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Banking: Ein Fisch namens Wanda

Würden Sie diesem Fisch Ihr Erspartes anvertrauen? Die Deutsche Bank (Fische-Sonne mit Mars-Konjunktion) und einzige eingeborene Kredit-Anstalt von Weltrang, bleibt ein Stehauf-Männchen. Gerade erst wurde sie eine Milliarden-Klage auf Schaden-Ersatz erfolgreich los, als neues Unheil droht. Diesmal von einem Widder mit Löwe-Mars (namens ZDF), der passenderweise 1963 als Aprilscherz geboren wurde und sich als sehr humorig und investigativ versteht. Eine Einschätzung, die nicht alle Zuschauer teilen. Wobei man dem Sender nach der letzten Posse Abbitte leistet. Die war nicht nur gut, sondern genial und enttarnt die leicht rutschigen Winkelzüge, die Fische-Betonten - wie dem führenden Kopf der hiesigen Banken - schon mal unterlaufen können. 

Aus der Serie: Wie ein Interview zum PR-Desaster wird. In Sachen ZDF gegen Banker findet man sich plötzlich im Setting des verwirrenden Spaß-Klassikers "Ein Fisch namens Wanda" wieder. Denn Herr Martin Sonneborn, einst Titanic-Chefredakteur und nun im ZDF-Witze-Bereich tätig, macht der Deutschen Bank ungewollt den Saturn. Der klopft in ihrem Radix just in einer Opposition zur an sich sehr schönen Pluto-Jupiter-Konjunktion im Stier an. Was sich - nebst neptunischem Hang zu Geheimnis und Verrätselung - für etwas verbissenere Geldvermehrung sonst so gut eignet. Zumal sie ein possierliches Sextil zu Sonne-Mars und Uranus als Erfolgs-Garantie mitbringt.  

Martin Sonneborn, Stier mit Neptun-Opposition (in naher Berührung zum Bank-Transit) und deshalb um keine Fantasie verlegen, macht sich also auf, die Banker für die satirische Heute-Show zu interviewen. Thema: Krise, Macht, Millionen-Gehälter. Aber da eine mars-betonte Fische-Sonne selten richtig zuhört und wohl gar nicht recht weiß, wo und mit wem sie gerade weswegen redet, trudelt bei Herrn Sonneborn kurz darauf ein sehr ernsthaftes Papier ein, in dem ihm die Deutsche Bank sein ganzes Interview vor-präsentiert. Antworten, die er gar nicht haben wollte, auf Fragen, die er nicht gestellt hat. Kurz: Fische-Bank gibt Widder-ZDF ein von A bis Z selbst durchgestyltes Interview vor. Um sich endlich mal im Fernsehen ihre eigenen Fragen zu beantworten. Ein klassischer Jupiter-Pluto (samt des Versuchs, Saturns Transit in Selbst-Bestimmung zu verwandeln). Sofort wittert die über so viel Fügung beglückte Venus plus Jupiter in den Zwillingen des Interviewers satirische Morgenluft.

Herr Sonneborn, im Radix beschenkt mit einem bohrenden Skorpion-Mond und dem etwas gemeinen, 60er-typischen Mars-Uranus-Pluto, zieht die Schlinge zu. Wenn jemand überhaupt einen Fisch bei seinen vorbewussten Vernebelungen und Treibsand-Aktionen stoppen kann, dann am besten konkurrierende Planeten-Stände in anderen reagiblen Zeichen. Wie besagte "Feinde" in Sonneborns Horoskop - die Zwillinge und ein dominanter Jungfrau-Anteil. Der ZDF-Interviewer wird tatsächlich im Allerheiligsten des Traditions-Unternehmens vorstellig, das womöglich gutgläubig annimmt, das dumme, grob gestrickte ZDF (Widder aus Sicht der Fische) würde nun sein feines, selbst gebackenes Interview brav abspulen. Man hatte sich ja auch extra so viel Mühe damit gegeben.

Fragen und Antworten strotzen deshalb auch nur so vom Lieblingsthema des Neptunischen: Der reinen Leere, bzw. dem Nichts. Beispielsweise will die Deutsche Bank von sich selbst wissen (bzw. Herr Sonneborn soll sie das fragen): "Welche Aufgabe hat denn nun eine Bank?" Das möchte man der Welt dann mittels einer Zahnbürste erklären. Die tut ja auch vieles, außer Zähneputzen. Oder die Sache mit der Börse, die man den ZDF-Zuschauern wie ABC-Schützen nah bringt. Börsen sind Plätze, wo gefeilscht wird - nicht um Äpfel oder Eier, sondern um Geld. Ja, auch der Stier-Anteil der Deutschen Bank kommt im vorgeschriebenen Interview trefflich zur Erscheinung. Offenbar hat das obere Management des Finanz-Instituts von der satirischen "Heute-Show" nie gehört und nahm an, dass die Heute-Sendung mit einem modernen Titel bedacht wurde. Wäre es nicht so absurd, müsste man weinen.

Um es mit der Bergpredigt zu sagen: "Selig sind die geistig Armen, denn ihrer ist das Himmelreich". Ein Merksatz vom Minus-Pol des Fische-Bewusstseins. Obwohl doch gerade das - bei entsprechender Wahrheits-Suche am Pluspol - so verfeinert und unbestechlich sein kann. Was hier eindeutig nicht der Fall war. Herr Sonneborn spult mit titanischer Selbstdisziplin gegenüber einem Kommunikations-Experten des Unternehmens begeistert sein vorgeschriebenes Interview zur Freude der Nachwelt ab. Später stellt sich der ihm als Kommunikations-Experte zugeteilte Gesprächs-Partner als lokale Leipziger CDU-Größe heraus, die für die Deutsche Bank arbeitet. 

Ein einziger Neptun-Fake, bei dem der stammelnde Interviewte glaubt, den Interviewer bestens im Griff zu haben. Was das astrologisch so interessant macht, ist die doppelte und dreifache Zwischen-Ebene des Fische-Themas, die man hier einmal in voller Aktion betrachten kann - Spiegelung in den Spiegeln. Sich trickreich zu finden, heißt eben nicht, dass es nicht noch größere Trickster gibt. Dem ZDF kam entgegen, dass Fische-Sonnen wie die der Bank zum Vergessen des Kontextes neigen und Detailfragen außer Acht lassen. Besonders, da die rückläufige Venus (am Merkur) des Unternehmens im stets sprungbereiten Wassermann extrem selbstbezogen ist. Was sich zuweilen auch finanzpolitisch zeigt. Sich da mit einem Sonne-Mond-Neptun wie Sonneborn anzulegen, der Tarnung liebt, führt bestenfalls zum Spaß-Faktor für Dritte und zur Erkenntnis, dass Gleiches eben gern von Gleichem geheilt wird.

Ein Fisch namens Wanda ist nichts dagegen, wovon jeder sich selbst ein Bild machen kann (Klick auf's Bild links führt zum Video). Übrig bleibt das große Staunen darüber, wie dörflich offenbar in internationalen Groß-Banken mit Wirklichkeit gedealt wird, wenn sie ihren Standort neptunisch als jenseits der üblichen Regeln angesiedelt empfinden. Die Hybris, sich alles leisten zu wollen, ist ja nicht ganz untypisch. Aber wer versucht, die Medien kurz in die Tasche zu stecken, wann und wie es ihm gerade passt, fällt manchmal selbst hinein. Merke: Auch Fische fliegen auf.

Dann werden sie aus dem jenseitigen Spiel mit Realitäten in die Wirklichkeit abgeholt, sobald sie es zu bunt treiben. Zum Beispiel passierte das der Deutschen Bank ganz heftig rund um die Lehman-Pleite 2008. Ob Mensch oder Finanz-Firma: Transit bleibt Transit, der damals Wandas unschuldige Fische-Sonne unter Beschuss von Uranus und Saturn setzte und Radix-Saturn unter Pluto leiden ließ. Die Astrologie rät jedenfalls für die Zukunft: Ab und zu mal herabsteigen in die Welt der einfachen Dinge. Wieso nicht gleich Herrn Sonneborn als Kommunikations-Experten anstellen? Seine Dosis Stier mit Jungfrau bringt die Fische auf die Erde. Dann klappt's vielleicht auch wieder mit der Medien-Präsenz.

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Mittwoch, 17. Juli 2019

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