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Präsidenten-Wahl: Der Nächste bitte!

Es sollte schnell gehen. Als Kontrapunkt zum quälend langen Abschied des letzen Amtsinhabers Christian Wulff. Und alle sollten mit an Bord sein.
So jedenfalls wünschte sich das Angela Merkel. Aber nun treiben Politiker und Medien alle paar Stunden eine neue „Kandidaten-Sau“ durch die Dörfer. Sie werden hochgespült, kurz abgefeiert und danach wieder versenkt.

Wieder geht es um Machtinteressen, kurzfristige Strategien und Wahrung alter Pfründe. Die Betroffenheit über die Beschädigung des höchsten Amtes, die gute Absicht deswegen gemeinsam mit allen Parteien und Gruppierungen eine Lösung zu finden – alles Schnee von gestern.
Und so zeigt sich pünktlich zum Übergang der Sonne ins Zeichen Fische und der Konjunktion mit Neptun, wo wir heute gesellschaftspolitisch wirklich stehen. Großes Chaos, wildes Agieren, kleinkarierte Machtstrategien. Als Ausdruck des neptunischen Themas wird ein Bischof als Favorit erkoren, ja auch so kann man dem Zeitgeist ein Gesicht geben.
Dabei gäbe es schon jetzt durchaus Kandidaten, die, jeder auf seine oder ihre eigene Weise, etwas Neues in die politische Landschaft einbringen könnten.


Joachim Gauck

Joachim Gauck ist ein Kandidat, den viele Bürger annehmen würden. Energetisch entspricht er in einigem dem ersten deutschen Bundespräsidenten, Theodor Heuss. Beide Wassermann-Sonne, Fische-Venus und Steinbock-Merkur. Und dort wo Heuss seinen Jupiter Ende Krebs stehen hatte, befindet sich auch der Mond von Joachim Gauck.
Zu Gauck gibt es bereits einen ausführlichen Artikel bei Loop! (Kandidat Gauck), deswegen sei hier nur noch kurz erwähnt, dass er durch seine kommende T-Uranus Konjunktion auf Radix-Jupiter sehr gut ins momentane Zeitgeistraster passt.
Er kann tatsächlich eine Perspektive zu dem Spannungsaspekt zwischen Uranus und Pluto bieten (Mundan - Quadrat), an dem Christian Wulff letztendlich gescheitert ist.

Vor allem weil für eine gemeinsame Nominierung Angela Merkel über ihren eigenen Schatten springen muß, ihr aktuelles T-Saturn Quadrat Sonne-Uranus also freiwillig als Selbstbeschränkung der eigenen persönlichen Interessen leben würde. Ja, es wäre ein Eingeständnis, dass sie vor 2 Jahren auf den „falschen“ Kandidaten gesetzt hat, aber im Sinne des Ganzen richtig und gut. Und wird ihr langfristig mehr nützen als schaden.

 

Katrin Göring-Eckardt

Eine junge, grüne Politikerin als erste deutsche Bundespräsidentin? Kann nur ein Faschingsscherz sein, auf den ersten Blick zumindest. Aber Angela Merkel hat mit ihrer Sonne-Uranus Konjunktion ja schon für einige überraschende Entscheidungen gesorgt. Und das der Name einer grünen Spitzenpolitikerin, die breites Ansehen im Parlament und in der Öffentlichkeit genießt, überhaupt auf den Spekulationslisten der Medien auftaucht, ist sicher kein Zufall.

Auch ihre Nominierung würde das Uranus-Pluto Thema manifestieren, wenn auch auf völlige andere Art als bei Joachim Gauck. Es gäbe eine wirkliche Neuerung und der Republik als Ganzes ein neues Gesicht.

Mit ihrer Sonne-Mars Konjunktion im Stier, auf die sich Jupiter jetzt in großen Schritten zubewegt, könnte sie auch schnell eine große Akzeptanz innerhalb der Bevölkerung erreichen.  Allerdings wäre ihre Nominierung selbst für Merkels Verhältnisse eine Riesenüberraschung, und dazu fehlen eigentlich bei  Katrin Göring-Eckhardt die dazu notwendigen, aktuellen Uranus-Auslösungen.
Zumal die Bundeskanzlerin mit ihrer Nominierung ein klares Signal für die nächste Bundestagswahl setzen würde. Damit müssten FDP und SPD über ihren parteipolitischen Schatten springen, was wiederum ein angemessener Ausdruck für den aktuellen Zeitgeist wäre, aber wohl Wunschdenken bleiben wird.

 

Klaus Töpfer

Er ist der Kandidat, auf den sich CDU/CSU, SPD und Grüne am schnellsten einigen könnten. Und seine Nominierung müsste ebenfalls als deutliche Geste für den nächsten Bundestagswahlkampf in Richtung einer „grünen“ Republik gewertet werden.
Klaus Töpfer ist aber ein ziemlich unbequemer Kandidat für Angela Merkel. Seine Sonne-Mars Konjunktion im Löwen wird sich nur ungern parteitaktischen Vorgaben unterordnen, Töpfer würde sein Amt sicherlich lautstark als Plattform für seine eigenen Überzeugungen nutzen.
Und mit Jupiter auf 0° Fische trifft er auch den aktuellen Zeitgeist, Neptun lässt grüßen. An diesem Wochenende läuft die Sonne auch noch über genau diese Jupiter-Position, wenn Astrologie also simple Mathematik wäre, hätte er gute Chancen auf eine Nominierung.
Auch unterstützt durch T-Saturn Trigon Jupiter, und einige Uranus-Auslösungen (T-Mars Trigon Uranus, T-Uranus Trigon Mars).  Allerdings – gegen einen Durchmarsch spricht das momentane sehr exakte Quadrat von T-Jupiter zu seiner Sonne.

Es gibt also Widerstand, zumindest in den nächsten Tagen und vor allem seitens der FDP. Phillip Rösler hat sich ja schon in der Vergangenheit auf eine Privatfehde mit Töpfer eingelassen, wohl auch Ausdruck seines aktuellen Transits von T-Pluto auf Steinbock-Mars.  Er müsste also dem Gemeinwohl zuliebe in einen äußerst sauren, grünen Apfel beißen und wird wohl eher mit der Aufkündigung der Koalition drohen, als in sich zu gehen und das eigene Durchsetzungspotential anders auszuleben.

Die anderen Kandidaten

Solange Sonne-Neptun heute noch das zeitenergetische Gesamtbild bestimmt, werden Teile der Politik womöglich immer absurdere Kandidaten aus dem Hut zaubern. Bischof Huber macht den Anfang, aber warum nicht gleich Papst Benedikt als Integrationskandidaten mit ins Spiel bringen?
Wenn die Beteiligten nicht wirklich in sich gehen und das neptunische Thema auch als persönliche Herausforderung der Wandlung und Anpassung akzeptieren, laufen sie Gefahr in Deutschland die nächste politische Posse einzuläuten. Mit einem ersten Bürger an der Spitze, den eigentlich keiner wirklich wollte, niemand vorher kannte und der dem höchsten Amt im Staate damit den endgültigen Gnadenstoß verpasst.

Und in der öffentlichen Wahrnehmung wird sich Politik wieder ein wenig mehr als bunter Karnevalsumzug präsentieren, mit vielen Masken und falschen Etiketten, übertrieben aufgebläht und innen hohl. Der eigentlich nur noch unter dem Einfluss stimmungsaufhellender Substanzen erträglich ist. Das wäre dann zumindest eine andere Variante von Sonne-Neptun.
Statt Freiheit von engstirnigen Konzepten, einfach Freibier für alle.
Prösterchen…
(meta - 19.02.2012, 16 h 30)

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