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London + Turin - die Auslösungen

composit1Am Tag des oft umstürzlerischen Venus-Uranus in den zur Zeit brisanten Graden im hinteren Widder kam es gestern noch zu zwei Tragödien nach Ablauf des Aspekts bei direkten Haus-Auslösungen. Sieben Menschen starben in England bei Anschlägen. Außerdem entstand wenig später eine Massenpanik (aus Angst vor Anschlägen) beim Public Viewing der Champions League in Italien, wo um 1400 Zuschauer verletzt wurden. Stimmen die angegebenen Zeiten (gegen 22 Uhr in London und 22.20 in Turin, links Radixbilder, vergrößerbar), wurden hier erneut durch exakte Felder-Berührungen wichtige mundane Transite ausgelöst und dadurch erst sichtbar.

0zeitEinmal kommt es auf die Weise genau dort, wo mehrfache Auslösungen zeitnah stattfinden, leichter als anderswo zu Effekten. Hier gelangt so der akute Mars-Chiron-Saturn in Quadraten/Opposition in die Zeit und dazu besagte Venus-Uranus Konjunktion, die ja gerade erst abflaute und für größte Unruhe sorgt. Mit Mond-Jupiter haben beide Ereignisse u.U. gefährliche Breitenwirkung.

Direkter Auslöser war zum einen der Saturn genau auf dem AC in London, zum anderen Mars am DC und Venus-Uranus am IC in Turin. Wie von uns vielfach aufgezeigt, passiert so etwas leider immer mal wieder in bitterer Genauigkeit. Aber Achtung: Solche exakten Auslösungen (siehe unten auch die sehr deutlichen Trigger für Hiroshima und WTC 9-11) sagen isoliert nur etwas über den ersten Schlüssel aus, der damit zeitlich und räumlich sozusagen ins Schloß gesteckt wird. Weniger über die Hintergründe, deren Analyse viele andere Rückbezüglichkeiten auf Referenz-Horoskope braucht. Deren individuelle "Antwort" dann wiederum die Unterschiede der Ereignisse erklärt.

Sicher ist: Immer werden weitere betroffene Charts in inhaltlichem Bezug klar auf die akuten Auslöse-Konstellationen reagieren. Das GB-Horoskop (1.1.1801, 0 h) steht klimatisch ja momentan unter Pluto Opposition Krebsmond in 10 (sehr eng) und das England-Chaos bereitet das 2. Saturn-Saturn-Trigon als erneute Stabilisierung erst vor. Italien (10.6.1946, 18.10, Rom) hat seit einer Weile den Uranus im Quadrat zu Venus-Saturn im hinteren Krebs laufen. Aktuell sehen wir jetzt auch eine neue Stufe des "Londoner Anschlags-Zyklus", zu dem auch der 22. März gehört, wo ebenfalls Mars genau ausgelöst wurde. Nur vom MC, statt - wie jetzt - vom DC. Seine triggernde Dominanz führt sich darauf zurück, dass im GB-Chart Mars in 8 schwierig steht. Dass an den empfindlichen Graden um Widder-Uranus mit überlaufenden Schnelläufern Sollbruchstellen kommen, schrieben wir schon im April.

Über die Zusammenhänge solcher akuter Auslösungen haben wir seinerzeit bereits im Artikel DIE STOCKHOLM-KONFUSION berichtet. Bei den aktuellen Tragödien muss es - allein wegen des ständigen Bewusstseins auf islamistischem Terror zur Zeit - natürlich auch einen astrologischen Bezug zu mehreren immer wieder angeführten, "historischen" ISIS-Horoskopen geben. Das Bild lebt also, der Täter kann ein ganz anderer sein, der sich des Bildes bedient. Wobei beim IS auffällt, dass sich kardinal in der letzten Dekade die stäksten Positionen befinden. Das sagt nichts über eine reale Verursachung, nur, wie das gemeinsame Feld der Archetypen sich öffnet, die bei gemeinschaftlicher Auslösung aktuell gleichzeitig aufkommen. So ergeben sich auch in einem örtlichen Zyklus-Verlauf charakteristische Muster ähnlicher Verdächtigter. Who Dunnit? Das zu klären, erfordert dann weitaus diffizilere Arbeit. 

wtc1

Und vor allem auch viele, viele metagnostische Daten und Erfahrung. Vergleicht man hinsichtlich der exakten Auslösungen über die Achsen und Häuserspitzen aber zunächst einmal nur die Horoskope historischer Tragödien, fallen überzufällig häufig solche genauen Überläufe und Trigger durch Felderspitzen auf. Siehe 9-11, "First Hit" (rechts) in New York im September 2001, bevor die Türme fielen. Wir sehen immerhin erstaunliche 6 Faktoren in engen Konjunktionen zu Häuser-Spitzen. Inklusive fast exakt Merkur am AC, Pluto eng am Beginn Feld 3 und Sonne auf Spitze 12.

Was heißt: Hier löst sich immer wieder, am "richtigen" Ort, zur "richtigen" Zeit das Falsche, sprich Schwerwiegende, aus (und da kann man das Gefühl der alten "Schicksalshaftigkeit" durchaus bemühen). Ein Muster aus der Potenzialität der "großen" Transite, was die dann in die Zeit auswirft. Welche Muster genau, zeigen die Aspekte und Stellungen der ausgelösten Planeten, die oft in lange schon laufenden Transiten die Grundlage des Zeitklimas abbilden. Wie jetzt Venus-Uranus und Saturn am Galaktischen Zentrum, der schwerwiegend beschneidend wirkt, zusammen mit dem ausläsenden Mars-Chiron.

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Auch am Beispiel Hiroshima wird diese Mechanik - wenn auch weniger dicht - deutlich (links). Beim Bombenabwurf steht der Uranus genau am MC und Saturn-Mond auf Spitze 11. Immerhin 3 Auslösungen über die "Sekundenzeiger" eines Tages-Charts liegen auch hier vor. Ein buchstäblich berührender Häuserlauf, der das Mundanklima wieder durch den Filter des speziell auf diesen Ort und diese Zeit orientiertes Ereignis ausgibt. Nicht umsonst macht das Häusersystem unsere spezifischste Verankerung da aus, wo wir uns gerade befinden. Damit wird es also örtlich und zeitlich zum für uns "nächsten" Instrument. Was individuell in einem Analogie-Zusammenhang individuell verortet, der sonst überall auf der Welt wegen der Planetenstellungen herrscht.

Aber nur, wo - wie in Turin - Mars und Venus-Uranus zusammen vitalisiert werden oder ähnliche energetische Felder entstehen, kommt es dann auch zu solchen Massen-Auswirkungen. Allein das macht auch erst Achs- und Feld-Auslösungen so bedeutsam, die sich auffällig oft bei hoch problematischen Ereignissen finden. Aber auch im eigenen Alltag, Was Stunde um Stunde an der Astrouhr ablesbar ist, wenn man sie versuchsweise mitlaufen lässt.

Ein persönlicher Langzeit-Transit wird auch täglich mehrfach von Achsen und Häusern getriggert. Genau dann nämlich werden sich inhaltlich seine Höhe- und Tiefpunkte zeigen. Das ist sehr fein und immer neu beobachtbar, von jedem von uns, wenn wir uns nur mal die Mühe machen. Was das prognostisch nun alles bedeutet, darüber streiten sich die Geister nicht erst neuerdings. Jetzt, da mehr und mehr Astrologen die Option verneinen, über Astrologie seien überhaupt Prognosen möglich. Quod erat demonstrandum. Wie auch das Gegenteil. Sagen wir so: Wenn uns der Schlüssel zu einem der Ur-Instrumente der Astrologie immer noch fehlt, heißt das nicht, dass die Astrologie etwas nicht kann. Sondern wir Astrologen.

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