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Major Tom ist zurück

Und wieder eine Premiere - das erste Musikvideo, das im Weltall eingesungen wurde. Hauptdarsteller ist der kanadische Astronaut Chris Hadfield, die astrologische Nebenrolle spielt diesmal Pluto, unterstützt von Neptun, Jupiter und den anderen, üblichen Verdächtigen.

Bis vor kurzem war Chris Hadfield nur ein Astronaut unter vielen. Kaum jemand kannte ihn, bis er im Dezember 2012 zur Internationalen Raumstation ISS aufbrach und von ganz oben über Twitter, Facebook und YouTube eine immer größere Fangemeinde mit Informationen und Unterhaltung versorgte. Zum krönenden Abschluss hat er jetzt noch David Bowie´s Major Tom live im All eingesungen (Video am Ende des Artikels).

Hadfield wurde am 29. August 1959 in Kanada geboren. Unter dem Signum einer Sonne-Pluto-Venus Konjunktion, was man im Allgemeinen zu den eher schwierigen Verbindungen zählen würde. Aber für Hadfield war Pluto immer auch ein Art Schlüssel zum Erfolg auf seinem Weg ins All. Zusammen mit seiner Merkur-Uranus Konjunktion im Löwen, die wohl ausschlaggebend für seinen Traum vom Überfliegen ist.

Zum Beispiel als er sich am 09. Juni 1992 erfolgreich bei der NASA um eine Ausbildung zum Astronauten bewarb und 5382 andere Kandidaten hinter sich ließ. Damals stand Jupiter als Transit auf seiner Sonne-Pluto Konjunktion, gleichzeitig überlief Pluto seine Jupiter-Stellung im Skorpion. Die Nachhaltigkeit dieses neuen Lebensabschnitts wurde durch den Saturn-Transit in Opposition zu Merkur-Uranus angezeigt.

Warum zeigt sich hier nicht nur Jupiter, sondern auch Pluto und Saturn? Nun, die Ausbildung zum Astronauten ist ja kein Spaziergang, hartes Training und noch härtere Prüfungen samt Grenzerfahrungen sind an der Tagesordnung. Und nur wer über sich hinaus wächst, bereit ist sich alles abzuverlangen und aus Fehlern zu lernen, wird am Ende vielleicht auch zu den Wenigen gehören, die die Erde von oben sehen dürfen.

Aber auch das Verlassen der schützenden Atmosphären-Hülle von Mutter Erde ist ja ein plutonischer Schritt in eine Todeszone, in der jeder kleinste Fehler verhängnisvolle Folgen haben kann. Und hier mag dann eine Eigenheit plutonisch veranlagter Menschen, die Fähigkeit sich auf defizitäre und im weitesten Sinne bedrohliche Inhalte so lange zu fokussieren, bis man eine Lösung für das Problem gefunden hat, ein wahrer Segen sein. 

Der Start zu seiner ersten Weltraum-Mission hatte dann dementsprechend auch wieder Pluto im Gepäck. Diesmal als Auslösungen an den beiden Hauptachsen. Mundan steht Pluto am Ereignis-AC, während Hadfields Sonne-Pluto Konjunktion am Ereignis-MC steht. Aber da es hier ja um wirkliche „Action“ geht, darf natürlich Mars und auch Jupiter nicht fehlen, beide stehen zum Zeitpunkt der Mission im Schützen und im Trigon zu Hadfields Merkur-Uranus Konjunktion, während umgekehrt der mundane Uranus im Trigon zu seinem Mars steht.

Und auch Hadfields letzter großer Ausflug ins All „steht unter ähnlichen Sternen“. Diesmal startet er vom russischen Raumfahrtzentrum Baikonur am 19. Dezember 2012. Mit umgekehrten Vorzeichen – Pluto mundan am Ereignis – DC, während die eigene Sonne-Pluto Konjunktion am Ereignis- IC steht. Aber das Universum legt noch eine Schippe drauf – Pluto auch im Trigon zur Radix-Venus, während Neptun sich gerade in die Opposition zur Sonne von Hadfield aufmacht.

Venus und Neptun spielen in der Folgezeit also eine besondere Rolle und Hadfield hat neben den üblichen Ausrüstungsgegenständen auch noch seine Gitarre mitgenommen. Man kann sich kaum vorstellen, wie virtuoses Gitarrenspiel in absoluter Schwerelosigkeit funktionieren soll, aber in den folgenden Monaten hat der Kanadier viel Zeit zum Üben. Und natürlich, wie von einer Jungfrau-Sonne nicht anders zu erwarten war, hat er im Vorfeld schon manches geplant und dafür gearbeitet, damit am Ende auch ein wirklich großer Auftritt stattfinden konnte.


Denn Musik liegt Hadfield wirklich am Herzen und unter dem Einfluss von Neptun wird er jetzt vorübergehend zu einem Protagonisten des Fische-Themas. Musik verbindet eben auch, überwindet Grenzen, genau wie die Internationale Raumstation, in der mittlerweile Astronauten aus vielen Nationen zusammen arbeiten. Und die vielleicht wirklich immer mehr zum Sinnbild einer Welt von morgen wird, in der kleinkarierte nationale Überlegungen keine übergeordnete Rolle mehr spielen. Ein alter Menschheitstraum, eine große Sehnsucht und Hadfield hat gezeigt, dass da oben noch viel „Space“ für neue Ideen ist.

Seit Dienstag ist "Major Tom" zurück auf der guten, alten Mutter Erde - die Schwerkraft hat ihn wieder...

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