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Magie, Astrologie und Haldenliebe

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Wenn man sie trifft, weiß man eins sofort: Wie zart, hell, hochsensibel und durchlässig für die Umwelt eine große, so präsente, überaus kluge Frau sein kann: Monika Meer, die Fotografin, ist in ihrem 'anderen Leben' Astrologin Monika Heer. Eine der besten hierzulande, mit Sonne in den letzten Bogenminuten der Fische, am Frühlingspunkt geboren, in der kosmischen Spalte. Das macht vielleicht auch ihre ungewöhnliche Aura zwischen Zerbrechlichkeit, Empfindung und Verwurzelung aus, mit einem Jupiter in Jungfrau aber auch die Bodenhaftung, im Irdischen. Genau da beginnt der Kreis dieser ungewöhnlichen Arbeiten, wo Jupiter den Asdruck aus 3 umweglos nach 12 trägt (die Radare, Fühler in ihr, Geschwister Merkur-Neptuns). In den Traum und wieder zurück zur Erde. Über Fische-Merkur fliegt das Alltägliche ins Herz der Sonne, das Unbewusste erspürt geradewegs ans DC, zu den anderen. Diese Fotografien berühren direkt das Du, obwohl sie Orte zeigen, eindrucksvolle Plätze, bewegen sie, ankern unkopierbar eine besondere Wahrnehmung.

Monika Meer ist Macherin, Seherin, ihr Künstlerinnen-Name aus dem starken Element Wasser in ihrem Horoskop. Mit Neptun und Jupiter an Schlüsselpositionen aber auch eine lebendige Fügung aus vielem. Eine, die sieht, die lehrt, die etwas und sich selbst flirrend bewegt, sucht, findet, abenteuert. Oft mit dem Rad unterwegs, ein Venus-, Neptun- und Jupiter-Mensch, buchstäblich weit und weiter. Durch alles Sichtbare und Unsichtbare hindurch, kopfüber, in die Welt hinein und aus der Welt heraus. Sie macht ja Kunst, nein, sie findet Kunst in all dem. Nicht nur astrologisch.

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"Haldenliebe" heißt ihre Ausstellung, die noch 10 Tage in Bochum zu sehen ist: Bilder um das große Universum der Fördertürme, Ästhetik über Schutt und Asche, Venus und Pluto. Wie Monika Meer sie sieht, in ihren inneren Räumen, die sich im Draußen spiegeln.

Es gibt ja keine Trennung in der Frau mit den zwei Namen, nur Bindung, Anknüpfung, wie zwischen ihr und der seelischen Heimat. Dem Kohlenpott, dem Ruhrgebiet, der Gegend aus Tun, Machen und Verändern, der Geradeheit, ihren Wassern und seltenen Erden, die Meer da bildlich weckt. Anders als andere durchdringt und im Zeigen neu erschafft, das Lotos-Prinzip. Wie man aus Schmutz Schönheit macht. Künstlerin, Bilder-Fischerin, Webende. Bis zum 14. Mai läuft die Ausstellung noch (in Zusammenarbeit mit dem Verein 'Achtsam leben Ruhrgebiet'). Voller magischer Werke und Blicke im Astrologos-Zentrum Bochum. Venus spricht da, wo sonst Jupiter arbeitet. Bei Heer aus Feld 12 übersehbar, aber doch am AC in jeder Faser fühlbar in ihrer erweiternden, umfangenden Wirkung auf andere. Monika Heer ist eine der bescheidensten und astrologisch unaufdringlichsten, klügsten Lehrerinnen hierzulande. Voller Vielfalt an zu Lernendem, Lehrendem, Ansatz, Zugang, der sich im Reichtum der Bilder spiegelt und mit ganzem Sein das, was Leben und Menschen durchfließt, ein- und wieder ausatmet. Ganz ungewöhnlich berührend. Und dann die Analogien: Heer = Mars und Meer = Neptun, in ihren zwei Namen die Symbole, so fließend fruchtbar, wo ihre Sonne (Wasser) und DC (Feuer) Fische mit Widder auf der Grenze des Tierkreises verbindet. Anfang mit Ende, wo alles mit allem zusammengehört. Mars-Neptun kennt die ewigen Kreise des Unsagbaren, die konzentrisch in ihren Fotografien schweben.

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"Astrologen sind ja keine Bildungshochburgen", sagte Wolfgang Döbereiner einmal spöttisch und man könnte hinzufügen, dass aber noch weniger Astrologen wirkliche Künstler sind. Nur die, die es wie Monika Heer wagen, sich noch einmal individueller zwischen Welten zu bewegen, als es die "Mitgliedschaft" im exzentrischen Astrologie-Club bereits nahlegt. Ihre Vita ist dementsprechend speziell.

Sie hat einmal Geschichte und Germanistik studiert, ist sehr klug und belesen (dafür sorgt allein der immer wache, geistig hungrige Zwillinge-Antrieb) und Monika Meer in ihr füllt den Part der kreativ Erschaffenden noch einmal ganz und gar anders aus. Als eine Frau, die Welt aufnimmt, durchströmen lässt und wieder ausgibt. Mit ihrem Blick. All das in einem Menschen, jemandem, der wie ein kleines Mädchen sehen kann, mit frischen, jungen, ganz neuen Augen. Und tatsächlich mehr von dem mitbringt, was immer schon besondere Sicht auf ein verwirrend schönes und häßliches Dasein ausmachte. Den Mut, sich dem Draußen wirklich auszusetzen, ohne es zu kolonialisieren, wie es ein reger Jupiter wie ihrer es sonst oft tut. Aber in 12 ist er ja kein Besieger, sondern ein Füger, schwingt sich ein und lässt dem Motiv sein Leben.

Sie hat da diesen immens elektrischen Visions-Drachen im Horoskop, der reflexhaft er-lebende Mars-Mond in Luft-Feuer, eingerahmt von Sonne/Merkur/DC und Uranus. Und im Grunde genommen noch einen zweiten Drachen in Überschneidung, mit AC an der Spitze, von Uranus und Mond flankiert, die zur Sonne-DC-Merkur führen. Sehr, sehr powervolle Talentfiguren und mit Sonne-Jupiter Garanten, gesehen zu werden. Und weil man ja weiß, dass auch das 2. Haus im Radix dann gröber die umsetzbaren Talente beherbergt, sieht man bei Meer schnell, wo nicht nur diese Gabe entgrenzter, feiner, vielschichtiger und transluzider Wahrnehmung angelegt ist. Das Jupiter- und/oder Neptun-Prinzip mit Bezug zu Feld 2  (in irgendeiner Form) ist fast immer anders, verwirklicht anders. Da funkelt er dann manchmal besonders ungewöhnlich, der ganze Zauber, das Geschenk, mit den weichen Augen der Fische zu durchschauen, was oberflächlich hart und benennbar "ist". Darunter die feinsten Verwobenheiten zu wecken, die nicht viele als so großen, reichen, atemlos schönen Eindruck überhaupt destillieren könnten. 

Neptun in 2 verzaubert, wenn's gut geht, und erlöst ja die Substanz, wo er sie nicht wegschwemmt. Das Alles, was über und unter Sagbarem lebt. Monika Meers Bilder haben regelrecht greifbar in ihrer plakativen Leuchkraft (mindestens!) eine Ober- und eine Unterfläche. Und dazwischen viel, viel Raum für schattierte Empfindungen. Man sieht durch sie, was sie sieht, wie sie sieht. Ihr Neptun in 2 Skorpion nimmt den Bann der festlegenden Form aus den Dingen. Sonst eine der schwierigsten astrologischen Häuserstellungen, weil sie Materie auflösen kann und wieder nehmen, was man sich erarbeitet (sofern es nicht bewusst neptunisch war). Weshalb Getanes oft zu Sand zerrinnt.

radAber in ihren Fotografien ist dieses Problem konstruktiv übersetzt, so greifbar umgesetzt, weil Meer ja Neptun in und aus den Tiefen hebt. Auf dem Boden von Waage (1. und 2. Haus-Anschnitt) gräbt und fliegt hier dann auch der Löwe-Pluto aus ihrem 11. Haus, der bei der Geburt mit Regulus, dem Königsstern, dem kleinen Prinzen, im Herzen des Feuers steht. Wo er oft mit Jupiter-Mars-Power verbunden wird und ebenfalls besondere Talente anzeigen kann. Ein Phoenix also, Neptuns Phasenherr, tief und hoch. Aus den Gruben des Reviers, den Dunkelheiten, die sich zu Halden türmen, in die Sonne. Aus überwachsenem Industriemüll, mit Arbeit und Mühe und den Knochen der Ahnen pulverisiert, in eine unglaubliche Landschaft, einem kleinen Fahrrad unter großem Himmel. Diese Orte, die Meer buchstäblich erfindet, mit dem Rad er-fährt.

So kann man Scorpio-Neptun umgekehrt im widerstandslosen Erfühlen auch selbst erlösen, Widersprüche inbegriffen, die irgendwann, wortlos, nur noch Sein sind. Einen Planeten im 1. Quadranten darzustellen, zu sich zu nehmen, als würde man ein Kind adoptieren, an sich zu zeigen, ist vielleicht die bewussteste Art, ihn aus der Unreife zu holen, die ja sonst gerade bei den Wasserherrschern oft Unheil bringt. Meers Settings drücken dagegen pur die ganz große Liebe zur Gegend aus, Leidenschaft gegenüber der Schöpfung. Wo beim Haldenhopping plötzlich nicht mehr die künstlich aufgesetzte, beschönigende Kultur den Schutt der Zivilisation verneint (die Halden im "Pott" sind ja Schüttungen). Sondern diese Plätze in den Bildern auf einmal wie uralte, heilige, hoch energetische Kultorte wirken. Ein Zugang, der an die asiatische Technik erinnert, Beschädigtes nie als unperfekt aus der Welt zu entfernen, sondern als andere Schönheit im Entstehen zu begreifen (siehe LOOP!): 

"Wo beispielweise eine gesprungene Vase bewusst offensichtlich mit Gold geflickt wird, als Mahnung, dass Mensch nicht für die Vollkommenheit gemacht ist. Das nennt man auch KINTSUGI, die Goldverbindung, die den Fehler erst betont: "Dabei wird nicht versucht, das beschädigte Stück einfach in seinen Originalzustand zu versetzen. Im Gegenteil, die Reparatur darf sichtbare Spuren hinterlassen und wird dadurch selbst zu einer Kunst, die den Makel hervorhebt." (aus: DIE GOLDENE VERBINDUNG)

hoheward sonnenuhrWasserzeichen mit Luft-Zugang oder Venus-Merkur sind so, sie erspüren die ganze, nicht nur die halbe, nur bloß die wünschenswerte Welt und transportieren sie in Geist, in Weite. Worauf der Blick der sensibel Sehenden das Gesehene verwandelt. Hier, auf der Kippe des Tierkreises, in der kosmischen Spalte jedenfalls, findet sich zusätzlich noch eine besondere Begabung ins Fühlen des Wesentlichen. Der Sprung ins Wasser der brennenden Flüsse des Seins wie des Tuns. Entstehen und Vergehen. Das Geschaffene wie der zerbrechliche Ton einer Glocke, dessen, was größer ist als wir selbst. In beinah buddhistisch stillen Augenblicken.

Wo ausgemusterte Hochöfen, Zechenanlagen und die Ruhrkunst in den Bildern zu Buchstaben einer geheimen Sprache werden. Wo Pluto im Pott die Venus beseelt. Mit all dem Schmutz, dem Geschundenen, dem Zerstörten und wieder Aufgebauten, ob in der Kokerei Zollverein, auf Halde Hoheward, mit Sonnenuhr und Obelisk (links) in einem unglaublich dichten Ein-Druck, im Westpark oder den Ruhrufern. Keine passenderen Orte fände man für die Mechanik, die zeigt, wo und wie Skorpion dem Stier als Körper seine tiefsten Gefühle einhaucht. Wo er seine dunkle, immens verwandelnde Tiefe der oberflächlicheren venusischen Schönheit aufprägt und Fesselndes an den Tag oder in die Nacht holt. So sieht das also aus. Groß. 

Künstler leben und kreieren ja ihr Horoskop. Im Schreiben, Musik, Abbilden. Überall findet man darum hier, in den Fotografien, auch immer wieder die Sonne, wie sie auf- und untergeht. Heers Sonne am DC. Wie das Erstehen und Untergehen von Materie in den fixen Zeichen, das die beweglichen Zeichen dann immer sinnhaft aufzufangen haben. Und es mehr oder weniger subtil tun. Diese Fotografin liebt die Halden nicht nur emotional - auch psychisch, mental, körperlich, was Waage- und Stier-Venus vereinigt. In Spiegeln einer Gegenwelt, die eine selbst auch in sich tragen muss.

Jene wunderschöne, spröde, satte, sanfte, oft bloß an der Haut der Erde harte Landschaft aus Metall, Kohle, Industrie-Ruinen. Falls man das Auge hat, zu sehen, und die Gabe, es dann auch noch mitzuteilen. Da wirken Merkur und Venus auf einmal berauschend, die bei Meer und so vielen anderen Fotografen im Team kommen, dass es fast schon absurd ist. Wer nun im Ruhrgebiet höchstens den Pluto als Hades entdeckt, aber nicht die Venus, dem sei gesagt: Interessant ist hier gerade astrologisch-etymologisch der Zusammenhang der "Zechen" mit alten Wörtern für Gemeinschaft, Arbeit, Essen und Trinken - also aus dem Stier/Venus-Bereich. Denn Sprache, Kultur und die astrologischen Zuweisungen entstanden ja zusammen und spiegeln einander. Zeche bedeutete u.a. auch Zunft (Stier- und Zwillinge-Bezug zum Hand-Werk) oder "abwechselnd verpflegen", veranstalten. All das, was immer gemeinsam getan wurde und war dann auch kostete oder Wert und Wertschätzung, Sicherheiten, schuf. Zeche zahlen. Stier-Analogien. Man arbeitete, dann feierte man zusammen in den Bauernringen mit ihren Zäunen und verbindenden Waage-Rechten = auch Waage-Venus = das begegnend Soziale im Spiel (Grimm).

Nicht nur die Zechen, auch die Halden führen auf Horoskope mit Venus-Pluto-Resonanzboden zurück, aber genauso ins Neptunische, den Abfall, Müll, das Vergehende, was neues Leben ermöglicht. Hier findet sich nicht nur Abraum, das, was aus dem Berg gefördert wurde, Schutt, sondern die Halde bezeichnet Abschüssiges, Abhänge, das, wo es "nach unten" geht, oder astrologisch = zum Pluto, zum Neptun, ins Unsichtbare, Gefährliche bis Heilige. Monika Heer hat selbst die Achse Stier-Skorpion, die Venus-Pluto entspricht, in 9/3 - noch eine Verbindung zu Merkur und Jupiter. Das Existenzielle prägt ihren Ausdruck und die Vision. Meers Bilder strahlen das bekannte Charisma der Achse ab, nie Derivate, sondern sprechen auf ihre spezielle Art, das Talent aus dem 12. Prinzip nie fassbar, tiefgehend wirklich. Hier ist das Ruhrgebiet prioritär nicht mehr der bemüht moderne, technisch artifizielle Kulturort, wo inzwischen Ästhetik genauso gefördert oder produziert wird, wie früher Brennstoffe. Sondern tiefe Berührung. Bild der Wandlungen, des Phoenix im Plutonischen.

monikaheerMonika Heer (rechts Radix, Rodden Rating AA, via Astro-Databank) hat daher natürlich Fotografen-Konstellationen (siehe unten). Unter anderem Sonne-Merkur und Venus im Team am DC, ist damit auch eine Publizistin, die ihren Blick auf die Welt für die Welt spiegeln muss. Wer die Sprache der Bilder spricht, wird oft mit so starkem 7. geistigen Prinzip in der Betonung geboren, begabt wie hier. Auch am AC und DC, wo Venus dann mit Sonne alles in die Wahrnehmung, Berührung und Begegnung drückt, in  Austausch mit Anderem. Mit dem Draußen, dem Sein, wie immer es sich zeigen mag, während es drinnen leise ist. Widder wird hier Movens. Im Heer, dem Symbol des Marsischen, und Meer, dem Symbol für Neptunisches, begegnen sich astrologisch auch die fortgeschwemmten Reviere, wenn Mars-Neptun mit der Venus in Kontakt kommt.

Dann streift die Astrologin wirklich wie ein Mars-Neptun (den sie durch Herrn 12 Merkur mit Herrscherin 1 Venus ja indirekt auf Felderebene tatsächlich hat) durch dieses Ruhrgebiet, das auch Revier heißt, wie eine Sucherin, Wandererin, Gipsy. Nie sesshaft, durch Landschaften, die hier, in den Fotografien, immer wieder, wie im Traum sich neu bilden. Heer hat übrigens bei der Ärztin und Astrologin Dr. Olga von Ungern-Sternberg gelernt, der großen alten Lady einer besonderen psychologischen Astrologie, auch mit sehr eigenem Zugang. Mit ihrer Lehrerin hatte sie eine Mond-Sonne-Konjunktion (beide vorn im Schützen) und umgekehrt Sonne-Mond in den Fischen plaktisch, was auf einen bemerkenswerten Fluss zwischen Menschen hinweist.

Auf besondere Hingabe. Heute lehrt Monika Heer selbst, und wer noch nicht aus dem lernt, was sie über den Kosmos weiß (famos, klar und scharf in der Sicht) - ihre Art der Astrologie im DAV-Ausbildungs-Zentrum Bochum oder Beratungen - der lernt, das Neptunische durch "wahre Sicht" zu fühlen. Aus diesen unglaublich präsenten, leuchtenden Bildern, Kunstwerken, wie sie einen sonst eher bei den ganz Großen atemlos machen. Aber auch Monika Meer hat alle 'nötigen' Muster in im Radix, die bekannte Fotografen ausweisen. Den Waage-AC, das Stellium Sonne-Merkur-Venus in den Fischen mit Konjunktion zum Widder-DC, Jupiter in 12. Hier ein paar weitere Beispiele berühmter Künstler, die ähnliche "Fingerprints" durchgängig astrologisch als Bild-Mosaike haben:

  • Ansel Adams: Fische-Sonne Konjunktion Merkur-Venus Wassermann, 7 = Zwillinge = Schütze-AC
  • Diane Arbus: Fische-Sonne mit Merkur, Wassermann-Venus Opp Neptun, 7 = Zwillinge = Schütze-AC
  • Richard Avedon (keine Geburtszeit): Stier-Sonne/Mond Quadrat Neptun und Opp Jupiter, Merkur/Mars Zwillinge, 
  • Henri Cartier-Bresson: Jungfrau-Sonne-Merkur-Mars-Jupiter, Krebs-Venus-Neptun-Konjunktion eng, 7 = Zwillinge = Schütze AC
  • Annie Leibowitz (ohne Geburtszeit): Sonne-Merkur-Neptun-Konjunktion Waage, Skorpion-Venus Quadrat Pluto
  • Robert Mapplethorpe: Skorpion-Sonne-Jupiter am AC in 1, Neptun Waage Spitze 12, Venus-Merkur Konjunktion Schütze, DC Stier = Herrscherin auf Merkur
  • Helmut Newton: Skorpion-Sonne Quadrat Neptun, Venus Schütze Spitze 12, Merkur-Venus Schütze, 7 = Zwillinge = Schütze AC
  • Jim Rakete: Steinbock-Sonne-Merkur-Venus Quadrat Neptun, Waage-AC mit Mond, Jupiter in den Fischen
  • Herb Ritts: Löwe-Sonne-Merkur 9 mit Sextil Neptun, Venus Jungfrau, Jupiter am Stier-DC, Herrscherin im Merkurzeichen Jungfrau.
  • Mario Testino: Skorpion-Sonne-Merkur Konjunktion mit Neptun Waage in 7, DC Waage 

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Auffällig ist fast immer bei Menschen mit dieser Art Bild-Blick ein Muster aus deutlicher Venus- und/oder Pluto-Anlage. Laut Döbereiner stellt Venus ja u.a. die begegnenden Bilder dar, und nach herkömmlicher Astrologie der Kontakt zur Ästhetik, aber auch zum Gemeinschaftlichen, zum Thema der Begegnung oder - weitergehend - zur Öffentlichkeit. Oft kommt in den Horoskopen dazu Skorpionisches (die Leit-Bilder, die eine starke Struktur ausgeben, noch vor dem Saturn, der sie vielleicht beengend hierarchisieren würde).

Vielfach trifft man auch Venus- oder Jupiter-Betonung am AC oder DC = das Visionäre, das sich zur Anschauung durch Bildliches verdichtet. Häufig ist Sonne-Neptun, in jeder Form - die Individualisierung des Traums. Oder Venus-Bezüge zum Neptun = der klassische Ästethen-Aspekt. Auch Sonne-Merkur im Wasser findet man vielfach, besonders Skorpion oder Fische = das Signum der hoch sensibel im Wesentlichen Empfindenden. Dazu besagte Aspekte von Merkur in Beziehung zur Venus (gibt der Schönheit intelligenten Ausdruck.

Merkur speziell im Kontakt zu zu 7 (wie auch bei Meer) wird ja vom Volk gesehen oder in seinen Ideen erkannt oder bringt seine Wahrnehmung nach draußen. Jupiter-Beziehungen zum AC (auch öfter aus Haus 12) = die (feinfühlige, zarte) An-Schauung, die im wahrsten Sinne des Wortes über einen selbst (den AC) in die Welt kommt. 

Von Monika Heer jedenfalls, die auf ihren Streifzügen durch das Ruhrgebiet zu Monika Meer wird, eine, die gleich drei der besonderen "nullten Grade" im Horoskop hat (Mond, AC, MC = Schütze, Waage, Krebs = in Purheit der jeweiligen Zeichen), kann man viel über die Sterne lernen und ihre Sprache der Möglichkeiten. Aber auch leibhaftig entdecken, wie sich ein Neptun-Trigon zum MC anfühlt. Hoch kreativ. Manchmal zum Atem-Anhalten schön. Und so sieht es dann auch aus. Die Kunst, Neptun sichtbar zu machen, kann man nicht lernen. Sondern nur immer wieder Neptun sein, wo man seine Leere und Fülle aushält. Das kann sie offenbar, unübersehbar, diese sehende Frau mit dem kleinen Fahrrad und der großen Liebe zum Sein. Zwischen Zechen, Halden, den großen Himmeln und der kleinen Erde und all dem Geist und den Geistern dazwischen, die sie uns sehen lehrt.

Mehr zur "Haldenliebe" auf Monika Heers toller astrologischer Seite  Astrologos (mit Blog Neptunwelten), Monika Meers fotografischer  Webseite oder bei momeer auf Instagram. Bilder (bearbeitet): © Monika Heer + sri (Portrait Titel)

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