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Gotteskomplex: Mammuts Auferstehung

Der Gottes-Komplex schlägt wieder zu: Bald sollen Mammuts erneut die Welt bevölkern, wenn es nach der Wissenschaft geht. Kurz bevor ein Planet das Zeichen oder Haus wechselt (am Mond immer gut zu beobachten, wenn er "leer" läuft), kommt es meist noch einmal zu Ereignissen, die seine Effekte im Umfeld, das gerade verlassen wird, wie einen Paukenschlag als Fazit zusammenfassen. Jetzt waren Mars und Merkur die Grenzgänger. Und schon findet man in und an einem sibirischen Wollhaar-Mammut-Weibchen, das gerade mal schlappe 10 000 Jahre alt ist und als 60jährige Rentnerin in eisigen Zeiten starb, experimentier-fähiges, flüssiges Blut.

Da kommt man als Krone der Schöpfung unter Widder-Uranus und Steinbock-Pluto (Motto: Aus alt mach neu) natürlich sofort auf wirklich tolle Ideen: Leute, lasst uns doch nun endlich versuchen, diese Riesen-Säuger wiederzuerwecken. Wann hat man sonst schon mal die Gelegenheit, klon-freudige Körpersäfte ausgestorbener Arten zu behandeln? Es werde Licht. Wir spielen Gott, wenn Mars aus der genetischen Achse (Stier-Skorpion) weg und in die der denkenden Krone der Schöpfung (Zwillinge-Schütze) hinüber wandert. Die Premiere des Siegs der sogenannten Vernunft über die Natur war damals das arglose Schaf Dolly (Labor-Name 6LL3), das erste klonierte Wesen - wenn auch kein exakter Klon. Gezüchtet aus ein paar Euterzellen (deshalb auch nach Dolly Parton benannt - kein Witz!), hatte es eine Krebs-Sonne (sogenannte Mamma-Zelle als Herkunft), natürlich den genetisch verbohrten Skorpion-AC mit Mars-Venus in den Zwillingen und einen Merkur-Jupiter (die Gottes-Komplex-Achse). All das kommt auch in anderen Klon-Charts und den Horoskopen von Reproduziertem immer wieder mal vor und herrscht auch in der Jetzt-Zeit (noch Konjunktion), als Anno 2013, im schönen Monat Mai, auf einem abgelegenen Inselchen im arktischen Ozean das offenbar schockgefrostete Mammut-Weibchen entdeckt und dem Permafrost entwendet wird. Grund genug, sich einmal all die Klone der Welt astrologisch anzuschauen, an denen sich menschliche Clowns auf dem Weg zur Beherrschung der Welt so gern zu schaffen machen.

Die arme kleine Dolly, der Welt berühmtestes Schaf, hatte gleich viele Mütter, neben der echten, die es vermutlich nie gesehen hat - Quadrat von Saturn zu den Krebs-Planeten, Es gab Ozeane voller Wissenschaftler, die sich um ihre Entstehung und eigenen Ruhm bemühten. IC Fische = Herkunft unsicher und zwiespältig. Dollys Radix-Horoskop (rechts) trägt den Stempel ihrer Zeit, die wiederum die Prägung des steinigen Weges zur Gott-Gleichheit der Menschen hat - mit Jupiter und Saturn genau da im Steinbock und Widder (man kann es nicht oft genug sagen: Aus alt mach neu!), wo sich heute das Spannungs-Quadrat von Uranus-Pluto befindet. Unsere intelligente Art wurde mit diesem Vierbeiner seinerzeit endgültig zu ausgefeilten Kreatoren von Leben, nach dem es mit Louise Joy (Freude) Brown (RADIX) 1978 schon so schön gelungen war, Selbiges in Vitro, also dem Reagenzglase, herzustellen. Alles eine neue Garde von raumgreifenden Alchemisten. Nur ethisch nicht eben ganz so hellsichtig.

Aber Klonen ist nochmal eine andere, viel verflixtere Sache, als einfach nur ganz normale Eizellen mit ganz normalen Eizellen außerhalb der ganz normalen Körper zu beglücken. Interessant sind die ähnlichen Konstellationen hier für den Astrologen. Bei Louise Brown steht zur Geburt Jupiter in 4 in Krebs (das ist auch die halb-göttliche Vision, die zur Ursache der Geburt wird). Herr 4, Mond, bei ihr in 12, bei Schaf Dolly in den Fischen. Das Halbseidene der Aktionen, die zur Herkunft führen, wird hier ebenfalls sehr schön deutlich. Louise Brown hat Merkur-Saturn-Konjunktion, Dolly Merkur-Saturn-Quadrat - wider alle Spötter häufig ein Symbol für den Triumph des Denkens, das sich dann tatsächlich als bedeutsam niederschlägt. Einstein, Herr des gepflegten Wissens, hatte den Aspekt auch - enge Konjunktion im Widder in 10.

Wenn nun, bei Pluto-Saturn-Rezeption, aus dem armen, alten, gefundenen Mammut eine Menge ziemlich frisch erhaltenes Muskelgewebe und viel Blut entnommen wird, um zu versuchen, es in einem Kindeskind wieder aufleben zu lassen, weist das auch auf die plutonischen Bezüge der Genetik hin. Sowie auf eine neue Stufe alter Menschheits-Träume: Verregele das existenziell Überlebens-Wichtige und du wirst unter Umständen zum Herrn über alle drei Zeiten. Nicht vergessen: Schütze liegt zwischen Skorpion und Steinbock und Jupiter-Saturn-Pluto ist gern unschlagbar in Sachen Fixierung auf neue Könige der Welt. Dollys Zeugung ging ein Saturn-Pluto-Trigon voraus und Pluto auf 0 Grad Schütze beweist dann, worum es sich hier eigentlich dreht. Mensch setzt sich in seiner Vision erstmalig auch schöpferisch an Gottes rechte Seite.

Die kleine Louise wurde dagegen rund um ein Jupiter-Pluto-Quadrat gezeugt und in die Welt geworfen. Zum Klonen, der Weiterentwicklung des Prototyps "Schaffung einer Louise", also den sogenannten Nukleustransfer (hier mehr AUFKLÄRUNG), nehme man übrigens einen Zellkern, den man aus dem zu klonenden Wesen entfernt hat und setze ihn in eine andere entkernte Zelle ein. Die traktiere man dann entweder mit Stromstößen (Uranus) oder Chemie (Neptun) und setze sie - wehrlos sowie reaktionsbereit gemacht - ein paar Leihmüttern ein (starker Uranus im Wassermann und Neptun-Anlagen bei dem klonierten Schaf). Mal sehen, welche der Ur-Substanzen dann überlebt. Und schon hat man eine kleine Dolly oder einen treuen Snuppy. Das war nämlich der südkoreanische Afghanische Windhund, der als erster einer höheren Gattung geklont wurde. Sein Geburtsbild zeigt wieder Merkur-Jupiter-Saturn (wie auch Schaf Dolly).

Ihr menschlicher ("humaner" möchte man ungern sagen) Papa, der wissenschaftelnde Professor Keith Campbell aus Schottland, hat genau die Merkur-Venus-Jupiter-Konjunktion im Chart (im selben Zeichen), die auch jetzt mundan wieder herrscht. In den Tagen, als der weitere Schritt in die Vergangenheit und neue Zukunft der Arten gegangen werden soll oder zumindest real angedacht wird. Indem man beispielsweise - mir nichts, dir nichts - ein Mammut-Weibchen reproduziert. Eine Übersetzung für diese Konstellation: Große Visionen kleiner Menschen. Dass der Weg, den Tod zurück ins Leben zu holen und sich als menschliche Gattung damit noch maßstäblicher zu machen als sowieso schon, heute eine andere Qualität hat als die dagegen fast mager wirkenden Baby-Schrittchen der Reproduktions-Forschung seinerzeit, belegt eben jene Saturn-Pluto-Rezeption. Ethisch (Skorpion) wirft sie kaum weniger Fragen auf als die Anfänge mit Louise, Dolly und Snuppy. Wer macht sich hier was untertan (Pluto) und verregelt (Saturn) welche konstruierbaren (Merkur) "natürlichen" Vorgänge? Man weiß es langsam nicht mehr, denn je öfter solche Vorgänge als Normalität geschildert werden, umso deutlicher ist spürbar, dass sie ins Leben eingehen - ohne wirkliche Proteste oder weiteres Nachdenken. Alles ganz normal - was durch den Merkur-Wechsel in den Krebs bei den News auch hübsch bezeichnet ist.

Wie nah nun diese Vorgänge um die Beherrschung von Leben und Tod trotzdem immer an Scheinwelten kleben, zeigt der Fall von Hündchen Snuppys Doktor-Vater, dem Wissenschaftler Hwang Woo-suk, einer Wassermann-Sonne, wieder mit dem uns nun schon vom Klonen her so bekannten Merkur-Jupiter (er hat das Quadrat). Seine Aufsehen erregenden Stamm-Zellen-Revolutionen stellten sich später teilweise als Total-Fälschungen heraus (im Radix verführbare Venus-Mars-Konjunktion in den Fischen). Nur der treue Afghanen-Klon Snuppy und ein paar andere Versuche waren echt. Immerhin. Venus-Mars spielen übrigens beim Klonen und Reproduzieren überhaupt eine tragende Rolle, denn sie stehen unter anderem symbolisch für die alte genetische Achse Stier-Skorpion, vor Plutos Sichtung. Campbell, Dollys Professor, hat die Opposition, Dolly Konjunktion und Snuppy plaktisches Quadrat und Baby Louise ebenfalls Konjunktion (etwa 10 Grad Orbis in Jungfrau). Auch momentan tritt Mars gerade in das Zeichen ein, in dem Venus mit Jupiter noch steht.

Ob die sibirischen Forscher es nun tatsächlich schaffen, das uralte Mammut-Weibchen um einige zucht-würdige Zellen zu erleichtern, die allein ihren besten Absichten dienen, ist die Frage. Schon melden sich andere große Geister weltweit und sagen: Geht alles nicht. Denn für das Klonen der Eiszeit-Riesin würde es Elefanten-Zellen als Mutter-Behausung brauchen. Und die enthalten dann vermutlich noch so viel genetisches Eigen-Material, dass man den perfekten Klon gar nicht hinbekäme. Da die Nachricht über das wundersame Projekt bei Mond-Neptun in den Fischen im Quadrat zum überlaufenden Mars (und Sonne) kommt, sind wohl die Erfolgsaussichten auch astrologisch eher schlüpfrig. Aber, wie sagt das Sprichwort so schön: Man hat schon Mammuts kotzen sehen, wenn es darum geht, sich die eigene Gott-Ähnlichkeit, nein, Gleichheit zu beweisen. Auch wenn es Probleme geben dürfte, wenn die Arbeiter am Weinstock der Zell-Biologie tatsächlich ein identisches Wesen gelingen sollte. Denn das Klon-Mammut irgendwo unterzubringen, wo es sich auch wohlfühlt, ist Jahrtausende nach dem Ableben der richtigen Lebens-Bedingungen wohl einigermaßen herausfordernd. Danke jedenfalls, Merkur- und Mars-Wechsel, für diese prima Geschichte. Man kann daraus so allerlei über Hybris oder nicht lernen. Was ja in modernen Zeiten nie ein Fehler ist.

 

Loop! Collage: Quelle Flying Puffin (Mammut, uploaded by FunkMonk) [http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0] + Stiftung historische Museen Hamburg - Museum für Hamburgische Geschichte [http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/deed.en]  via Wikimedia Commons

   

  

 

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