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Super-Sunday(2): Ansichten und Aussichten

Dieser  zweite Teil unserer Mini-Serie „Ampel,Schwampel + Jamaika“ entsteht unter einer etwas ungünstigen Voraussetzung. Denn eine Konjunktion von Merkur und Neptun, noch dazu im Zeichen der Fische, ist sicher eine wunderbare Bank um lyrische Texte zu verfassen, für konkrete Prognosen nach dem Motto „Wer gewinnt wo“ ist das eher hinderlich.

Aber man kann natürlich aus jedem Aspekt auch etwas Positives machen, in diesem Fall zum Beispiel die Frage stellen, wie sinnvoll solche astrologischen Prognosen überhaupt sind. Gibt es nicht schon genügend Umfragen, die bis sogar schon bis auf die erste Kommastelle genau das zukünftige Ergebnis prognostizieren? Kann eine astrologische Prognose (die zudem nur von einem einzelnen „Zukunftsforscher“ erarbeitet wurde und nicht von einem hochbezahlten Expertenteam) da mithalten oder zumindest zusätzliche Perspektiven einbringen?

Ich glaube schon, allerdings nur dann, wenn man sich von dem üblichen Schicksalsbegriff, der meistens mit astrologischen Vorhersagen in Verbindung gebracht wird, rigoros verabschiedet. Denn egal wie günstig oder ungünstig „die Sterne stehen“ – fast jeder zeitliche Einfluss kann durch entsprechendes Engagement und kluges Agieren zumindest beeinflusst werden.

Ein Beispiel: in der klassischen Astrologie gelten Transit-Auslösungen durch Saturn, vor allem wenn dies durch Spannungsaspekte wie Oppositionen, Quadrate oder Quincunxe geschieht also äußerst „unglücksverheißend“. Und es mag auch durchaus sein, dass unter diesen Aspekten häufig negative Erfahrungen gemacht werden, wenn es um die Erfüllung oder Umsetzung von bestimmten Vorhaben geht. Aber generell bedeutet solch ein Aspekt erst einmal nur, dass alle Themen, die durch das Saturn-Prinzip verkörpert werden, in den Lebensbereichen, die durch den ausgelösten Radix-Planeten symbolisiert sind, eine große Rolle spielen. Und der Spannungsaspekt ist ein Hinweis darauf, dass eine Integration bzw. die Einbindung dieser Saturn-Themen nur durch die Überwindung von Schwierigkeiten und Hindernissen entstehen kann. Was wiederum einen entsprechenden Kraftaufwand seitens der Betroffenen erfordert, der aber unter Saturn-Transiten doppelt schwer fällt. Genau deshalb ergeben sich dann viele Menschen unter solchen Auslösungen ihrem Schicksal sprich ihrer empfundenen Schwäche, mit dem oben angesprochenen Ergebnis.

Für diejenigen, die sich den Schwierigkeiten aber offen, aktiv und bewusst stellen, wird das Ganze zu einem ungeheuren Wachstumsaspekt, zu einer Chance also, die man im Leben nicht oft bekommt.

Eine astrologische Prognose kann zwar schon Jahre vorher beschreiben, welche individuelle Zeitqualität jemand zu einem gewissen Zeitpunkt X erfahren wird. Sie kann aber niemals „vorhersehen“, wie der- oder diejenige, mit diesen Einflüssen umgehen wird. Dazu bedarf es immer eine enge Abstimmung mit den Betroffenen, um die Möglichkeiten, die innerhalb eines gewissen Zeitrahmens sichtbar werden, auch auszuschöpfen.

Das bedeutet jetzt aber keineswegs, dass diese Zeitqualität, die über das astrologische Modell sichtbar werden kann, eine zu vernachlässigende Größe wäre. Denn bestimmte Ergebnisse kann man nur zu bestimmten Zeiten erzielen, Sonnenblumen die im Winter auf freien Feldern eingepflanzt werden, halten sich höchstens bis zum nächsten Frost, aber nie bis zum nächsten Frühjahr oder Sommer. Um also ein Gesamtbild einer Situation zu bekommen braucht es immer umfassende  Informationen über die beteiligten Menschen, den Raum bzw. den Ort, wo ein Ereignis stattfinden wird und eben auch das Wissen um die dann vorherrschende Zeitqualität.

Will man diese dann noch in Relation zu den beteiligten Personen setzen, benötigt man genaueste Angaben über deren Geburtsdatum, die -zeiten und -orte. Fehlt wie so häufig die Zeit, dann muss man automatisch von einer mindestens 30%-igen Fehlerquote innerhalb der Prognose ausgehen.

Das also sind die Voraussetzungen auch für diesen Versuch eines Ausblicks auf den kommenden Wahlsonntag. Dieser Ausblick wird unterteilt in verschiedene Bereiche: ein kurzer Überblick über die generelle Situation in der Bundesrepublik, eine Einschätzung der aktuellen Verfassung der großen Parteien, sowie die spezifische Situation in Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz, vor allem bezogen auf die jeweiligen Spitzenkandidaten der einzelnen Parteien.

Die Bundesrepublik am 13. März 2016

Als Grundlage nehme ich in diesem Fall die offizielle Gründung der Bundesrepublik bezogen auf Berlin am 24. Mai 1949 um Mitternacht, obwohl ich auch mit dem Chart der Abstimmung am Tag zuvor im Bundestag gute Erfahrungen gemacht habe. Aber in diesem Fall ist der Zusammenhang mit den Wahlen am Sonntag zu offensichtlich, vor allem was die Mond- und Merkur-Stellungen angeht. Denn Pluto befindet sich nur noch 3 Bogenminuten vor dem exakten Quadrat zum Widdermond der BRD, die plutonische Stimmung der letzten Monate mitsamt der negativen Atmosphäre wird jetzt also eine konkrete Form bekommen. Ebenso wird die fast exakte Opposition zwischen Saturn und Staats-Merkur, sowie das gleichzeitige Quadrat von Jupiter diese Wahl beeinflussen.

All das findet sich ja völlig nachvollziehbar in der politischen und gesellschaftlichen Auseinandersetzung der letzten Monate gespiegelt. „Das Volk“ (Mond) lehnte sich plötzlich gegen die etablierten Parteien auf und wurde bis zu einem gewissen Maße unberechenbar (Übergang von Uranus), gleichzeitig entstanden intensive Negativ-Projektionen auf allen Seiten (Pluto-Quadrat). Für die einen waren die Flüchtlinge bzw. Angela Merkel und die „Lügenpresse“ an allem schuld, für die anderen sind es die rechten Hassprediger und Montags-Spaziergänger von Pegida.  Das Volk ist gespalten, schizophren sozusagen (Uranus Konjunktion Mond, Pluto Quadrat  Mond) und dabei bleibt auch immer mehr Logik und die Fähigkeit zur sachlichen Auseinandersetzung auf der Strecke. Der Republik-Merkur steht unter dem Druck der beiden großen Planeten Saturn und Jupiter, Angst und Einschüchterungen auf der einen Seite, Übertreibungen und Maßlosigkeit auf der anderen Seite verhindern sachliche Lösungen.

Das alles findet jetzt seinen vorläufigen Höhepunkt am Sonntag, alle diese Spannungsaspekte werden in den nächsten Tagen exakt werden (Pluto Quadrat Mond, Saturn Opposition Merkur, Jupiter Quadrat Merkur). Bezogen auf die Wahlen heißt das: die innere Gespaltenheit des Volkes wird sich entsprechend in der Stimmenverteilung ausdrücken.

Die gute Nachricht ist – auch wenn die neuen Rechten zwischen 10 und 20 Prozent der Stimmen bekommen werden, das genau ist eben auch deren Anteil innerhalb der Bevölkerung. 80 bis 90 % gehören nicht dazu, sind anderer Meinung und unterstützen diese Bewegungen nicht. Lediglich diejenigen, die bisher im Verborgenen dem alten Nationalidiotismus huldigten, werden am Sonntag „Flagge zeigen“ und sich offen bekennen. Die Wahlen werden aber genau dadurch jetzt in nachvollziehbaren Zahlen das ausdrücken, was oftmals in den letzten Wochen untergegangen ist. Die Anhänger der AfD und sonstigen Rechtspopulisten sind keineswegs „das Volk“, sondern eben nur ein (ziemlich kleiner) Teil davon.

Und ihre Einbindung in die demokratische, politische Arbeit in den Parlamenten wird schnell zeigen, dass Petry, Gauland, Höcke und Co. keinerlei konstruktive Beiträge zur Lösung der wirklichen Probleme parat haben.

Bundesparteien und Spitzenkandidaten

Wird es an diesem Sonntag eine Schicksalswahl geben, die auch die Bundespolitik völlig ins Chaos stürzt? Eher nicht. Wer darauf hofft, dass die Bundeskanzlerin am kommenden Montag zurück tritt, der wird wohl heftig enttäuscht. Nichts in ihren Auslösungen deutet darauf hin, dass dieser Fall jetzt eintreten wird. Allerdings haben wir ja schon 2013 bzw. 2014 in verschiedenen Artikeln „prognostiziert“, dass die Jahre ab 2015 zu den weniger erfreulichen in der Karriere der Kanzlerin gehören werden.

Allerdings gerät nun Mond unter Uranus-Einfluss, was von allgemeiner Unruhe spricht, hauptsächlich auf Volkes (und weiblicher) Seite. Angela Merkels Tage sind daher gezählt, bzw. sie zählt selbst, wie lange sie noch muss.

Sri am 31.12. 2014 in Astrologische Vorschau: Wie wird 2015?

Kritisch wird es erst 2016. Sowohl das Quadrat von Uranus zu ihrer Sonne-Uranus Konjunktion, wie auch der Überlauf von Saturn über ihren Schütze-AC, signalisieren einen Bruch in ihrem Leben. Aber bei allem, was man mittlerweile von ihr weiß, kann es durchaus sein, dass sie selbst diesem Zeitsignum einen selbstbestimmten Ausdruck verleiht. Und wieder einmal alle Welt überrascht, indem sie ähnlich wie der letzte deutsche Papst, Platz macht für etwas Neues.

Meta am 20.08.2013 in Wahl 2013: Es kann nur eine geben

Wie man sieht, sind astrologische Prognosen also durchaus verlässlich und nachvollziehbar, wenn gleich natürlich keiner von uns beiden wusste, wie sich das praktisch und konkret zeigen würde. Und da die angesprochenen Auslösungen immer noch akut sind bzw. es erst werden im Laufe des Jahres, besteht nach wie vor die Möglichkeit, dass die Bundeskanzlerin zurück tritt oder „zurück getreten wird“. Nur eben nicht jetzt, denn im Moment darf sie sich erst einmal über das kommende Trigon von Neptun zu ihrer Jupiter-Merkur Konjunktion im Krebs freuen. Und nimmt man das als ihren persönlichen Maßstab, dem sie folgen sollte und muss, dann macht Sie gerade vieles richtig. Allerdings sollte sie dem Prinzip der Menschlichkeit jetzt wieder unbedingt mehr Raum geben, als in den letzten Wochen. Genau das, was andere gerade an ihr so heftig kritisieren, kann in den nächsten Wochen ihr größtes Plus werden, wenn sie denn den Mut hat, ihren inneren Bildern zu folgen.

Ähnliches gilt auch für Sigmar Gabriel. Auch bei ihm wechselt Licht und Schatten und vermischt sich am Ende zu einem grauen Etwas. Da ist einerseits der Überlauf von Jupiter über Gabriels Jungfrau-Sonne, andererseits das Quadrat dazu von Saturn aus dem Schützen. Ähnliches gilt für seinen Merkur auf 14° in der Jungfrau, der am Wahlabend von sich selbst in Frage gestellt wird (also durch eine exakte Opposition).

Aber auch das sieht alles nicht danach aus, als würde der Vizekanzler am Montag seinen Rückzug aus der Politik bekannt geben.

Ergo – für beide Vorsitzende der Regierungskoalition dürfte der Wahlausgang insgesamt nicht so schlimm werden, wie befürchtet. In mindestens einem der drei Bundesländer wird es neben allen Hiobsbotsc haften  jeweils  auch etwas Positives zu vermelden geben. Wo genau, dass sollte dann der Blick in die einzelnen Bundesländer zeigen.

Die Wahlen am Sonntag

Die Einbindung von Staatshoroskopen, deren Gründungsdaten gesichert und nachvollziehbar sind, erweist sich meist als sehr hilfreich und sinnstiftend. Ob das auch auf die entsprechenden Horoskope einzelner Bundesländer zutrifft, kann ich persönlich noch nicht sagen, da ich dies hier zum ersten Mal ausprobiere. Auffallend ist aber schon, dass diese Charts sich teilweise erheblich unterscheiden und somit auch nachvollziehbar wird, warum die politische Ausrichtung so unterschiedlich ist (zum Anzeigen der einzelnen Horoskope bitte auf die jeweiligen Links klicken).

Baden-Württemberg

Die „Häuslebauer aus dem Ländle“ haben dementsprechend äußerst passend gleich beide Lichter,  Sonne und Mond, im Stierzeichen stehen. Wen wundert es da noch, dass der aktuelle Ministerpräsident Winfried Kretschmann ebenfalls Sonne im Stier hat, während sein Herausforderer Guido Wolf von der CDU genau dort seinen Mond stehen hat. Das alleine mag man schon mal als Hinweis auf zukünftige Konstellationen deuten, denn die exakteste Auslösung im „Ländle-Horoskop“ ist die fast Bogenminuten genaue Konjunktion von Uranus auf der schwäbischen Venus. Damit dürfte klar sein, dass die bisherigen Beziehungen, allen voran die Regierungskoalition, mit größter Wahrscheinlichkeit erneuert wird. Im Sinne von – jetzt kommt etwas anderes.

Leider gibt es in unserem Sonnensystem keine Planeten die CDU,SPD, FDP oder Grüne heißen und deren Stellung man stellvertretend für die Zusammensetzung neuer Koalitionen deuten könnte. Bleibt also nur der Blick auf die jeweiligen Spitzenkandidaten, denn unabhängig vom Wahlergebnis würde wohl jede Partei eine Regierungsbeteiligung als Erfolg verbuchen.

Erstaunlicherweise zeigen sich beim amtierenden Ministerpräsidenten, der ja in allen Umfragen weit vorne liegt, nicht nur positive Aspekte. Zwar gibt es da das nachhaltige Trigon von Saturn zu seinem Radix-Saturn, und womöglich steht Jupiter an diesem Abend auch in engster Konjunktion mit seinem Radix-Mond (bleibt offen, da uns seine Geburtszeit nicht bekannt ist). Aber einige andere Spannungsaspekte wie Sonne Quadrat Uranus und Merkur Quadrat Merkur sind eher ein Hinweis darauf, dass nicht nur Freude im Lager der Grünen aufkommt.

Was womöglich mit dem Abschneiden des bisherigen Koalitionspartner SPD und ihrem Spitzenkandidaten Nils Schmid zu tun hat. Denn der bekommt an diesem Abend gleich eine doppelte, uranische Überraschungsparty gestellt, sowohl durch das Quadrat von Uranus zu seiner Krebs-Sonne, wie auch durch die gleichzeitige Opposition zu sich selbst. Und da sich auch Pluto gerade in die Opposition zu Schmids Sonne bewegt, sowie die Sonne ins Quadrat zu seinem Saturn, darf man wohl von einem mittleren bis großen Fiasko für die SPD ausgehen. Für eine Weiterführung der bisherigen Regierungskoalition wird das wohl nicht reichen.

Denn gleichzeitig, ebenfalls entgegen aller aktuellen Umfragen, scheint Guido Wolf bzw. die CDU im Ländle doch nicht ganz so schlecht abzuschneiden, wie vorhergesagt. Jedenfalls wird bei ihm gerade Neptun im Trigon zu Neptun ausgelöst, gleichzeitig wird bei Bekanntgabe der ersten Hochrechnung auch sein Trigon zwischen Mond und Jupiter durch den Mond selbst erneuert.

Da aber aller Voraussicht nach Hans-Ulrich Rülke von der FDP ebenfalls über den Einzug ins Landesparlament jubeln darf (auch mit Neptun Trigon Neptun und Mond Trigon Jupiter), bleibt offen, wer mit wem am Ende regieren wird. Von Grün-Schwarz, über Grün-Rot-Gelb bis hin zu Schwarz-Rot-Gelb dürfte rechnerisch alles möglich sein.

Fazit: Zwar wird Winfried Kretschmann zusammen mit den Grünen wohl einen historischen Achtungserfolg erzielen, aber es bleibt völlig offen, ob ihm das auch eine weitere Amtszeit beschert. Zünglein an der Waage könnte Hans-Ulrich Rülke von der FDP werden, der sich aber, was die energetischen Verträglichkeiten angeht, eher mit Guido Wolf und der CDU zusammen tun wird, als in eine Jamaika-Koalition einzutreten. Bliebe also nur das Hessenmodell mit umgekehrten Vorzeichen als Alternative (Grün-Schwarz).

Und die AfD? Wird wohl tatsächlich in etwa so abschneiden, wie die Umfragen das nahe legen. Leider…

Sachsen-Anhalt

Das Gründungschart von Sachsen-Anhalt ist identisch mit dem Horoskop der Wiedervereinigung. Im Gegensatz zu Baden-Württemberg findet sich hier dann also eine Waage-Sonne zusammen mit einem Fische-Mond. Aber auch einem Saturn auf  18° Steinbock, der exakt jetzt unter dem Quadrat von Uranus zu leiden hat. Demnächst wird dieser Saturn auch noch von Pluto überlaufen, vernünftige Strukturen aufzubauen, auch was die Regierungsbildung anbelangt, scheint demnach alles andere als einfach zu werden.

Ministerpräsident ist seit 2011 Fische-Sonne Rainer Haseloff. Und was wirklich erstaunlich ist – manche seiner Auslösungen erinnern stark an die von Winfried Kretschmann. Jupiter könnte demnach also auch seinen Jungfrau-Mond überlaufen, was in aller Regel für einen Erfolg spricht. Gleichzeitig steht aber Saturn in Opposition zu seinem Jupiter und im Quadrat zu seinem Merkur, während der von Jupiter selbst in die Oppositionszange genommen wird.

Und erstaunlicherweise hat auch seine bisherige Koalitionspartnerin, Katrin Budde von der SPD, einen Jungfrau-Mond um die 20°. Also auch bei ihr könnte am Sonntag bei entsprechender Geburtszeit Jupiter in Konjunktion mit Mond stehen, damit wäre dann der Fortbestand von Schwarz-Rot gewährleistet. Aber genau wegen dieser Ungewissheit was die Mondstellung der beiden Spitzenkandidaten angeht, bleibt das eben reine Spekulation.

Anders als bei Wulf Gallert, dem Spitzenkandidaten der Linken. Mit seiner Mars-Pluto Konjunktion auf 9° Jungfrau ist er angetreten, um Rainer Haseloff vom Thron zu stoßen. Leider wird ihm dabei Neptun einen Strich durch die Rechnung machen, denn der steht am Wahlabend exakt in Opposition dazu. Gallert wird zwar mit den Linken ein Achtungsergebnis erzielen, aber nicht Teil der nächsten Regierung sein.

Äußerst spannend könnte der Ausgang für die Grünen werden. Am Wahlabend wird bei der Spitzenkandidatin Claudia Dalbert exakt Pluto Opposition Jupiter ausgelöst, gleichzeitig aber auch ein Trigon von Saturn zu ihrer Sonne. Je nach Geburtszeit könnte der aber auch wiederum genau in Konjunktion mit ihrem Mond stehen, was dann wohl eher dafür sprechen würde, dass die Grünen den Sprung ins Parlament nicht schaffen.

Fazit: Am wahrscheinlichsten erscheint eine Neuauflage des bisherigen Bündnisses zwischen CDU und SPD.

Rheinland-Pfalz

Laut dem Gründungschart vom 30. August 1946 gibt es in Rheinland-Pfalz eine Jungfrau-Sonne auf 6° und einen Waage-Mond in Konjunktion mit Jupiter und Venus. Das mag dann auch erklären, warum es ausgerechnet hier zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik zu einem weiblichen Konkurrenzkampf um das Amt der Ministerpräsidentin kommt. Ausgang – ungewiß.

Astrologisch gesehen lassen sich keine eindeutigen Vorteile finden, weder bei Julia Klöckner noch bei Malu Dreyer. Nimmt man die Hindernisse und Schwierigkeiten als Bewertungsbasis, dann sieht es für die CDU einen Tick schlechter aus. Allerdings findet sich nirgendwo das genaue Geburtsdatum der grünen Spitzenkandidatin Eveline Lemke, weshalb das Abschneiden der Grünen in Rheinland-Pfalz über diesen Ansatz nicht bewertet werden kann. Und somit auch nicht, ob die bisherige Regierungskoalition weiter geführt werden kann.

Fazit: Auch in Rheinland-Pfalz wie in den anderen beiden Bundesländern wird die Mehrheitsfindung durch den Einzug der AfD schwieriger. Und auch das Wiedererstarken der FDP macht das nicht einfacher. Generell wird sich die politische Landschaft dadurch ändern, aber im Prinzip muss das nicht nur schlecht sein. Denn solange sich die AfD weiterhin als Nachfolgerin der NPD und der Republikaner präsentiert, wird sie wohl für niemanden als Koalitionspartner in Frage kommen. Und dann müssen sich die anderen, demokratischen Parteien auch jenseits des üblichen Lagerdenkens zusammenfinden, wenn es um Sachfragen und politische Lösungen geht. Diese Auflösung der alten Strukturen ist durchaus im Sinne des immer noch aktiven Quadrats zwischen Saturn und Neptun.

Es wird also nicht automatisch alles gut werden, unaufgeregtes Miteinander ist angesagt, damit die Herausforderungen der nächsten Zeit bewältigt werden können.

Aber keine Angst – wir schaffen das…

Titelbild: Malu Dreyer - Martin Kraft // photo.martinkraft.com [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) oder CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons; Kretschmann - By Moritz Kosinsky (Own work) [CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons; Haseloff - Martin Rulsch, Wikimedia Commons, CC-by-sa 4.0 [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons;

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