Loop!

Astro-Labor

Sabischer Herbst

 

Ein Schmetterling,
er tanzt vor blauen Himmeln,
durchbohrt von einem hellen Strahl.
So zeigt sich das Prinzip von Ursache und Wirkung
im Lichte eines neuen Tags.

Am anderen Ende dieser Welt nur noch ein Lagerfeuer,
in dessen Schein die Jugend lauscht.
Den Worten eines alten Mannes.
Der inne hält.
Und plötzlich fügt sich alles,
während sein Blick versonnen auf die Kinder fällt.

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Märchenstunde: Die Achse des Bösen

"Der Mann in Schwarz floh durch die Wüste, und der Revolvermann folgte ihm."

(Stephen King, Der dunkle Turm).

Solche Ereignisse sind groß, sehr groß. Sie verfolgen einen auch - immer ein bisschen wie die Märchen: Es ist der 11. September 2001, Merkur steht genau auf der Waage-AC-Achse. Ein Flugzeug fliegt in einen Turm. Nur knapp drei Monate zuvor hat die erste zentrale Sonnenfinsternis dieses dritten Jahrtausends über New York die gleiche MC-IC-Achse aufgewiesen. Astrologisch wirklich kein schönes Omen, wenn man mal klassisch nachdenkt. Beide Lichter standen exakt auf Spitze 12. Eine Zeit der Lügen und Geschichten kündigte sich damals schon an. Später wird es viel zu viele Verschwörungs-Theorien über all das geben, die eine mögliche Wahrheit in ihnen noch virtueller macht, als sie einem vorkommt. Wenn man all das miterlebt. Am Fernseher oder dort draußen, wo es passiert.

Als American Airlines Flug 11 aus Boston an diesem Morgen auf das World Trade Center zielt, erinnert sich kaum einer, dass ausgerechnet auf den Tag genau 392 Jahre vorher, an einem 11. September, die Insel Manhattan entdeckt wurde, die in wenigen Minuten ihr größtes Trauma erleiden wird. Präsident George Walker Bush, der Jüngere, ist gerade, wie die Sage sagt, höchst entspannt. Er, der bei "Skull And Bones", der berüchtigten Yale-Geheimgesellschaft, der er angehört, "Temporary" heisst, weil den anderen „Knochenmännern“ zu ihm nicht viel mehr einfiel. Die Zwölft-Haus-Sonnen gehen so leicht in der Wirklichkeit unter.

Im Gegensatz zu „Temporarys“ Vater, den man dort, bei den Schädeljungs, "Magog" nannte. Das klingt gefährlich und groß, wie seine Zwillinge-Sonne in 10 mit Uranus-Quadrat. Vielleicht hat er den Junior, mit der Krebs-Betonung, ja immer schon für ein Weichei gehalten. Der ist gerade wieder mal, statt auf der Jagd, in Sachen Image unterwegs - zu Schulkindern in Sarasota, Florida. Mit ihnen wird er ein Märchen namens "The Pet Goat" lesen, das von einem kleinen, gefräßigen Sündenbock handelt. Am Ende wird das Zicklein, das man anderswo auf Altären opfert, aber zum Helden, weil es einen Räuber dingfest macht, obwohl es doch sonst nichts als ein störender Versager war. Parallelen? Wo denn? George W. grübelt.

Lesestunde, Märchenstunde, während das erste Flugzeug bereits den ersten Turm geentert hat und das zweite den zweiten ansteuert. Alles sehr merkwürdig an diesem 11. September, als Sonne in der spröden Jungfrau Spitze Feld 12, dem Geheimen, dem Nicht-Bewussten, steht und Merkur sie regiert. Sarasota, das George W. heute schon durchjoggt hat, ist übrigens das Städtchen, in dem auch Stephen King seine Sommerresidenz nutzt, um seit Jahren unter anderem eine siebenbändige Fantasy-Saga zu schreiben. Sie heisst: Der dunkle Turm. Ihr erster Satz: Der Mann in Schwarz floh durch die Wüste, und der Revolvermann folgte ihm. Und genauso wird es in der Welt später auch passieren. America under attack. An diesem Tag, dem 11. September 2001, auf den bereits die partiale Mondfinsternis im Juli hinwies, die jener großen Eklipse des Jahrtausends folgte. Ein Vollmond, der für New York im Quadrat zur Finsternis-MC-DC-Achse stand, in der Mitte der Kardinalzeichen. Der Achse des Bösen, wie wir sie als Arbeitstitel nennen wollen. Obwohl es die Achse des Bösen an diesem sonnigen Tag im Spätsommer noch gar nicht gibt.

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Nichts als Geschwurbel

Nun ist’s auch mal gut. In den letzten Tagen habe ich immens viel Zeit damit verbracht um auf verschiedenen, deutschsprachigen Skeptiker-Blogs nach inhaltlichen-kritischen  Argumenten gegen das methodische System der Astrologie zu suchen. Stunden um Stunden. Zum Beispiel bei Michael Kunkels „Wahrsagercheck Blog“. Seiten über Seiten durchwühlt, auf der Suche nach nur einer einzigen relevanten Aussage über Astrologie und warum sie nicht „funktionieren“ kann. Gefunden hab ich

Nichts.

Wer es nicht glaubt, darf es selbst noch mal probieren, ich warne aber davor. Nach dem Lesen fast aller Artikel, die sich ausschließlich mit den Aussagen und „Prognosen“ verschiedenster Astrologen befassten, war mir einfach nur noch schlecht. Zum einen wegen eben dieser Aussagen, die man wirklich nicht weiter kommentieren muss. Zum anderen aber auch über die zynische Freude, die bei Attacken auf selbige Astrologen in jedem Satz spürbar wird.

Hier sind oftmals wahre Menschenfreunde am Werk, deren Mission einerseits die Rettung all der Dummen und Naiven ist, die Rat bei Astrologen, Kartenlegern und Wahrsagern suchen. Und andererseits genau deshalb (logisch) andere Menschen beleidigen, beschimpfen und diffamieren müssen. Zur Rettung der derjenigen, die ihre Blogs wohl nie lesen werden. Oder glaubt jemand im Ernst, dass alle Questico-Süchtigen Rat auf Wahrsagercheck oder einer ähnlichen Seite suchen? Wenn ja, warum steht dort kein einziger Artikel, wie man mit diesen Angeboten umgehen sollte? Kein Hinweis auf Suchtberatungsstellen etc.? Um es kurz zu machen, mich ärgert eines gewaltig. Die Dreistigkeit und Unverschämtheit mancher Skeptiker, die ihre Blog-Leser glauben machen wollen, dass sie wüssten, worüber sie schreiben. Über das System Astrologie.

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Das Dilemma einer kleinen Null

Astrologie: Alles entsteht abhängig von etwas anderem

Astrologie ist...

...wie alles in der Welt eine endlose Kette erlebbarer Erscheinungen, die zu Gründen führt, wieso sich etwas ändert (oder auch nicht). Sie windet sich um die alte, kühne Interpretation dessen, was, wie und warum auftaucht. Vor dir. Jeder Augenblick jung. Klick. Ein Morgen. Klick. Er riecht süß. Klick. Jemand hat mich aufgeweckt. Klick. Es war unnötig. Klick. Lass mich schlafen. Die Perlen dieser Kette zählen wir ab, bis wir sterben. Wir fällen unsere Entscheidungen und Urteile dabei. Wir finden, wir suchen und weben unsere speziellen Muster. Andere nennen das viel einfacher: Schicksal. Oder: Gemeinheit des Seins. Entzücken des Moments. Oder: Leben. Es gibt so viele Deutungen. So viele Fragen.

Immer aber entsteht am Ende (oder war es am Anfang?) ein ganz anderes Bild. Eine Meinung, die aus einem riesigen Raum von Zeichen, Zahlen oder Bedeutungen aufsteigt, den das Universum uns anbietet. Diese große, rote Sonne des: Es IST. Deren erster Strahl wiederum einen noch größeren Raum erhellt, die ganze, weite Welt, von sehr kleinen Menschen bewohnt. Alles Verhältnismäßigkeit. Alles abhängig. Sie leben. Sie denken. Mit ihren Möglichkeiten und Grenzen tanzt, ohne Unterbrechung, ohne Sammlung, ohne Verlust, unser kleiner Raum namens Astrologie. Er erfindet, innerhalb jenes endlosen, wunderbaren, ANDEREN Raumes (namens Universum), unsere Sicht neu. Webt ein Netz, das sich vervielfältigt und junge, frische Pulsschläge des Kosmos zählt.

Astrologie ist das schönste Spiel, das wir je hatten. Das große Ohr mitten im Atem der Zeit. Kein Einsatz außer unseren wagemutigen, bittersüßen Herzen. Wir leiden so oft, weil wir so erklärungslos sind. Weil niemand es, uns, das Sein, ganz und wahr und wirklich trifft. Weil immer etwas fehlt. Weil wir suchen und nicht finden und in unseren störbaren Zuständen von Entsetzen, Zweifel, Begeisterung und Unruhe einen Kompass zu uns selbst so nötig haben. Immer und immer wieder. Wir haben ihn gefunden. Astrologie. Das Universum und wie es den Planeten Erde sah.   

Das heißt übersetzt: Stell dir vor, es ist dunkel. Dann macht jemand Licht. 

So ist es für mich. Aber ich habe hier (amtlich festgestellt) auch nicht die tragende Rolle. Ich bin nur ich. Du nur du. Man könnte sich sicher fragen: Wieso schreibt sie das? Was hat es mit ihrem Leben zu tun? Warum denkt sie so? Kaum jemand wird das tun. Wir sind uns selbst die Nächsten. Und das ist auch gut so. Das Rezept für Wahrheit ist ein trügerisches: Aus vielen mach eins. Immer bestimmt der lauteste Chor aus Urteilen, Entscheidungen, Beschlüssen über das, was passiert, die Wirklichkeit. Realität ist eine demokratische Entscheidung, die Schnittmenge von Milliarden einsamer Bewusstseins-Wesen. Oder auch: Amen, so ist es einfach! Wasser ist nass, die Herdplatte heiß, der Baby-Hund weich, das Herz ein schlagender Motor. All das nur eine Sache von Abstimmung. Die immer da passiert, wo Leute Gemeinsamkeit erleben und sich auf ihre Wirklichkeit einigen. Im Grunde beschäftigt Astrologie sich mit nichts anderem. Wie etwas wirkt, auf wen es wirkt und was es mit dem Menschen, dir, mir, unserer Situation und allen Folgen macht. Das heisst: 

Alles entsteht abhängig von etwas anderem.

Astrologie hat insgesamt mindestens drei Schlüssel-Dimensionen: Den Raum (oder Ort, an dem wir geboren werden oder leben), die Zeit (oder die Phase, durch die wir gerade gehen) und den Kopf desjenigen, der sie anwendet (oder dessen bereits gelebte Erfahrungen und gelerntes Handwerkszeug). Mit diesem Dreizack im Koffer (Ja, hier ist er schon, der Neptun!) im Sand der ewigen Ozeane von Zeit und Empfinden kann der Lauf der Planeten am Himmel seit Jahrtausenden auf das Leben dieser seltsamen Lebewesen bezogen werden, im Mahlstrom, Walzer, Riesenrad des Entstehens und Vergehens. Weit unter den kühlen, gedachten Gedanken, die mehr als flüchtig sind. Genau so arbeiten wir. Wir Astrologen, die suchen, sammeln, dichten, fügen, erklären, sehen und letztlich auch nur vorübergehen. Und am Anfang (Oder war es am Ende?) hört alles schon mit dem ersten Urteil auf, das auch wir über dieses Dasein fällen müssen, um uns orientieren zu können, im  Raum und der Zeit mit ihren vielen, vielen Sekunden bis Äonen. Tick. Vorbei. Tack. Vorbei.

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Was ist das Prinzip der Astrologie?

DER SUBJEKTIVE UND PROJEKTIVE CHARAKTER DER ARBEIT MIT DEN GESTIRNEN

Astrologie, die Mutter vieler klassischer Wissenschaften, wird heute immer wieder heftig als populäre Spielart "esoterischer Spinnerei" angegriffen. Oft gerade von denjenigen Angehörigen anderer, anerkannter Forschungs- und Studien-Disziplinen, die sich selten die Mühe machen, zu verstehen, wie und womit ernsthafte Astrologen eigentlich arbeiten. Wie fast überall im wissenschaftlichen Kontext, gibt es auch unter Astrologen selbst unterschiedliche Zugänge und Basis-Auffassungen, die sich, je nach Schulrichtung, Methoden-Orientierung und persönlichem Ansatz auch unterscheiden können. Einer, der die Grundlagen klassischer und moderner astrologischer Arbeit gründlich untersucht und viel über zugrunde liegende Perspektiven gearbeitet hat, ist RICHARD VETTER. Seines Zeichens nicht nur Astrologe, sondern auch Diplom-Psychologe und seit Jahren mit den Hintergründen der Disziplin Astrologie befasst. Loop! veröffentlicht heute sein umfassendes Essay über astrologische Wirkweisen, das viele offene Fragen beantwortet. Den folgenden Original-Artikel findet sich auch auf seiner empfehlenswerten WEBSEITE:

"Was ist die Wirkungsweise, was das Wirk-Prinzip der Astrologie? Auf welchen geistigen oder materiellen – oder psychischen – Mechanismen ist sie begründet? Warum versagen regelmäßig die statistischen Versuche, ihre Wirksamkeit nachzuweisen? Dass die Astrologie im wesentlichen subjektiver und projektiver Natur ist, hört sich im ersten Moment provokant oder gar „revolutionär“ an. Im Folgenden werden jedoch eine Reihe – größtenteils schon bekannter – erkenntnistheoretischer und psychologischer Indizien bzw. Zitate aufgelistet, um diese These zu untermauern:

A. SUBJEKTIV

Die geozentrische Perspektive

Die Planeten und Tierkreiszeichen wurden in der Astrologie schon immer auf die Erde bezogen. Die Sternenkunde machte die sog. Kopernikanische Wende (hin zu einem heliozentrischen, d.h. sonnenbezogenen Weltbild) nicht mit. Zwar wurden historisch die durch Kopernikus und insbesondere Kepler verbesserten Berechnungsgrundlagen von den Astrologen allgemein begrüßt. Die Erde blieb jedoch nach wie vor im Mittelpunkt, blieb Ausgangspunkt der – erfahrungsorientierten – Betrachtung. D.h. die Sonne geht in der Astrologie wie gehabt auf und unter, getreu dem subjektiven Augenschein, und der Himmel dreht sich immer noch täglich um die Erde – nicht umgekehrt. Für die Berechnung der Tierkreiszeichen ist entscheidend, an welchem Punkt der Ekliptik die Erde sich gerade befindet. Diese relative Position der Erde zur Sonne ist für den (Tropischen) Tierkreis maßgeblich. Deshalb gilt ja auch die Frühjahrs-Sonnwende als Beginn des Tierkreiszeichens Widder – keine irgendwie absoluten oder „objektiven“ Sternkoordinaten der Astronomie… (s. Abbildung) 

Die topozentrische Sichtweise

Jedes Häusersystem, egal welcher Colour, ist auf die Erdoberfläche als Beobachtungsstandpunkt bzw. auf den Ort des betrachteten Ereignisses oder der Geburt bezogen. Bei allem intern herrschenden Methodenstreit der verschiedenen astrologischen Schulen (über die ’richtigen’ Häuser) sind die Hauptachsen (horizontal: Aszendent – Deszendent, vertikal: Medium Coeli – Immum Coeli) doch unstrittig (Differenzen existieren lediglich hinsichtlich der sog. Zwischenhäuser). 

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Montag, 19. August 2019

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