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Der Terror sind immer "die anderen"

Ein Hintergrund.

"Der Westen hat im Mittleren Osten Krieg gesät. Jetzt kommt der Krieg nach Europa zurück. Und wir erkennen nicht, dass es unsere eigene Gewalt ist, die wie ein Bumerang auf uns zurückschlägt." (Brief Jürgen Todenhöfer FACEBOOK).

Auf Bomben, die jetzt als "Rache" (oder wirtschaftliche Schwächung) gen Ar-Raqqah fliegen, stehen angeblich auch handschriftliche Slogans wie "From Paris with love". Selbst wenn das eine Erfindung wäre, wie manche annehmen, macht es klar:

Der Fight von Geschichte mit ihren Geschichten wird, wie von Uranus-Pluto vorbereitet, zum absolut absurden Selbstläufer der Konzepte. Aktion - Reaktion. Und alles dazwischen. Nun wird ein Fussballspiel abgesagt, und keiner aufgeklärt, wieso genau. Alles wirr. Wie die ganze, unendliche Vorgeschichte - mit immensem Raum für wilde Thesen: Einen Tag, bevor Paris bei einer starken, strategischen Venus zuhause (in Waage) "under attack" geriet, hatte der einstige Hardliner und heutige Mahner, Warner und Skorpion Jürgen Todenhöfer zufällig Geburtstag. Soweit der Sidekick. Aber es ging auch folgende Nachricht durch die Medien:

"Die Luftstreitkräfte der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten nehmen verstärkt die Ölfelder der Terrororganisation "Islamischer Staat" ins Visier" (ZEIT).

Dieser Notwendigkeit verliehen im Nachhinein die Anschläge in Paris Nachdruck. Und Logik. Denn IS(IS) ist auch ein Wirtschaftsfaktor, sagt man. Sie soll angeblich pro Jahr 500 Millionen US Dollar aus dem Öl-Business ziehen. Wie viel die USA mitnehmen? Man ahnt es nur. Deren Argument: Man muss die Terroristen wirtschaftlich schwächen. Ein Ausbluten der Gegner, das Tradition hat und schon nach 9/11 durch Krieg passierte. Halb Europa hing damals durch Waffen-Lieferungen oder direkte Beteiligung mit im "Kampf". Ein trauriges Gewinnspiel, das sich auch astrologisch niederschlägt. Immer wieder tauchen Venus und Mars massiv bei Ereignissen im Nahen oder Mittleren Osten auf, wie man im Arabischen sagt. Traditionelle Leidenschaft, Todes-Ängste und Lebens-Kämpfe. Um beurteilen zu können, was wozu führte, lohnt sich ein Blick zurück auf die breiteren Analogien der Passion, die in den Herrschern der ersten beiden Zeichen wohnt. 

Amerika ist süchtig nach Öl, das größtenteils aus instabilen Regionen der Welt importiert wird." (George W. Bush)

Im wahrsten Sinne blüht und ernährt sich der Terrorismus heute ja von den Fehlern der Vergangenheit und der Angst der Einzelnen ums eigene Überleben. Existenz hängt auch zusammen mit der Frage nach Quellen und Pfründen und Kapital, das man politisch immer aus Konflikten schlug. Astrologisch auch eine Sache der Venus, des 2. und 7. Prinzips mit ihren ängstlichen Herden, Taktiken, existenziell vermeintlich notwendiger Grenzziehung und ihren verlockenden, oft hasserfüllten mentalen Bildern vom Feind. Ihre schweflige Seite. Es ging ihnen auch da immer um Ressourcen, um noch fiktive (Waage) Szenarien des Überlebens (Stier). In den umkämpften Gebieten zeigte sich das chronisch.

"Für Terrorismus kann es keine Entschuldigung geben, aber es gibt Ursachen. Nicht der Islam ist die Ursache des IS-Terrors, sondern die Kriege des Westens. Vor allem der Irakkrieg von George W. Bush, der schon im Oktober 2003 zur Gründung des IS führte." (Jürgen Todenhöfer FACEBOOK)

Skorpion Todenhöfer (rechts Mittags-Grafik), von Saulus zum Paulus mutiert, da einst bei der sogenannten "Stahlhelm-Fraktion" des rechten Flügels der CDU, macht einem klar, dass nun leider nicht alles, was heute nach Verschwörung klingt, auch bloße Verschwörungs-Theorie ist. Es gibt die kaum abweisbaren Gewinner, die vom Zwiespalt der Völker im Nahen Osten profitieren oder die europäische Flüchtlings-Krise für ihre Politik ausnutzen. Und es gibt eine Historie, die sich selbst wiederholt und nun unglückselige Früchte trägt.

Todenhöfer erinnert an Frankreichs geschichtliche Rolle bei aggressiver "Integration" sowie im Mittleren Osten und daran, wie leicht es für IS ist, an der Seine, mitten im Feuer fehlender Lösungen, Anhänger zu finden. Auch, weil das europäische Vorbild, die Vereinigten Staaten, Terror nicht nur in Kauf nahmen, sondern beförderten und daraus größten Nutzen zogen. Entsprechend ähneln sich astrologisch die "Guten und Bösen" dieser Story auch in dem Punkt: IS(IS) hat in beiden maßgeblichen Horoskopen stärkste Venus-Mars-Bezüge (über Zeichen und Aspekt). Das sind Ressourcen-Kriege. Besitz-Denken, Selbst-Identifikation, die man als Basis finden kann, nicht nur, wenn man Flüchtling ist:

"Deshalb sehen wir, dass die Welt weinend stürzt, wenn 100 Menschen in Paris sterben, doch wenn jeden Tag 100 Menschen woanders sterben, zittert dafür kein einziges Herz. Man sagt dagegen "unbekannte Tote" oder "ferne Länder", es gibt aber keine unbekannten Tote. Es sind nur Tote, deren Tod keinen interessiert, es sind nur Länder, die für ein Mitgefühl sehr weit weg sind, und für die eigenen Interessen sehr nah sind. Es sind die anderen." (Soze Kadar, syrischer Atheist und Flüchtling, der in Berlin lebt)

Bei den USA findet man ähnliche Anlagen: Herrn 2 Saturn erhöht in 10 Waage, zur Zeit hart im Wind von Uranus und Pluto. Die Strategien zur Absicherung des Reichtums und der Versorgung (bei einer äußerst hungrigen Venus-Jupiter Konjunktion in 7 im Krebs!) und Mars in 7 spiegeln ihre schwarzen Schatten in den brisanten Gegenden, wo IS (wer immer das ist) die riesigen Ölfelder kapert, die andererseits von internationalen Firmen (zurück) erobert werden. Von der Brisanz solcher Ausverkäufe, an denen sich Europas Wirtschaft beteiligt, lenken dramatische Ereignisse wie die von Paris ab. Auch wenn sie kausal damit nichts zu tun haben mögen. Am Ende bleibt eins: Es tobt im Osten weiter der Öl-Krieg und man muss wissen, auf welcher Seite man steht.

"Wir dürfen nicht vergessen, dass der Westen im Mittleren Osten seit Jahrzehnten gemordet hat. Millionen Muslime, Frauen und Kinder hat er gefoltert und getötet. Die meisten Westler hat das nie wirklich interessiert. Es waren ja nur Muslime, die da starben. Jeden Tag töten auch heute noch Amerikaner, Russen, Franzosen in Syrien zahllose Zivilisten. Trauern wir um sie?" (Jürgen Todenhöfer FACEBOOK)

Nachdem die sogenannte "Achse des Bösen" damals festgestellt war, die den Krieg in den Ölgebieten "logisch" und auch vor Kritikern vertretbar machte, war schon klar, wie sehr es auch um Gier ging. 5 Prozent der Weltbevölkerung in den USA (links Radix) verbrauchen 24 Prozent der Welt-Energie. Darunter 20 Millionen Fässer Öl am Tag, zu deren Beschaffung dann auch die Tätigkeiten rund um den Irak kräftig beitrugen. Seit aber Ende letzten Jahres Amerika plötzlich durch Fracking (Gas und Öl aus Stein pressen) größter Öl-Produzent noch vor Saudi-Arabien wurde (was kaum bekannt ist), schien die Panik, täglich 12 Millionen Fässer zusätzlich irgendwo einkaufen zu müssen, überholt zu sein. Die Ölpreise sackten überall in den Keller, man sprach von einer Energie-Revolution.

Die wiederum hatte in jenem zerschlagenen, randalierenden Nahen Osten, den man wirtschaftlich beerbte, böse Folgen: Einige Länder, die sonst Öl an die Amerikaner verkauften, gerieten in größte finanzielle Probleme, weil der Abnehmer nun selbst wie rasend schwarzes Gold aus Steinen schlug. Unter anderem gingen Iran, Irak und Libyen noch einmal in die Knie. Was prognostisch zu noch mehr politischen Rebellionen führen muss. Wovon auch wieder der Westen profitiert bis leidet, durch Flüchtlingswellen. Den "Verursacher", der eine Weile Aufwind hatte, unter Jupiter-Saturn-Sextil als Anzeiger der finanziellen Stabilisierung, geht das nicht an. Aber dann kam bei Saturn-Transit im Konflikt mit Mond (hier für Anleger, Geldgeber, Investoren jeder Art = Herr 8) unvermittelt die Nachricht: Die US-Behörden hatten sich mit ihren sichernden Prognosen getäuscht. Schon 2020, wenn nicht früher, kann das Fracking-Wunder ausgeschöpft sein (WirtschaftsWoche), mit dem man schon den Öl-Durst gestillt sah.

Die Fahndung nach den abgabefreudigen Märkten ging wieder los - bei extrem niedrigen Abnahme-Quoten zur Zeit (rechts Irak-Statistik der EIA - US Energy Information Administration) zB ebenda (und einer Flaute auch in anderen Opec-Ländern). Deutlich sichtbar da der Aufwärts-Sprung (das große Absahnen) nach 9/11 und die magere Ausbeute seit Ende letzten Jahres.

Wenn man also vorsorgen will für die Zeit nach dem Fracking, muss nun unbedingt etwas passieren. Das bestätigt auch ein Blick ins Horoskop: Saturn als Herr 2 und damit zuständig auch für die finanziellen Konzepte (mit besagtem Mond für das Geld der anderen in 8, der dann im Wassermann echt flexibel ist und gern hier und da saugt) läuft auf den AC zu, wie auch Neptun im Quadrat, sobald er denn wieder dreht.

Da wird es kritisch. Denn damit sitzt Amerika unter Umständen mitten im Auge der "Konkurs"-Transite des Mundanen, die sich mit der Konflikt-Spannung der beiden bis weit nach 2016 hinein eröffnen werden. Sprich, Neptun, wenn er nicht alles an die Oberfläche holen darf, was geheim gedreht wurde, wird weiter versuchen zu kungeln. Während Saturn verbissen bemüht ist, die Quellen endlich auch über die Rechte anderer (er sitzt im Schützen und vor seiner Ethik zur Zeit) festzunageln. Da er generell aus 10 kommt im US-Chart, hält er sich für den Bestimmer und damit war in amerikanischen Landen immer schon erlaubt, was gefällt (Waage) und was Wähler schafft.

Die altbekannte "Ölmafia" scharrt ja bereits in neuer Besetzung alter Dynastien (die allem Hörensagen zu Folge ihre Zugriffe in die Richtung des wilden Arabiens und Kurdistans und angrenzender Abenteuer-Gebiete nie aufgegeben haben) mit den Hufen. Jeb Bush (RADIX Astro-Databank) sitzt in den Startlöchern und wird gerade auf seine Rolle als langer Arm der Lobbyisten vorbereitet. Der Jupiter schickt sich just an, über den Jungfrau-AC des Wassermanns zu laufen und bringt eine Weile viel Ego-Aufpumpung, den Versuch, das Saubermann-Image weiter auszumalen und neue Unterstützung. Aber Deeskalation, meinen Kritiker  von ihm als dieser neuen, geplanten Spitze für ein altbekanntes Schwarz-Weiß-Denken, geht anders. Das sieht auch Todenhöfer so, der endlich für den Westen andere Alternativen fordert und Blick auf die Verantwortung:

"Wenn unsere Führung sich für faire und kluge Lösungen im Mittleren Osten einsetzt, wenn sie aufhört, Waffen in die dortigen Kriegsgebiete zu liefern, wenn sie die muslimische Welt und wenn wir alle unsere muslimischen Mitbürger endlich so behandeln, wie wir selbst behandelt werden wollen. Das Zauberwort im Kampf gegen den Terrorismus heißt 'faire Integration'." (Jürgen Todenhöfer FACEBOOK

Astrologisch zu denken gibt einem nun beim Rückblick schon, dass der Beginn des Irak-Kriegs (links, Astro-Databank) exakt den Sonnenstand im letzten Fische Grad hat, bei dem auch das MC der Paris-Anschläge und die Venus des Bataclan stehen. Nicht notwendig wegen einer Kausalität, sondern als Weisheit der Analogien. Und vielleicht als Hinweis auf Zusammenhänge größerer Felder. Aber: Man wird die Schleier, die um den Nahen Osten gewickelt wurden, von einer Politik, die von Scherben profitiert, wohl nie ganz lüften. Darauf weisen die Fische schon damals im Radix hin. Dass hier jedoch immer noch, wie bei einem Staffellauf, Vernetzungen arbeiten, wird an der Bezüglichkeit vieler Horoskope untereinander immer wieder klar. Zwischen 100 000 und 600 000 Menschen starben seinerzeit bei den Gemetzeln im Irak - weil "das Böse" scheinbar eindeutig festgemacht wurde. Und "das Gute" nur durch Tod darüber siegen konnte. So lautet jedenfalls die Sprachregelung. Erst später wurde klar: „Die genannten Begründungen des Irakkriegs sind historisch widerlegt und werden oft als absichtliche Irreführung der Weltöffentlichkeit bewertet, da im Irak weder Massenvernichtungsmittel noch Beweise akuter Angriffsabsichten gefunden wurden. Stattdessen werden oft geopolitische und wirtschaftliche Interessen der USA als tatsächliche Kriegsgründe angenommen.“ (WIKIPEDIA)

All das ist wie ein Mosaik, das einen tiefer und tiefer in die Zusammenhänge führt - in Bildern, Schemen, Einrasten von Zahnrädchen. Der Mond als Herr 4 in 7 Waage stellt mit dem Trigon zur Venus Herrin 2 in diesem Radix übrigens sehr deutlich auch die Ressourcen-Beschaffung wieder in den Vordergrund. Die allerdings das Volk (aus 7) gut heißt, da es eben durch "Propaganda" des Leids, wie manche es überspitzen, und die starken Schuldzuweisungen in Richtung Osten (nach starken medialen Kriegen der Bilder von Angriffen auf "die Zivilisation") nachvollziehbar agitiert ist.

Genau dieser Mond des Irak-Kriegs wird nun aber bald von Uranus in der Opposition überlaufen, was einen nicht gerade beruhigt. Da das ein neues Kapitel in der alten Verquickung wirtschaftlicher Interessen, von Terrorismus, Gewalt und Gegen-Gewalt nahelegt. Die Eskalationen kann man sich ausrechnen, wenn weiter Klischees, wie sie von den beiden "Lagern" aufgebaut wurden, sich wie Lauffeuer verbreiten und ihre Wirkung tun. Uranus im Widder war von Anbeginn nicht nur der saubere Held neuer Anfänge, sondern auch ein absoluter Zünder. Je mehr Anschläge geschehen, umso mehr Argumente daher für weitere Eingriffe in den Osten - zumal dann, wenn weiter Druck durch Flüchtlings-Wellen entsteht. Was bei Neptun auf eigenem Boden wahrscheinlich ist. Ein Teufelskreis, wer immer ihn befördert und zu welchem Zweck.

Das alles muss nicht mal faktisch heißen, dass die Geheimdienste, wie oft gemutmaßt, tatsächlich bis zu halb legalen Graden ihre Finger als Impulsgeber an den Feuerzeugen hätten, die im Mittleren Osten (mit dem Verlauf von Uranus und Pluto beobachtbar)  die Lunten anstecken. Dem wirtschaftlichen und politischen Wohl und der Macht zur Ehre.

Aber dass dieser kleine, öffentlichkeits-süchtige 7. Haus Waage-Mond des Kriegs seinerzeit die Venus-Mars-Cluster beider IS(IS)-Radix-Bilder immer wieder aktiviert, macht zumindest die Zusammenhänge in der eigenen "Logik" der Beteiligten deutlich. Inzwischen sind dort, auf den Schlachtfeldern zwischen "Gut" und "Böse" (allein diese unendliche Vereinfachung müsste doch mehr Menschen aufhorchen lassen) so viele auch völlig Unbeteiligte gestorben. Weitaus mehr dort, als wir hier - in unserer Ferne - als tragisch wahrnehmen können. Während sich die Besitzverhältnisse der riesigen Ölfelder als Setting des Sterbens ungerührt ständig ändern. Niemand kann mehr sagen, wo das alles anfing und wer damit schlußendlich "Recht" hat. Diese Konflikte, durchzogen von zwingenden und erzwungenen Bereicherungen (Pluto Herr 8 im Schütze zu Kriegs-Beginn damals), bringen weiter Tod und Reichtum. Pluto also. Das ist das einzig Sichere. Außer der Haltung der Gut-Situierten Geschäftsleute vielleicht, die als Teile des Systems an dessen Folgerichtigkeit mitdrehen. Ohne dass es böse Menschen wären, aber da sich das Ritual der Verläufe (und wie man sie zu sehen hat in Gegnerschaft und Rechtfertigung) so eingefressen hat ins allgemeine Bewusstsein, bleibt vielleicht im Business kein Raum mehr für kleine persönliche Schuld. 

"Frieden trägt grundsätzlich nicht zur Wertsteigerung unserer Anlagen bei!" (Jean Claude Gandur, Oryx Petroleum, NZZ)

So kann man es auch sehen. Als in den Jahren nach 9/11 der Nahe Osten neu aufgeteilt wird, haben auch die Europäer wieder ihre Hände im Spiel. Vielleicht muss man wirklich in Konflikte investieren, wenn man am Konfliktherd der glückliche Dritte sein will, wo zwei sich streiten. Seit Pluto im Steinbock - der alles als "rechtens" erklärt, wird das, was er im Schützen vereinnahmte, klar verregelt. Ab 2016 solle eigentlich fünfmal mehr Öl aus den Kampfgebieten herausgeholt werden als vorher. Aber mit Obamas Wahl werden die Investoren vorsichtig. 

Die Grafik links der Firma Oryx Petroleum (Oryx ist ein spitzes Werkzeug), die in Richtung Osten stark im Geschäft ist, zeigt beispielhaft, auf welche Weise vom Westen Kurdistan /Irak und Anlieger "angebohrt" wird (eine Vergrößerung findet man HIER). Man könnte die Gegend auch "die neuen Märkte" nennen. Das ist die Schere des Chauvinismus, die ganz weit auf geht. Denn öffenbar wird hier keine Hilfe zur Selbsthilfe geleistet und ausgenutzt, dass die Verhältnisse so unübersichtlich sind und auch kulturell eine Hemmung besteht, sich weiter auf Verstehen einzulassen.

Ein Zustand, der durch Moslem-Feindlichkeit und Hetze weiter betoniert wird. Während nun Peschmerga oder IS(IS) toben, gehen hie und da und überall einige Ölfelder mit. Die dann gern im Besitz von Westlern landen. Die Fallen der Venus. Gold fällt (wie sein fäkales Gegenteil) immer auf den größten Haufen. Und wenn nicht, setzt man Mars und Merkur ein. Saturn hämmert jetzt nach dem Pluto damals dessen Früchte im Schützen ein (oder schneidet Nutzloses andernfalls so ab, dass nur das Dauerhafte überlebt). Der Trubel rund um die Öle erinnert tatsächlich an Kolonialismus. Da muss man gar kein Muslim oder gar Islamist sein, um ärgerlich zu werden. auch wenn solche einfache Rechnungen für Scherbengerichte praktisch sind.

Man stelle sich vor, wie es Deutschen, Schweizern, Österreichern ginge, wenn rund um Rhein, Bodensee oder Alpen amerikanisch, japanisch, norwegisch gesiedelt würde, was das Zeug hält. Und man Gold außer Landes schleppte. Während drumherum Rache-Bomben für Rache-Anschläge fallen. Eine seltsame Vorstellung, dass wir das etwa auch für zivilisiert oder ganz normal hielten. Es ist nicht Neptuns Einflüssen zu schulden, dass die unendlichen Verwicklungen inzwischen niemand mehr überblickt. Aber: Wenn Mensch die Geschehnisse nicht bis in die letzte Zelle des Verdrängten aufdeckt, solange er sich durch die Fische bewegt, strömt seine Zeit eben mit großen Lügen ein. Letzten Endes gilt, gerade nach der Tragödie in Frankreich, die nun mehr davon nach sich ziehen wird, dass man kühlen Kopf bewahren muss.

Das fällt nicht leicht angesichts der Umstände. Das Horoskop vom endgültigen Saturn Ingress Schütze, auf Ar-Raqqah berechnet (rechts innen), offenbart im Vergleich mit der USA (außen) genau diese Lage. Mars und Sonne sitzen im Geld (Spitze 2) und der Absicherung, im Gleichlauf mit US-Mars, der Zugriff verlangt. Auf Spitze 9 (Ausland von IS aus gesehen) befindet sich Pluto als Herr 7. Löwe-Venus Herrin 4 auf Spitze 8 = Man hält arrogant die Stellung. Saturn als Herr 9 am DC = der Feind will in die Bestimmung, steht sich aber selbst durch Mond-Quadrat = Emotion und unbedachte, schwankende Aktion im Weg.   

Das alles sieht nicht nach entspannten Verhältnissen aus, so lange Saturn durch Schütze geht. Was lernen wir daraus? Da in Schütze ja immer gelernt werden soll? Neptun läuft ins Quadrat zu Saturn zur Zeit, also vermutlich nichts. Die Realität sträubt sich gegen die Erkenntnis der Vernetzungen. Aber: An ihren Ergebnissen sollt ihr sie erkennen. Faktisch gibt es einen einzigen Gewinner der Kriege im Nahen Osten und des daraus folgenden (oder ihnen vorauseilenden Terrorismus). Westliche Wirtschaft. Hier und in Übersee. Nicht, da, wo getötet und gelitten wird. In jenen Wüsten der Menschlichkeit, wo die Schwarzen Männer wüten und Hollywood ähnliche Clips über Hinrichtungen produzieren, auch wenn sie eigentlich dafür sonst nicht bekannt sind. Sondern für rudimentärere Fähigkeiten, wie Köpfe abschneiden, meinen die Medien jedenfalls sonst und wundern sich meist nicht über die Widersprüche.

Verlierer des "Spiels" sind die Haltungen, Menschen und ganze Völker in der Ferne, die ohnehin in völliger Unsicherheit leben. Auf den Wanted-Plakaten des Westens, wenn sie bestimmte "Eigenschaften" gemeinsam haben, wie eine Religion. Dadurch gebunden an unsere schnelle Art, billige Klischees zu prägen. Zum Beispiel verlieren da ausgerechnet noch mehr die Muslime. Wenn man die Tode dort und hier in dieser Sache gegenüberstellt (und ja, man darf das, denn sie finden statt), sieht das schlimm aus. In jeder Hinsicht. Wir hingegen lebten bisher in geradezu luxuriösen Verhältnissen. Nun lernen wir, wie das ist. Kinder aufzuziehen, wo getötet wird. So bitter. So unnötig. Aber nicht nur hier. Eben auch dort, im Nahen Osten. Überlassen wir Herrn Todenhöfer, dem Kämpfer für Ausgleich das Schlusswort. Ein Austreiber astrologisch, mit Mars-Mond in Widder-Waage, der alle Seiten in Balance zu bringen sucht und sich dabei aufreibt, weil er gewandelt wurde. Sich geandelt hat. Weil er begann nachzudenken. Dann kann der Skorpion nicht anders, als zu überzeugen. In seinem Brief wendet er sich auch an die Attentäter, denen er anmaßende Beleidigung und Gotteslästerung im Morden vorwirft. Und dass sie den Koran besudeln.

Aber diese Menschen darf man eben nicht verwechseln mit den anderen, die fern unter ihnen leiden. Und denen, die vor genau dem Extremismus in Massen und nachvollziehbar fliehen - aus ihren unsicheren Heimatländern. Die so unsicher sind, weil auch hier und bei den US-Verbündeten die Gier nicht aufhört.

"Über 99,9 Prozent der 5 Millionen deutschen Muslime lehnen den IS ab. Der IS betrachtet die demokratischen Muslime von Deutschland als Todfeinde. Immer wieder hat man mir das im 'Islamischen Staat' gesagt. Von den etwa 9.000 deutschen Salafisten sind maximal 3.000 gewaltbereit und damit potentielle Anhänger des IS. Das heißt, im Kampf gegen den Terrorismus ist die überwältigende Mehrheit der Muslime unser wichtigster Verbündeter." (Jürgen Todenhöfer FACEBOOK

Bilder (bearbeitet): Pixabay, Oryx Webseite (links siehe oben) und EIA (ebenfalls s.o.)

Brief Jürgen Todenhöfer (Original): FACEBOOK

Mehr Hintergrund bei Loop über Terrorismus und dessen Beförderung:

 

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