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Everest: Offene Weite, nichts von heilig

Da steigen Menschen sogar auf den höchsten Berg der Erde um endlich ihre Ruhe zu haben und dann das – Aufruhr, Tumulte und wilde Schlägereien in 7000m Höhe. Passend zur mundanen Sonne -Saturn Opposition an diesem 27. April, in die auch noch Mars eingebunden war. Aber eigentlich nicht wirklich eine Schlagzeile wert, wenn sich daran nicht besonders anschaulich zeigen würde, wie ein und dieselbe Situation auf Menschen unterschiedlich wirken kann. Entsprechend ihrer Anlagen und Auslösungen.

Was genau an diesem Morgen in der sogenannten Todeszone am Mount Everest passiert ist, lässt sich nur schwer klären. Auf der einen Seite drei Bergsteiger aus England, Italien und der Schweiz, auf der anderen eine größere Anzahl Sherpas, die im Auftrag der Regierung neue Halteseile für zukünftige Bergtouristen anbrachten. Und irgendwie kamen sich beide Parteien dabei unschön in die Quere, es fielen Schimpfwörter und Eisbrocken auf Sherpa-Köpfe. Einige Zeit später, als die drei Bergsteiger Simone Moro, Jonathan Griffith und Ueli Steck zurück ins Basislager zwei kamen, wartete dort schon eine aufgebrachte Menge und es kam zu einer Massenschlägerei.

Weshalb dieser relativ harmlose Vorfall einen Weg in die internationalen Schlagzeilen gefunden hat, erklärt sich wohl nur durch die Opposition von Sonne und Saturn. Der höchste Berg der Erde als Schauplatz jenseits von Recht und Gesetz, allein darin liegen schon mehrere archetypische Bilder, die sich leicht dem Thema zu ordnen lassen. Aber es waren sicher nicht die Sherpas, die damit an die Presse gingen, sondern vor allem der Schweizer Uli Steck, der nach eigenen Angaben ein Trauma erlitten hat (LINK).

 

Geboren als Waage-Sonne am 04. Oktober 1976 hat Steck im Moment aber auch alle entsprechenden Auslösungen samt Anlagen, die gehörig für inneren und äußeren Aufruhr sorgen können. Eine Sonne-Pluto Konjunktion im Radix zum Beispiel, die sich bei ihm wohl dadurch zeigt, dass er immer die Gefahr am Berg gesucht hat, immer einer der schnellsten und besten Kletterer weltweit sein wollte und auch ist. Aber damit sind auch Schwierigkeiten vorprogrammiert, Pluto lässt Verläufe selten reibungslos ablaufen, es gibt fast immer ein „Aber“ und etwas auszusetzen. Der Betreffende mag das nicht wirklich selbst so empfinden, wird aber von seiner Umgebung oft als seltsamer Eigenbrötler wahrgenommen. Äußerungen, die man anderen vielleicht nachsieht, nimmt man ihm schneller übel.

Warum er auch als einer der schnellsten Kletterer weltweit gilt, zeigt das geozentrische Radix nicht auf den ersten Blick (zumindest ohne genaue Geburtszeit), das heliozentrische Bild aber umso deutlicher. Hier findet sich eine exakte Mars-Uranus Konjunktion im Quadrat zu Saturn. Geschwindigkeit in Verbindung mit Ausdauer – ideale Voraussetzungen fürs Klettern im Hochgebirge.
Aber natürlich auch für plötzliche Ausbrüche anderer Art, da mag Mars-Uranus manchmal schneller etwas „raus rutschen“ als Saturn hinterher lieb sein kann.

Aber auch eine solche Anlage braucht das entsprechende Zeitsetting, damit sich eine Erfahrung zum Trauma ausweiten kann. Und davon gab’s an diesem Tag für Ueli Steck reichlich. Geozentrisch findet sich Pluto genau im Quadrat zur Sonne-Pluto Konjunktion im Radix (11°31 Steinbock zu 11° 35 Waage). Der aktuelle Mars steht auf 5°13 im Stier in Opposition zum Radix-Uranus im Skorpion auf 5°52 und Uranus selbst ist nur noch ein Grad von der Transit-Opposition zu Sonne-Pluto von Steck entfernt.

Eigentlich schon genügend Zündstoff, aber auch heliozentrisch wird das alles nochmals mit Energie aufgeladen. Seine Mars-Uranus Konjunktion wird an diesem Tag von der Erde selbst überlaufen und auch Saturn steht nur wenige Bogenminuten von einer Konjunktion entfernt. Selbst der mundane Merkur läuft am späten Nachmittag noch in ein Quadrat zum Radix-Merkur von Steck.
Wir haben also sieben Auslösungen in die vor allem Merkur, Mars, Pluto und Uranus eingebunden sind, das Bild von Streit und Auseinandersetzung drängt sich einem fast auf. Aber auch das eines möglichen Unfalls und wer weiß, ob hier nicht die eine, schwierige Situation eine andere, weitaus Schlimmere verhindert hat.

Auf jeden Fall passt der Aufstand der Sherpas wieder wunderbar ins Konzept des Uranus-Pluto Quadrats, und mit Planetenstellungen auf den kardinalen 10er Graden ist man im Moment prädestiniert dafür, ein Teil dieser Geschichte zu werden. Dass dies wirklich ursächlich für das Erleben von Steck ist, zeigt sich über das Radix seines Kollegen Moro, der ja im Prinzip genau die selbe Situation erlebt hat. Aber schon einige Tag später zur nächsten Besteigung aufbrach, relativ unbeeindruckt von dem zurück liegenden Ereignis.

Moro wurde am 27. Oktober 1967 geboren. Skorpion-Sonne auf 3°, dazu ein Löwe-Mond und Mars im Steinbock. Hier zeigt schon der erste Vergleich, dass sich kaum ähnlich starke und exakte Auslösungen bei ihm finden, wie bei Steck. Geozentrisch zumindest. Heliozentrisch verblüfft dann aber doch ein sehr genaues Pluto (Transit) - Saturn (Radix) Quadrat, unterstützt von einer zulaufenden Konjunktion von Uranus. Und der mundane Mars steht genau auf Moros Erde. Energetisch also durchaus auch hochexplosiv (heliozentrisch), in der Auswirkung aber weitaus schwächer und vor allem nicht nachhaltig (geozentrisch).

Zwei Menschen erleben also die gleiche Situation völlig unterschiedlich. Zwei Wirklichkeiten, die sicher gemeinsame Schnittmengen haben, aber eben nicht die selbe Konsequenz im Erleben. Der eine, Moro, macht weiter wie bisher, der andere, Steck, zieht sich erst mal zurück, taucht unter und wird wohl noch längere Zeit brauchen, um alles zu verarbeiten.

Zwei Wirklichkeiten, die sich trotzdem nicht widersprechen. Legt man die astrologischen Bilder zugrunde, wird nachvollziehbar, dass beide völlig in Übereinstimmung mit „ihrer“ Zeitqualität empfinden und handeln. Ein Sinnbild dafür, dass wir in gewisser Weise tatsächlich in vielen Paralleluniversen gleichzeitig leben, die alle ihre Berechtigung haben. Zumindest aus astrologischer Sicht.

Mehr zum Mt. Everest: Mount Everest: Zorn der grossen Mutter

Titelbild (bearbeitet): Steck - von Ludovic Péron (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)]; Everest - vonPavel Novak [CC-BY-SA-2.5 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5)] alle via Wikimedia Commons

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