich hier nach wenigen Minuten ein Wechsel andeutet - nur feststellbar, wenn man genau mitliest.

Das angemerkt "Lockere" nämlich tritt erst etwa ab 0 Uhr 50 (Kuala Lumpur Zeit) in Erscheinung, zusammen mit der zweiten, unerwarteten Identifikation der Maschine gegenüber der Flug-Sicherung, die zuvor längst stattgefunden hatte. Während in den ersten Minuten der übliche Modus der Funk-Sprache noch deutlich eingehalten wird (der Kapitän war als sehr genauer Profi bekannt - Jungfrau-Mars), mit ständigen Wiederholungen (siehe auch Details der hier ausgelassenen Startphase im obigen Telegraph-Link), kommt es jetzt plötzlich gehäuft zu fehlendem Rapport, unerwarteter Neu-Meldung (als hätte ein anderer Gesprächs-Teilnehmer übernommen) und danach erstmals auch zu fehlenden Antworten.

Dass Copilot Hamid zunächst die Boeing geflogen haben könnte, dafür spricht auch seine Listung als Besatzungs-Mitglied Nr. 1 - während der Kapitän Ahmad Shah unter Umständen den Funkverkehr erledigte. Wenn Hamid aber nach 00.50 h, schon eine halbe Stunde vor der Übergabe nach Vietnam, tatsächlich selbst gefunkt haben sollte, wirft das noch einmal ein anderes Licht auf mögliche Vorgänge im Cockpit. Zeitlich entspricht das nun ausgerechnet der vorliegenden astrologischen Sollbruch-Stelle, als Uranus erstmalig von Spitze 5 direkt überlaufen und damit das gesamte Quadrat Pluto-Uranus-Jupiter in Effektivität versetzt wird. Über mögliche Wechsel aber gibt es keinerlei Informationen von Malaysia Airlines. Zu einem solchen, optionalen, theoretisch möglichen Wechsel passt zu gut der dann unvermittelt aktivierte, intensive Uranus-Transit über Sonne des Co-Piloten. Solche Häuser-Überläufe erzählen oft in der Astrologie ihre präzisen, eigenen Geschichten. Manchmal sogar genauer als berichtete "Belege". Astrologisch ist es insofern möglich, dass bereits in diesem viel früheren Zeit-Fenster ein Bruch stattgefunden oder begonnen hat. Der aktivierte Mond-Neptun kurz vorm Start setzt der gesamten Reise dieser Boeing ohnehin eine Prägung von Geschlechts-Konkurrenz auf. Etwas erwacht aus dem Dornröschen-Schlaf, zumindest als Unterlage.

Danach, als MH370 von den Radaren verschwindet, läuft Neptun durch Haus 3, das Feld der Funktionen. Er zeichnet dort das Bild des "Schwamms", wie immer, wenn sich der Herr der Diffusität im 3. Feld aufhält und aufgelösten Ausdruck symbolisiert - oder nicht mehr funktionale Raum-Ergreifungs-Muster. Nebel auf der "kleinen Reise". Stochern im Dunkeln. Das Bild rechts zeigt "Teile", im Ozean nord-westlich von Australien, Koordinaten Lat: 7.084897, Lon: 95.170652 - gesehen auf der Such-Plattform Tomnod.  Die astrologische Vor-Geschichte auch dieser Suche von Freiwlligen ist und bleibt eine Sache des Stempels von Neptun schon am Beginn des Rätsels MH370.

Die vielen Verunklärungen, die zwischen Start und Sturz aus dem Griff der Radare folgen,  entstehen dagegen unterm Druck der Auslösungen und folgenden Trigger von Uranus, Jupiter und zuletzt Pluto im zeitlichen Verlauf. Sie weisen wenigstens auf die Möglichkeit der sehr frühen, abrupten Entwicklung hin. Das Funk-Protokoll mit seinen Fragen unterstützt diese Vermutung eher, als dass es ihr widerspräche. Solche Auslösungen, wie sie während hier passierten, wirken sich natürlich auch massiv auf alle Passagiere mit Transiten der mundanen Anspannung aus, Siehe noch einmal allein die obigen fünf Geburts-Horoskope vom 17. Januar. Nur ein Beispiel von vielen anderen, Spannungen, die fast durchgängig alle Flug-Gäste als Muster aufweisen. Die beiden im Jahr 1955 am selben Tag geborenen Passagiere brachten ein kardinales, spätes Sonne-Neptun-Quadrat mit, derselbe Aspekt wie beim jüngsten Flug-Gast Moheng. Bei ihnen vom Waage-Mars akut bewegt, bei ihm von Neptun.

Dazu hatten die beiden Passagiere von 1955 den Generations-Aspekt von Saturn-Pluto-Quadrat, durch Saturn aufgestört und von Merkur akut zur Wirkung angestoßen. Die Geburtstags-Zwillinge von 1959 weisen im Radix dagegen Stier-Mars auf, wiederum unter aktueller Saturn-Opposition. Eine Zeichen-Stellung, die auch Copilot Hamid hatte - unter demselben Transit, ebenfalls von Merkur direkt getriggert. 

Wenn man häufiger mit den Radix-Bildern von Unfall-Opfern arbeitet, wie dem des kleinen Moheng aus Peking (links, berechnet auf Mittag) wird klar, dass hier dann fast immer ganze Gruppen von Horoskopen berührt sind, die gerade unter denselben "Akteuren" des Mundan-Klimas leiden. Moheng hat - wegen seiner späten Geburt - naturgemäß schon den Generations-Pluto und -Uranus im kritischen Ablauf-Bereich der mundanen Kardinal-Spannung. Wahrscheinlich ist dabei eine Häuser-Beteiligung rund um die Grade der momentanen Triggerpunkte von Uranus, Pluto und/oder Saturn. Saturn und Mond stehen im Einzugs-Bereich des schwierigen Waage-Mars.

Wie so oft lässt sich aber auch mit Blick auf die verlorene Boeing wieder astrologisch viel nur allzu gut wähnen. Manchmal sagt das alles nämlich auch gar nichts aus. Sondern bezeichnet nur Neptuns Leere, die immer einen so verführerischen Raum gestattet - für merkurische Interpretationen. Und dabei seine vielen Fallen weit öffnet. Oder auch überall dort übrig bleibt, wo man keine saturnisch-merkurischen Erklärungen findet, keine plötzlichen uranischen Eingebungen sich auftun, keine venushaften Spuren stoffliche Bedeutung wenigstens erahnen lassen.

Vielleicht macht diese wochenlange, überaus merkwürdige Spurlosigkeit die Geschichte eines malaysischen Flugzeugs so besonders bedrückend. Wir suchen Erklärungen, damit sie uns gerade da Sicherheiten geben, wo Sicherheit niemals zu finden ist: In den Bereichen zwischen Leben und Tod - da, wo Neptuns Gewissheit der Unerklärlichkeit von Wahrheiten beginnt und Schützes Glaube an den ewig guten Ausgang ganz natürlich endet. Wo man darum auch besonders gern die Fragen "Wieso?" und "Warum?" stellt. Vielleicht geht es ja auch darum, heute, morgen, beim ersten Widder-Neumond dieses neuen astrologischen Jahres. Zu erkennen und zu respektieren, dass menschliche Fähigkeit schlicht und einfach nie reichen wird. Im Kampf gegen die Unsichtbarkeit des sich spiegelnden Neptuns, irgendwo dort draußen, wo Flugzeuge, Welten, Thesen und Gründe untergehen. Die unwillkommene Einsicht, dass Merkur nun mal immer beim Neptun endet.

Bilder (bearbeitet): Wikimedia Commons + Tomnod (siehe Bild-Pop-Up)

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