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Wille, dein Name sei Skorpion!

Hillary Clinton droht Iran "mit allen Machtmitteln" - Ein Portrait skorpionischer Vorstellungswelten

Sie ist taff, sie ist ausdauernd, sie ist machtbezogen. Kurz, Hillary Clinton ist ein Skorpion. Und Skorpione tun Machtdinge fast ausschließlich wegen ihrer Ohnmachtsgefühle. Jedenfalls immer, sofern all die Kontrolle droht, ihnen abhanden zu kommen, mit der sie ein verwirrend unsystematisches Dasein zu beherrschen versuchen. Politisch oder privat. Ob danach noch irgendetwas Lebendiges übrig bleibt, ist vor dem Prinzip, das zusammen mit dem Mars-Saturn hier hohe Wogen schlägt, dann auch fast schon Nebensache. Die Frau, die als Hillary Diane Rodham in der traditionellen, früheren Fleischstadt und heutigen Warenmetropole Chicago geboren wurde, hat allein fünf astrologische Faktoren in Plutos Zeichen im Radix. Ein Cluster aus Wille und Vorstellung, dessen Überschrift "Sein, um zu überleben" heisst.

Neben Aszendent und Sonne (Spitze 12) stehen dort auch Venus, Merkur und Chiron, der Punkt der größten Verletzung. Das schadet auch nichts mehr. Denn das Gegengift zum schier endlos dramatischen Leiden der Skorpione (ob Sonnen oder AC) am Leben und seinen Transformationen und Explosionen ist die berüchtigte Festigkeit, Härte, Rigidität und Ausdauer dieses fixen Wassers. Die Panzerung gegen einen Schmerz (durch Chiron verstärkt), der überall lauert. Weil überall eben auch Tod in Sicht ist. Wenn man Skorpion ist oder skorpionische Stellungen im Radix hat. Genau dort, wo sie aufblühen, findet sich denn auch mehr als eine Ahnung von Vergänglichkeit. Heftiger als im Krebs, weniger gleichmütig als in den Fischen, werden hier Schwarz-Weiß-Ängste zum Faktum erhoben und zum inneren Movens gemacht. 

So wundert es niemanden wirklich, wenn die USA-Außenministerin, die menschlich mit ihrer 12. Haus-Standort-Betonung auch stets durch überall aufpoppende Konkurrenz und das Klischee der ewigen Zweiten (Sonne-Neptun) bedroht wird, nun dem Iran den skorpionischen Stachel zeigt. Wer könnte das besser als sie? Lady Hillary läuft im Universum der Verteidigung stets zur Höchstform auf. Sie wirkt dann unglaublich authentisch. Aktuell mit schon fast peinlich klassischen Einbrüchen der Astrologie in ihren Verbalkosmos:

Die USA wird also alle "Macht" nutzen, um eventuelle Atomkungeleien im Feindesland zu unterbinden und gemeinsamen "Druck" mit Israel aufbauen, damit das Fadenzug-Regiment der Schaltzentrale allen Herrschertums in Washington wieder Weltenretter spielen kann. Zum Wohle der gefährdeten Zivilisation. Kleines Problem dieses entgrenzten Pluto in 9 bei allem, was er berührt: Immer müssen erst die Feinde richtig aus- und aufgebaut werden, damit man sie später wieder entmachten kann. Diese Systematik macht auch vor der Anlage von Hillary Clinton nicht halt. Wenn Krebs bei Angst auch mal weinen geht und Fische sich auf die Endlichkeit aller Materie besinnen (deren Untergang auch irgendwann wieder zum widderhaften Aufgang wird) fightet eine wie diese unentwegt für oder gegen das Leben und das, was ihr den Garaus machen könnte. Die Ziele findet sie in ihren Konzepten. Um es freundlich auszudrücken - ihre Vorstellungen sind halsstarrig.

Zumal Retrograd-Merkur an Clintons plutonischer Anlage so massiv beteiligt ist und sich bei fast nicht vorhandener Bewegung zur Geburt das jeweilige Denk-Empfinden eben jenen Tick steifer, system-besessener und widerborstiger auf Bekämpfbares fixiert. Wo lauert sie diesmal, die Gefahr? Ohnehin eine Zielscheibe des Skorpion, hier ins Optimum getrieben. Die tolerante, freiheitsdurstige, gesellschaftlich progressive Hillary der Demokraten, die es auch gibt, die das frauenbewegte Sieben-Schwestern-College Wellesley besuchte und ihren Bachelor über einen Bürgerrechtler machte, schwebt lose darüber. Als populäre Legierung, als Schütze-Jupiter in 1. Ja, da ist Modernität im Visionären, zweifelsohne. Aber verwickelt in den maßlosen Ehrgeiz des Skorpions, der aufräumt, Schurken erlegt und vergiftet, einfach "weil er es kann" und zur Not auch sich selbst (die Physis des Stiers am anderen Ende der Achse) für ein bisschen festgehämmerter "Wahrheit" über den Jordan gehen lässt. Solche Menschen sind am gefährlichsten, direktesten, wenn sie angegriffen werden. Im Umkehrschluß sitzt bei tatsächlichen Bedrohungen eine wie Hillary aber auch wie die Staatsmacht im Staate an genau der richtigen Stelle. Macht kaputt, was euch kaputtmacht. Auch das ist Pluto, auch so zeigt sich Skorpion.


Hillary Clintons Mars steht darüber hinaus riskant. Im Löwen ist er eitel, in 9 zuweilen überheblich und mit einer Konjunktion (eng!) mit Pluto selbst und des Weiteren Saturn, dem großen Versteifer, bewehrt. Der Zeigefinger des lieben Gottes kann hier plötzlich und unerwartet aus dem Samt-Futteral des Ideals schnellen, wenn die Feinde dieser Erde nicht aufpassen und ihrerseits die individuelle Eitelkeit der Doppel-Skorpionin (die hier der Eitelkeit einer ganzen Nation entspricht) triggern und in Frage stellen. Macht-Demonstrationen sind da die harmloseren Folgen.

Das wird auch Hillary Rodhams Ehemann, Bill Clinton (CHART) zweimaliger Präsident der vereinigten Staaten, damals gemerkt haben, als er eine Praktikantin namens Monica (CHART) ungewollt und selbstverliebt (Venus am AC) dazu umfunktionierte, seine Gemahlin öffentlich zu demütigen. Obwohl es ihm wohl um viel weniger - nämlich nur seinen Spaß - ging. Ihm war eben die auch nicht uneitle Löwe-Sonne,  ein auf Genußreflexe bezogener Stiermond und mehrere "Alles ist doch gerade so nett!"-Waage-Planeten über die inneren Ufer getreten, als er die Präsidentengattin als Geneppte dastehen ließ. Sollte heißen: Sorry, Baby, war nicht so gemeint. Aber all das erwies sich für Hillary Clinton als schicksalsträchtig. So etwas vergessen Skorpione nie. Sie können verzeihen, aber nicht die Erinnerung verlieren. Illoyalitäten sind ihnen ein Greuel, besonders, wenn sie vor anderen als wertloses Objekt von Grenzverletzungen derart vorgeführt werden. Skorpions verbindlichste Verbindlichkeit findet sich ja immer auf dem Boden der Begegnung. Oder anders: Als zweites Haus der Waage ist der Skorpion die Beziehungs-Substanz. Treue bis in den Tod, das Prinzip der Dauer und gemeinsamen Stofflichkeit. Die Absicherung der Zweisamkeit. 

Brisant vor allem: Hillary, die Ehefrau, hatte Präsident Bill mit ihrer überbordenden Skorpion-Belegung den Mond in 8 quasi abgenommen und für ihn Jahre getragen, als ethischer Fels in der Brandung der Bindung. Weshalb Clinton auch so lange seine eigenen plutonischen Züge im Emotionalen auf die Partnerin projizieren konnte. Wobei er als hübscher, kluger Womanizer ohne Arg dann im Blick des Volkes übrigblieb. Das muss man als Frau erst mal für jemanden tragen, mitschleppen - all die Zeit über, die er damals Neptun im Quadrat zu AC, Venus, Mars, Neptun selbst und Jupiter laufen hatte. Eine halbe Ehe lang, mit unannehmbar vielen, ganzen Heimlichkeiten. Wenn der Ehemann sich dann aber derartig revanchiert und öffentlich als Betrüger geoutet wird, was eine Betrogene beinhaltet - Vertrauen adieu. Forever. Vielleicht wäre alles nicht so schlimm für Hillary Clinton gewesen, wenn ihr Gatte seine jahrzehntealten Mysterienspiele der Liebe weiterhin gedeckt verhandelt hätte. 12.-Haus-Sonne mit Fische-Mond hält da einiges aus. Hauptsache, Gesicht wahren.

Aber er wurde unvorsichtig, sie als gehörnt gebrandmarkt und: Sie sind dennoch zusammen geblieben, vermutlich auch aus Kalkül. Ihrem, nicht seinem. Denn Hillary Clinton, die methodistische Unternehmertochter, rächte sich anders. Sie hatte mehr, Größeres, Politischeres mit sich vor. Skorpione können auch das: Planen, wenn sie einmal begriffen haben, dass sie betrogen sind. Sich einer Systematik unterordnen, die harte, sehr harte Entscheidungen beinhaltet. Und zur Not mehr als eine Weile seelisch von rostigen Nägeln leben. Jahrelang hatte die begabte Rednerin, Schreiberin, Politikerin als Frau an seiner Seite ausgeharrt, nur der "versteckten" Position ihrer Sonne in 12 geschuldet, die lange, lange unsichtbar sein kann, wenn keine Ungerechtigkeit, keine wirkliche Machtlosigkeit sie drängt. Und selbst falls doch - bereits als Kind hat man das geübt, erlebt man mit solchen plutonischen Anlagen genügend Situationen, in denen man sich entrechtet und ohnmächtig fühlt. Und der Druck wächst und wächst, bis er irgendwann einmal mit voller Energie aus dem Kosmos der Fesselung hinausschießt ins eigene Leben.

So muss es gewesen sein, 1998, als DAS passierte. Nicht mehr Bill und Hillary, die Entsagende, die ihre Talente zugunsten seiner Liebe flach hielt. Sondern nun Bill und Monica und ein paar ominöse Flecken an einem Kleid, das zum Beweismittel wurde. Was eine gedemütigte Frau und einen gedankenlosen Mann angeht, ist diese Story sicher nicht die schlimmste, die man hören kann. Außer der kleinen, aber wichtigen Nebensache, dass es sich bei dem Mann um den beliebtesten politischen Herzensbrecher seit Kennedy im Staate Amerika, jenseits des großen Meeres, handelte. Und bei ihr um den Typ Mensch, der mit öffentlichen, fremdgesteuerten Demonstrationen ihrer Belanglosigkeit (wenigstens als Ehefrau) nun gar nicht mehr umgehen konnte. Fast jeder Skorpion-Betonte kann einen solchen Bruch-Moment noch genau erinnern, wo sich all die bisherige Duldsamkeit (diese verzerrte Identifikation mit dem Opferdasein und der eigenen Langmut) in eine Art seelisch-psychischer Täterschaft verwandelte. Damals, als ihm/ihr klar wurde: Bevor das Leben dich weiter ausknockt, knock lieber das Leben aus. Wenn sie es wollen, können sie es haben. Skorpion und Fische sind auch die Zeichen der Schuld, die man beim anderen findet, wenn man sie nur gründlich genug sucht.

Bei Hillary Clinton war es soweit, als ihre Chiron-Rückkehr im Namen der Praktikantin Monica ins Leben einfiel, unter diesem Namen Würde, Respekt und Ehre in den Orkus flossen und alles an Schmerz aufbrach, was sie hatte. Die Undinen, die Mond-Neptuniker wie Hillary, müssen sich häufiger mit Dreiecks-Beziehungen auseinandersetzen. Nicht mal sonderlich intelligent war diese Konkurrentin, nicht mal sonderlich hübsch, nur sehr hungrig. Ein kleines Mädchen mit großen Träumen und ihrem Bill ein Wohlgefallen. So gleich. So komplikationslos. Löwe-Sonne wie er. Stier-Mond wie er. Waage-AC wie er. Da kann man schon mal indiskreter zu lieben beginnen. Aber ausgerechnet der Fall Monica traf Hillarys große Narbe: Chiron-Venus. Wenn die Kopf-Tochter nicht Frau sein darf.

Jupiter überlief während der Affäre "Ich genüge nicht!" erst aus dem Wassermann den Skorpion-Cluster der First Lady und zeitgleich schob er Mars-Pluto im Löwen an. Ihre eigene, eitle Durchsetzung, die den Skorpion befällt und dann mit ihm zur Not auch ethisch über Leichen geht. Ein Zug, den der Präsident danach, dann wiederum als ihre Projektion tragen musste und damit seiner Frau, dieser Hillary, die nun taffer wurde als je zuvor, auch den nötigen Elan verschaffte, endlich sie selbst zu werden. Uranus stand im Quadrat zu ihrer Sonne und anhängendem Paket, der Bruch war nicht mehr aufzuhalten.

Dann lief Neptun nach. Sie war wirklich tief getroffen und verwirrt. Wurde noch willensstärker, noch rigider, noch vorstellungsbezogener, diesmal innerhalb der eigenen Grenzen und für ihre eigenen Ziele. Zeuge dessen möchte man nicht gewesen sein, was sich damals, im Kampf zwischen Hillary Clintons Löwe- und Skorpion-Planeten, die sich an Bill Clintons Löwe-Sonne brachen, im Weißen Haus abspielte. Es wird kalt, sehr kalt und hasserfüllt, sehr hasserfüllt, gewesen sein. Und es hatte Folgen. Die er vermutlich bis heute nicht verstanden hat. In gewisser Weise ist seine Mehrfach-Waage-Betonung zu oberflächlich, um sich solchen Schmerzen aussetzen zu wollen oder können. Ihr Hang dagegen, als Frau im Fische-Feld-Versteck die zweite Geige zu sein, nahm bei Neptuns Transit erst zu und dann ab. Es ging um Leiden, Leiden und nochmal Leiden.

Pluto stand außerdem seinerzeit im Quadrat zu ihrer MC-IC-Achse. Es mussten Lebensentscheidungen her. Es war überlebenswichtig für diese Frau, die Rolle der Teamplayerin und des unterstützenden Ehe-Schwimmrings in seinem Boot endlich abzustreifen. Dabei bewegten sich innerlich Kontinente und verschoben sich zugunsten des aktiv-skorpionischen Lebensmodells (im Gegensatz zu der erduldenden Variante im Selbstopferung-Kontext). Im November 2000, als Jupiter in ihrem 7. Haus - der Beliebtheit beim Volke - stand und Saturn in den Orbis der Opposition zum Radix-Jupiter (dem Aspekt der neuen Könige) eintrat, kandidierte sie als Senatorin für den Bundesstaat New York. Und gewann. Metaphorisch auch gegen Bill, den Abgehalfterten. Dass Uranus ihr zeitgleich das Quadrat zur Radix-Venus öffnete, beweist, was dieser Akt für sie und ihn, die Story von Hillary und Bill, gleichzeitig mit der Silberhochzeit bedeutete: Die innere Scheidung. Die Claqueurin, die Applaudantin, die Ruderin Hillary im Kanu des Politikers Clinton gab es nicht mehr. Stattdessen wurde die Senatorin und Politikerin geboren. Einem liebesbekümmerten Krebs-Merkur namens Monica sei Dank.

Hillary Clinton, der neue Stern, hatte von Geburt an alles, was man dazu braucht. Charisma (Skorpion-Eigenschaft), einen visionären Antrieb (Jupiter in 1 ist quasi ihr persönlicher Umsetzungs-Mars) und vor allem einen hypersensiblen, emotionalen Radar, der aus ihrem Fische-Mond stammt. Denn kein Chart, auch kein skorpionisches, wird ohne Ausgleich geboren, der hier zu einer Kompensation der Absolutheit durch Neptunisches führt. Hillary Clintons Negativ-Bilanz besteht dabei lebenslang sowohl aus den schwierigen Polen der Pluto-Natur, ihrer verbissenen, überfokussierten Seite als eine Art "böser" Robin Hood, sobald irgendwo ein Entrechteter oder Enterbter sich am Wegesrande zeigt und Skorpion an seine eigenen Entrechtungen erinnert. Aber auch aus dem Chaos des Mondes im Neptun-Zeichen, der immer wieder in Desorientierung gerät und Orientierungslosigkeit durch Passivität kaschieren kann, wenn die Natur-Narkose gegen all die existenziellen Herausforderungen einsetzt, die dem Plutoniker nun mal begegnen. Dazu ist dieser Mond mit Uranus fähig zum schnellen Schnitt. Wenn es denn einmal zuviel wurde. Und das wurde es.

All das macht jedoch am Pluspol der Anlage eben auch ein wahnwitziges Talent aus, natürlich-ethisch zu handeln und auf hellfühlig erlebtes, fremdes Leid äußerst zielbewusst und selbstvergessen zu reagieren, um zu heilen. Bei Doppel-Skorpionen wie Clinton bleibt es, gerade nach solchen Erfahrungen, nur ungemein wichtig, die Balance für das übliche Schwanken im Spektrum zwischen Konstruktivität und Destruktivität zu finden. Oft eine lebenslange Reise.

Als die ehemalige First Lady 2007 als Präsidentin der USA kandidierte, brachte ihr das zunächst eine weitere, böse Schlappe. Saturn auf dem MC entwickelte nicht etwa einen unaufhaltsamen Sieg, sondern nur immense Kritik an ihren plötzlich gewendeten, konservativen Positionen ein, mit der sich Mars-Saturn im Löwen (die alte Eitelkeit) das Amt erkaufen wollte. Solche Untreue gegenüber den eigenen Haltungen kostet Skorpion eben - neben Kopf und Kragen - auch Wählerstimmen. Eine Doppel-Skorpionin kommt beim Volk nur mit absoluter Kongruenz gegenüber den eigenen Standpunkten durch. Das zu verändern war Hillary Clintons Fehler. Jupiter-Pluto mundan im Quadrat zum Fische-Mond belegen, wie tiefgehend die Wunde diesmal saß. Wie sehr sie sich (Pluto durch 2) substanzielle Transformation gewünscht und ersehnt hatte. Es ging schief, denn beide transitierten auch den Uranus in 8, eine gewisse Plötzlichkeit, Wendehalsigkeit, im ethischen Ausleben ihrer zweifellos hyperstarken Vorstellungen.

Fast schicksalshaft klickten die Kontakte ihres Charts damals ein, in völliger Unbewusstheit, da Clinton mit deren Synapsen in 12 keine Ahnung hatte, was vorging. Und wie sie hätte diese tatsächliche Herausforderung einsichtig meistern können. Gegen sich bei sich selbst zu bleiben, Löwe mit Skorpion abzuwiegen. Alles mit gutem Ergebnis zuendezubringen. Sie kehrte eine Weile, schreibend und redend, zurück, ins 12. Haus, die Nichtanpassung im Nichtgesehen-Werden. Dahin, wo Skorpion-Sonne frustiert wohnt. In jenem Versteck innerer Einsamkeit, das überall so schwer in ein öffentliches Amt zu integrieren ist (siehe Wulff-Artikel, DER HEILIGE NARR über die Probleme der 12.Haus-Position beim Ex-Bundespräsidenten). Das manchmal nur eine völlige Zufriedenheit in spirituellem Leben findet.

Eine eigentümliche Nicht-Existenz, Verlorenheit, Distanz umgibt Hillary Clinton noch heute. Die Aura des Nicht-Greifbaren, obwohl sie - exakt bei Uranus Konjunktion Mond - dann doch Außenministerin wurde. Sie hat sich in den Job regelrecht hineingeredet, durch Uranus Herr 3 auf Mond Herr 9. Wieder ist sie nur die ewige Zweite. Diesmal hinter Barack Obama, einem anderen Löwen, nach dem, mit dem sie üben konnte, sekundär zu sein. Ihrem Mann. Ihre Intensität, ihre unschlagbare, kämpferische, überhöhte, für viele "gefährliche" und fanatische Skorpion-Begabung scheint eben zu einseitig, gegenüber diesen Männern, deren Spektrum qualitativ vielleicht schwächer, aber doch opportunistischer demokratiefähig ist. Im Vergleich mit ihr, Lady Hillary C., sind sie allerdings wie Sandwich-Spread gegenüber einer tüchtigen Lage Meerettich auf dem Frühstücksbrot.

Viele riechen an solchen Skorpionen wie ihr aber kilometerweit regelrecht eine Fähigkeit zum Switch in die Manipulation, zum Umkippen des Ehrgefühls, wenn auch nur scheinbar an irgendeiner Form des realen Existierenden gesägt wird. Dass Bedrohung für alles und nichts die Legalisierung werden kann. Und während Männer mit der eigenen "Gefährlichkeit", dem Risiko der Macht, dem Willen zur Macht, häufiger spielen, sind Frauen wie Hillary Clinton am Ende immer noch viel zu oft im Korsett der "Ohnmacht" gegenüber solchen Emotions-Mechanismen (wie sie mit starkem Pluto oder Skorpion vorkommen) gefangen. So laut der Hund auch bellt, bevor er dann eben nicht beisst. Eine Art menschliches Drama für eine Frau, die zweifelsohne hoch intelligent (wenn auch den Zentimeter zu fixiert) und politisch hoch begabt (wenn auch den Zentimeter wackeliger in der Positionierung = Mond-Uranus 4 nach 8) ist.

Am Ende kippt das Spiel um Macht und Ohnmacht bei solchen Clustern häufig doch nur in die Mühen der Ebenen ab. Oder in solche publikumswirksame "Bedrohungen", Muskelspielereien und Drucktraining gegenüber äußeren, nicht inneren, Feinden. Wie jetzt, gegenüber dem Iran. Die Bombe, die Hillary Clinton als Sprachrohr ihrer Regierungs-Mannen, nun so leidenschaftlich verhindern will, sitzt im Grunde in ihrem eigenen System. Das wiederum ein politisches Konzept durch Dramatisierung und Verschwiemelungen retten will, bevor man mit ihm noch auf der gleichen Welle kentert. Obama hat den Titanic-Aspekt (Sonne-Neptun), Hillary Clinton auch. Nur Letztere sichtbarer, mehr auf der Ebene des Verhaltens durch die Sonne in 12. Beide müssen wahr bleiben, absolut jenseits der verführerischen Lüge, einer anderen Ausdrucksform dieser Elfenbeinturm-Konstellation der Sonne. Dann, wenn sie eben nicht im Versteck bleibt, sondern stattdessen Heimlichkeiten produziert, Geheim-Verhandlungen, Geheim-Pläne, um den Neptun abzusättigen. 

Wenn Skorpion in 12 die Macht fehlt, wenn er ganz leise wird und abtaucht, treibt er manchmal ins Reich des nicht Offenbaren, der Doppelbödigkeiten, des Halbseidenen ab. Sie leiden am meisten darunter. Solche Menschen müssen darum jede Lüge, jede Beschönigung, jede Illusion vermeiden, wollen sie nicht mit dem Verwerfen der Ethik sinken. Das ist eine große Aufgabe. Clinton hat vor kurzem klargestellt, dass es Zeit ist, "vom Hochseil zu steigen". Sie will nicht noch einmal zur Wahl als Präsidentin antreten. Sie hat ein feines Gespür dafür, was ihr - als Frau und Doppel-Skorpion - möglich ist. Und was - eventuell - nicht. Eine Sache der Ehre, gerade vom Feld zu gehen. Wobei Saturn ihre Sonne im Skorpion festigen, festlegen, organisieren wird. Mag sein, sie arrangiert sich da, wo er ihr 12. Feld strukturiert, endlich mit einer Form der Unsichtbarkeit. Mag aber auch sein, dass man dann erst recht (und wider eigenes Erwarten) doch von ihr hört.      

                 

Bilder (bearbeitet): USA Government + Sidney Hall (Library of Congress via Wikimedia Commons 

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