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Toulouse: Rätsel der Profilmuster

Nach dem Tod des Schul-Attentäters: Wie astrologisch ein Rädchen ins andere greift

Der Mann, der Krieg gegen Frankreich führen wollte, ist tot. Wie Loop! zuvor prognostizierte ("Fadenkreuz Toulouse"), legten sowohl das Ereignis-Chart des Einsatzes, wie auch Mohammed Merahs Transite bereits nachts nah, dass es keine "gütliche" Lösung geben wird.

Schon vor der Stürmung der Wohnung war astrologisch ungewöhnlich deutlich die heftige, bis zuletzt dauernde Gegenwehr des Täters von Toulouse auszumachen. Tatsächlich sprang der 23jährige am Vormittag angesichts der Belagerung lieber aus dem Fenster, als sich zu ergeben. Dabei feuerte er weiter um sich und wurde schließlich im freien Fall von Scharfschützen getötet. Eine Frage des im höchsten Maße agitierten Widder-Mars' unter buchstäblichem Beschuss von Neumond, rückläufigem Merkur und Uranus. 

Das nervenaufreibende Terror-Geschehen nach dem Attentat an der Toulouser Schule lässt einen insgesamt zwar kaum mehr an Wunder, ausgewogene Lösungen oder Menschlichkeit glauben. Dafür aber umso mehr an die Schlüssigkeit der Astrologie. Merahs Tod ereignete sich bei Achs-Umkehrung zum Aszendenten des ursprünglichen Einsatzes, 32 Stunden vorher. Beide Achsen lösten sowohl das mundane Uranus-Pluto-Quadrat aus, als auch über Mohammed Merahs Mars sein kardinales Kreuz (Chiron, Sonne-Mond, Neptun und Mars).

Nach Mond, der gerade in den Widder gewandert war und die Atmosphäre stark zugunsten eines wirklichen Kampfes (Mars) änderte, sind die Achsbezüglichkeiten ausschlaggebend für den plötzlichen Umschlag des Klimas. Merahs Chiron, sein wundester Punkt im Radixchart, steht beim Tod am Aszendenten. Mars, der Herr des Widder-AC beim Attentat an der Schule gewesen war, befindet sich mundan nun als Anzeiger des Ursprungs, der Gründe, direkt am IC. Eine traurige, astrologische Schulstunde. Mit Blick auf alle Beteiligten. Was niemanden - auch nicht den getöteten Mörder - ausschließt.

Mars-Angelegenheiten, die sich wie Brandmale allen Stationen dieses Dramas einbohren, sind selten feinsinnig, sondern häufig nur wie ein schnelles, gedankenloses Auskeilen nach allen Seiten. Gerade, wenn es um Reflexe geht, seit Explosionsplanet Uranus im Widder steht und auch Sonne gerade erst den Frühlingspunkt auf 0 Grad überschritten hat. An solchen Stellen zeigen sich überscharf die Eigenschaften eines Zeichens.  


Wer Transite (vor allem auch die astrologischen Sekundenzeiger des Ac oder Mc) immer noch für mysteriöse Kräfte hält, kann an diesen dramatischen Vorgängen nachvollziehen, dass gerade die Achsen wie Zahnräder einer Uhr die Zeitfenster für dazugehörige Ereignis-Optionen öffnen. Gerade, wenn Betroffene und Geschehen ähnliche Auslöse-Muster haben. Analog dem berühmten Prinzip der Resonanzen. Nur wer dem energetischen "Anforderungsprofil" eines Ereignisses in der astrologischen Anlage entspricht, kann verwickelt werden. Das zeigt sich immer wieder.

Tag und Täter weisen diesmal ein unglaublich identisches Signum auf: Beide mit Neumond, dazu eine Sonne mit Konjunktion zum rückläufigen Merkur (darüber auch die Mond-Konjunktion), außerdem Venus-Jupiter (Konjunktion und Quadrat), Mars-Jupiter (Trigon und Sextil), einen Mars-Neptun (Opposition - Quadrat), Mars-Chiron (Opposition - Quadrat), Neptun-Chiron (Konjunktion und Opposition) und Pluto-Chiron (Sextil - Trigon). 

Manchmal lassen sich diese Wiederholungs-Aspekte allein wie eine Bildergeschichte lesen: Zyklusende und existenzieller, physischer Neubeginn, schwächendes Verhandeln ohne Ergebnisse, überzogener Selbstschutz durch Abgrenzung, enthemmte Wut und Kampf für Visionen, Überschreiten jeder Grenze durch Revierverletzungen oder Revierflucht, Verwundung des Lebensimpulses, misslungene Heilung der Lüge und schließlich erfolgreiche Zerstörung oder hasserfüllte Rachekonzepte durch Verwundungen.

Nur grobe Schlagworte, aber sie machen für jeden ersichtlich, dass sie zu einem solchen Ereignis wie den einsamen, wahnsinnigen Kampf eines Mohammed Mehra weitaus besser passen, als beispielsweise zu einer lustigen Hochzeitsfeier. Außer, die fände auf einem Pulverfass statt. Astrologie ist eben nicht beliebig, selbst wenn ihr das immer wieder vorgeworfen wird. Da Ereignis und Betroffene hier derart ähnliche Chartmuster haben, spricht das auch immer dafür, dass a) Aktion eine gleiche Qualität von Re-Aktion anzieht und b) beide in ihrer Auswirkung aufeinander kaum zu trennen oder kausal auszudifferenzieren sind. Unter Kindern (die gerne Mars-Spiele spielen) heisst das übrigens: Wer hat angefangen?

Natürlich ist es immer der Täter, der mit seiner Tat Schicksal in Gang setzt. Man muss das gar nicht im Stil der sozialbeduselten 70er Jahre und ihrer Entschuldigungspolitik sehen. Aber auch Mohammed Merah ist letztlich keine Mensch-Maschine, sondern unter anderem der geworden, der er war, weil er in einem Zeitklima aufwuchs, das ihm den Stempel von Unzuvereinbarendem aufprägte (Saturn-Uranus).

Kein Wunder, dass sich im Attentats-Chart vier planetare Faktoren (Sonne-Merkur-Uranus und Chiron an der Spitze) im Bezug zum "Verdrängungshaus" finden. Mit Mond Herr 4 in 11 im Wassermann (wie auch Neptun als Herr 12) hat er seine Tat offensichtlich als äußerste, faktische, objektive Befreiung empfunden.

Er war der mit der Mission (Jupiter-Venus in 1), der zu Materie macht, was andere nicht mal zur denken wagen. Zerstörung. Über die Hintergründe seiner schwierigen Generations-Konstellation berichtete Loop! bereits gestern. Auch Nicholas Sarkozy, der dem kriegerischen Fang-Experimenten in Toulouse immerhin wieder etwas neuen Glanz für die Präsidentschaft abgewinnen konnte, hat als (ungewollter) Profiteur der Ereignisse ein Anlagemuster, das in vielem mit der Suchmaske der letzten Tage übereinstimmt.

Über die Mond-Mars-Konjunktion trifft er sich mit dem transitierenden Uranus-Pluto-Quadrat mundan und Merahs Mond-Mars-Opposition. Auch Sarkozy hat Sonne-Mond, allerdings integriert über ein hübsches Sextil und Uranus-Saturn ebenfalls leichter lösbar per Trigon. Selbst Neptun-Chiron, die Heiligung oder trügerische Auflösung der Wunden, haben Verfolgter (Merah), Verfolger (Sarkozy) und Tag im disharmonischen Aspekt gemeinsam. Der Aspekt steht - nebenbei - auch noch für Untröstlichkeit als Erfahrung.     

Besonders erschütternd: Die Wahrheit, die letztlich in Merahs und Sarkozys Composit und Combin steckt. Ersteres, das die unverbindliche Bezugnahme aufeinander symbolisiert, oder das, wodurch sich die Begegnung auszeichnet, weist eine Sonne-Saturn-Konjunktion im Schützen auf. Kurzfristig verknüpft es Präsidenten und Mörder im karmischen Negativraster. Beider Mars steht dort auf etwa 5 Grad Widder und wurde durch die Ereignisse als "Kriegs-Herr" ausgelöst. 

Im Combin, das die dauerhafte Wirkung zweier Menschen auf einander, ihre anhaltende, gemeinsame Schlagzeile zeigt, wandelt sich Sonne-Saturn aber zur Sonne-Jupiter-Konjunktion. Was sie verbunden bleiben lässt, ist ein grotesker Ruhm, der vor allem Sarkozys Venus im Schützen glänzen lässt, aber auch seine Wassermann-Sonne und Mond-Mars im Widder füttert.

Wir sind wieder wer, sagt diese Konstellation. Nur durch einander. Miteinander. Man munkelt schon, dass Sarkozy sich durch seine souveränen und trotzdem emotionalen Auftritte rund um Attentat und Folgen endlich hat doch noch ein paar Wähler mehr sichern können. Nicht seine "Schuld", nicht seine Absicht. Nur eins der vielen, schicksalshaften Puzzle-Steinchen in der etwas zu großen, zu heftigen, zerreißenden Energie dieser Uranus-Pluto-Zeit.

(sri - 22.3.2012 - 18.08 h)

  

 

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