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Wer wird der nächste Bundespräsident?

Nun hat er also seinen Rücktritt angekündigt – Joachim Gauck, der Wassermann-Präsident, der dank seines Krebs-Mondes und seiner Fische-Venus dann irgend wie doch auch berührend und rührend war, wenn er versuchte, seine Vorstellung von Menschlichkeit in das höchste deutsche Staatsamt einzubringen. Ein Bundespräsident, der nicht einmal mit seiner First Lady verheiratet war und den man auch keiner der Parteien zuordnen kann, die ihn ins Amt gewählt haben.

Das war dann wirklich mal etwas Neues und er hat sich wacker geschlagen, dem, nach der Wulff-Äffäre schwer beschädigtem Amt, wieder Würde verliehen und Respekt verschafft – so viel kann und darf man heute schon sagen. Warum, weshalb und wieso der Verzicht auf eine zweite Amtszeit dann jetzt doch kam, weiß eigentlich niemand so genau. Vielleicht hat ihm die Spannung des Jupiter-Saturn-Neptun Quadrats, die im letzten Jahr vor allem seiner Venus zusetzte, zu viel abverlangt. An Toleranz gegenüber den montäglichen Spaziergängern von Dresden, vielleicht konnte er nicht mehr guten Gewissens der Präsident aller Deutschen sein, so wie er das bei seinem Amtsantritt angekündigt hatte. Vielleicht ist es aber auch wirklich das Alter und die damit verbundenen Einschränkungen, wie er es selbst ausdrückte.

Über den Menschen Joachim Gauck haben wir schon ganz am Anfang, als Loop! noch in den Kinderschuhen steckte, ausführlich berichtet (siehe auch Wenn ich König von Deutschland wär...), dem ist nichts mehr hinzu zu fügen.

Bleibt aber immer noch die Frage, die sich jetzt alle stellen – wer wird der nächste Bundespräsident?  Und – gibt es darauf astrologisch schon jetzt eine ernsthafte Antwort? Nein, die kann es nicht geben, da zum jetzigen Zeitpunkt selbst die in den Medien genannten Kandidaten allesamt Spekulationsobjekte sind.

Genauso gut könnte ich jetzt behaupten, dass Horst Seehofer am 17. Februar 2017 gewählt werden wird. Weil dann nämlich Jupiter exakt auf seinem Waage-Mond stehen wird und gleichzeitig Neptun im Trigon zu seiner Sonne. Und weil das wohl der genialste Schachzug von Angela Merkel wäre,  mit dem sie quasi im Handstreich ihren ärgsten Widersacher aufs politische Abstellgleis schieben würde, während sie gleichzeitig der neuen, deutschen Rechtswelle ein Geschenk machte, das diese nicht mal ablehnen könnte.

Aber wie gesagt – das ist reine Spekulation ins blaue hinein. Was tatsächlich aber immer lohnt bei solchen Fragen, ist der Blick zurück in die Vergangenheit. Schließlich wurde das höchste Staatsamt ja immerhin schon  elfmal besetzt, da gibt es also schon eine gewisse Forschungsbasis. Vor allem, da es ja heutzutage im Netz fast alles an Daten gibt was man dazu braucht. Zum Beispiel die kompletten Protokolle dieser Wahlen, an den wichtigen Stellen sogar mit Uhrzeiten, anhand derer sich der jeweilige Wahlzeitpunkt ableiten lässt.

Von den meisten Ex-Präsidenten gibt es sogar Geburtszeiten, insofern also durchaus ein lohnendes Objekt und bis zur nächsten Wahl mögen sich da dann doch noch ein paar Auffälligkeiten zeigen. Vor allem wenn sich möglichst viele unserer Leser mal an solch einer Überprüfung beteiligen würden. Natürlich braucht es dazu die entsprechenden Daten und die haben wir schon mal fertig aufbreitet, damit das Forschen nicht gleich zu Anfang vom lästigen Recherchieren behindert wird.

Los geht’s, bitte auf die jeweiligen Links klicken, um die entsprechenden Horoskope zu öffnen:

Die Präsidenten

Heuss, Theodor

31.01.1884

13:30:00

LMT

Brackenheim

Lübke, Heinrich

14.10.1894

03:25:00

MEZ

Enkhausen

Heinemann, Gustav

23.07.1899

20:30:00

MEZ

Schwelm

Carstens, Karl

14.12.1914

15:48:00

MEZ

Bremen

Scheel, Walter

08.07.1919

11:30:00

MEZ

Solingen

von Weizsäcker, Richard

15.04.1920

18:30:00

MEZ

Stuttgart

Rau, Johannes

16.01.1931

05:00:00

MEZ

Wuppertal

Herzog, Roman

05.04.1934

08:54:00

MEZ

Landshut

Köhler, Horst

22.02.1943

11:41:00

MEZ

Zamosc

Wulff, Christian

19.06.1959

05:28:00

MEZ

Osnabrück

Gauck, Joachim

24.01.1940

12:24:00

MEZ

Rostock

 

Und hier folgen die jeweiligen Wahltermine:

Heuss, Wahl

12.09.1949

19:15:00

MEZ/S

Bonn

Heuss, 2. Wahl

17.07.1954

16:51:00

MEZ

Berlin (West)

Lübke, Wahl

01.07.1959

15:55:00

MEZ

Berlin (West)

Lübke, 2. Wahl

01.07.1964

13:55:00

MEZ

Berlin (West)

Heinemann, Wahl

05.03.1969

18:15:00

MEZ

Berlin (West)

Scheel, Wahl

15.05.1974

13:10:00

MEZ

Bonn

Carstens, Wahl

23.05.1979

13:10:00

MEZ

Bonn

Weizsäcker, Wahl

23.05.1984

13:10:00

MEZ/S

Bonn

Weizsäcker, 2. Wahl

23.05.1989

13:00:00

MEZ/S

Bonn

Herzog, Wahl

23.05.1994

17:15:00

MEZ/S

Berlin

Rau, Wahl

23.05.1999

16:15:00

MEZ/S

Berlin

Köhler, Wahl

23.05.2004

13:55:00

MEZ/S

Berlin

Köhler, 2. Wahl

23.05.2009

14:30:00

MEZ/S

Berlin

Wulff, Wahl

30.06.2010

21:20:00

MEZ/S

Berlin

Gauck, Wahl

18.03.2012

14:05:00

MEZ

Berlin

Mundgerechter bekommt man so etwas kaum serviert, deswegen jetzt auch der Aufruf an alle unsere Leser , sich mit dem höchsten Amt im Lande einmal anders auseinander zu setzen. Fragen könnten dabei zum Beispiel sein:

a) welche Auffälligkeiten zeigen sich beim Vergleich der Präsidenten-Horoskope  und den jeweiligen Wahlterminen?

b) gibt es Häufungen bei Planetenstellungen oder Aspekten?

c) sind einzelne Planeten besonders betont, oder ändert sich das im Lauf der Zeit gemäß dem generellen Hintergrund?

d) welche Aussagen lassen sich davon eventuell schon ableiten, was den nächsten Bundespräsidenten anbelangt?

Und das ist jetzt keineswegs ein „Schuss ins Blaue“, denn schon bei einer ersten Sichtung zeigen sich Besonderheiten. Zum Beispiel findet sich fünfmal bei den bisherigen 11 Amtsinhabern Jupiter im Zeichen Krebs, was immerhin einer Quote von fast 50% entspricht, während der Stand der Radix-Sonnen sehr gerecht über den gesamten Zodiak verteilt ist. Dabei ist hervorzuheben, dass keiner der Betroffenen im selben Jahr wie ein anderer geboren wurde und da sich Jupiter nur alle 12 Jahre im selben Zeichen befindet, kann man das wohl schon als eine außergewöhnliche Übereinstimmung betrachten. Auch bei den Wahlterminen selbst zeigen sich fast immer auch sehr außergewöhnliche Planetenverbindungen, die der Qualität dieser besonderen Ereignisse entsprechen.

In diesem Sinne werden wir gerne auch die besten Einsichten und Ausblicke hier veröffentlichen, und hoffen auf rege Beteiligung. Auch wenn schon heute, nur  einen Tag nach Gaucks Ankündigung, das politische Kasperltheater begonnen hat. Aber -

...- wenn die Beteiligten nicht wirklich in sich gehen und das neptunische Thema auch als persönliche Herausforderung der Wandlung und Anpassung akzeptieren, laufen sie Gefahr in Deutschland die nächste politische Posse einzuläuten. Mit einem ersten Bürger an der Spitze, den eigentlich keiner wirklich wollte, niemand vorher kannte und der dem höchsten Amt im Staate damit den endgültigen Gnadenstoß verpasst.

Und in der öffentlichen Wahrnehmung wird sich Politik wieder ein wenig mehr als bunter Karnevalsumzug präsentieren, mit vielen Masken und falschen Etiketten, übertrieben aufgebläht und innen hohl. Der eigentlich nur noch unter dem Einfluss stimmungsaufhellender Substanzen erträglich ist. Das wäre dann zumindest eine andere Variante von Sonne-Neptun.

Statt Freiheit von engstirnigen Konzepten, einfach Freibier für alle.

aus Präsidenten-Wahl: Der Nächste bitte!

Nein, das ist jetzt kein neues Statement, sondern stammt von 2012 anlässlich der Wahl von Joachim Gauck. So gesehen – die Zeiten ändern sich, die Menschen kaum bis gar nicht. Deswegen sollte man auch niemals nie sagen, denn wenn in Amerika ein Donald Trump Präsident werden kann, in Österreich ein Norbert Hofer zumindest fast, warum sollte es bei uns dann nicht ein Horst Seehofer schaffen?

Alles scheint möglich in diesen wirren Zeiten, auch wenn es einem noch so absurd vorkommt…

Titelbild: Kleinschmidt / MSC [CC BY 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons

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