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Wir Wasserdichter

fishWillkommen, Fische-Phase! Am Sonntag, 18.2.2018, um 18.18 h, mit Jungfrau-AC, hat die Sonne mit ihrem Leuchten die Pforte der Zeit überschritten und betritt nun den Ereignishorizont. Als den letzten großen Bereich der Empfindung. Wir schwimmen jetzt buchstäblich zwischen Raum und Zeit, zwischen Wasser und Land dessen, was man nicht festnageln, sondern nur ganz behutsam fühlen kann. Alles, was Saturn möchte an Klarheit, wird hier beschwerlich.

Und alles, was wir mit geschlossenen Augen spüren, sehr leicht, fast schwerelos. Nun kommen die Tage der Schatten, die unscharf am Rand der Blicke auftauchen. All dessen, was ungreifbar und un-an-greifbar bleiben soll. Das Wirkliche. Und was darum vielleicht nur in der Musik, der Gestaltung, überhaupt, der Kunst Wahrheit findet. Wo Merkur für Neptun übersetzt, ohne ihn auszutrocknen. Wir werden etwas wortloser in diesen Zeiten, Immer da, wo wir in Liebe sind und tun.

"Mach's nicht kaputt," dachte er. Aus der Leere kam nichts, in die Leere ging nichts. Dann machte jemand eine Bewegung, Gott, der einen Stein warf. Gott, der ein Wort warf. Die Wasserwelt, der Bodengrund, sagte Gottes Gedicht, der Stein, der Stein, nur Finger, und mit dem Stein, zehnkieslig rund, schlug ich in alle Ewigkeit mich ein..." (sri, Die Endlichkeit des Lichts). 

Bevor das astrologische Jahr im Widder neu los sprintet (20.3. um 17.15 h diesmal), neigt es sich eben immer noch mal tief zum Wasser, das in uns allen fließt und uns verbindet. Hier feiert das Leben seine Unbeweisbarkeit, das Gefühl für das, was wahr ist. Wir sehen wie die Wasserdichter. Mit Traumaugen. Mitten in die Trostlosigkeit, Vollendung, Leere und Fülle. Nicht das Wissen. Alles scheint mit einem Mal weicher, zarter, entgrenzter, unsichtbarer, lyrisch zu werden. Sehnsuchtsvoller, ahnend, verträumt. Neben Venus geht nun auch auch Fische-Merkur (seit heute im Morgengrauen) durch diese Phase und berührt unsagbar, unbeschreibbar suchend das, was irdisch das Fernste ist. Alles ohne Beweis.

fischeingress

Fische sind eben der spirituelle Ausgang des Tierkreises, da, wo kein Ding überlebt, an dem man sich festhält. Wo darum auch die Lüge wohnt. Wo es aus den menschlich gedachten Bildern der Himmel hinein geht ins Absolute. Dahin, wo keine Dimension ist, nur das, was einzig bleibt. Groß wie klein. Was wir als Kinder sehen konnten und dem wir entwachsen. Den Spuren des Ewigen. Fische ist auch da, wo wir uns trauen und der anderen Sicht in uns glauben. Alles schwebt hier und die Dinge werden zu Schleiern vor dem Wirklichen. Es ist da, wo wir Leben nicht mehr fassen können mit unseren kleinen, merkurischen Gehirnen. Hier lösen sich Relationen auf. Wir betreten nun Orte anderer Wahrnehmung, die andere als Neptunier mit Drogen suchen.

Oder Physiker, die wieder neue, als "wahr" überhöhte, aber wieder nur versuchsweise technisch erklärende Welten der Quanten-Mechanik gefunden haben. Die Geheimnisse der schwarzen Löcher, die Universen der Singularitäten in der Mitte des Nichts. Das, was man ahnt, wenn man ins Dunkel hinaussieht - und was man dann weiß. Wo man sich selbst vertraut, aufgewacht aus einem Traum. In den hinein man in eine Welt erwachte, die man besser als die wirkliche Welt kannte. Seit Äonen. Wo man umgeben ist von Ewigkeit. Völlig unbeweisbar. Beängstigend, weil Fische die Phase ist, die Endlosigkeit beschreibt.

"Eine Weile bin ich sogar Batman gewesen," sagte er. "Nur, weil er fliegen konnte. Ich dachte, ich fliege bis zum Ende vom Universum, nachts, wenn ich dalag und mir die Decke über die augen gezogen habe, damit ich das Fenster nicht sah. Dieses vernichtende Fenster. Ich fliege durch das Fenster in den Himmel, ans Ende vom Himmel und dann komme ich zurück und weiß, wo er aufhört. Wer aber über den Rand fällt, wird zwischen Endlichkeit und Unendlichkeit buchstäblich zerrissen. Das Ding schluckt Licht und Farbe. Singularität nennen sie es. Wie würden Sie es nennen?"

"Gott?" sagte sie. (sri, Die Endlichkeit des Lichts).

In den Fischen, unserem 12. Haus und beim Neptun, den wir ja alle haben, sind wir vielleicht wirklich Gott am nächsten. Und darum auch so einsam. Wir kommen ihm auch nah durch den Schmerz, den Fische mitbringen können - erst recht jetzt, mit Chiron. Nicht dem Gott, wie wir ihn verstehen. Der wird gemacht, erklärt, begriffen, beschrieben (und nicht mal falsch!) im großen, gütigen oder kriegerischen Schützen und wohnt im Himmel des Wassermann. Fische aber ist jenseits davon. Anders. Fische = Gott, wie er ist. Niemals zu greifen. Wo das Wissen aufhört, fängt die Wahrheit an und wo das ist, sagt Fische und der Bereich in unserem Horoskop, wo Fische andockt an das Unsichtbare. Wir sind ganz nah dran in diesen Tagen. Wir hören Stimmen und sehen Gestalten. Wir täuschen uns leicht und wir gehen aufrecht, langsam durch eine andere Wirklichkeit, die Minute für Minute neben unserer merkurischen Ebene sichtbar wird. Achtet auf eure Ängste und Träume und darauf, wovon sie euch im Schlaf erzählen, wenn ihr nicht sofort anfangen könnt, sie zu interpretieren. Lasst die Begriffe los und würdigt die Bilder. Besonders, wenn Mond die nächsten Tage in eurem 12. Haus steht oder beim Neptun. Traut dem, was euch begegnet. In all dem ist Gott, wie ihr ihn versteht und in all dem ist das Nichts und die Liebe. Auch wenn sie nur aufflackert wie eine Ahnung und uns vielleicht nicht gefällt, so, wie sie uns begegnet.

Bild: Wikimedia Commons

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Montag, 24. September 2018

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