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Uranus Quadrat Pluto - vorletzter Akt

Wie sehr hätte man sich gefreut, wenn das gestrige Quadrat zwischen Pluto und Uranus einmal einen anderen Ausdruck gefunden hätte, als man das befürchten musste. Aber wieder einmal zeigt sich leider gleich mehrfach, dass aktuelle Auslösungen keine Glaubensgeschichten sind, die nur dann funktionieren, wenn man ihnen eine Bedeutung zuweist. Wieder einmal zeigt sich, dass die astrologischen Bilder keine Placebo-Effekte umschreiben, sondern sehr konkrete Erscheinungsformen innerhalb einer allgemein gültigen und anerkannten Wirklichkeit symbolisieren.

Die Quadrate zwischen den beiden Langsamläufern Uranus und Pluto begleiten uns ja nun schon seit fast drei Jahren. Die  erste Exaktheit fand am 24. Juni 2012 statt, aber Annäherungen gab es auch schon vorher. Gestern kam es dann um 5:13 (UT) zur vorletzten Begegnung der beiden im Abstand von 90°. Dabei ist auffallend, dass beide Planeten jetzt in Rezeption mit einem anderen stehen, Pluto seit geraumer Zeit mit Saturn (Steinbock-Skorpion Thema), diesmal aber auch Mars mit Uranus (Widder-Wassermann Thema). Praktisch bedeutet das, dass diese Energien einerseits sehr stark werden, da sie sich stützen und in einer Art „Ping-Pong-Effekt“ gegenseitig hochschaukeln, andererseits sind sie auch etwas abgekoppelt von den anderen Archetypen, denn sie fallen ja aus den restlichen Herrscherbezügen und sind so mit „nur sich selbst verpflichtet“.

Überall dort, wo Mars, Saturn und Pluto auf diese Weise verbunden sind, muss man dann auch von Gewaltakten im weitesten Sinne ausgehen, Attentate und Anschläge sind da erste Wahl, wenn auch noch Uranus solch eine starke Rolle spielt. Berechnet man jetzt das Horoskop der Exaktheit des letzten Quadrates und untersucht dann die astro-geographischen Linien, fallen zwei Orte auf, die gestern und heute traurige Schlagzeilen gemacht haben.

Mars-MC-Linie, Sydney-Australien

Um 9:44 h (AEST) stürmte gestern der selbsternannte Sheik Man Haron Monis in das Lindt-Schokoladen-Cafe am Martinsplatz in Sydney und nahm siebzehn der anwesenden Besucher und Angestellten in Geiselhaft. Der Geiselnehmer war den Behörden schon seit langem bekannt, unter anderem wurde ihm der Mord an seiner Ex-Frau und andere Straftaten vorgeworfen. Haron Monis wurde nach noch unbestätigten Quellen am 19. Januar 1964 im Iran geboren. Vor allem die in diesem Radix angelegte Jupiter-Stellung auf 12°49 Widder wäre äußerst passend, denn Monis Jupiter ist somit vollständig und sehr exakt in das Quadrat zwischen Uranus und Pluto eingebunden. Zudem wurde der gesamte Schütze-Themenkomplex ja gestern noch durch das mundane Trigon zwischen Sonne und Jupiter angefeuert, die ja ebenfalls gerade in Rezeption zueinander stehen.

Einfach ausgedrückt – wenn der eigene Jupiter so eingebunden ist, können einem schon mal alle weltanschaulichen Sicherungen durchbrennen und man fühlt sich berufen und genötigt, sich für die eigenen Belange vehement einzusetzen. Was dann natürlicherweise oft Jupiter-haft überhöht wird, in dem man überzeugt davon ist, auch noch im Namen Gottes oder anderer metaphysischer Kräfte unterwegs zu sein. Astrologisch gesehen durchlief Monis gerade eine handfeste Glaubenskrise, was sich auch in seinem Übertritt nur eine Woche zuvor zur Glaubensrichtung der Sunniten innerhalb des Islams zeigte. Da er, wegen des Vorwurfs sexueller Nötigung in mehreren Fällen, auch nicht mehr als selbsternannter Heiler, Astrologe und Schwarzmagier öffentlich arbeiten konnte, kann man wohl davon ausgehen, dass es sich hier im Grunde wieder einmal um rein persönliche Motive gehandelt hat. Eine, für den Betroffenen, scheinbar aussichtslose Lebenskrise, die durch die Geiselnahme zumindest noch eine „höhere“ Bedeutung bekommen hat. Der innere Druck muss schon in den Wochen zuvor immens gewesen sein, was zusätzlich durch die stationäre Opposition von Jupiter zum Radix-Saturn angezeigt wird.

Als die australische Polizei in der nächsten Nacht um 2:14 Ortszeit das Cafe stürmt, steht der Ereignis-MC in Sydney exakt auf 12°40 Krebs, Pluto also gegenüber genau am IC, die gesamte Achse im exakten Quadrat sowohl zum aktuellen Uranus, wie auch dem Radix-Jupiter des Geiselnehmers. Er kommt bei der Stürmung ums Leben, ebenso zwei seiner Geiseln.

Mars-AC-Linie, Peschawar-Pakistan

Heute Vormittag stürmen bewaffnete Taliban-Kämpfer eine Schule in Peshawar. Bisher gab es mindestens 120 Tote, die Mehrzahl davon sind Kinder. Als der Überfall gegen 10:15 h (Ortszeit) begann, stand Mars in Pakistan am Ereignis-AC und Saturn am Ereignis-MC. Gleichzeitig wurde kurz zuvor das Quadrat zwischen Pluto und Uranus nochmals durch den aktuellen Mond auf 12°38 Waage ausgelöst. Auch jetzt, einige Stunden später, befinden sich immer noch Kinder in den Händen der Angreifer, die Armee sucht noch nach den letzten Attentätern.

Man kann nur hoffen, dass keine weiteren Anschläge mehr hinzukommen, denn die Quadrat-Exaktheit ist überschritten und auch die Mondauslösung vorbei. Allerdings steht noch das letzte Quadrat zwischen Pluto und Uranus aus, Mitte März findet dann der Abschluss dieses mehrjährigen Zyklus statt. Und auch da wird Mars wieder eingebunden sein.

Zu all dem passt noch die Meldung, dass die IS-Milizen jetzt eine alte Waffe wieder entdeckt haben. Tausende von lebenden Skorpionen werden in Kanister gefüllt und über bewohnten Gebieten als „plutonische Bomben“ abgeworfen, um die Bevölkerung in Angst und Schrecken zu versetzen. Eine Taktik, mit der schon vor über 2000 Jahren im Irak Kriege geführt wurden.

Titelbild: Martinsplatz in Sydney während des Überfalls- By Maksym Kozlenko (Own work) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons

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Donnerstag, 18. August 2022

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