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OSCARS 2014: Tanz ums goldene Kalb

Während die Natur unsere Erwartungshaltungen bezogen auf bestimmte Ereignisse immer wieder ent-täuscht (Neptun lässt grüßen und zB mal eben den Winter ausfallen…), halten wir Menschen eisern an unseren Ritualen fest. Was für die Einen Weihnachten und Ostern ist, fällt für andere zusammen und heißt dann Oscar-Verleihung.

Kein Wunder, wenn man eine Sonne-Jupiter-Mondknoten Konjunktion im ersten Ereignis-Chart hat (LINK), dann ist Faszination und Overkill-Euphorie einfach ein unverzichtbarer Teil des Ganzen. Was aber damals mit einer Stier-Sonne angefangen hat, verlagerte sich in den letzten Jahren immer mehr ins Zeichen Fische. Ganz standesgemäß also zum Herrn der Großen Illusion und seit dessen Wechsel ins eigene Hohheitsgebiet verändern sich Machart und Themen vieler Blockbuster entsprechend.

Heute wurden die Nominierungen bekannt gegeben und nun geht wieder das alljährliche Rätselraten los. Bester Film? Bester Hauptdarsteller?? Beste Hauptdarstellerin??? In 24 Kategorien wird der Goldjunge verliehen und wie immer gibt es auch diesmal Favoriten.

Gleich drei Filme liefern sich ein Kopf-an-Kopf Rennen: der Science-Fiction „GRAVITY“, die Komödie „AMERICAN HUSTLE“ (je 10 Nominierungen) und das Drama „12 YEARS A SLAVE“ (neunmal nominiert).

Gravity

Mit der seltsamen Geschichte einer Astronautin (gespielt von Sandra Bullock, die auch in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“ nominiert ist), beginnen wir den diesjährigen Reigen. Seltsam deshalb, weil der Film irgendwie eine Mischung aus allen Genres ist, aber nirgendwo wirklich zuhause. Das spiegelt sich auch wunderbar im Chart seiner Erstaufführung auf der Biennale 2013 in Venedig. Sonne in Opposition zu Neptun (Merkur und Mond sind noch mit eingebunden), Venus Opposition Uranus und im Quadrat zu Jupiter und Pluto, passt also irgendwie in keine Schublade, obwohl diese alle weit offen stehen. Es gibt jede Menge Action, Drama und sehr stille Momente, Tod und Zerstörung, Angst und Hoffnung. Und faszinierende Bilder aus dem All, die Erde von ganz weit oben als permanenter Hintergrund, der Weltraum selbst in unmittelbarer Nähe zur Heimat ein ungastlicher, lebensfeindlicher Ort, in dem zwar jede Bewegung mangels Schwerkraft leicht fällt, aber gleichzeitig hat dieser Tanz seine eigenen Gesetze, die uns zutiefst fremd sind. Statt „Life of Pi“, jetzt „Art of SciFi“. Es gibt keine wirkliche Message, aber eine grandiose, technische Bilderflut, es gibt (fast) keine Dialoge, aber umso mehr Selbstgespräche der Hauptfigur.

Genau das alles macht „Gravity“ zu einem Spiegel der Zeit und der Gesellschaft, verpackt in eine Überlebensstory, die als „Happy End“ nur festen Boden (Sonne in der Jungfrau) unter den Füssen anzubieten hat. Und das Überleben um des Überlebens willen.

Ambivalent – ebenso wie die Hauptdarstellerin. Sandra Bullock kann mit Löwe-Sonne und Wassermann-Mond ja nun vieles, aber Empfindungen und Gefühle glaubwürdig und ohne aufgesetzte Dramaturgie darzustellen, gehört nun nicht wirklich zu ihren Stärken. Mit Mars-Venus in den Zwillingen am AC ist das auch nicht unbedingt verlangt, und vielleicht hätte eine andere Besetzung dem Film besser zu Gesicht gestanden.

Aber wie so oft, auch hier gibt’s eine schicksalshafte Verknüpfung – Bullocks MC mitsamt Saturn steht auf der Sonne-Neptun Achse der Erstaufführung. Mit anderen Worten, Neptun läuft gerade über ihren MC und alleine die Dreharbeiten werden einige entsprechende Erfahrungen mit sich gebracht haben. Gleichzeitig steht der Filmstart-Mars in Konjunktion mit ihrer Sonne, die Action-Komponente bekommt also durch sie ein deutliches Übergewicht.

Aber so findet sich eben alles im Leben, denn Regisseur Alfonso Cuaron hat eine Sonne-Mars Konjunktion Anfang Schütze in seinem Natal, mitsamt einem Löwe-Mond. Da möchte man den eigenen starken und feurigen Ausdruck auch bei seiner Hauptdarstellerin wieder gespiegelt sehen und Sandra Bullock hat das bestens erfüllt. Trotz allem kein Hochglanz-„Armageddon“, sondern immer noch brüchig genug, damit am Ende des Films nicht alle diesbezüglichen Bedürfnisse und Hoffnungen erfüllt sind.

So könnte es auch mit den OSCAR´s werden – wer am Ende ganz oben steht, wird sich erst beantworten lassen, wenn alle Kandidaten Teil unseres Oscar-Checks waren. Als erster Eindruck bleibt aber schon mal, dass der Regisseur bessere Chancen hat, als seine Hauptdarstellerin. Die muss sich mit Judi Dench, Cate Blanchett sowie Amy Adams messen. Und noch schlimmer – auch die Königin der Nominierungen (18mal!) und dreifache Oscar-Gewinnerin Meryll Streep ist wieder mit von der Partie. Aber einen OSCAR hat die ehemalige Waldorf-Schülerin aus Nürnberg ja schon zu Recht für ihre Rolle in The Blind Side 2010 bekommen, damals unter dem bogenminuten genauen(!) Trigon von Neptun zu ihrem Radix-Mars. Soviel Unterstützung bekommt sie diesmal nicht von kosmischer Seite, es wird wohl eher eine neptunische Erfahrung im Loslassen werden.

Aber prognostisch abgerechnet wird erst zum Schluss, noch ist nicht klar, ob die anderen Nominierten „bessere“ Karten haben…

(wird fortgesetzt…)

Last Minute Nachtrag (02.02.2014 - 23:46)

Irgendwie vergeht "meine" Zeit im Moment schneller, als mir lieb ist. Denn eigentlich wollte ich noch etwas ausführlicher auf die diesjährigen Oscars eingehen. Aber jetzt, 4 Stunden bevor der rote Teppich ausgerollt wird in Hollywood, ist es dafür etwas zu spät. Deswegen nur ein kurzes Statement zu den Kategorien, in denen Menschen unmittelbar betroffen sind. Alle anderen müssen diesmal (weil die Berechnungen dafür einfach zu aufwendig sind), leider prognose-technisch draussen bleiben.

Bester Hauptdarsteller:

Nominiert sind Christian Bale ("American Hustle"); Chiwetel Ejiofor ("12 Years a Slave"); Bruce Dern ("Nebraska"); Matthew McConaughey ("Dallas Buyers Club") und Leonardo DiCaprio ("The Wolf of Wall Street"). Zwei Skorpione, gegen je eine Wassermann-, Krebs- und Zwillings-Sonne.

And the winner is: Matthew McConaughey.
Jupiter steht im Trigon zur Skorpion-Sonne, Sonne im Trigon zur Sonne. Bei seinen Mitbewerbern gibt es auch das eine oder andere Highlight, aber da es hier vor allem um Ruhm und Ehre geht, um einen Platz im Olymp also, dürfte die energetische Unterstützung durch Jupiter wohl den Ausschlag geben.

Beste Hauptdarstellerin:

Nominiert sind Amy Adams ("American Hustle"); Judi Dench ("Philomena"); Cate Blanchett ("Blue Jasmine"); Meryl Streep ("August: Osage County") und Sandra Bullock ("Gravity"). Hier sind die Auslösungen nicht so klar wie bei den Männern. Ein Zweikampf zwischen Amy Adams (Sonne Konjunktion Jupiter, Jupiter Trigon Jupiter) und Judi Dench zeichnet sich ab (Sonne Trigon Jupiter, Jupiter Trigon Jupiter). Da bei Dame Dench aber auch einige Spannungsaspekte fast gleichzeitig ausgelöst werden, könnte es am Ende dann doch heissen:

And the winner is - AMY ADAMS

Bester Nebendarsteller

Nominiert sind Barkhad Abdi (“Captain Phillips”); Bradley Cooper (“American Hustle”); Michael Fassbender (“ 12 Years a Slave”); Jonah Hill (“The Wolf of Wall Street”) und Jared Leto  („Dallas Buyers Club”).

Drei Favoriten haben die Sterne: Michael Fassbender (massive Jupiter und Uranus-Auslösungen), Bradley Cooper (Sonne Konjunktion Jupiter, Uranus Trigon Neptun, Jupiter Trigon Jupiter) und eventuell auch Jonah Hill (Jupiter Konjunktion Mond bei entsprechender Geburtszeit). Das ist eine haarige Angelegenheit, hier würde nur ein umfangreiches Ausschluss-Verfahren wirklich Klarheit bringen. Da aber bei der Verleihung heute Nacht Uranus über den aktuellen Mond mit ausgelöst wird und Fassbender hier die nachhaltigsten Transite hat, hat er den Überraschungsbonus, Cooper dagegen die Unterstützung von Göttervater Zeus.

The winner is  - Michael Fassbender vor  Bradley Cooper (oder umgekehrt...)

Beste Nebendarstellerin:

Nominiert sind Sally Hawkins („Blue Jasmine“);  Jennifer Lawrence  (“American Hustle”); Lupita Nyong’o  (“12 Years a Slave”); Julia Roberts (“August: Osage County”) und June Squibb („Nebraska”)

Hier wäre die Favoritin eigentlich sonnenklar, nur leider ist bei ihr nicht einmal der Geburtstag wirklich abgesichert ist. Angegeben wird in den meisten Quellen der 1. März 1983, sollte dieses Datum stimmen, dann heisst es diesmal, trotz der hochkarätigen Konkurrenz:

And the winner is - Lupita Nyong’o

Das alles wie immer ohne Gewähr, es fehlen die Geburtszeiten, Feinabstimmungen sind also nicht möglich. Die Filme habe ich bis auf Gravity alle nicht gesehen, insofern auch keine persönlichen Favoriten bei der Auswahl gehabt. Die reine "Ableitungs-Lehre" sozusagen im Schnellschuss. Schaun mer mal....

Titelbild (Loop-Collage bearbeitet): By Greg in Hollywood (Greg Hernandez) (Flickr) [CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons

Der offizielle Trailer zum Film:


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