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EU-Gipfel: Jenseits von Gut und Böse

Heute also der nächste Gipfel von vielen, die noch kommen werden. Und natürlich – mit einer Fische-Sonne auf 17° in Opposition zu Jupiter und im Quadrat zu Saturn ging bzw. geht es drunter und drüber. Neue Vorschläge, neue Forderungen, es wird wieder länger verhandelt als gedacht, selbst jetzt gegen 20:30 Uhr ist noch kein Ende in Sicht. Also Zeit für ein paar grundlegende Gedanken zur Zukunft der Europäischen Union:

Eine Erneuerung muss kommen und diese sollte tatsächlich auch eine gewisse Radikalität beinhalten. Wenn man das uranische Prinzip als Ausdruck einer Dezentralisierungs-Tendenz versteht, die jetzt im Quadrat zum Seins-Prinzip der EURO-Idee steht und seiner Weiterentwicklung steht (Sonne-Jupiter), dann muss mit den halbseidenen Bekenntnissen und dem Pochen auf absolute staatliche Autonomie Schluss sein. Entweder kommt der Schritt in eine politische Union, oder das Schiff wird auf Grund laufen. So oder so wird es alten Pfründen an den Kragen gehen (Pluto), da helfen keine panischen Notpflaster. Jedenfalls nicht auf Dauer.

Und -  der EURO als Bindeglied zwischen den europäischen Staaten wird nur dann die nächsten Jahre überstehen, wenn Europa sich wieder mehr als Teil einer globalen Gemeinschaft versteht und aufhört den Blick nur auf die eigenen Probleme zu lenken. 
Dazu gehört gerade die Unterstützung der sogenannten Schwellenländer. Statt Geld in marode Bankensysteme zu pumpen, sollte zumindest ein Teil dieser Gelder für notwendige Investitionen in diesen Ländern verwandt werden. 

Wäre dieser Text von heute, dann könnte man das als wohlmeinende Besserwisserei abtun. Er stammt aber aus einem Artikel vom 18. September 2012, ist also vor 3 ½ Jahren entstanden (Quo Vadis, Euro-Land?). Die Grundlage war wie immer bei uns der Blick auf die Auslösungen der Europäischen Union, in diesem Fall das Horoskop des Maastrichter Vertrages von 1992. Und wie selbst Laien auf den ersten Blick erkennen, hat dieses Chart einige, herausragende Konstellationen, unter anderem eine Konjunktion von Uranus, Neptun, Mars und Venus auf den Graden 15 bis 22 im Steinbock. Genau da befindet sich im Moment auch der aktuelle Pluto, während Uranus schon seit längerem im Quadrat dazu steht.

Der Ruf nach einer Erneuerung war also damals wie heute keineswegs aus der Luft gegriffen, sondern ergibt sich zwingend aus den aktuellen Herausforderungen. Aber leider wurden auch in den zurück liegenden Jahren erst einmal nur alte Fehler wiederholt. 2014 ließ sich die EU vom plutonischen Trigon zum eigenen Jupiter dazu verleiten, ihre Expansionsgelüste auch auf die Ukraine zu übertragen. Und scheiterte kläglich. Statt Zuwachs gab es ernsthafte Probleme mit Russland, die bis heute anhalten. Wichtig dabei – all das hatte man den uranischen Quadraten zur EU-Venus und zum Radix-Uranus zu verdanken. Die sich dann auch noch auf die Schuldenkrise um Griechenland übertrugen, unterstützt vom Quadrat zwischen Uranus und Neptun.

Und jetzt schließlich werden all die Fehler, die gemacht wurden, sichtbar. Zeigen sich in Form einer wirklichen und so tiefgehenden Krise, dass selbst Euro-Optimisten langsam Angst um diese Union bekommen.

Zu Recht.

Denn wie die nachfolgende Tabelle zeigt, haben die plutonischen Transformationen ja gerade erst angefangen.

 

Datum

Zeit

Aspekte Uranus-Pluto

2014

01.02.2014

10:53

Pluto (Cap) Tri   [Vir] Jupiter

11.06.2014

12:48

Uranus (Ari) Squ   (Cap) Uranus

03.07.2014

02:35

Pluto [Cap] Tri   [Vir] Jupiter

16.07.2014

00:29

Uranus (Ari) Squ   (Cap) Venus

28.07.2014

06:33

Uranus [Ari] Squ   (Cap) Venus

01.09.2014

12:23

Uranus [Ari] Squ   (Cap) Uranus

07.12.2014

01:32

Pluto (Cap) Tri   [Vir] Jupiter

2015

27.03.2015

02:13

Uranus (Ari) Squ   (Cap) Uranus

07.04.2015

07:16

Uranus (Ari) Squ   (Cap) Venus

26.04.2015

23:37

Uranus (Ari) Squ   (Cap) Neptune

04.11.2015

06:37

Uranus [Ari] Squ   (Cap) Neptune

2016

24.01.2016

13:35

Pluto (Cap) Con  (Cap) Uranus

14.02.2016

00:55

Pluto (Cap) Con  (Cap) Venus

14.02.2016

09:16

Uranus (Ari) Squ   (Cap) Neptune

08.05.2016

03:06

Uranus (Ari) Squ   (Cap) Mars

26.06.2016

08:17

Pluto [Cap] Con   (Cap) Venus

22.07.2016

10:02

Pluto [Cap] Con   (Cap) Uranus

27.10.2016

11:59

Uranus [Ari] Squ   (Cap) Mars

27.11.2016

19:17

Pluto (Cap) Con   (Cap) Uranus

18.12.2016

16:19

Pluto (Cap) Con   (Cap) Venus

2017

20.01.2017

08:45

Pluto (Cap) Con   (Cap) Neptune

25.01.2017

11:33

Pluto (Cap) Tri   (Tau) Midheaven

27.02.2017

11:36

Uranus (Ari) Squ   (Cap) Mars

13.07.2017

20:15

Uranus (Ari) Tri   (Leo) Ascendant

24.07.2017

18:45

Pluto [Cap] Tri   (Tau) Midheaven

01.08.2017

04:04

Pluto [Cap] Con   (Cap) Neptune

23.08.2017

20:06

Uranus [Ari] Tri   (Leo) Ascendant

23.11.2017

13:38

Pluto (Cap) Con   (Cap) Neptune

29.11.2017

23:51

Pluto (Cap) Tri   (Tau) Midheaven

 

Frühestens im Herbst nächsten Jahres kann man also mit einer wirklichen Entspannung rechnen, wenn man diese Liste als Maßstab nimmt. Zuvor aber kocht das Ganze noch einmal richtig hoch. Denn jetzt erst wird auch das Quadrat zwischen Uranus und Mars aktuell (im Mai zum ersten Mal) und man darf davon ausgehen, dass zu den bisherigen Problemen ein neues hinzukommen wird. Uranus-Mars Verbindungen haben zudem immer etwas Kriegerisches an sich, bestenfalls zerstreiten sich die einzelnen Gruppierungen innerhalb der EU also noch mehr, schlimmstenfalls wird Europa im weitesten Sinne zum Schauplatz von kriegerischen Auseinandersetzungen.

Ein Schelm, wer dabei an Russlands Präsident Putin als möglichen Strippenzieher denkt. Der ja auch immer noch massiv unter dem Einfluss von harten Pluto- und Uranus-Transiten steht und so bestens geeignet ist, um bei den aktuellen Auslösungen der EU einen wichtigen Part zu erfüllen. Indirekt tobt dieser Krieg zwischen „dem Westen“ und Russland ja schon seit 2014, getarnt als Wirtschafts-Sanktionen und verbunden mit dem „zufälligen“ Verfall des Ölpreises. Damit hofft man anscheinend immer noch, Russland wirtschaftlich in die Knie zu zwingen und natürlich wehrt sich Putin mit allen Mitteln. Die sogenannte Flüchtlingskrise ist in großen Teilen einer seiner  Schachzüge, um die EU zu destabilisieren, dasselbe gilt für die Unterstützung aller Kritiker von Angela Merkel.

Kein Wunder also, dass der dumpf-braune Mob auf den Straßen von Dresden und anderswo immer häufiger auch Portraits des großen Vorsitzenden aus Moskau hochleben lässt (Putin hilf…) und man in Zeiten von Saturn-Jupiter-Neptun kaum noch weiß, wer hinter was steckt und welche Absichten dabei wirklich verfolgt werden.

All das wird jetzt also seinen Höhepunkt in diesem Jahr finden und man kann nur hoffen, dass die verantwortlichen Politiker mit Augenmaß darauf reagieren. Denn wenn Pluto kommt, helfen keine Ausflüchte oder Augenwischereien mehr, wenn es um notwendige Reformen angeht. Sollte bis Ende Juni aus dem Staatenverbund von Egoisten und Narzisten nicht wieder eine Gemeinschaft werden, die Ziele im Sinne der Bürgern in den einzelnen Ländern verfolgt, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass England doch den Brexit wagt. Denn das Referendum findet am 23. Juni statt, drei Tage bevor Pluto die EU-Venus zum zweiten Mal umarmt (die erste Umarmung fand wenige Tage vor dem EU-England Gipfel Mitte Februar statt).

Und wie immer die Vereinbarungen heute mit der Türkei auch ausgehen werden – vielleicht wird das den Strom der Flüchtlinge, die aus der Türkei kommen, etwas reduzieren. Aber es wird die wirklichen Probleme dieser europäischen Gemeinschaft nicht lösen. Auch das haben wir in einem anderen Artikel im Sommer letzten Jahres (also noch vor der Flüchtlingskrise) thematisiert:

Kann das im Zweifelsfall auch bedeuten, dass die EU in ihrer bisherigen Form auseinanderbricht?

Ja, zum Beispiel dann, wenn man mit solchen Herausforderungen wie der Griechenland-Krise überheblich und naiv umgeht. Wenn man meint, es könne einem ja nichts Schlimmes passieren und man deswegen weiter pokert, statt die Hilfe zu geben, die wirklich helfen würde. Das darf man jetzt ruhig als eine Prognose nehmen:

Wenn die maßgeblichen Personen innerhalb der EU jetzt nicht schleunigst damit beginnen, die eigentlichen Werte eines gemeinsamen Europas wieder in den Vordergrund zu stellen, dann wird es in naher Zukunft zu einem politischen und wirtschaftlichen Erdbeben kommen, dass das „alte Haus Europa“ zum Einsturz bringen wird.

Aber das ist dann tatsächlich nur der Dummheit, der Gier und der Arroganz einzelner geschuldet, die die Zeichen der Zeit in ihrer Blindheit nicht erkannt haben. Möglich wäre stattdessen aber auch ein Neuanfang, der die Welt auf positive Weise bewegt.

aus Offener Brief: Liebes Europa...

PS: Wie man jetzt eben  (gegen 21:45 Uhr) aus Brüssel hört, scheint aber leider die Dummheit, Gier und Arroganz einzelner Länder und Regierungschefs wieder einmal eine Einigung zu verhindern. Na dann - gute Nacht, Europa...

Titelbild: von Julian Ilcheff Borissoff (Eigenes Werk) [CC BY 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons

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