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Konklave und neuer Papst: Odilo, Angelo oder ein uranischer Kai aus der Kiste?

Prognosen-Problem ohne Zeiten:

Es ist wie Weihnachten kurz vor Ostern. Warten auf's Christkind. Ob es nun aber am Ende Habemus Pluto (Angelo Scola, Skorpion) oder Habemus Virgo (Odilo Scherer, Jungfrau) heissen mag oder als Überraschungs-Sieger ein Kai aus der Kiste springt, ist astrologisch problematisch zu bewerten. So lange die Kardinäle derart geizig mit ihren Geburtszeiten sind. Die kann man nämlich als Astrologe mit der Lupe suchen. Das letztendliche Horoskop des Konklave (Einschluss! 2. Teil des Artikels) zeigt denn zwar auch passend eine konfusionierte Zerr-Partie, aber mit viel Merkur eben die Beugung unter Umstände und mit dominantem Mars ebenfalls Eile und Konflikt. Dennoch lautet der Slogan vorerst: Habemus Neptun. Nämlich nichts. Leere. Sedisvakanz. Bzw. höchstens Ahnungen. Das zweite Mal ist bereits Rauch aufgestiegen, leider wieder schwarz. Erwartbar, auch wenn vor dem ersten Vollmond nach dem Äquinoktium noch der neue Papst stehen sollte, falls die Kirche klug ist. Auch keine Selbstverständlichkeit in düsteren Zeiten. Aber es gibt Hinweise, wohin die Reise geht.

Da nun jedoch gerade das weltliche Kreuz der Achsen die persönliche Anbindung der Favoriten-Kardinäle an die kosmischen Tendenzen sehr praktisch übersetzt und die Planeten in den Häusern den Einfluss auf mundane Belange dominant verändern können, ist jede Prognose wackelig. Am Problem dieses Konklaves wird jedoch sehr schön die Arbeit einer verantwortlichen Astrologie deutlich. Es wird schlussendlich stets ein Mosaik, bei dem viele, viele Einzelheiten zusammengefügt werden und kostet eine Menge Zeit. Die himmlische Eignung der Kandidaten als Papst (also Radix-Stände) ist real ohnehin nicht so gefragt. Der neue Pappa würde diesbezüglich starke Schütze- und noch besser Fische-Anlagen über Aspekte, Zeichen-Häuser direkt oder Planeten benötigen, Glaube im Verein mit göttlicher Wahrheit. Aber, wie jetzt der Mailänder Vatikan-Kenner Andreas Englisch erklärte: "Die Kardinäle denken ja alle, sie müssen erraten, was Gott will". Und lassen sich deshalb meist von ersten Stimm-Clustern für einen Kandidaten beeinflussen. Irgendwie wie damals, bei den Klassensprechern. Beim aktuellen Papst in Rente haben sie da seinerzeit unbewusst astrologisch den Gold-Griff getan: Fische-AC mit Jupiter-Anhang und Schütze MC. 

Als aus einem schlichten Mönch namens Joseph 2005 ein Papst namens Benedikt wurde, bewies sich aber auch, wie wenig Horoskope ohne Zeiten prognostisch wert sind: In der Sekundär-Progression (rechts) hatte der zukünftige Vertreter des Herrn auf Erden zum Beispiel zum Konklave nicht nur sehr deutlich Sonne am AC, sondern auch eine äußerst ungewöhnliche, leuchtende Mond-Venus-Neptun-Glückspunkt-Konjunktion in Haus 3 samt Jupiter-Uranus Konjunktion in Haus 10. Man hätte schon blind sein müssen, das nicht mit plötzlichem Aufstieg in Verbindung zu bringen. Ohne Genauigkeit wären enger Mond und Glückspunkt im Team unsichtbar geblieben. Astrologie kann eben nur genau sein bei genauen Daten. Wären die exakten Charts von 115 Kardinälen bekannt, käme man in etwa einem  Jahr Nur-Forschung vermutlich auf recht annehmbare Einkreisungen der astrologischen Spitzenreiter.

Dennoch sind Tendenzen absehbar, wenn man puzzelt. Da sind die Zeichen, die jetzt, während der Wahl-Phasen, vom Achsenkreuz getriggert werden. Aber auch die überlaufenen Planeten in Rom spielen eine Rolle. Woytila wurde bei Kardinal-Kreuz gewählt, dessen DC (Popularität!) sich aufmachte, seine T-Sonne-Mars Konjunktion des Tages in Waage, seinem AC-Zeichen, zu überlaufen. Bei Benedikts Wahl fand der entscheidende Wahlgang mit DC über seinem AC, dem Jupiter und Merkur statt. Als Uranus überlaufen wurde, war klar: Das ist der neue Papst! Jupiter stand damals auf Johannes Pauls MC, Plutos auf Benedikts Himmelsmitte. Wie sieht es nun gerade bei den schwitzenden Kardinälen in heiliger Mission aus?

Obwohl Jupiter in den Zwillingen scheinbar großes Glück für diese generelle Zeichen-Betonung prophezeit, die tatsächlich einige Aspiranten aufweisen, haben solche Kandidaten wie der Kanadier Marc Ouellet oder Leonardo Sandri mit viel Merkur-Prinzip aus dem 3. Zeichen auch starken, aber völlig verdeckten Gegenwind durch die mundane Fische-Haupt-Rollen-Besetzung zu erwarten. Denn die wird, insbesondere in den späten Vormittags- und Nachmittags-Stunden durch MC und DC wieder heftig aufgerufen. Nebel, Nebel oder: Wählt als Ausgleich doch lieber gleich einen Mann, der in Jungfrau oder Fische stärkere Positionen hat und außerdem Zwillinge mitliefert. 

Die Achsen-Trigger laufen morgens über Zwillinge-Krebs und Wassermann-Fische und sind nachmittags bei Löwe-Jungfrau und Stier-Zwillinge stark. Dann sitzt auch DC in den Fischen, geeignet für die "heilige" Popular-Wahl, aber wiederum eher gegen die Zwillinge gerichtet. Jemand wie Angelo Scola (schon von den Italienern als neuer, römischer Papst ausgeguckt) mit einem relativ breit gestreuten Chart hat insofern immer mal wieder seinen Anteil an besten und schlechtesten Stunden.

Dank ASTRODIENST gibt es nun vom "Kronprinzen" auch ein Radix. Er ist Löwe-Aszendent auf den hinteren Königs-Graden, was der Nachmittags-Wahl entgegen käme. Im Sekundär hat er die Sonne am IC, den Heim-Vorteil. Stärkere Neptun-Verbindungen sind dünn gesät (Venus Quadrat Neptun), dafür zeigt sich ein Uranus-Neptun-Trigon, von 10 nach 2 - das Problem ist bei ihm wohl, dass es ihm schwer fällt, Substanz zu schaffen und er keinen echten Umgang mit Geldern und Werten  hat. Noch größere Problematik: Ein machthungriger Pluto ist in 12 vor der Öffentlichkeit verborgen. 

Natürlich kann das Pluto-Quadrat, unter dem der impulsive Widder-Mars aber nun leider umso offensichtlicher steht (ausgerechnet in 8, wo Cholerik und immense Manipulations-Talente lauern), da nicht nur ein sehr heftiges Stahlbad der Eitelkeit, sondern auch großen Macht-Zuwachs entwickeln. Aber Freudentänze macht man dabei nicht wirklich und wird - wenn überhaupt - nur durch typisch plutonische Manipulationen ans Ziel gelangen. Scola als Kandidat wird schwerst umkämpft sein. Generell spricht Mars-Pluto eher von viel Wut und Implosions-Risiken, weil der "Gegner" aus dem Dunkeln kommt (Rezeption Pluto-Saturn). Den Herrn 7 in 10 hieven nur deutliche Mehrheiten in die Bedeutsamkeit.

Für Super-Krebse wie den Barfoot-Priest Sean Patrick O'Malley, der als Geheim-Tipp gilt, mit seinem Cluster von Sonne, Venus, Merkur und Saturn mit anhängendem Neptun in Waage ebenfalls durch Uranus-Pluto mundan aufgestört, sind - wie für Scola - die jeweils späteren Stunden von Vor- und Nachmittag besonders zerrend. Aber auch letztlich für eine Entscheidung sehr günstig. Da der laufende Mars so weit vorn im Widder ohnehin Kampf-Abstimmungen oder zumindest kräftige Fights um den Posten nah legt, wird die Entscheidung diesmal auch besonders hart sein. Merkur-Neptun schiebt immerhin trigonal O'Malleys Krebs-Verein an, der in der Komfort-Zone des neptunischen Zeit-Signums liegt. Das uranische Element im Quadrat zu seinem Stellium, bekommt generell für die Wahl durch Mars' Zulauf besondere Bedeutung, Rebellionen im sonstigen Lobbyistentum sind also überhaupt in der Sixtinischen Kapelle unumgänglich.

Das wiederum beträfe auch besonders die planetaren Außenseiter wie den jovialen Hyper-Wassermann Timothy Dolan (einen Natur-Revoluzzer) mit Sonne-Jupiter und Venus im Uranus-Zeichen. Er ist als solcher ein mentaler Macher, durchaus kokett mit seinem Anderssein und mit ziemlich begegnungs-aggressivem Mond-Mars Waage ohne großes Durchhalte-Vermögen gesegnet. Nur steht er ebenfalls unter kosmisch harten Einflüssen im Quadrat und der Opposition, was man durchaus bildlich nehmen kann: Die Opposition gegen so einen Rebellen, als Amerikaner und Lebe-Typen mit eigensinnigen Binnen-Trends dürfte unter den Kollegen stärker sein als gedacht. Wenn er auch Sonne-Uranus-Spiegel des Konklav-Radix bestens bedient, das heisst, faktisch eventuell stört. Merke: Oft ist es so, dass die Konjunktionen eine eigene Direkt-Auswirkung darstellen. Man "wird" quasi zu Pluto oder Uranus. Die beiden anderen harten Aspekte begegnen tendenziell eher von außen, sofern man sie nicht selbst mühevoll integriert, was frühestens nach dem x-ten Überlauf passiert. Dolans Vorteil: Jupiter trigonal zu Mond-Mars.

Die allgemeine Tendenz, vor allem das Radix des Konklave, zeichnet nun ein eher merkurisch-neptunisches Bild vom neuen Papst. Allerdings macht eben Sonne-Uranus-Spiegel auch einen Überraschungs-Kandidaten denkbar. Generell aber ein Rahmen, in den astrologisch weniger Scola, als der zweite Spitzen-Kandidat passen würde. Odilo Scherer, Enkel saarländischer Auswanderer, die einst in Brasilien ihr Glück suchten. Denn der wartet mit gleich drei praktischen Jungfrau-Planeten auf - der Sonne, Mond und Saturn - ist der geborene Diener der Anpassung und hat auch das "diffuse Papst-Signum": Viele Päpste wurden wie er in den Tagen rund um Voll- oder Neumond geboren. Er steht, darüber hinaus aber unter einem blockierenden Saturn Quadrat zum Löwe-Mars. Hindernisse, die nur dann überwunden werden, wenn er sich absolut zu Verantwortung und gegen persönlichen Glanz entscheidet. Das dürfte ihm als Jungfrau unter Umständen gelingen.

Konklaven-Radix, sprich!

Das Chart des Konklave selbst (um 17.35 h wurden gestern die Türen geschlossen, das gilt als offizieller Beginn der Einkehr) kommt Scherer auf den ersten Blick wohl am meisten entgegen: Das Horoskop zeigt zunächst zwar große Anteilnahme des Volkes mit fünf Faktoren in 7, aber dadurch auch große Gegnerschaft, bzw. Seilschaften innerhalb der Wahl-berechtigten (7 ist Freund und Feind). Dann einen sehr passenden Jupiter als Bild der Glaubens-Kongregation, der noch dazu nah des MC steht, aber nach 9 läuft und den Sinn der Sache klar buchstabiert. Caput Religionis wird hier auserkoren. Herrin 2 Venus am DC belegt, dass es hier um Pfründe geht, Selbst-Absicherung in der Debatte.

Aber Merkur als AC- und MC-Herr gleichzeitig ist eben doch rückläufig und im Zeichen extrem schwach. Außerdem wandert er auf Neptun zu. Dennoch spielt er im "eigenen" 6. Haus der Aussteuerung des Selbst gegenüber den Bedingungen eine Hauptrolle und hat astrologisch großen Einfluss auf die inhaltlichen Eckpunkte der Entscheidung. Odilo Scherer besitzt damit ein volles Branding, den rückläufigen Merkur mit Neptun-Konjunktion. Zeit und Mensch in Übereinstimmung, was diesen Teil des Signums angeht - als Beruhiger der Wogen um die Missbrauchs-Skandale wäre er in seiner Sprödigkeit gut einsetzbar. Wäre da nicht Saturn, der aus Skorpion (u.a. in Gestalt von Scola) gegen seinen Antrieb Mars mauert. In der Synastrie setzt der Kronprinz Scherer Pluto in die Nähe des Mars.

Ähnlich wie der erhoffte schwarze Papst-Anwärter Peter Turkson, der zwar auch die Merkur-Rückläufigkeit, dafür aber "nur" Sonne-Neptun hat. Aber das kann, wie wir an den Jahrhunderten zuvor mit ihren Überraschungen gemerkt haben, beides letztlich auch gar nichts heissen. Merkur ist ein Trickster, erst recht im Schwächungs-Zeichen Fische und mit zusätzlichem Nebler Neptun - hier wird es auch immer zu Illusionen und falschen Hoffnungen, aber ganz besonders zu Bauern-Opfern kommen (Chiron im Bunde). Zugunsten der herrschenden Bedingungen wird dann - wenn es schlecht läuft - auf eigentliche passende Wahl verzichtet und hoch strategisch gestimmt. Erst wenn das exakte Geburts-Bild des neuen Papstes öffentlich ist, wird man sehen, wie sich die irdischen Verankerungen über Häuser hier ausgewirkt haben müssen.

Was bei so viel Jungfrau-Fische-Bezüglichkeit des Konklave aber schon jetzt klar ist: Es wird und muss inhaltlich eher etwas kleinkarierter gewählt werden, vermutlich rückbezüglich auf erwünschte, vorherige Verhältnisse (Merkur retro). Renaissance des Alten ist deutlicher angesagt als ein überwältigend uranischer Touch, obwohl der mit Sonne-Uranus im Spiegelpunkt durchaus gegeben ist. Sonne-Uranus spricht auch immer von Angst und Beengungs-Gefühlen in einer Situation, das Klonklave ist also auch panik-geprägt und hat manchmal eigentümliche Effekte: Wie die Auflösung der modernen Kommunikations-Technologien (Sonne Fische, die sich auf Uranus spiegelt). Das sind die Handys, die den Wählern abgenommen wurden, das Rede-Tabu und der Boden des Geländes, der mit Störsendern "vermint" wurde, falls doch etwa einer der Kardinäle noch ein iPhone unter der Kutte versteckt hatte. 

Dringend gesucht: Brand-Entschärfer mit Valium-Effekt 

Generell setzt man also - angesichts des Konklav-Radix' - offen auf Beschönigung und Alltags-Nutzen, da in der Jungfrau auch immer Flügel-Prophylaxen gegen Risiken stecken, die ohne Achtsamkeit durch das Umfeld der Kirche nun drohen. Zwillinge-MC viel Idee und wenig Klarheit hinzu. Details der Außenwirkung (starkes Haus 7) werden dann immens wichtig und strenge Anpassungen an die katholische Umwelt und den beschädigten Kirchen-Ruf unter Umständen ausschlaggebend. Auch auf eine Pufferung der vielen Probleme, die bislang noch kurz vor der Explosion unter der Decke liegen (spiegelt Widder-Fische im Konklaven-Radix) läuft es deshalb wieder hinaus. Man muss der Öffentlichkeit geben, was die Öffentlichkeit braucht, also das Benzin-Motto "Packen wir's an!" mit soviel initiativen Widder in 7. Eine Brise Brechung des Alten und am besten einen Mann, der sich nüchtern um derartige kirchliche Schatten verdient gemacht hat.

Aber Merkur-Neptun wandert dabei im Radix eben letztlich doch unter den Horizont, unter den Teppich, ab. Das könnte echter inhaltlicher Topos der Kandidaten-Lobbys werden. Wessen Wahl deckt also am besten was ab und schafft neue, heilige Bilder, die stärker sind als ihr verschlimmertes Image? Die Aushängeschilder für Verpflasterung der ausufernden kirchlichen Triebe wären O'Malley und Scherer. Krebs und Jungfrau. Wobei Scherer letztlich vermutlich demokratiefähiger, weil angepasster ist.

Wenn man das Ergebnis einer Situation (oder das, was für einen Menschen unterm Strich übrig bleibt) betrachten möchte, schaut man das MC an. Das steht hier in den Zwillingen, wiederum mit dem problematischen Merkur als Signifikator, schwach umglänzt von einem Jupiter. Er hat auch schon mal bessere Stunden erlebt, denn er steht ja, wie Merkur, im Exil. Beides kann im Sinne der Analogien auch immer ein Hinweis darauf sein, dass der neue Papst eben nicht, wie erwartet, ein Petrus Romanus, ein Papst aus Italien, wird, sondern doch ein Ausländer.

Das würde jedenfalls eine Schwäche des neuen Papstes aufheben, die sonst über den angekratzten Jupiter des Konklaves (immer noch auch Neptun-Quadrat) hineinkommt. Ist es also kein "Exilant", wird der neue Papst nach der Wahl zwar Vision zeigen, Jupiter, die aber auf ungeeignetem Boden (Zwillinge) stattfindet und klein bleiben muss. Bei Scola, dem italienisch erwünschten Papst Angelo (Engel), folgt im Radix Uranus, die Ablösung, dem Pluto über Mars. Und da er als oberster Dienstherr der Kirche nicht sofort wieder kündigen könnte, wenn es ihm in den Kopf käme, spräche der Aspekt eher für eine starke Autonomie, Trotz und Rebellionen im Amte, was jetzt noch niemand so recht von ihm erwartet. Außerdem steht ihm noch Saturn über Sonne und AC bevor. Merke, die Zweite: Ganz in dem Sinne sind die meisten Päpste unter Saturn-Transiten (Gewicht der Verantwortung und Blockaden) extrem sichtbar und spürbar gealtert. Bei Scola ist allenfalls denkbar, dass er mit seiner Planeten-Streuung und Vorzeige-Mond-Jupiter im akzeptablen Orbis der Kompromiss wird, obwohl man ihn als nicht eben aufklärungsfreudig in Sachen Skandale kennt. 

Apropos Petrus Romanus: Der geistert seit der berüchtigten, umstrittenen Malachias-WEISSAGUNG für den angeblich letzten Papst vor der Sieben-Hügel-Zerstörung durch die Köpfe. Der wäre nun dran. Denn während diese Prophezeiung Benedikt zuvor als "Gloria Olivae" (Ruhm der Olive) beschrieb, was sich angeblich auf die Olivetaner aus der Benediktiner-Kongregation bezogen haben soll, soll nun Folgendes passieren: In p̲secutione extrema S.R.E. ſedebit Petrus Romanus (Während der letzten (bzw. äußerst großen) Verfolgung der heiligen römischen Kirche wird Petrus, ein Römer, regieren). Die Verfolgung der Kirche könnte man tatsächlich bei den Geschehnissen der letzten Monate freundlich als solche bezeichnen. Bei Unternehmen würde man ihre aktuelle Krise das Stadium kurz vor dem Offenbarungseid nennen.

Aber ob nun dieser angekündigte Petrus tatsächlich ein Römer = Italiener = vermutlich dann König Scola werden wird, bleibt momentan schleierhaft, da es auch noch nie einen Papst namens Petrus gab. Dafür allerdings gleich sechs Kandidaten, die indirekt Petrus heissen. Nämlich unter anderem Tarcisio Pietro Evasio Bertone, der beides wäre, Italiener und Fels, und außerdem als "Camerlengo" des Konklave stark hervorgehoben und ohnehin unter den Spitzenreitern. Er ist Schütze mit Mars-Neptun in der Jungfrau und auch im Zeit-Signum geeignet, denn den Uranus-Pluto, momentan so wichtig für's Klima, bringt er bereits als Radix-Quadrat mit. Aber leider fast schon zu alt - 2014 80 Jahre. Dazu kommen ein Ungar namens Peter Erdo, Bechara Pierre Rai, Jean-Pierre Ricard, der schon bekannte Peter Turkson (siehe oben, Retro-Merkur) und ebenfalls der genannte, begünstigte Odilo Pedro Scherer, der astrologisch von Merkur-Neptun Privilegierte. Da kann man schon verstehen, dass Nebenbuhler Scola mit seinem harten Pluto-Uranus-Transit und der schönen, erfolgs-verwöhnten Mond-Jupiter-Radix-Konjunktion in den Zwillingen Sorge hat, ob ihm tatsächlich das höchste Amt im himmlischen Auftrag zugedacht ist... 

Der Countdown läuft, auch im Sinne des Konklav-Radix: Denn das enthält durch Herrn 10 Merkur in den Fischen und mit Neptun doppelt ja übrigens auch einen Saturn-Neptun-Aspekt, wie er im ersten Jahr seiner Amtszeit über das mundane Trigon auf den neuen Papst zukommt: Eine Konkurs-Tendenz also, enthalten im Ergebnis der Wahl, oder wie der geniale WOLFGANG DÖBEREINER den Aspekt in weiser Voraussicht nannte: "Türen aus Rauch"...

Bilder (bearbeitet): Louis14 (Own work), Valter Campanato/ABr (Agência Brasil [1]) via Wikimedia Commons

Weiterführende Links zur Papstwahl: 

LOOP! ARTIKEL: Habemus Papam - Wer wird neuer Papst?

HOFASTRO-Blog "Konklave" von Mag. Stefan Hofbauer

OXFORD ASTROLOGER Christina Rodenbeck: Deep Prayers, inner Vastness

YOUTUBE-VIDEO der Astrologen Antoine Garth und Claire-France Perez (englisch): How long will the Conclave continue?

 

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