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2012: Wieder Qualen mit den Wahlen

Tendenzen demokratischer Meinungsbildung

Astrologen hätten das nicht besser timen können: Im Mythosjahr 2012 tun sie es fast überall: Qualen der Wahlen rund um den Erdball. Um die Zeit von Neptuns Wechsel ins eigene Zeichen (3.Februar), spazieren China, Kasachstan, Finnland, Turkmenistan und Senegal an die Urnen. Gemäßigtes Chaos garantiert. Exakt zwischen einem Venus-Saturn- und Merkur-Uranus-Aspekt hat dagegen Russland seinen großmütigen  Anfall von Demokratie. Und bevor die Wähler noch Zeit bekommen, Atem zu holen, folgen Senegal, Russland, Slowakei und Frankreich. Letzteres in der einzig verfügbaren 24-Stunden-Lücke zwischen Merkur-Uranus und -Pluto-Spannung.

Schleswig-Holstein nutzt im Wonnemonat Mai ein Konstellationsloch, sich mit sich selbst zu langweilen. Während erst zum Spätherbst die Ukraine unter einem virilen Mars-Jupiter wählt. Passend zur riesigen Staatsfläche und –krise wünscht man sich dort a) möglichst viele Macht-Männer und b) besser nicht Julija Tymoschenkos Block zurück. Dass sie immer noch mitten in ihrem Strafverfahren steckt, mindert die Chancen ihrer Anhänger nicht wirklich. Tymoschenkos Schütze-Sonne bedient unter Uranus-Trigon durchaus das Beuteschema der Wahl-Konstellation.

Als logistische Krönung folgen die USA (nach dem teuersten Wahlkampf aller Zeiten). Im November, kurz vor einer ungewöhnlichen, zeitnahen Richtungsumkehr von Merkur und Neptun, entscheidet Amerika, wer diesmal auf Abe Lincolns Freimaurerbibel schwören darf, dass er Stars, Stripes und Verfassung wahren, schützen und gern auch mal verteidigen möchte.

Wie genau die Kette nationaler Entscheidungen aussieht, wissen nur Astrologen mit hellseherischen Fähigkeiten. Loop! nicht. Genauso wenig, wie wir populäre, aber schmalbrüstige Sonnenzeichen-Voraussagen anbieten. Aber es gibt ein paar Anhaltspunkte. Zwischen Januar und Mai 2012 steht die Welt unter dem Signum des wechselnden Neptun. Wenn er, mehr als 160 Jahre nach seinem letzten, endgültigen Lauf in die Fische, wieder nach Hause in sein Zeichen kommt, bedeutet das neue Voraussetzungen auch für politische Bereiche.

Bis letztes Jahr standen Neptun und Uranus lange in Rezeption, also dem Zeichen des anderen. Kaum liefen beide heraus, geschahen eigentümliche Dinge auf der Weltbühne:  Osama Bin Laden wurde unter undurchsichtigen Umständen gefangen und erschossen. Libyens Gaddafi nach Rückkehr Neptuns in den Wassermann sogar von einer facebook-organisierten Konterrevolution ereilt, unschädlich gemacht und in Supermärkten ausgestellt. Die Welt fand es  plötzlich wieder ganz normal, das „Böse“ zu objektivieren. Unmerklich (Neptun) spiegelten plötzliche Feindbilder (Uranus im Widder) die Absurdität menschlicher Maßstäbe.

Denn selbst Kanzlerin Merkel entdeckte eigene Knigge-Vorstellungen und durfte Amerika zur Erlegung des Störenfrieds Nr. 1 - weitgehend unbehelligt von jedem Rechtsverständnis - herzlich dazu gratulieren. Widder-Uranus begründet solche Kampfdemonstrationen zum Zwecke der Freiheit mit einer merkwürdigen Aktionismus-Logik. Gestützt durch scheinbare „Objektivität“ (auch rebellierender gesellschaftlicher Gruppen). Es liegt nah, dass Neptun 2012 im Zeichen der „wirklichen“ Wahrheit die real existierende Basis solcher Doppelbödigkeiten an den Tag zieht. Häufig stiftet er erst Illusion und Leid im Opfer-Täter-Dreieck, stellt aber dann die Sinnfrage: Entweder alles, wirklich alles, auf den Tisch. Oder wir belügen uns eben alle so lange dreist weiter, bis das Gespinst endlich doch in sich zusammenbricht. Zum Wohle aller Wesen. Auch wenn es denen zunächst entgeht.

Verwirrung spielt bei den angekündigten Wahlen jedenfalls eine große Rolle. Offene Gegner sind als Spannungsventil beliebt und werden mit Mars, der chronisch durch die Jungfrau pendelt, detailverliebt verfolgt. Wanted. To whom it may concern. Hier sucht sich ein Ereigniswunsch seine Protagonisten. Während Neptun – piano, piano – die vielen politischen Duoble-Binds unterhalb der Bewusstseinsschwelle auflöst. Finden sich nicht genügend Bauernopfer für den Ausbau der üblichen  Wahl-Illusionen, muss das Prinzip Schein statt Sein überall da, wo unter 0 Grad Fische gewählt wird, einige Zeit später daran glauben. Dann will "die Wahrheit" ans Licht. So wahr ihr die neuen Fädenzieher helfen. 

Das betrifft auch Wladimir Putin. Mit Merkur-Neptun-Saturn in Haus 12 und einer vermeintlich offenen Waage-Sonne in 11 ein echter Marionettenspieler. Die Fischesonne der Russland-Wahl am 4. März spiegelt in Opposition zum laufenden Mars aber die innere Zerrissenheit des Machtmenschen. Selbst bei offener Faktenlage macht er es zum Sport, sich nicht in die Karten sehen zu lassen. Fremder Eingriff bedeutet für ihn Kontrollverlust. Ein persönlicher Neumond in Putins Zeitcombin (Trigon zu Jupiter) zeigt für den Wahltag Neuanfang und Zuwachs an Optionen. Merkur-Uranus aus dem Widder beleuchtet einen vorstellungsfixierten Zwillingmond. Als Herr 9 liefert dieser Emotionalfaktor neue, wechselhafte und heimatbezogene Perspektive. Die Putin dem Volk plutonisch zwingend übermitteln muss. Unter einem Langzeit-Transit von Neptun-Mond, wird er aber am Ende doch Farbe bekennen. Selbst ein eher rosiger Wahlgewinn (der wahrscheinlich ist), lässt Gift aus den eigenen Reihen und starke Verunsicherung erahnen. Für das Land. Und seinen skorpionischen Patrioten.

Auch Nicolas Sarkozy will noch einmal König von Frankreich werden. Mond-Jupiter bestimmt zur Wahl das das 9. Haus in Opposition zu Saturn plus Sextil zu seiner Jupiter-Uranus-Konjunktion in 10. Merkur-Uranus des Wahltages triggert auch hier den kämpferischen Widder-Mond. Hinter vordergründiger Nervosität verbirgt sich ein Saturneinfluß auf Neptun und Uranus-Jupiter, den die Jahrgänge 1954/55 alle durchmachen. Ein Ende der Rolle als Nebelmaschine ist angezeigt. Großen Plänen müssen bald kleine Taten folgen. Aber noch ist Sarkozy nur schwer agitiert. Als Wassermann kann er sich aber von diesem inneren Brizzeln ernähren. Das Wahl-Klima entspricht damit seiner Grundanlage. Allerdings sucht Frankreich bessere Funktionalität und wehrt sich gegen Anpassungsverweigerung. Ein unstillbares Bedürfnis nach überfließenden materiellen Verhältnissen (Mond/Jupiter Stier) wird vermutlich wahlentscheidend. Da Merkur/Uranus aber hart mit Pluto im Steinbock kollidiert, der ethische Zerstörung aller festgefahrenen Struktur will, folgt das dicke Ende spätestens beim mundanen Uranus-Pluto-Quadrat ab Ende Juni. Vermutlich mit Sarkozy. Falls er seine Ansätze allerdings nicht ändert, eben nicht.   

Auch Amerika regelt am 6. November über die Wahlmännerfrage seine Präsidentschaft. Wie schon einmal, steht Barack Obamas Sonne dabei unter dem Selbstquadrat. Auch bei Schwächungen der Substanz kann man also gewinnen, wenn man – wie damals – transpersonale Aufhänger im Geburtshoroskop mitbringt. Nur der Zeitqualität entsprechen müssen sie. Diesmal zeigen die Aspekte aber unter der Be-Happy-Maske des Löwen eins: Angst. Saturn wandert seit längerem im Quadrat zu Obamas Merkur. Das Sonne-Neptun-Quadrat wird 2012 sogar am Skorpion-Ende regelrecht festgenagelt, sich nicht mehr zwischen allen Fronten hindurchzuschlängeln.

Unter Sonne/Neptun, dem Geburtsaspekt, stand schon der Untergang der Titanic. Aber auch ihre Installation als Mythos. Für Menschen bringt die Anlage klassisch die Befürchtung hervor, ewig hintenan stehen zu müssen. Obama gerät immer wieder in Konkurrenzsituationen, die ihm den Boden unten den Füßen wegziehen. Unter Jupiter/Saturn, dem Anzeiger des neuen Königs, wurde er zwar Präsident der Vereinigten Staaten. Nun steht lediglich der Mittags-Aszendent in Washington erneut nah der Konstellation. Mond als Herr 7, der Öffentlichkeit, befindet sich aber im Krebs im Zeichen des Volkes und auf Obamas Sonne. Auch Venus wird trigonal bestrahlt von Neptun und Saturn. Zu schön, um wahr zu sein?

Leider setzt der Merkur zur Wahl Obamas Pluto-Chiron-Opposition massiv unter Spannung. Daraus entsteht Schmerz. Es tut weh, so verspätet zu begreifen, was man hätte anders machen müssen. Vermutlich folgen solche Erkenntnisse nun wie Schocks. Auch, wenn er gerade jetzt kann: Uranus-Trigon zu Merkur bringt Barack Obama während des Wahlkampfes Rückenwind, samt Unterstützung wichtiger Gruppierungen. Ob die jedoch ein verändertes Wahlmänner-Verhältnis aufwiegt, hängt von seinen Gegenspielern ab. Verbreiten sie genug strahlende Schütze-Visionen, um die Zeitqualität besser zu symbolisieren als der bisherige Präsident? Das kann sich erst dann herausstellen, wenn sie feststehen.

Obamas pragmatischer Jungfrau-Mars wird am Wahltag jedenfalls exakt vom laufenden Mars im Jupiterzeichen attackiert. Falls einer seiner Gegenkandidaten also Strahlemmann-Qualitäten, ein religiös eingefärbtes Politikverständnis und philosophische Fabulierkräfte besitzt, kann es für den bisherigen Präsidenten sehr problematisch werden. Bringt ein anderer Kandidat dazu noch jene Portion plutonisch/saturnischer Härte im Geburtshoroskop mit, die in Cowboyland so oft mit Lebensklugheit verwechselt wird, mag das Titanic-Talent des Präsidenten zur Projektionsgestalt diesmal Schiffbruch erleiden.

Sollte er jedoch im Sommer davor schon echte Schnitte machen (auch personell) und den leuchtenden Sonnenfaktor ausspielen, den er zweifellos selbst hat, kann und wird sich die Politik eines neuen, alten Mr. President stark verändern. Die Chance besteht, erneut gewählt zu werden. Der 17. Dezember (endgültige Stimmabgabe) zeigt, welche Bedeutung diese Wahl für den Kontinent hat. Sonne auf dem Galaktischen Zentrum. Amerika wählt sich selbst wieder zur Mitte der Milchstraße.       (sri - 20.12.2011)

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