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Magic Moments - Sein im Jetzt 2021

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Manchmal gehen die wirklich wichtigen Momente im großen, unüberschaubaren Leben zwischen Mars und Neptun, Widder und Fische, Anfang und Ende des Tierkreises einfach unter. Hoffentlich nicht heute, denn dies ist ein spezieller Tag. Heute befinden wir uns in der "kosmischen Spalte", im Übergang zwischen Ende und Anfang - im Äquinoktium, der Tag- und Nachtgleiche, im Widder-Ingress - und jetzt bereits mit Sonne auf der Anfangsseite des Zodiak und aller Dinge. Im Durcheinander von Alltag, Beziehungen und nie endenden Sinneseindrücken verliert sich aber oft auch das Einzigartige, zwischen all den unbewussten Ritualen, Drucksituationen, Aufgaben, Nebensächlichkeiten. Obwohl Mensch-Sein auch heißt, bewusst sein zu können, indem wir uns immer wieder kurz an das erinnern, was noch nicht eingeübt ist, jung, frisch und neu, entgeht man so leicht dem Augenblick. Diesem Moment, der so viel bedeutet, weil er vielleicht der einzige bleibt, den wir (noch) haben.

0000klimaDer Widder-Ingress, der Eintritt der Sonne in die 'Tierkreis-Tür', kommt diesmal mit doppelter kardinaler Kraft: Krebs-AC, es drängt weiter das Empfinden. Sonne/Venus, was nun noch direkter als sonst Widder und Fische, Werden und Vergehen, in einer Konjunktion verbindet. Das wirft für die kommenden 12 Monate die Frage auf, wie sich Verwirklichung und Lebenskraft (Sonne) mit Wertmaßstäben und der Sehnsucht nach einer fließenden Auflösung (Venus) aller Hindernisse verbinden. Mond steht außerdem mit Nordknoten (dem Kompass für die bewusste Ausrichtung des astrologischen neuen Jahrs) und dazu Mars selbst in 12. Unterschwellig, verdrängt, im Bann der blinden Flecke befindet sich der Cluster mit dem Widder-Herrn in den Zwillingen. Was für Austreibungen des noch nicht Erledigten sorgt, oft durch Kommunikationsprozesse und umstrittene "Funktionen". Was will ich? Wie kommuniziere ich das? Wo setze ich kraftvoll meine Ratio ein? Kann ich eine Funktion GEGEN durch eine Funktion FÜR etwas ersetzen? Was gilt für alle, was nur für den Einzelnen? Auch das sind ab jetzt wichtige Aspekte.

Wenn Sonne in den Widder wandert, erinnert das daran, dass wir im Leben im Fluss der großen und kleinen Ge-Zeiten schwimmen, um am Ende mit all den Wellen des Seins wieder zu verschwinden. Dann, wenn die Phasen, Sequenzen und Buchstaben der jeweiligen Zeit sich wieder einmal müde gekämpft haben. Kommen, gehen, ablaufen und sich auflösen. Heute möchten wir Freunde, Bekannte, Leser auf das astrologische Neujahr hinweisen. Einen der seltenen Augenblicke, in denen sich Erfahrenes und Erwünschtes treffen: Wir wachen auf. Leider oft die eine Sekunde zu spät, nachdem Bewusstsein längst hätte im Erlebnis auftauchen können. Wenn wir nicht darauf vorbereitet waren, entgeht uns, wie kostbar und einzigartig jeder der schnellen Momente ist, aus denen sich Zeit zusammensetzt. Ob als Angst, Neugier, Wehmut, Herausforderung, großartiges, erfrischendes Gespräch oder unmerklich stiller Blick in den sternenklaren Nachthimmel. Das sind wir. Jetzt befinden wir uns wieder in solch eine ZäsurUm 10:57 Uhr vormittags überquerte die große Sonnenmutter bereits den Frühlingspunkt. Sie wechselt zu Frühlingsbeginn vom letzten Abschnitt des Zodiak, dem Zeichen Fische, in die Alpha-Landschaften des Widders. Damit ändert sich auch die Grundausrichtung der herrschenden Energie unwid(d)erruflich.

Sei es als Form, im Bereich der Atome und Quantenteilchen, im Unsichtbaren oder Grobstofflichen. Oder als purer, diffuser, kaum erkennbarer oder glasklarer Inhalt von Gedanken und Empfindungen. Bilder- und Vorstellungswelten werden sich ab jetzt wieder in einem neuen Zyklus wandeln und mit ihnen das Erleben der nur scheinbar veräußerten Phänomene. Sie begegnen uns täglich genau so, wie wir sie sehen können (jeder nach seiner Anlage und mit seiner Brille) in unseren speziellen Mustern. All dem, was unser Radix zeigt. Wir beginnen nun in gewisser Weise von vorn, da, wo Widder jeweils in unserem Horoskop liegt. Schaut euch das Haus an und ihr findet euren individuellen Bereich des ewigen Neubeginns. Genau dessen Inhalte macht das astrologische Neujahr auch für den Einzelnen wichtig und spürbar.

Oder anders: Aus neptunischer Auflösungs-Tendenz (dem Schließer unseres persönlichen, gesellschaftlichen und transpersonalen Zyklus) wird heute endlich wieder ein marsischer, neu ausgerichteter Impuls nach vorn. Zurück in die unmittelbare Lebendigkeit, die wir als Kinder viel besser kannten. Ich will. Ich werde. Ich bin. Kraftvoll und fordernd, das neue alte Spiel von Wollen und Verhinderung, Sieg und Niederlage, Liebe und Zorn, Freude und Leid. Die Phase des Gewährens, der Passivität, des Eintauchens, des Sich-Fallen-Lassens ist für eine Weile vorbei. Die Zeit, die war, spiegelt ein Echo alter Reflektionen und Automatismen. Nun aber befinden wir uns auf dem Weg der neuen Erfahrung, dem Brückenglied zwischen Vergangenheit und Gegenwart, in Widder, im Jetzt. An uns liegt es, das bewusst zu tun. Wir lösen uns hier am besten von Erinnerungen oder vergangenen Einsichten. Ende dockt an Anfang an. Etwas stirbt, etwas anderes wird daraus geboren. Jede Entscheidung für etwas Neues ist ja der Tod von etwas Altem. Fische wandeln sich zu Widder. Punkt Null. Kosmische Spalte. Jetzt. 

Ingress2021Widder-Ingress 2021 zeigt für Berlin Sonne-Venus im Übergang zwischen Feld 10 und 11. Der alte Traum von der Verschmelzung koppelt sich an einen dynamischen Impuls zur radikalen Erneuerung. Das spiegelt auch die Zeichenanlage des Jahres mit Jupiter und Saturn im Wassermann (samt all dem Bremsen und gleichzeitigen Gasgeben) noch mal anders wider. Die seelische Not dahinter, das große Wünschen. Chiron in 11 zeigt auch die fälligen Verletzungsrisiken bei jeder Befreiung, die aber notwendig ist (MC Wassermann als Ergebnisvorgabe). Auch der wichtige Ausgleich von Gegensätzen ist damit in der 11. Zodiakphase immer angesprochen. Extreme tauchen auf, damit sich etwas ändert. Kompensationen von Neu und Alt. Bis irgendwann das Pendel nicht mehr so weit ausschlägt. Bis sich die Dinge balancieren. Aber das dauert noch.

Nichts findet sich hier unter dem Horizont, nichts bloß im Individuellen, sondern das Individuelle der Zeichen ab Widder wird im Ingress erneut ins Überpersönliche, Kollektive, in den 4. Quadranten transportiert. Jedes persönliche Tun symbolisiert nun für viele auch den Ansatz zu einer gesellschaftlichen Erfahrung, führt kollektiv zu Konsequenzen. Gleichzeitig ist das jeweilige Gegenüber für viele von uns immer noch spontan als Archetyp für viel weitergehende Geschehnisse beschrieben. Immer wieder erkennen wir im anderen, im Du, scheinbar sicher einen Ausdruck einer allgemeinen "Widrigkeit" oder "Glücksverheißung".

Pluto, Saturn und Jupiter stehen ja in 8 und 9, in den letzten beiden Häusern der Begegnung. Wir treffen im anderen auch dieses Jahr wieder vermeintlich immer gleich den ganzen Zustand dieser Welt. Diese Tendenz der Überhöhung von Erfahrungen ist nicht ungefährlich, weil sie mit Pluto in 8 so zwanghaft werden kann. Man klebt dann an seinen emotionalisierten (Pluto) Konzepten davon, für was "der da" oder "die" stehen, wenn sie unsere Wege kreuzen. Und wir sollen doch eigentlich freier im Zugang werden. Darum ist auch dieser Eintritt in die erste Phase des Zodiak so wichtig - dominant beschreibt sie eine lang wirksame Tendenz - und wie wir den Schub anders nutzen können.  

Ab heute begegnen uns die alten, karmischen Eindrücke in speziell für diese Zeit gültigen, jungen Bildern und frischen Absichten im Dasein. Getragen von dem, was war, aber oft völlig ohne Wissen darum. Das Bild des Widders entspricht ja dem hoch energetischen, geraden Kraftspektrum: Kurze, aufblitzende, drängende Impulse, die durchs Leben schießen, der Kopf gesenkt, die Stirn geboten - ausgestattet mit den Hörnern der Polarität zwischen Hinwendung und Ablehnung. Die Grundkraft, die erste Energie des Tierkreises, die unsere Richtung immer bestimmt, aber selbst noch keine klare Richtung hat. Außer der einzigen, die Widder kennt: nach vorn. Keine Entscheidung, auf die wir wirklich Zugriff hätten. Nichts, das wir fassen könnten. Wir bewegen und bewegen uns. 

Hier ist alles noch ungeformt, materielos (weil vor Stier, mit dem der Stoff ins Leben kommt), schierer Reflex  der den Wid(d)erstand sucht, um sich daran zu begrenzen und zu begreifen. Was wir lieben, darauf stürmen wir zu, was wir hassen, bleibt hinter uns. So jedenfalls wünschen wir uns das im Anfangsstadium jeder Entwicklung. Der Trieb, Schub, die reine Kraft will in ihre Formen, in denen sie dann erstarrt, bis das Denken (Zwillinge) sie wieder erlöst und aus der Bewegung Rührung wird (Krebs), das Empfinden. Leider ist das Leben ist aber nicht berechenbar, erst recht nicht im Elementenreich des Feuers. Jeder jetzt zurückgelassene Schatten holt einen irgendwann, unterwegs auf dem Rad der Existenz, ein. Dann, wenn Widerstand entsteht, wenn das Leben selbst ausgleicht, was der Sturm- und Drang-Impuls aus der Balance reißt. Die Mauern des Materiellen, die Verlangsamung schaffen, das Stoffliche, was den Impuls verkörpert und gleichzeitig hemmt. Damit Bleibendes, Greifbares, Reales entsteht.

In solchen Momenten entwickelt sich dann oft auch der kurze, heiße Zorn der Widder-Phase, den wir so lieben und fürchten: Wut, nicht Hass. Genauso schnell gekommen, wie vergangen, will jede Spielart von Ärger Gegenwehr auf die Hörner nehmen. Überwinden, sich nicht einengen lassen - darin ähnelt der Mars dem Uranus. Und beide müssen doch in ihre nächste Phase, immer. Der eine in die Auflösung der Fische, der andere in die eckigen, kantigen, begrenzenden und unendlich fruchtbaren Welten des Stiers, in der auch jede Schönheit gebunden sich zeigt. 

JETZT ist darum eine gute Zeit, um Neues zu beginnen, aktiv ins Leben zu gehen, mutig und unerschrocken, sich vom winterlichen Zaudern zu befreien. Die Samen, die wir heute und in den nächsten vier Wochen setzen, werden genau die Früchte tragen, die wir nun wie in einem Thumbnail des ganzen astrologischen Jahres bis März 22 erarbeiten, er-leben. In 12 Phasen, 12 Themen, 12 Wegen, 12 Stationen. Schmackhaft oder giftig, je nachdem, welchem Impuls man nun folgt. In "eurem" 0°-Widderhaus, seiner Aussage, seinen Bewohnern, seiner Symbolik könnt ihr die Ur-Kraft finden und wohin sie euch treibt. Danach schaut ihr auf euren Mars, als Herrn des Widders. Wo steht er, in Zeichen und Haus, wo also bringt er euch immer wieder hin? So entsteht ein Gefühl für die Themenketten, die eure Grundstruktur der Bewegung beschreiben. Ab da könnt ihr sie immer wiedererkennen, wenn sie durch Transite aktiviert sind.

Der erste Impuls ist getragen von Absicht, Willen, Motivation, die das Ergebnis nachformen. Ausgelöst werden diese Feuer-Reflexe aber häufig in geistiger Lichtgeschwindigkeit, so schnell, dass wir kaum in der Lage sind, die zugrunde liegende Motivation noch klar zu erkennen. Dieser spezielle Knotenpunkt im Raum-Zeit-Gefüge, der heute ist, den Frühling anzeigt, darf also besonders bewusst erlebt und gefeiert werden. Dazu muss man keine langwierigen Vorbereitungen treffen (wir sind nicht umsonst im Widder), auch keine spirituellen Voraussetzungen oder philosophische Einblicke mitbringen. Wer jetzt für sich ein Zeichen setzen will, tut das am besten in drei Phasen.

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Phase1

Alles was im 1. Tierkreiszeichen zählt, ist der unmittelbare Moment des Seins. Am Tag, an dem die Sonne symbolisch den Widder-Punkt überschreitet, reicht es völlig, bewusst das zu erleben, was geschieht. Wer kann und möchte, sollte sich eine halbe Stunde (oder länger) Zeit nehmen, um zu beobachten, was sich im eigenen Geist von selbst so alles rührt. Welche Gedanken sich zu Geschichten verbinden, welche Gefühle aufkommen und wie sie sich in Verbindung mit unserem Leben und unseren bisherigen Erfahrungen bringen lassen. Mit dem, was ist. Mit dem, wohin es uns schiebt.

Was auftaucht, wird auch das Thema des Feldes spiegeln, in dem sich im Radix 0° Widder befindet, unser persönlicher Impuls, neben dem 1. Haus und dem Marsstand. In der Betrachtung geht es nicht um Beurteilung oder Schuldgefühle, sondern nur um reine Wahrnehmung dessen, was innerlich passiert. Hin und wieder wird man sich dabei in Geschichten und Empfindungen verlieren und womöglich völlig vergessen, das man doch alles nur beobachten wollte. Aber sobald uns das wieder bewusst wird, blicken wir gezielt, wach und neu auf das, was ist. Was kommt, was sich bewegt. Entspannt vermutlich nicht, denn Widder zeigt Spannung, keine relaxte Meditationshaltung. In diese Beobachtung können wir auch gehen, wenn wir unterwegs sind, sogar eingebunden in Arbeit und Verantwortung. Auch da sehen wir zu, was gerade geschieht. Um uns herum, in Resonanz zu Gedanken und Empfindungen, die dann schnell ihre eigenen Lieblings-Geschichten und Interpretationen kreieren. Widder-Ingress ist der Moment dazwischen. Die Lücke zwischen Leere und ausgesprochenem Schub nach vorn. Der kleine Augenblick, in dem ich von etwas in mir bewegt werde. Noch urteilslos. Nur Kraft. Ihn kann ich ansehen, spüren.  

Phase 2

Sobald wir uns an diese Art der Bewusstheit, des Beobachtens ein wenig gewöhnt haben, werden wir bemerken, dass sich die meisten der Gedanken, Empfindungen und Filme hauptsächlich um uns selbst drehen, auch wenn sie andere Rollenspieler haben. In der Mitte sind wir, als scheinbar existierendes Zentrum irgendwo "in uns", das zwar nie wirklich greifbar ist, aber omnipräsent. Im zweiten Schritt verlagern wir dieses Zentrum jetzt in die Welt. Wir werden weiter, sehen mit "weichen Augen", klarem, aber nicht scharfem, nicht fokussiertem Blick - alles was ist. Wir denken danach bewusst an unsere Liebsten und wünschen ihnen an diesem besonderen Tag das Allerbeste. Glück, Gesundheit, Wohlstand, Erfolg, Lösungen, Frieden, Ruhe oder Freiheit - alles was ihnen helfen könnte, ein konstruktives, sinnvolles Leben zu führen. Dann denken wir an Nachbarn, Arbeitskollegen, entfernte Bekannte und wünschen ihnen dasselbe. Und schliesslich übertragen wir die Wünsche auf jene, mit denen wir Schwierigkeiten haben, die uns Probleme bereiten, mit denen wir im Streit liegen, die wir als Feinde empfinden. Auch für sie wünschen wir im kommenden, kosmischen Jahr nur das Beste. Gelingt uns das ebenfalls, lassen wir unseren inneren Blick über die ganze Welt schweifen, stellen uns alle Menschen vor, mit denen wir diese Zeit, diesen Ort im Raum teilen und wünschen ihnen alles, was sie brauchen. Wir können das weiter und weiter ausdehnen - auf alle Lebewesen, sichtbare und unsichtbare, im gesamten Universum

Phase 3

Zuletzt stellen wir uns einen Moment vor, dass wir durch unsere Bewusstheit und freundlichen Wünsche für andere unmittelbar eingebunden sind in die Kraft und Energie dieses besonderen Tags. Das Strahlen und Leuchten der Widder-Energie, des Feuers als astrologisches Element, seine Power, seine spezielle Unaufhaltsamkeit schicken wir zum Schluss noch einmal all denen, an die traurig, verloren, ungeschützt, unfrei, befangen, krank oder hoffnungslos sind. Wir stellen uns vor, dass ihre Probleme und Hindernisse auf einer energetischen Ebene aufgelöst werden, indem die Zeit sie wieder ins Fließen bringt und eine lichte Kraft sie bewegt. Gleichzeitig wünschen wir uns, dass wir selbst in den kommenden 12 Monaten diese Energie als liebevolle Freundlichkeit jeden Tag so gut wie möglich erinnern und einsetzen können. Vor allem auch, um denen zu helfen, die praktische Hilfe brauchen. Was immer wir tun, kann nicht nur uns, sondern auch dem Wohl der anderen dienen.

An diesem Punkt verbinden sich Fische und Widder - alles und ich. Wann immer ab jetzt also im Alltag Probleme und Schwierigkeiten auftauchen, können wir das auch als Möglichkeit sehen, durch unsere Energie nicht nur unseren eigenen Leiden und Hindernisse aufzulösen, sondern auch die der anderen. Wir nehmen uns vor, in solchen Momenten daran zu denken, dass unsere guten Wünsche in Erfüllung gehen können. Wenn wir etwas dazu tun. Dass jeder von uns in jedem neuen Moment in der Lage ist, genau den Schmerz zu tragen, den wir anderen Wesen erleichtern wollen. Das ist vielleicht eine der besten Absichten, Wünsche, Motivationen, mit denen wir diesen neuen Zyklus für uns ausrichten können. Auch Motivation sitzt ja im Widder. Ich will. Und was ich will, kann ich wenigstens versuchen. Jeden Tag.

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Dies wäre ein Vorschlag für einen bewussten Einstieg in das neue, kosmische Jahr. Natürlich kann man diese Übung jeden Tag aufs Neue machen. Am Ende der Runde werden wir 2021 aber ohnehin wieder an völlig anderen inneren Orten sein, mit neuen Erfahrungen, neuer Liebe, neuen Wunden. Wir dürfen dabei nie vergessen, dass Zorn, Ärger und Verletzungen auf einem Weg als Mensch nicht vermeidbar und manchmal sogar das Wertvollste sind, was wir haben. Vor allem da, wo wir nicht zu bremsen sind und uns immer wieder dem hingeben, was uns und anderen schadet. Man kann das bereuen, aber nicht rückgängig machen. Man kann daraus lernen und an einem anderen Tag einfach etwas anderes tun. Widder. Leben ist Anfang. Neuer Beginn.

In diesem Tag des Übergangs steckt die Bereitwilligkeit, das Dasein immer neu anzutreten. Wider ist jetzt. Der Augenblick. Einstieg, Zündung, Hitze, Bewegung, Impuls. Widder hält nicht an, sondern geht weiter, individuell, impulsiv. Darum hat der Einstieg in die Widder-Phase des inneren Zodiak für jeden seine spezielle Kraft. Auch diese Runde können wir als Menschen mit dem Gedanken beginnen, dass es sich wieder lohnt, das Leben mit all seinen kostbaren Momenten leben. Manchmal entsteht dann auch das Gefühl dazu. Der Impuls des Lebens selbst: Das Süße, das Bittere, die Augenblicke voller Liebe, Enttäuschung, Freude, Ärger, Gedanken, Stille, Hoffen, Mitgefühl, Unvernunft, Panik, Begrenzung, Freiheit und Weisheit. In diesem Sinn allen Lesern genau jetzt ein gutes, wahres, wunderbares, gesundes, glückliches, engagiertes, funkelndes, erkenntnisreiches, geliebtes Neues Zodiak-Jahr. Wie immer es wird, was immer es beschließt - ohne Ende gibt es keinen Anfang.

Titelbild (bearbeitet): sri - NASA/Hubble (Carina Nebula) + Pixabay

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Samstag, 10. April 2021

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