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Wasser: Marsmännchen hat Durst

Der Mond war passend rot wie Blut, der andere, von Natur aus leicht rostige Planet Mars, um den es ging, stand gerade im Lebensmittel-Zeichen Jungfrau in 9 und fixes Wasser, Skorpion, ging am AC auf. Fügt sich alles recht gut, denn Bedeutsames verkündigte Mutter NASA (die Löwe-Sonne mit technisch fitter Uranus-Konjunktion). Ja, Freunde, es stimmt, sie wollen wirklich Wasser da oben entdeckt haben, im Staate der kleinen, grünen Männchen. Wenn auch vermutlich eher salziges und wie genau sich das alles verhält, weiß man auch noch nicht. Nur, dass mit Jupiter eng am MC in Washington eine Pressekonferenz wie eine Messe wird, zumal man vorher schon angedroht hatte, dass eine Art heiliger Gral gefunden ward.

Was astrologisch bestätigt, dass Jupiter in Jungfrau Kleines ziemlich groß macht. Denn die Space-Freaks haben nicht etwa den Ozean auf dem Mars aufgetan, sondern offenbar eher tränen-große Feuchtgebiete. Im Ernst - die Antwort auf das Rätsel, das da angeblich gelöst wurde, hat einige Löcher. Aber der Weltraum-Agentur-Adel präsentierte so stolz die neuen Einsichten. Was weiß man also jetzt über den Nässegrad des astrologischen Animateurs Mars? 

"...direkt nachgewiesen haben die Instrumente an Bord des Mars Reconnaissance Orbiters nichts. Die Sonde kreist seit 2006 um den Planeten, und ihr Spektrometer soll nun Spuren von Salz in Form von Salzhydraten detektiert haben." (ZEIT)

Soweit, so langweilig, denn merkwürdige Schlieren, die man für Feuchtigkeit hielt, sah man auf groben Bildern vorher auch schon. Genau wie man Hinweise auf noch flüssiges Wasser irgendwo darin vermutete. Nur festmachbar war es nicht. Aber nun kommt einer der jungen, interessanten Cracks aus der verrückten Garde der neuen, kosmischen Nerd-Forscher ins Spiel. Anders als ihre Großväter wie Wernher von Braun (Widder/Zwillinge, mit Positionen am GZ) tragen sie nicht Schlips und Kragen und nehmen zwar ihre Forschung unglaublich ernst, aber nicht so sehr das Leben. Dieser ist ein erst 25jähriger Typ namens Lujendra "Luju" Ojha (ein Geburtsdatum findet man leider nicht), ein höchst begabter Nepali, dessen Familie nach Amerika ging, als er ein Teen war.

Irgendwann will er noch eine Zeitmaschine erfinden, macht jetzt schon leidenschaftlich laute Musik (Death Metal - siehe ein Bild aus wilden Zeiten rechts) und arbeitet ansonsten ohne Unterlass für das Georgia Institute of Technology in Atlanta. Dieser hochbegabte junge Wissenschaftler hatte 2011 bereits mutmaßliche Rinnsale, die "Warm Seasonal Flows", auf den diffusen Fotos gefunden und als Profi-Maniac die Überlegungen dazu weiter und weiter ausgefeilt. In einzelnen Pixeln, mit denen er nun experimentierte, sollen sich dann typische Marker von Salzlaugen gefunden haben. Das beflügelt die NASA-Ideen.

Ojha war denn auch bei der PK dabei (links der Beginn der Veranstaltung), um seine Ergebnisse vorzustellen. Wie man sieht, hat die NASA insofern astrologisch Recht mit ihrem Bedeutsamkeits-Verdacht, als nicht nur Jupiter, sondern auch noch Saturn an den Achsen steht. Irgendwas steckt also drin. Da, wo der alte Vater des Raums aus Schütze kurz vorm Skorpion-AC nun ein neues Konzept aus dem sehr, sehr langen Ärmel schüttelt, ist es leider inhaltlich sonst nur noch etwas diffus. Die Wasser-Konstellationen beschränken sich bei dem Radix der Pressekonferenz ja ansonsten auch auf das IC. Was den Ursprung der Inhalte mit Fische beschreibt. Es mag sich deshalb wirklich um das vermutete Salzwasser handeln. Aber sonst fehlt jeder Bezug zu einem "nassen" Mars.

Der steht sogar noch getrennt vom Neptun, was darauf hinweist, dass es gar nicht um Fließwasser, sondern wirklich nur um Sicker-Feuchte gehen könnte. Weshalb man astrologisch eben auch rückschließen möchte, dass hier wieder eine der typischen, interessanten, aber etwas überblähten Jupiter-Blasen aufgehübscht wird. Die dann Saturn im Schützen in die rechten Relationen zurückbringt. Denn irgendwie fehlt da doch die richtige Erklärung. Damit die Info auch eine Info wird. Bislang haben die Wissenschaftler eher aus dem Augenschein (da ist er, der Jupiter am MC), sprich, den Spektral-Analysen des Foto-Materials, rückgeschlossen. 

Luju Ojha und seine Freunde hatten nämlich schon vorher festgestellt, dass es auf dem Mars eine Menge dunkler Rinnen gab, vor allem an sonnenbeschienenen Hängen. Von denen konnte man aber partout nicht sagen, was da eigentlich wohin rann und wieso. Nachdem man nun getüftelt und Pixel um Pixel verglichen hatte, wurde klar: Darin stecken Muster von "Perchlorat-Salzen", die den Gefrierpunkt von Wasser soweit heruntersetzen, dass es auf dem roten Planeten im Frühling dann eben auch fließen kann. Oder, wenn die Sonne alles besonders aufheizt. Denn auf dem kleinen Bruder der Erde herrschen ja ziemlich ungemütliche Temperatur-Schwankungen, zwischen minus 130 und plus 27 Grad. 

Das vermutete (und nun auch nur beinah bewiesene) Wasser sitzt allem Anschein nach (auch diese "Erkenntnis" der NASA ist eher eine Zuschreibung des fallenden Kreuzes, das gerade so betont ist) kurz unter der Oberfläche und rinnt wirklich nur dann, wenn dort oben beste Bedingungen herrschen. Die NASA mit ihrem Merkur-Pluto und Mars-Neptun (rechts, Gründung durch den „National Aeronautics and Space Act“) ist astrologisch ein Dr. Kimble, immer auf der Flucht oder im Versuch der Offensive und hat mit Sonne-Uranus einen gewissen Eil-Zwang und Erklärungs-Druck im Nacken. Aber die Antworten fallen diesmal lau aus. Woher die Feuchtigkeit kommt? Man weiß es nicht. Ob in dieser Salzhaltigkeit Leben existieren kann? Auch das ist unklar. Ob es denn ein Beleg wäre, dass es Leben dort gab?

Keine Ahnung. Oder: Kann sein, kann auch nicht sein. Alles. Bzw astrologisch: Als Ursache von all dem (und der PK) steht - wie gesagt - ein Fische-IC und das führt einen auch auf Abwege. Aus Anlass der "wissenschaftlichen Sensation" wird nun trotzdem gefeiert, Google doodelt wieder, Medien toben und das heißt für eine alien-hungrige Öffentlichkeit: Irgendwas ist dran. Wenn auch das PK-Horoskop mit dem hohen Erdanteil in Zeichen und Häusern ahnen lässt, dass es hier vielleicht auch ein klein wenig darum gehen könnte, Ergebnisse vorzulegen, die noch nicht ganz reif sind. Einfach, um nötige Gelder weiter fließen zu lassen. Dass man jetzt dringend mehr Forschung in die Richtung braucht, wurde jedenfalls in Washington auch betont.

Aber das ist hier nur eine These aufgrund der Radix-Lagerungen. Alle sind so oder so ganz aufgeregt, weil doch in Zeiten von Jupiter in Erde manchmal schon ein kleines Detail nach großer Begeisterung riecht, das dann aber nicht selten auch wieder in sich zusammen fällt. 2018 wird jedenfalls erst ein Auto namens 'Exomars' hoch zu den marsischen Nachbarn der versickerten Meere geschickt. Das soll Bodenproben holen können - und dann verdichtet sich das Wissen um Leben oder alles versandet buchstäblich wieder. Bis dahin kann der junge (und insgesamt wirklich brilliante!) Mr. Ojha (der sich übrigens auch um Erd-und Marsquakes kümmert) noch etwas intensiver forschen, ob sich nicht doch handfestere astrobiologische (so heisst das wirklich) Beweise ergeben. Sonst wird er die Zeitmaschine wahrscheinlich ein paar Jährchen früher erfinden, als man erkennt, wer denn da nun noch lebt in marsischen Gefilden. Oder auch nicht. "Stay tuned to science" sagt NASA zum Ende der PK. Da könnt ihr sicher sein, Jungs. Wir bleiben bei euch, bis das Mars-Meer gefunden ist. 

Bilder (bearbeitet): Pixabay, Google-Screenshot und Lujendra Ojhas Webseite

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Dienstag, 9. August 2022

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