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Und jetzt? Vorher Wahl, nachher Qual...

Metagnose + Nachlese:

Der große, graue Bundestagswal ist kurz vorm Sonnen-Übergang in Opposition zur kosmischen Spalte 0° Widder laut schnaubend wieder untergetaucht. Die astrologischen Prognosen waren recht anständig. Nun materialisieren sich statt Meeres-Ungeheuern in den Medien (Waage, 7. Prinzip) bereits neue Gespenster - wie: "Werden wir nun Schweiz?" Denn Bundes-Mutter Merkel erledigte bei AC-Herrn Jupiters mundanem Zulauf auf ihre Krebs-Sonne gleich den ganzen Rest der Parteien weitgehend mit und schoss ungewollt mit ihren wundersamen Stimm-Zuwächsen sogar Schwesterchen FDP in eine historische Niederlage. Alles aus für die Revierflüchter.

Trotzdem geht der Geist der Beliebigkeit sofort nach dem Sonnen-Wechsel um (Waage). Was mit kraftlosem Zentral-Gestirn "void of course" (im Leerlauf) beim Schluss-Akkord der Wahllokale ein noch diffuseres Licht auf die Zukunft wirft. Wer denn nun mit wem? Und vor allem wieso? Begegnung ist nötig, ja. Waage. Alles möglich. Ja, Waage. Geisteskämpfe angesagt - zum Letzten: Waage.

Das Radix der Schließung der Wahllokale, mit dem diese neue Situation an den Start geht und betoniert wird, zeigt für Berlin Fische - die Konfusion - eingeschlossen in 1. Die FDP hat (laut Partei-Gründungs-Radix) gerade im dirigierten Sonnenbogen ausgerechnet Neptun genau auf Sonne-Merkur im Schützen. Offenbar löst das ihre perspektivische Erscheinung ganz auf. Bei Steinbock-Mars Quadrat Neptun im Radix (unter Pluto-Uranus) wundert einen das geschichtliche Wendehals-Image genauso wenig wie Chaos unter Fische-Sonne von Boss Rösler. Wo vorher Westerwelle mit viel Saturn prominent war und Mars aufwertete, ist nun zu viel Neptun, Fall aus der Zeit oder Fallen der Zeit. Frucht all der radix-begründeten -Losigkeiten.

Kleines Problem: Man mag astrologisch nicht recht glauben, dass Partei-Horoskope (noch dazu bei unklaren Zeiten mit Mittags-Aszendenten) in Bezug zu Wahl-Transiten funktionieren sollen. Kaum jemand verlässt sich prognostisch auf sie. Aber: Diesmal reagierten sie - im metagnostischem Rückblick - mit einer geradezu erschütternden Deutlichkeit auf laufenden Übergänge. Das 18-Uhr-Horoskop von gestern bezieht sich engst auf ihre Stände. Manchmal muss man vermutlich auch als Astrologe einfach etwas einfacher denken. Denn jede Zeit hat eben ihre Bilder, die dynamisch auftauchen und wieder verschwinden:

 

So stand die FDP ebenfalls gestern unter Mars mitten auf ihrem Pluto, der Härtefall-Konstellation, die bei Wahllokal-Schließung gerade untergegangen ist. Der mundane Pluto sitzt dazu fast bogenminuten genau oppositionär zum dirigierten Mittags-Mond und am dirigierten Südknoten. Außer dem schon genannten Mars-Neptun weist das Radix der FDP ja kaum große Entwicklung-Aspekte auf. Dieser eine belegt hier eben eher diese diffuse Anlage als Revierflüchter ohne eigene Grenzen und zu chronischen Schwebezuständen (die gesucht und gefunden werden). Bei äußerem Regler-Gehabe (Steinbock-Mars erhöht). Legt man das allererste Wurzel-Horoskop der Freien Demokraten zugrunde (DPD, 17. März 1947) wird die neptunische Anlage und Flucht sogar noch deutlicher: Hier steht Saturn-Nordknoten mundan zur Zeit mitten auf einem Skorpion-Chiron und der dirigierte Saturn besetzt den Geburts-Neptun auf 10° Waage = Konkurs - ebenfalls im Schredder des anstrengenden Quadrats von Uranus-Saturn. Für beide Geburtsbilder gilt: Man schwankt zwischen Wut, Verzweiflung, Chaos und einer Überhöhung des Selbst durch Kompensationen. Ansonsten: Alles im Nebel. Die Sonnenbögen (wie Neptun-Sonne hier am neuen FDP-Radix = Konkurrenz, bzw. Titanic-Aspekt) wirken lang, schleichend und vor allem überlagern sie vieles, was sonst positiv scheinen könnte. Aber bei der FDP durch Pluto-Mars nur noch einmal existenzbedrohender wird und wurde. Ende Banane für die nächsten Jahre.

Und dann die Sieger (-innen!). Legt man die Schließung der Wahllokale mit ihrer Zukunfts-Wirkung zugrunde (links im Außenkreis) wird klar, auf was und wen sich die hier angezeigte, perspektivische Bedeutung und Bestimmung über das MC im Schützen bezieht: Herr Jupiter im Krebs steht eng auf Merkur der CDU-Gründung (Innenkreis), die dazu das momentan so wichtige Zeit-Signum von Saturn-Nordknoten (aktiviert von Venus, dem Weiblichen - hallo, Frau Merkel!) ebenfalls im Radix aufweist. CDU als Krebs-Sonne korreliert zu allem Überfluss famos mit Merkels Geburts-Ständen. Das nennt man dann Kongruenz - wenn Partei-Chart sich mit Spitzen-Kandidatinnen-Horoskop zu einer kaum auflösbaren Melange verbindet.

"Mutti", die als Sympathieträgerin zur Persönlichkeits-Wahl einlädt und dazu die Anbindung an das Schütze-MC der Wahllokal-Schließung per AC und Mars wiederspiegelt.

Zumal Jupiter gerade in Richtung ihrer Sonne-Uranus-Konstellation unterwegs ist. Mond steht auf CDU-Mars, das nennt man auch Fruchtbarkeit, und die Skorpion-Stände trigonal zu den Geburts-Anlagen im Krebs. Die Rechnung voller Schleier und Schlieren wird erst kurzfristig aufkommen, wenn Sonne beim Grübeln über Koalitionen Neptun erreicht. Im Zeit-Combin läuft die CDU auf Sonne-Jupiter-Konjunktion im Löwen zu. Am 28.9.1969, als die Partei bei der Bundestags-Wahl eine historische Schlappe erlitt und die Regierung nach 20 Jahren an die sozial-liberale Koalition unter Willy Brandt abgeben musste, passierte das übrigens bei Sonne-Uranus-Konjunktion auf Neptun-Sonne-Quadrat im Geburtsbild.

Und nun zu den Beschenkten: Mit mehr Glück als Verstand kamen gestern die Grünen über ihre geschichtlichen und sexuellen Verwicklungen ins Zeitgeschehen hinweg, beklagte ihre Verluste und Fehler und trompeteten zum neuen Aufbruch. Die Gründung der Bundespartei 1980 zeigt im Radix schon die selbst verordnete Revolutionärs-Rolle mit Mond-Uranus im Skorpion - genau wie das spätere (Saturn!) Hineingleiten in die einst abgelehnten Hierarchien über Steinbock und die Umwelt-Themen in Jungfrau (mit Mars-Jupiter). 

Mond stand bei Schließung der Wahllokale genau auf dem grünen Chiron im Stier, der Substanzverluste immer allgemein andeutet, was mit dem mundanen Süd-Knoten und Saturn-Opposition beträchtliche Verletzungen nahlegt. Stichwort: Ethik. Das hatten wir alles im Vorfeld. Pluto Trigon Jupiter lässt aber nicht zu, dass "Glaubens-Kriege" etwa momentan endgültig zum Bankrott führen. Dirigierte Sonne genau auf Venus und AC Wahllokal-Schließung ahnt schon den Glücksfall, während der dirigierte Pluto genau auf dem Mond das Thema der Pädophilie-Debatte hinlänglich beschreibt und die Notwendigkeit tiefer Transformation ausdrückt. Das sollte dann auch jetzt kommen. Sonst ist es in ein paar Jahren bei Uranus und Pluto über Sonne-Pluto völlig aus.

Und was ist mit der SPD? Ihr Gründungs-Horoskop ist problematisch, da es mehrere mögliche Varianten gibt. Aber die Partei selbst bezieht sich auf die Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeiter Vereins (ADAV) unter Lassalle 1863. Damit legt auch Loop! dessen Radix zugrunde. Auch hier findet man wieder die klaren Bezüge zum gestrigen Tag: Die SPD steht bis auf 12 Bogenminuten unter einem harten Chiron-Return. Wunden über Wunden und völlige Umkehr und Heilung, wie sie bei jedem Chiron-Return in jedem individuellen Chart nötig wird. Viel Glück, möchte man sagen, da bei Sozialdemokratens oft die verlierende Bugfigur völlig abserviert wird. Es wird also Verletzungen geben. Die gab es. Auch Steinbrück, der mit seinem Radix besser bei den Grünen untergebracht wäre (fast Sonnen-Gleichstand mit Mars auf der grünen Sonne) als Hoffnungsträger kann mit seinem Neptun im Quadrat zur SPD-Venus nichts wirklich retten, außer einigen Plus-Stimmen im Vergleich zu den letzten Wahlen.

Jupiter ist bereits über Mars im Krebs hinausgelaufen und Sonne steht fast genau auf dem Saturn. Kurz: Blockade. Wäre da nicht Mars im Sextil-Anlauf zum Merkur-Uranus und Mond im Sextil zu den Krebs-Planeten. Im Sonnenbogen steht Chiron auf dem Mittags-Mond im Löwen - den Imponier-Gesten durch individuell "brüllende" Kandidaten. Das kostet offenbar Stimmen. Aber: Das Neptun-Quadrat auf SPD-Sonne läuft nun endgültig bald ab. Es werden sich bei Uranus trigonal zu Mars dann neue Gesichter und radikalere Abgrenzungen finden, die vermutlich der chronisch halb gebremsten Talfahrt ein Ende bereiten. Wenn Pluto dann später erst in Opposition zum Mars läuft, MUSS etwas passieren. Sonne-Mars-Pluto-Konjunktion von Krebs eng nach Löwe zeigte gestern schon an, welche Dramen sich im Hintergrund der einst hoffnungsvollen Kandidatur Steinbrücks abgespielt haben müssen. Das war eine Herzens-Angelegenheit, die Unkontrollierbares kontrollieren wollte. Es hat nicht geklappt, wie wir mehrfach vorher anmerkten. Bis zur Wende also viel Glück, Herr Engel Gabriel beim Koalieren - besonders unter einer heftigen Opposition über alle Jungfrau-Planeten.

Mit Uranus-Pluto über R-Merkur-Mond im Krebs wäre ein zwiegespaltenes Ergebnis auch für die Linke zu ahnen gewesen, wenn man sich das Radix der Vereinigung von 2007 angesehen hätte. Auch hier wieder bringt Saturn-Mondknoten trigonal einen Komfort- oder Entspannungs-Faktor ein. Saturn-Neptun im Radix allerdings spricht schon von einer Tendenz zu Bankrott-Situationen vom Anbeginn der wechselvollen Geschichte. Mars im Widder gleicht die Spannung aber andererseits aus, sodass immer wieder ein initiativer Ansatz passiert, sobald man denkt "es geht nicht mehr". Diese generelle Lizenz zum Neuanfang wird sich besonders dann zeigen müssen, wenn irgendwann Uranus den Mars berührt. Zur Zeit ist die Chance relativ groß, dass sich die steten Wechsel durch das Mundan-Quadrat irgendwann immer wieder ausgleichen. Jupiter im Schützen schafft dazu ein dickes Pfund an Vision für die eigenen Perspektiven. Auch wenn solche Stände selbstzufrieden werden, darf man ihre Wucht und Kraft nie unterschätzen. Das Achs-Kreuz der Wahllokal-Schließung bestätigt letztlich die linke Sonne.

Was bleibt also? Die Erkenntnis, dass auch ein Blick in sonst als sehr ungenaue Partei-Horoskope durchaus von Wert sein kann, wenn man demnächst astrologisch Wahlen hochrechnet und mit den Überläufen experimentiert. Und dann ist da noch das andere Ende der Fahnenstange - das glückliche, glänzende Pendant zur trübseligen FDP. König Horst und seine bayrische Bande, die CSU. Der Partei-Zwerg schafft es immer wieder, nicht nur blau-weiß-weit zu überzeugen, sondern auch seine Pfründe in der Regierung zu polieren. Schon jetzt lässt Seehofer keinen Zweifel daran, dass mit ihm - in welcher Koalition auch immer - gerechnet werden muss. 

Das Radix der Gründung (übrigens damals in München und Würzburg) erweist sich als sehr nützlich, wenn man sehen möchte, wieso - Kruzifix! - eigentlich die Sonnenkönige aus der Gegend um das Hofbräuhaus unbedingt politisch zuhause bleiben: Jupiter-Chiron engst. Ausdehnung bringt nur Wunden. Pluto momentan auf einem erzkonservativen Steinbock-Mittags-Mond (mit ohnmächtigem Lilith-Anhängsel im Skorpion) und Jupiter-Chiron-Quadrat im Radix legt nah, dass nun irgendwann die Frage gestellt wird, welche neuen Frauen das Land Bayern eigentlich braucht. Und ob sich die Verregelung des Weiblichen auf Dauer weiter lohnt. Oder ob auch hier noch Skandale wie bei den Grünen im Hintergrund lauern. Man weiß es nicht.

Dass die Bayern in den Lederhosen noch eine Weile auf ihre große Wahlstunde pochen, belegt der Jupiter im Zulauf auf den Krebs-Mars. Auch hier verspricht das Schließungs-Achs-Kreuz in positiven Aspekten zu den Geburts-Anlagen ein gutes Abschneiden. Die aufgewühlten Weiblichkeiten in eigenen Reihen werden offenbar durch "Mutti" Merkels regelnde Zusammenarbeit bislang abgesättigt. Aber ewig kann man sich als King Horst darauf eben auch nicht verlassen. Die Chancen stehen günstig für Gegenwind aus den eigenen, weiblichen Fraktionen. Im Zeit-Combin mit der Wahl hat die CSU aber noch einen Sonne-Pluto-Venus-Merkur-Cluster in der Waage, dem eigenen Geburts-Zeichen. Mit viel Flow vom Neptun im Sextil. Heißt: Möge der ewige Gewinner gewinnen. Auch hier gilt: Erst wenn Pluto und Uranus das Einzugsgebiet von Mars erreichen, werden heftigste Schaukämpfe intern fällig. Bis dahin kann man sich sicher sein - es gibt immer einen lachenden Dritten, der irgendwo südlich wartet, wenn mindestens zwei aus den neuen Regierungs-Verbindungen sich streiten. Um zu sehen, dass es dazu kommen wird, muss man kein Astrologe sein.

Bild-Quelle Collage: www.cdu.de

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