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Bomben-Funde: Dr. Seltsams Erinnerung

Das Schicksal (falls es denn so etwas tatsächlich gibt), ist manchmal ein bisschen wie Kubricks verrückter Dr. Seltsam: Bei vier Widder-Planeten erinnert es mit gleich drei Bomben-Funden auf einen Streich an Geschichte, wie sie einmal war. An den aktuellen astrologischen Verknüpfungen ist das dann wie ein fantastischer Fortsetzungs-Roman aus Analogien zu lesen. 

Überall kommt ja gerade das Thema "Bombe"   wieder sehr praktisch hoch: Es hat für sich immer mit Mars zu tun und Bezüge zu Uranus oder Pluto. Momentan steht Widder-Herr stark, noch im Orbis von beiden, im eigenen Zeichen. Deshalb bleibt auch weltweit Nord-Korea im Fokus und Israel beschießt zum ersten Mal seit Monaten wieder den Gaza-Streifen - auf dem Schleudersitz gewalttätiger Spannungen, die das Quadrat von Uranus und Pluto nun mal immer weiter abbildet.

Am anderen Ende des Globus, hier, in Deutschland, werden nun zeitgleich drei explosive Überreste eines sehr alten, sehr bösen Krieges in 24 Stunden entdeckt. Eine Bombe in Bayern, eine in Köln und die letzte legte vormittags vor ihrer Entschärfung gleich  den gesamten Berliner Hauptbahnhof lahm. Ein bisschen viel Symbolik für wenig Einsicht der Menschheit seit dem letzten Weltkrieg, der solche Blindgänger hinterlassen hat.  

Astrologisch finden sich wiederum starke, eigentümliche Koinzidenzen für diesen Wink mit dem Zaunpfahl. Denn als solcher werden Synchronizitäten (symbolische Parallelen ohne kausalen Zusammenhang) psychoanalytisch seit C.G. JUNG ja durchaus offiziell in anderen als astrologischen Kreisen ernst genommen. Über die Horoskope kann man derartige Vernetzungen fein auslesen: Da war die letzte totale Sonnenfinsternis im Mai 1938, vor den berüchtigten Sätzen: "Seit 5 Uhr 45 wird jetzt zurückgeschossen! Und von jetzt ab wird Bombe mit Bombe vergolten!" Diese Eklipse kündigte schon im Jahr davor Härten für die Zukunft an. Denn sie wies für Berlin, die spätere Auslöser-Hauptstadt der Gräuel, damals eine AC-DC-Achse von knapp 15 Grad Waage-Widder auf, mit Saturn direkt am Deszendenten. Das warf tatsächlich düstere Schatten voraus. Diese kritischen Grade wiederholten sich aber später im umgekehrten MC-IC Stand (auf Mond Spitze 4) des sogenannten Trinity-Experiments, bei dem in New Mexico die erste Atombombe gezündet wurde. Aber auch über Waage-Merkur direkt am AC beim ersten Flugzeug-Einschlag vom 11. September 2001 tauchten sie wieder dominant auf.

Heute nun stehen Sonne-Venus und Mars (also beide Herrscher) rund um diese neuralgische Mitte des ersten Kardinal-Zeichens in Berlin (wo die Bombe aus dem Boden kam). Besagte 15 Grad sind übrigens die jeweils brisanten Fokus-Punkte des Welt-Horoskops (Thema Mundi), das Firmicus Maternus einführte (ASTRO-WIKI). Im Widder (wo danach das "Haupt der Welt" als MC sitzt) ziehen sie den skorpionischen Schaden, also die berüchtigte Zerstörungskraft des alten Herrschers Mars in die direkte Erfahrung. Das Zusammenspiel von Archetypen, ihren Analogien und gelebtem Leben ist hier das Interessante - nicht etwa eine Furcht davor, dass nun real "etwas Schlimmes" passieren sollte oder könnte. Darum geht es in der Astrologie am Allerwenigsten, sondern sie stellt eher die Frage, wie und wo ablesbar wird, dass Destruktives als Prinzip überhaupt an die Oberfläche kommt, aber damit auch per Einsicht verändert werden kann. Man muss aber die Zeichen auch tatsächlich lesen.

Widder gilt als Bild des Schädels des großen Tierkreis-Menschen Adam Quadmon, einer mystischen, makrokosmischen "Vorlage" des humanen Wesens, wie es mikrokosmisch gedacht ist und im besten Fall werden soll. Manchmal lässt sich mit Hilfe der alten, archetypischen Bilder, so wie sie im Alltag dann - am Beispiel dieser Bomben - hochkommen, das Leben wie ein Traum interpretieren, wenden und besser verstehen. Ein wichtiger Schlüssel ist die Astrologie.

Momentan erinnert das Schicksal als astrologischer Dr. Seltsam mit seiner direkten Bezüglichkeit zum Horoskop der Finsternis 1938 für Deutschland (Radix oben rechts - Innenkreis, außen die momentanen Transite) im Besonderen einfach an eine vergangene Zeit der dauerhaften Gefahren und im Generellen das Risiko der Zeit, sich zwischen Abspaltung (Pluto) und Radikalität (Uranus) zu zerreiben. Die menschen-gemachte Bombe, die ausgerechnet hier wieder sichtbar wird, als mehrere Planeten um den damaligen Deszendenten stehen, sind wie Szenenbilder in einem Bassin aus gesellschaftlicher Erfahrung, die nicht nur den Deutschen in den Knochen sitzt. Das hat als Vorgang rein gar nichts mit Magie zu tun, sondern nur mit einer bildhaften Funktion der Wirklichkeit, die immer schon größer und vernetzter war, als die rein naturwissenschaftliche Sicht vorgibt (als Vorgabe herausgibt!). Zeichen und Wunder sind zu Unrecht aufklärerisch so völlig abgedrängt worden, denn sie waren schon weit vor jeder ausgeformten Wissenschaft Anhaltspunkte für Zeit-Themen, die sich verwirklichten.

Dem Himmel sei Dank, sind Menschen inzwischen über ein so rigide logisches Weltbild hinaus. Zum Beispiel wegen einer offeneren Quanten-Physik, die andere Systeme für möglich hält, als allein die, bei denen der Ball nun mal die Schräge herunter rollt. Auch die moderne Psychologie ist toleranter für weiträumigere Sicht geworden, ohne ihre "Anhänger" gleich zu Esoterikern zu stempeln. Ja, es gibt offenbar Systeme der Gleichzeitigkeit, die mit anderen Metaphern arbeiten als den rein physikalischen. Eines der ältesten ist die Astrologie. Welche Bilder spiegeln sich nun sowohl im Tagesgeschehen, als auch den berechenbaren Zyklen der Überläufe? Bomben haben - als technisches und gleichzeitig unkontrollierbares Konstrukt des Menschen gegen den Menschen - viel mit dem Uranischen und Plutonischen zu tun.

Mars als Mittler, der die Energie-Funken überall zündet, ist der irdische Katalysator nicht mehr eindämmbarer Kräfte, die besonders  zu Zeiten der Langsamläufer-Anspannungen losbrechen können. Die Eklipsen gelten in der Astrologie dabei klassisch als Vorboten von schwierigen Ereignissen, bezogen auf die jeweiligen Orte der Welt. Bei der Sonnen-Finsternis von 1938, der letzten totalen vor dem Beginn des 2. Weltkrieges, stand Saturn als Aggressor und Macht-Überträger in den Bereich des "Gegenübers" für Berlin wegweisend am DC im Kampf-Zeichen Widder. Die Linie verlief weiter durch die Nähe von Rom, was Mitwirkung des faschistischen Italiens vorhersagen hätte können. Andere europäische Hauptstädte waren quch direkt betroffen, zum Beispiel Dublin durch Chiron und London durch Venus am MC. Die MC-Pluto-Linie lief seinerzeit von Helsinki bis Athen in großer Nähe und Direktheit als Vorbote zudem längs durch Ost-Europa (siehe Karte links oben). AC-Pluto und Saturn-MC kreuzten sich außerdem in den USA. Die Astro-Geographie gibt insofern gerade bei Finsternissen starke Hinweise auf mundane Themen und vor allem die Orte von denen aus (oder bezogen auf welche) sich Beteiligung prognostisch andeutet.  

Analog zum Thema Mundi liefern die kardinalen Mittelstände von Krebs bis Widder als Trigger-Punkte generell häufig Initiative, aktives Tun oder Neuanfang (ob positiv oder negativ gefärbt - entscheidend ist hier die Aspektierung in weichen oder harten Konstellationen) von welt-umspannender Bedeutung. Als die erste Atom-Bombe über Hiroshima praktisch eingesetzt wurde, fand sich Spitze 8 auf knapp 15 Grad Widder, während eine enge Mond-Saturn-Konjunktion bei 18 Grad Krebs stand, was Uranus aus den Zwillingen direkt am MC spiegelte. Auch die erste totale Eklipse nach Kriegs-Beginn bereits hatte 1939 (Chart rechts) Spitze 11 (Uranus-Haus) auf 15 Widder. Ihr Ac stand wiederum bei 13,5 Grad Krebs (für Berlin) und Sonne-Mond weiltweit von 18 Grad Waage aus im Quadrat zum späteren Hiroshima-Mond-Saturn. Olaf Staudt hat über solche speziellen Atom-Bezüge der Bomben einen interessanten Text auf der Webseite PLANETENBILDER veröffentlicht. Er betont darin diesbezüglich vor allem den wichtigen Bereich weiterer Grade - 7 bis 11 in den fallenden Zeichen für die Mundan-Astrologie.

Wenn sich jetzt das Uranus-Pluto-Quadrat in Berührung auf die Mitte der Kardinal-Zeichen Widder, Krebs, Waage und Steinbock zubewegt, wird gesellschaftlich die Tragweite von Bomben-Entwicklungen wieder zum großen Thema. Nicht nur für Korea stellt sich ja momentan die Frage, wie "weit" man dort beispielsweise mit der Uran-Bombe ist (auch so funktionieren Analogien des Traums Realität -> Uran & Uranus). Da Jupiter in den fallenden Zwillingen den genannten, empfindlichen Gradbereich gerade durchlaufen hat, ist es nicht völlig abwegig, dass sich der Verdacht von Experten auf abgelaufene Tests solcher Sprengsätze erhärtet. Neuralgische Punkte wie die Zeichen-Mitte werden stets noch empfindlicher und aussagekräftig, sobald, wie gerade, sich Schnell-Läufer (Sonne, Venus, Mars) in deren Einzugsbereich bewegen. Dann kann es sein, dass in der Zeit plötzlich die Bilder des Vergangenen und der Zukunft ganz buchstäblich aus dem Boden ans Tageslicht kommen - wie die drei Bomben, die hierzulande gestern und heute Schlagzeilen machten - neben den restlichen Insignien einer Menschheit, die immer noch nicht gelernt hat, als Ganzes auf die Fehler der Vergangenheit angemessen zu reagieren und das Gestern auf ein friedlicheres Heute zu übertragen. 

Das darf man ruhig als Mahnung sehen, die Virtualität, die Vernichtungs-Waffen durch uranische Beteiligung nun mal anhaftet, plakativer und praktischer in die eigene Wirklichkeit zu übersetzen. Denn Uranus könnte eben auch die großen Revolutionen symbolisieren, die gegen weitere kriegs-geprägte Wirklichkeiten einen inneren Umbruch setzen. Im Verein mit Pluto, dem planetaren Bild für wirklich existenzielle Transformationen, ergibt sich im aktuellen Zeitfenster damit nämlich auch die Chance, sich über die unkontrollierbaren Gefahren klar zu werden, die durch neue Kriegs-Technologien inzwischen selbst in dem kleinsten Krisenherd stecken. Darauf wäre lediglich zu reagieren. Ein stärkerer Widerstand gegen politische Selbstläufer in Richtung Aggression stellt nur das eine, bessere Extrem eines Quadrats von zwei rundum umwerfenden Planeten dar. Aber wahrscheinlicher spricht ein solch problematischer Aspekt nun mal leider immer noch von der natürlichen Tendenz zum anderen, destruktiven. Das die Kluft zwischen Unsinn und Verstand leicht immer größer werden und die Spannung ansteigen lässt, bis die Dinge sich ernsthaft aus der Vernachlässigung herausholen, indem sie sich wie von selbst ereignen.

Dass das gar nicht nötig wäre, davon erzählt eben unter anderem auch die Astrologie, die immer auch Chance und Risiko, die beiden Pole einer Möglichkeit, aufzeigt. Besonders in Zeiten, in denen Bomben noch gar nicht fallen, sondern einem quasi vor die Füße rollen. Womit sie daran erinnern, dass die Himmel mit ihren Symbolen stets winken, bevor die Höllen zur zeitlichen Option werden, weil Mensch sie als Gefahr sonst viel zu gern beschönigt oder sogar übersieht. 

 

Bild (bearbeitet): Tiago Lima from Lisboa, Portugal (Bombs away  Uploaded by tm) + Ikessurplus (Own work) via Wikimedia Commons

 

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Dienstag, 9. August 2022

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