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Olympia 2012: Nachlese

In einigen Stunden beginnt die Schlussfeier der 30. Olympischen Spiele der Neuzeit. In London trafen sich 204 Nationen um in 302 Wettbewerben die Besten der Besten zu ermitteln. Neben kurzweiliger Unterhaltung für uns Nichtaktive aber auch ein wahrer Wissenspool für astrologische Beobachtungen und Forschung. Live zu sehen, wie sich Löwen, Jungfrauen, Wassermänner und Waagen in Spannungssituationen verhalten und welche Transite und Auslösungen zu welchen Ergebnissen führen, ist eine wunderbare Gelegenheit gewesen, astrologisches Wissen mit realen Momenten abzugleichen.

Aber auch in der Nachbetrachtung bieten sich noch einige Gelegenheiten zum Entdecken und Staunen, auch wenn dies weniger kurzweilig und eher mühsam ist. Denn an den Anfang solcher Untersuchungen stellte wer auch immer die Datenrecherche und –eingabe. Mittlerweile haben wir die Goldmänner und –Frauen aus 202 Einzelwettbewerben im Datenspeicher und können heute schon mal einen kleinen Einblick gewähren.

Zwar gibt es (wie so oft) keine abgesicherten Geburtszeiten für die meisten Sportler, in diesem Fall muss man sich mit Alternativ-Methoden behelfen. Wir haben uns für das Sonne-MC-Radix entschieden (MC wird auf den Sonnenstand gestellt), da sich all das ja in einer breiten Öffentlichkeit abgespielt hat, es um Endgültigkeit ging (eine Medaille für die Ewigkeit) und die Athleten selbst im Mittelpunkt standen (zumindest bei den Einzelwettbewerben).

Ein bunter Mix ist Olympia auch was die astrologischen Hintergründe angeht. Frauen und Männer aus 204 Nationen - Europäer, Amerikaner, Asiaten, Afrikaner und Australier. Verschiedene Sportarten, die verschiedene Anlagen und Talente brauchen, all das zusammen in einem Datenpool kann eigentlich keine auffallenden Ergebnisse bringen. Sollte man zumindest denken, oder?
Aber all diese Menschen vereint ja zumindest eines – sie sind in ihrer Sportart die Besten geworden. Keiner aus Zufall, hinter diesen Erfolgen steckte immer harte Arbeit, Ausdauer, Wille und Disziplin. Insofern könnte sich da ja dann doch einiges an Gemeinsamkeiten offenbaren. Fangen  wir an.

 

Sonne, Mond und Sterne

Die Hitliste der Sonnenzeichen wird angeführt vom Widder (10%), fast gleichauf liegen Löwen, Waagen, Stiere und Jungfrauen. Kein wirkliches überzeugendes Bild, wenngleich man die Feuerzeichen auch vorne vermutet hätte. Da fällt dann schon eher auf, dass das Zeichen Schütze kaum unter den Siegern vertreten war (knapp 5%) ebenso wie die Krebse.

Bei den Mondzeichen zeigt sich dagegen schon eine erste Auffälligkeit: Skorpion-Monde liegen weit vorne, dicht gefolgt von den Stier-Monden. Diese Achse stellt alleine schon über 25% der Teilnehmer (das Mittel der Achsen liegt bei 16%). Abgeschlagen auf dem letzen Platz die Fische-Monde, die nicht einmal die Hälfte der Skorpion-Anteile erreichen.

Bei den Merkurstellungen fällt auf, dass vor allem die Luftzeichen Zwillinge, Waage und Wassermann knapp 35% (10% über dem Mittelwert) der gesamten Anzahl ausmachen, während die Wasser-Merkure nur knapp 17% ausmachen. Am deutlichsten zeigt sich das bei Waage-Merkur (25) und Krebs-Merkur (5).

Venus im Widder liegt ebenfalls weit vorne (25 Gewinner), dicht gefolgt von Venus im Skorpion (23). Bei den beiden Mars-beherrschten Zeichen finden zusammen genauso viele Teilnehmer wie bei den Zeichen Schütze, Jungfrau, Steinbock und Wassermann zusammen.

Interessant ist natürlich auch die Mars-Stellung selbst. Hier liegen die Kardinalzeichen weit vorne – Widder, Krebs, Waage und Steinbock bringen es zusammen auf fast 44%, wobei Steinbock-Märse hier die Goldmedaille gewinnen (24 Teilnehmer) und Mars im Wassermann, Stier und Jungfrau mit jeweils 11 Teilnehmern auf dem letzten Platz landet.

Heliozentrische und andere Merkwürdigkeiten

Betrachtet man die Teilnehmer aus heliozentrischer Sicht fällt vor allem die ungleiche Verteilung bei den Merkurstellungen auf. Merkur umrundet die Sonne in knapp 87 Tagen. Er wechselt also nach ca. 7 Tagen in den nächsten Zodiakabschnitt. Bei 204 Charts sollte sich demnach Merkur im Durchschnitt ca. 17mal in jedem Zeichen finden. Stattdessen finden wir ihn im Skorpion 29mal, im Steinbock 28mal. Als Vergleich – im Krebs steht er sechs, in den Zwillingen neun Mal. Ohne dies jetzt überbewerten zu wollen, erscheint es auf den ersten Blick doch sehr außergewöhnlich.

Nimmt man die Sonne-MC´Charts als Grundlage ergeben sich aber auch noch andere Auffälligkeiten im geozentrischen Bild. Hier finden wir Mars 32mal in Haus 9, aber nur zweimal in Haus 4. Ähnlich verhält es sich mit Jupiter. In Haus Zehn und Elf steht er 28 bzw. 27 Mal, im achten Haus dagegen nur neun Mal. Wer nun vermutet, dies könnte sich aus dem ähnlichen Alter der Athleten ableiten, liegt falsch. Der älteste Gewinner einer Goldmedaille wurde 1968 geboren, die jüngste Gewinnerin ist dagegen gerade mal 15 Jahre alt.

Spannend wird das Ganze sicherlich noch mehr, wenn man die einzelnen Sportarten getrennt voneinander untersucht. Aber das braucht noch etwas Zeit, demnächst dann vielleicht bei uns mehr.
Und als Abschluss auch schon mal die sechs erfolgreichsten Athleten dieser Spiele im Überblick.

Bild bearbeitet: Darren Wilkinson via Wikimedia Commons

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