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Über Zeiten und Räume hinaus

hawking108Was immer die Leute sagen: Saturn holt Neptun auf den Boden und gibt ihm Form. Und so ist der Macher in ihm, in der umsetzenden Steinbock-Sonne von Stephen Hawking, doch irgendwie, irgendwo, in einem anderen Universum ein direkter astrologischer Nachkomme von zwei bedeutenden Fische-Sonnen unter den Kosmologen gewesen - Einstein und Galilei. Alle drei lebten sie ja schon vor dem Tod in ihren Köpfen, Fantasien, im Wissen und intuitiven Ahnungen weit über Zeit und Raum hinaus. Hawking war dazu ein Bedrohter, früh Totgesagter.

Gerade darum speziell auch so ein mentaler und seelischer Durchstarter. Dieser Mann, von dem wir Privilegierten lernen konnten, wie mit schwerwiegenden "Fehlern" in Funktionen doch Sein und Werden geht. Weiter, klüger, schneller. Er überwand die Blockaden. Sein emorm resilientes Talent-Trigon von Merkur, Saturn/Uranus und Mond in Erde war der Mut und die Kraft dazu. Dazu hatte er auch Mond-Neptun und hat Menschen mit diesem Durchwirktsein von Unverletzbarem gezeigt, was man alles tragen kann, wenn man weitermacht, als wäre man wirklich unverwundbar. Hawking war drum auch ein philosophischer Magier, einer, der an Galileos Todestag, dem 8. Januar, geboren wurde, und nun, am 139. Geburtstag Einsteins, starb; Inoffiziell auch der Pi-Tag, wo man die Kreiszahl feiert. Was für eine Symbolik.

Synchronizität verbindet die drei Genies, die sich selbst als Person durchaus wahr-, aber viel weniger ernst nahmen als den weiten Kosmos mit seinen Möglichkeiten um sie herum. Ihre Landkarte der Suche, die schwarzen Löcher des Wissens, des noch nicht entschlüsselten Seins, von Funktion, Sinn und dem ganzen Rest der kleinen Menschlichkeit im großen All. Auch Hawkings Hingabe galt ja mit Jupiter im Spiegelpunkt (über die kosmische Spalte 0° Widder wichtige Fügungen) zu seiner Sonne dem Verstehen. Dem immer neuen (Widder-Mars) Begreifen der riesigen Unregelmäßigkeiten, der unbekannten, endlosen Weiten der Berechenbarkeit, die er immer suchte. Dunklen Orten, wo noch mehr möglich war als Bekanntes, die er dann im Geist wie seine Westentasche durchkämmte, liebte, erforschte und inhaltlich leersog. Schätze vom Meeresgrund oder den Spiralgalaxien. Manchmal klang das faktengläubig, arg jungfräulich, und an anderen Stellen wie ein Gebet. 

"Man kann nicht beweisen, dass Gott nicht existiert [...]. Aber die Wissenschaft macht Gott überflüssig." (Interview mit ABC, 2010)

Selbstkritisch und zynisch, wie Widder-Mars handeln kann, griff seiner flammend alles zu Feste an, wie den eigenen Steinbock-Merkur. Jahrzehnte nach Hawkings Schockdiagnose, bei der man dem größten Physiker seit Einstein mitgeteilt hatte, alt werde er sicher nicht, suchte er immer noch nach dem, was größer ist als er selbst. Den Urknall, das sich selbst erschaffende Universum, seine Überschaubarkeit durch Mechanismen, die einem Sicherheit geben. Auch da wird Erde leicht unterschätzt - sie ist der Boden für Forschung. Sie bemächtigt sich des Gegenübers auf ihren Zeichenachsen und bringt Lebbares ins Wissen. Venus-Pluto. Merkur-Neptun. Saturn-Mond. Stier-Jungfrau-Steinbock.

Obwohl Hawking den eigenen Urknall längst erlebt hatte, oder gerade darum: Todesprognosen sind genug Ansporn für den immer quicklebendigen Widder-Mars, 76 Jahre alt zu werden. Weil er es will. Was Widder dann auch kann. Stephen Hawking war ein Maniac, vor allem auch darin, Voraussagen anderer zu korrigieren. Das gelang ihm selbst bei seiner schlechten Prognose:

"Meine Erwartungen waren auf Null reduziert, als ich 21 war. Alles seither ist ein Zuschlag."  (Interview "New York Times", 2004)

Hawking

Hawking (rechts das Mitternachts-Horoskop) hatte ALS, für viele der Beginn des Abstiegs, für ihn der Beginn des Kampfs mit seinen Gezeiten. Auf, ab. Oft ab. Aber Erde ist ein Überwinder. Er lebte also darüber hinaus, es lebte ihn in Luft hinein, Erdes Konsequenz, immer Folge-Element. Auch da, als er schon nicht mehr sprechen konnte, nachdem erst Neptun das anfällige Merkur-Mars-Quadrat  transitiert hatte und dann Saturn 1998 nachgelaufen war. Der Schock. Was hieß, nun konnte er nicht mehr "nur" sich nicht bewegen. Dann griff er eben zur technisch gesteuerten Sprache, was er bis zuletzt perfektonierte. Uranus-Saturn im Stier trigonal zum Merkur. Es gibt praktische Lösungen. Seine Sache war ja mit dem sonnengebundenen Zwllinge-Jupiter auch das "große" Wort.

Wie Einstein und Galileo hatte Hawking, der auch neptunisch begnadeter gewesen sein muss, als man im "zeitlosen" Radix sieht (vielleicht über 12. Feld oder die Achsen), einen speziell begabten Merkur.

einstein

Das ist das Interessante am Faktenleben der Wissenschaft: Viele geniale Wissenschaftler hatten einen ebenso starken Neptun/Jupiter wie Merkur oder eine dere Bezüglichkeit der Achsen 3/9-6/12. Aus dem Kleinen akribisch das Große oder Größte destillieren. Wie auch schon Einstein das mit seinem 6. Haus-Mond im Schützen tat, wobei dessen Herrin 3, Sonne, das Merkurische in die Fische trug. System erkennen im Systemlosen. Hawkings geistige Ahnen mussten ihm ja synastrisch in gewisser Weise ähneln. Einstein (links, Rodden Rating A) und Galileo (unten, Rodden Raring A) kamen mit je einer kräftigen Konjunktion zum Merkur zur Welt. Der eine mit dem Widder-Merkur-Saturn und der andere mit Fische-Merkur-Pluto. Beides schafft immensen Druck.

Hawking dachte transluzider. Er wpürte vermutlich mit Mond-Neptun Jungfrau auch all das, was er noch nicht benennen konnte. Er hatte den Riecher und brachte eben auch noch den Steinbock-Merkur im Trigon zum Neptun mit ein in dien Trias des Genialen. Als Übersetzer. Und so klingt auch, was er zuletzt über das Universum sagt, nach Allem im Nichts.

„Vor dem großen Urknall existierte nichts“. (Hawking, Startalk)

Er beschrieb dort, im Fernsehen, noch Anfang des Monats ganz praktisch die "Mannigfaltigkeit" des Raum-Zeit-Kontinuums und die Geschichte des Universums als vierdiemensionale Krümmung. Mit der "Grenzbedingung": Es hat keine Grenze. Sprach Merkur-Neptun. Und keiner wunderte sich. Immer beschreibt man, wenn man beschreibt, damit auch das, was man selbst ist. So war er. Die entgrenzte Intelligenz, Denkfühlen, transzendentes Verständnis. Angetrieben und nie in Ruhe gelassen der Geist vom verletzenden Mars, der wegen dem Quadrat aus dem Widder wohl auch für die beschädigten Nerven zuständig war. Genau wie für diesen heftigen verbalen, denkerischen Antrieb. Schade, dass man nicht sieht, wie sein 3. und 9. Haus gelagert sind, die Felder-Visionäre.

galileo

Aber Erde ist und bleibt ja praktisch: Dieser Wissenschaftler, Kosmologe, Ausnahme-Astro-Physiker, Stephen Hawking, mit Erd-Merkur und Mond (leider liegt keine Geburtszeit vor), war sich drum auch nie zu schade, ganz alltäglich aufzuklären und zu warnen rund um das, was über uns vor sich geht und was wir mit unserem Geraspel am Environment zu erwarten haben. Nichts Gutes. Populärwissenschaftlich teilte er immer gern, was er im Hochamt der Physik detailbesessen (Jungfrau lunar) herausgefunden hatte. Insofern glich er auch dem Kämpfer für ein neues Weltenbild, Galileo Galielei (rechts). Die mangelnde Arroganz macht die Großen aus, die zwischen E und U nicht den künstlichen Graben schaufeln.

Was bei Hawking immer Thema war: Sich die Welt durch Denken zu erschließen. Nicht durch Probieren. Und er beschrieb oft die Spannung zwischen heil und kaputt - die er selbst erfuhr. Weshalb er auch nicht an einen Gott glaubte, der einen in Empfang nimmt, im Paradies, wenn der Zentralcomputer im Schädel den Geist aufgibt.

"Es gibt keinen Himmel für kaputte Computer." (Hawking).

Jupiter in den Zwillingen eben, der alles bestreitet, was er glauben muss (Schütze), wenn er es nicht WEISS. Für viele, viele andere lustige und brisante Erkenntnisse ist der Mann darum zuständig, die Normalsterbliche nur so verstanden haben, weil er uns seinen IQ lieh. auch über die menschliche Fähigkeit zum Widerstand gegen die Naturgesetze. Wer je mutlos wird, schaue ihn sich an, wie er sein Leben und seine Versehrung über-lebte. Ohne Power beim Protestieren zu verlieren. Auch Einstein hatte diese Widder-Anteile, die ihn herausforderten: Was dich klein machen will, lässt dich größer sein. Stephen Hawking, Aloha, Adieu. Er hinterlässt drei erwachsene Kinder und unzählige geistige Kids, Bilder, Worte, Ideen und strahlende Ahnungen. Wie sie so nur die mutigsten unter den Wissenschaftlern anfassbar, modern und undistanziert zur Diskussion stellen und damit dem Zahn der Zeit und der Konkurrenten anbieten. Man muss schon einem leuchtenden Stern folgen, um ein so starkes Funkeln weiterzutragen, in den Kellern der Vernunft. Vielleicht gibt es doch einen Himmel für kaputte Computer. Wenn ja, ist er vermutlich spannend und wartet auf Neugierige. Und dann ist Stephen Hawking jetzt da.

Bilder (bearbeitet): Pixabay und NASA

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Montag, 23. November 2020

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