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Zum letzten Skorpion-Grad

blatt2"Ob sie nun sichtbar oder unsichtbar sind, in der Nähe oder weit weg, geboren oder noch ungeboren. Mögen alle Wesen glücklich sein." (Metta-Sutta).

Wir stehen am letzten Skorpiongrad ja auch zwischen Pluto und Jupiter. Im Übergang vom tiefen seelischen Trauma in die Götterwelten des Schützen (die einen dann am besten mental aus diesem tiefen Trauma erretten sollen). Morgen, ab vormittags, beherrscht Jupiter zuhause auch noch Sonne. Mehr scheint möglich. Manchmal, als wären wir Gott, so wie ein Mensch sich das Größte, Schönste und Wahrste eben vorstellt. Also nicht wirklich IN der Größe, sondern im Wunsch nach Größe.

Nur schlechtestenfalls dann doch real weiter einfach mitten in einem zehrenden Bedürfnis, aufgehoben zu sein. In der Leere zwischen seelischem Mangel und erwünschter energetischer Fülle. In den USA, nah am Schützen, sagt man zu Thanksgiving "Danke schön für alles!". In Deutschland bereute man früher heftig seine Fehler. Etwas näher am Skorpion. Zum Buß- und Bettag. So ganz prüde ist etwas Einkehr heute Abend gar nicht. Auf der Grenze der winterlichen Zeichen hilft fokussierte Absicht, aus dem extremen Bedürfnis der Kinderseele (Krebs spiegelt sich nach Schütze) herauszutreten, alles solle gut werden.

Immer. Einfach so. Eins der für mich schönsten Gebete über die Liebe, wie man sie sich selbst und anderen zeigen kann, gerade wenn nicht alles gut ist, weil Leben Leben bleibt, ist dem Metta-Sutta nacherzählt. Einer Lehrrede Buddhas über die Güte. Hier zeigt sich auch Neptun-Merkur: Die Unübersetzbarkeit des Namenlosen auf einer sehr tiefen Ebene. Und dass man trotzdem sehr praktisch gute Absichten pflegen kann. Für sich, die anderen und den Rest des inneren und äußeren kalten Winters: 

Damit ich unterscheiden lerne, was gut ist, damit ich den Weg zum Frieden verstehe: Lass mich aufrecht, von guter Sprache, sanft und frei von Stolz sein. Lass mich zufrieden sein und leicht zufriedenzustellen, nicht lästig fallen, wenig Bedürfnisse haben, einfach leben, meine Sinne kontrollieren, weise sein, ohne Anhaftung an das, was mir geschenkt wird. Lass mich nicht das Kleinste tun, wofür kluge Menschen mich tadeln könnten. Lass mich denken:

bet"Mögen alle Wesen gesund und sicher und ohne Sorge sein. Welche lebendigen Wesen auch immer, ohne Ausnahme, ob sie sich bewegen oder still stehen, groß oder klein, großartig oder mittelmäßig, schwach oder stark. Ob sie nun sichtbar oder unsichtbar sind, in der Nähe oder weit weg, geboren oder noch ungeboren. Mögen alle Wesen glücklich sein. Lass niemanden irgendwo einen anderen betrügen oder verachten. Lass keinen einem anderen aus Ärger oder Hass schaden oder Unglück wünschen."

Genau, wie eine Mutter ihr Kind, ihr einziges Kind, mit ihrem eigenen Leben ein Leben lang beschützt, lass mich ein schrankenloses Empfinden für alle Wesen auf der Welt in mir wachrufen. Lass mich grenzenlose Liebe zu allen Wesen auf der Welt haben. Darüber hinaus, darunter und darüber und nach allen Seiten - ungehindert von bösem Willen oder Feindseligkeit. Ob im Stehen, im Gehen, im Sitzen oder im Liegen, frei von Müdigkeit, möge ich mich wachsam daran erinnern. 

Das, so sagen sie, ist das göttliche Leben hier.

Pluto und Jupiter haben ihre Berechtigung. Frohen Buß- und Bettag und Thanksgiving! Ohne Büßen, vielleicht aber mit einem kleinen Gebet, so oder anders. Weil Beten ja auch eine Bitte mit/um eine/r klare/n Sicht auf das immer vorhandene und drum immer sofort mögliche Gute in sich selbst ist. Es ist genug da für mich und andere. Vielleicht auch ein feines Gespür für den Unterschied zwischen Schütze und Fische oder Jupiter und Neptun. Auch wenn am Ende alles eins sein mag. Im Leben kann es ja hilfreich sein, sich wenigstens nicht darüber zu täuschen, was nur einem nützt und was dazu auch anderen hilft. So geht es jedenfalls mir. 

Gebet nach dem Metta-Sutta aus dem Palikanon

Bild: © sri

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Sonntag, 16. Dezember 2018

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