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Vati-Leaks: Das Saturn Sakrileg

Es ist schon seltsam. Da versucht die katholische Kirche seit ihrer Entstehung so ziemlich alles, um das weltbildhafte Konkurrenzmodell Astrologie zu diskreditieren. Die heiligen Plätze des Mithras-Kults werden einfach mit dem eigenen Gotteshaus überbaut, astrologische Betätigungen mit Kirchenbann und Schlimmerem belegt, alles nur um aufzuzeigen, wer hier die besseren Verbindungen zum Himmel hat.

Ausgerechnet Gottes Stellvertreter auf Erden, Papst Benedikt XVI. liefert jetzt ein Paradebeispiel dafür, dass die Thesen der Konkurrenz auch vor den Toren des Vatikan nicht halt machen. Denn der Pontifex „hat Saturn“.

Angefangen hat alles im Herbst 2010, als sich der aktuelle Saturn anschickte, in eine Konjunktion mit dem Waage-Mond des Papstes zu treten. Wir Normalsterblichen bekommen dann meist zumindest Magengeschwüre, stinkend schlechte Laune und sehen alles ein bisschen negativer als sonst. Wenn man in der Öffentlichkeit steht und auch noch für einen ganzen Staat samt eigenem Bankensystem verantwortlich ist, kommt es meistens aber auch noch dicker. Wie im Falle des damaligen Direktors der Vatikanbank  Ettore Gotti Tedeschi. Gegen ihn leitete im September 2010 die italienische Justiz ein Ermittlungsverfahren ein. Der Verdacht:  die Manager der Bank würden sich nicht an die Vorgaben zur Verhinderung von Geldwäsche halten.
Das Verfahren wurde 2011 eingestellt, pünktlich nachdem Saturn zum letzten Mal über des Papstes Mond hinweg strich.

Nun hat unser Papst nicht nur einen Waage-Mond, sondern auch eine Widder-Sonne auf 25 Grad. Und würde der Vatikan einen fähigen Hausastrologen beschäftigten, hätte der wohl gleich warnende Worte im Sinne von „noch ist es nicht vorbei“ ausgesprochen.

So aber kam es wie es kommen musste, schon bei der ersten Opposition von Transit-Waage-Saturn zur Papst-Sonne kamen erste Gerüchte über Unstimmigkeiten im Umfeld von Benedikt XIV auf. Dank der sich anbahnenden Rückläufigkeit von Saturn war abzusehen, dass dies nur der Anfang der nächsten Episode sein würde. Und pünktlich zum zweiten, rückläufigen Übergang wurde dann Vati-Leaks geboren, das katholische Äquivalent zu „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ mit allen Zutaten einer zünftigen Seifenoper. Geheime Dokumente, die in die falschen Hände geraten sind, Verrat durch engste Vertraute wie den Kammerdiener des Papstes, Rücktritt hoher Funktionäre wie des schon erwähnten Ettore Tedeschi. Statt dem „da Vinci Code“ jetzt eben das „Saturn-Sakrileg“ und alle Welt spricht plötzlich von Vati-Leaks (diesmal ohne die Mithilfe von Julian Assange).

Und so dürfen wir alle jetzt schon darauf warten, was sich die nächsten Wochen hinter den kirchlichen Mauern noch alles zeigen wird. Denn auch jetzt ist noch nichts vorbei, im Gegenteil.
Seinen Höhepunkt erreicht das Ganze um den 15. August 2012 herum. An diesem Tag stehen Saturn und Mars in Opposition zur päpstlichen Widder-Sonne, und auch der Mond wirft aus dem Krebs noch ein Quadrat dazu. Wem das noch nicht reicht, der sei auch auf die Unbill hingewiesen, die Benedikt nur einige Monate später erleiden muss. Der globale, energetische Fleischwolf, symbolisiert über das aktuelle Quadrat zwischen Pluto und Uranus, der schon einige hochstehende Personen zerrieben hat, steht dann im Spannungsaspekt zu seinem Radix-Mond.

Hier spätestens ist dann auch das Mitgefühl der astrologischen Gemeinde angesagt, unabhängig von den alten historischen Auseinandersetzungen zwischen Kirche und den anderen Himmelskundigen.
Denn auch wenn Papst Benedikt mit Jupiter am AS und dem MC in Konjunktion mit dem GZ über enorme Kraftpotentiale verfügt, auf Dauer zehren Saturn-Transite sehr an der eigenen Vitalität und Unbekümmertheit. Und mit 85 Jahren wünscht man jedem Erdenbürger ein geruhsames und erbauliches Dasein. Bleibt nur zu hoffen, dass seine engere Umgebung den größten Ärger von ihm abhält und ihm genügend Möglichkeiten für Regeneration und Gesundung schafft.

Denn für ein spirituelles Leben wäre dieser Transit wie geschaffen. Rückzug und Entsagung sind die Schlüsselworte, die jeden Saturn-Übergang wie von selbst befrieden. Besinnung auf das Wesentliche, innere Einkehr und Klarheit und absolute Aufrichtigkeit im äußeren Verhalten. Es sind dies, wenn man so will, ebenfalls himmlische Gesetzmäßigkeiten, die einem immer eine Wahl lassen.

Egal ob man nun Papst ist, oder nur ein Kammerdiener.

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Donnerstag, 16. September 2021

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