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Fukushima und kein Ende (Teil 2)

Die Katastrophe in Japan muss für eine sinnvolle Analyse in zwei Teile gesplittet werden: Einmal das Erdbeben mit dem Tsunami, eine Naturkatastrophe, die nur vor einem größeren Hintergrund nachvollziehbar wird (->Teil 1), zum anderen die Ereignisse rund um das Kernkraftwerk Fukushima Daiichi.

Fukushima Daiichi war eigentlich vom ersten Spatenstich an ein Problem- und Störfall. Schon Untersuchungen lange vor dem Erdbeben 2011 wiesen auf eine Vielzahl von Sicherheitsmängeln hin, die nie wirklich behoben wurden. Das Unternehmen TEPCO entwickelte stattdessen mehr und mehr ausgefeilte Strategien der Vertuschung und Verharmlosung, statt aktiv etwas gegen die Mißstände zu unternehmen. Das scheint sich leider bis heute fortzusetzen. Sichtbar wurde all das am 12. März gegen 15:36 h, als sich eine erste Explosion im Reaktorblock 1 ereignete. 

Betrachtet man das Ereignis-Chart, ist auffallend nur, dass erst jetzt Uranus in den Widder gewechselt war. Zum Zeitpunkt des Bebens stand er noch auf den letzten Fische-Graden. Das eigentliche Uranus-Thema ist - analog dazu - die Nutzung der Atomkraft, nicht Erdbeben oder andere Naturkatastrophen. Letztlich entspricht das vollkommen der uranischen Signatur, es geht hier um fraktale Mikroprozesse und ihre nicht steuerbaren Auswirkungen, die dann gerne als "zufällig" und "chaotisch" proklamiert werden.

Die zweite Explosion im Reaktorblock 4 ereignete sich drei Tage später am 15. März gegen 6:00 h morgens. Hier findet sich dann auch Uranus direkt am AC, der MC überläuft gerade die Mondknoten-GZ Konjunktion. Dieser zweite Unfall stellt bis heute eine kaum vorstellbare Bedrohung dar.

Dass es auch hier im Reaktor selbst zu einer Kernschmelze kam, wurde damals zwar lange bestritten, ist aber heute Tatsache. Noch schlimmer allerdings, dass sich oberhalb des Reaktors mehrere Kühlbecken für ausgediente Brennstäbe befinden. Hier lagern über 1 400 tickende Zeitbomben, hinzu kommen nochmal rund 900 neue Brennstäbe.

Sollte es in absehbarer Zeit zu einem neuen Erdbeben oder weiterem Versagen der Führungscrew von Tepco kommen, besteht somit das Risiko, dass auch hier erneut Kernschmelzen stattfinden, die einen Ausbruch an Radioaktivität verursachen würden, deren Folgen sich weltweit auswirken.


 

Der bislang größte Atomunfall im ukrainischen Tschernobyl zeigt verblüffende Ähnlichkeiten mit der Explosion von Reaktorblock 4 in Japan. Geozentrisch findet sich wieder Uranus am AC, diesmal zusammen mit dem Galaktischen Zentrum. Auch Pluto ist eingebunden, in Tschernobyl über eine exakte Sonnen-Opposition, in Fukushima über das Quadrat zu Jupiter und Merkur, einige Stunden zuvor „scharf gemacht“ durch den Krebs-Mond, der die Aspekte-Signatur komplettiert hat.

Heliozentrisch gibt es weitere Ähnlichkeiten. Beim Unfall 1986 befanden sich Jupiter und Saturn im genauen Quadrat zueinander, erschwerend kommt die genaue Mars-Saturn Konjunktion hinzu. In Japan zeigt sich eine Jupiter-Saturn Opposition, während Mars und Merkur kurz vorm Quadrat stehen. Dies mag ein Hinweis auf die elektromagnetischen und chemischen Prozesse sein, die zu solchen Zeiten „anders“ funktionieren als erwartet. Störungen also, die „plötzlich“ nicht mehr innerhalb der zu erwartenden Parameter funktionieren, also auch nicht mit herkömmlichen Maßnahmen kontrollierbar sind.

Alles Zufall? Warum bilden dann auch beim Unfall in Three Miles Islands, USA, heliozentrisch wieder die alten Übeltäter Mars und Saturn eine exakte Opposition, während Merkur und Pluto gleichzeitig in engster Konjunktion stehen? Skeptiker dürfen gern berechnen, innerhalb welcher Zeiträume sich das gleichzeitige Zusammentreffen solcher Konstellationen wiederholt. Das sollte nachdenklich machen.

Fazit: Auch bei Störfällen in Atomkraftwerken scheint es zumindest eine gewisse Absehbarkeit zu geben. Oder anders ausgedrückt – es müssen bestimmte astro-physikalische Voraussetzungen gegeben sein (abzulesen an der alten, astrologischen Darstellungsweise kosmischer Phänomene), damit sich innerhalb der Naturgesetze vorübergehend neue und überraschende Bifurkationen ergeben.

Hinzu kommt aber in diesem Fall immer auch der Mensch. Es wird bei einem Blick auf Beteiligte besonders klar, wann und wie lange bestimmte Nachlässigkeiten vertretbar sind, und wann die Verantwortlichen tunlichst darauf achten sollten, dass äußerst sorgfältig gearbeitet wird.

Der damalige Chef von TEPCO (der auch heute noch im Aufsichtsrat sitzt) ist ein Beispiel dafür: Masataka Shimizu wurde am 26.6.1944 geboren. Im Geburtsbild zeigt sich eine dominante Sonne-Saturn-Venus Konjunktion auf 0 Grad Krebs (!). Der ganze Komplex steht im exakten Quadrat zu Neptun Anfang Waage. In alten Zeiten hätten wir hier ein wunderbares Bild für einen Alchemisten, der womöglich versucht, aus Blei Gold zumachen.

Auf der menschlichen Ebene finden sich aber unter solchen Konstellationen auch Persönlichkeiten, die sich nicht einfach zeigen können, wie sie sind. Also entweder sich selbst verschleiern (Neptun) oder das, wofür sie stehen.

Die Sonne-Saturn-Konjunktion weist auch darauf hin, dass sich der Horoskopeigner sehr mit seinen beruflichen Ambitionen identifiziert und nach außen hin als äußerst korrekt und zuverlässig erscheinen mag. Durch die Stellung im Krebs geht es aber um das innere Selbstbild, geprägt von emotionalen Eindrücken und Herkunft.

Shimizu konnte all das über lange Jahre hervorragend für sich und seine Firma einsetzen, bis zu jenem Zeitpunkt, an dem Uranus durch seinen Zeichenwechsel in das mundane Quadrat zu Saturn-Venus-Sonne und die Opposition zu Neptun läuft.
Auch hier fungiert der Mond als „Scharfmacher“ dieser astrologischen Zeit-Bombe, kurz zuvor überläuft er die ersten Grade im Krebs.

Shimizu wird also auch persönlich Teil dieser Katastrophe, entsprechend seines Radix eher im negativen Sinne. TEPCO verschleierte die Auswirkungen und Ursachen, Informationen wurden zwar auf technischem Niveau weitergegeben, aber äußerst spärlich (Saturn). Menschliche Schicksale schienen keine Rolle zu spielen, die Arbeiter wurden quasi in die sichere Strahlenkrankheit geschickt, nur um den Anschein des Handelns, der Kontrolle aufrecht zu erhalten.

Bis heute hat sich an dieser Strategie leider wenig bis nichts geändert.
Man kann nur hoffen, dass durch das aktuelle Trigon Neptuns zu Shimizus Sonne-Saturn-Venus Konstellation eine Art Läuterung stattfindet. Vielleicht so etwas wie religiöse Ergriffenheit mitsamt dem Wunsch, endlich auch menschlich relevant zu handeln und die Interessen der Firma zugunsten der Interessen der betroffenen Menschen hinten anzustellen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sich Teil zwei der Katastrophe von Fukushima nicht verhindern lässt.

Denn schon in den nächsten Tagen können seismische Aktivitäten in und um Japan wieder zunehmen. Die Sonne wird bei ihrem Wechsel in den Widder (21.März) auch ins Quadrat zu Shimizus Krebs-Konstellation treten. Und heliozentrisch werden sich Erde-Merkur in Opposition zu Uranus, Venus und Jupiter im Quadrat zueinander befinden (während aus Erdsicht zwischen beiden eine Konjunktion besteht). Zu allem Überfluss findet der nächste Neumond ebenfalls auf den ersten Widdergraden statt.

Es sind also alle Voraussetzungen für ein weiteres kosmisches Wetterleuchten gegeben, wie genau und wo sie sich genau auswirken können, muss aber - mangels Zeit und Mitteln für eine umfassende Analyse - offen bleiben.

(meta - 13.3.2012 - 14:20)

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