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Horoskope

Wulff ohne Ende: Die Iden des März

Ende der Unverwundbarkeit?

Christian Wulff und kein Ende. Engste Mitarbeiter stehen unter Korruptionsverdacht, der Bundespräsident wird öffentlich als Lügner bezeichnet, zwei Drittel der Bevölkerung halten ihn für unglaubwürdig und die Hälfte „seiner“ Bürger möchte seinen Rücktritt. Wulff aber bleibt scheinbar ruhig und gelassen. Noch.

Dass der Bundespräsident bisher dieses unbestimmbare Empfinden hatte, er könne alles aussitzen, kann man astrologisch durchaus nachvollziehen. Jupiter, der alte Herr des großen Glücks, verleiht ja manchmal Flügel. Vor allem wenn er sich in schwierigen Zeiten im Trigon zum eigenen Radix-Pluto befindet. Dann mag man sich die eigene Standhaftigkeit sogar als Charakterfestigkeit schön denken und übersieht geflissentlich, dass es nur um simplen Machterhalt geht.

Notfalls werden auch engste Mitarbeiter geopfert, die einem bisher auf dem Weg zur Macht gute Dienste geleistet haben. Das Schlimme ist, dank Jupiters Unterstützung funktioniert das Ganze bis zu einem gewissen Grad. Und für eine gewisse Zeit. Aber in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wird dieses stützende Gewebe rapide an Kraft verlieren und gleichzeitig damit auch der Glaube an die eigene Unverwundbarkeit dramatisch abnehmen.

Zwar bleibt Jupiter noch bis zum 13. Februar im Trigon zu Wulffs Saturn und das könnte bedeuten, dass er zumindest die Form der Bundespräsidentschaft noch einigermaßen wahren kann. Aber spätestens dann ist er von den meisten guten Sternengeistern weitestgehend verlassen.

 

Ein mögliches Szenario

Es sollten also noch diese Woche neue Unruhen an der Medienfront entstehen (T-Sonne Quadrat Neptun). Ende Januar, Anfang Februar dürfte dann ein weiterer Schub an Informationen das beschauliche Präsidentenleben durcheinander wirbeln. Möglich wäre, dass es Neues  aus den Jahren 2003/04 bzw.  2006/07 gibt. Denn der Sonnentransit in Opposition zu Wulffs Mars-Venus-Uranus-Konjunktion könnte sowohl Ereignisse aus der Zeit, als T-Neptun in Opposition stand,  in ein anderes  Licht rücken, wie auch Hintergründe aus der Zeit von T-Pluto Opposition Radix-Sonne.

Zwischen 10. und 14. Februar dürfte Wulff abermals in erhöhte Erklärungsnot kommen, denn jetzt endet auch die unterstützende Funktion von T-Jupiter Trigon Saturn. Am 17. Februar findet sich zudem noch eine Mond-Pluto-Konjunktion in exakter Opposition zur Ereignis-Sonne seines Wahlcharts. Das alles muss aber noch nicht zwingend zu einer öffentlichen Rücktrittsankündigung führen. Christian Wulff könnte auch diese Phasen aussitzen, und die nächste Welle abwarten.


Die Iden des März

Doch ab diesem Zeitpunkt wird der Druck weitaus grösser werten als je zuvor. Angefangen mit T-Merkur Quadrat Saturn (18.03.), Uranus Quadrat Saturn und Jupiter Quadrat Mars (20.03.) sowie Sonne Quadrat Saturn (24.03.) bis hin zum großen Finale mit Neptun Opposition Pluto, Jupiter Quadrat Venus, Venus Opposition Jupiter und Merkur Quadrat Sonne (27.-28.03.). Diese Iden des März dürften für Christian Wulff spätestens dann zum großen Zapfenstreich führen.

Sollte er sich schon in den Wochen vorher zum Abdanken entschieden haben, könnten die Transite auch den formellen Auszug aus Bellevue markieren. Wenn nicht, dann die Ankündigung des Rücktritts selbst.

Zur Absicherung lassen sich sinnvollerweise auch die Auslösungen der First Lady hinzunehmen. Bei Bettina Wulf bröckelt die bisherige „Alles-tapfer-weglächeln“-Haltung ebenfalls schon in den nächsten Tagen. Bisher hat T-Jupiter Opposition Sonne für den nötigen Motivationsschub gesorgt. Der Schützeherr schickt sich jetzt aber an, ins Quadrat zum Geburts-Jupiter zu laufen (07.02.). Und auch hier finden sich um den 25. März herum einige harte Auslösungen.

Bis dahin mag die positive Wirkung von Neptun(tr) Trigon Sonne noch für einen gewissen Ausgleich sorgen, danach wird T-Uranus Quadrat Saturn und Opposition Pluto dominant, zusammen mit den entsprechenden Sonnenauslösungen. Auch das bestätigt den Verdacht, dass diese Phase für das Ehepaar Wulff den Abschied von der großen Bühne bedeutet.

Rücktritt ohne Alternative?

Nein, denn die banale astrologische Binsenweisheit „Die Sterne zwingen nicht“, gilt natürlich auch hier.
Der dominanteste und verbindendste Aspekt für Veränderungen im Lebens des Ehepaars Wulff, wird ausgedrückt durch T-Uranus Quadrat Saturn. Im Radixvergleich wird eine fast exakte Opposition zwischen Saturn-Krebs (Bettina Wulff) und Saturn-Steinbock (Christian Wulff) ersichtlich. Der Übergang des aktuellen Pluto über diese Grade löste die Turbulenzen aus. T-Uranus wird sie zu einem Abschluss bringen, so oder so.

Zum einen müsste Wulff endlich selbst aktiv werden. Er muss die Überraschungseffekte setzen. Und sich notfalls über alle überkommenen Konventionen hinwegsetzen. Uranus Motto ist: Alte Zöpfe abschneiden. Nur hängt der Zopf in diesem Fall auch an Wulff selbst. Seine alten Verlustängste, seine Angst vor sozialem Abstieg und die Angst vor einer objektivierbaren Wahrheit, über die man nicht einfach hinwegreden oder -schweigen kann.

Solange Sätze wie: „Ich sehe ein, dass nicht alles was rechtmäßig ist, auch richtig ist…“, nur elegante Lippenbekenntnisse bleiben, wird die Gemeinschaft von ihm immer neue und auch seltsam bizarre Offenbarungen fordern (siehe Bobbycar-Affäre). Hinter all dem steckt ein tatsächliches Bedürfnis, eine legitime Forderung. Nach Transparenz, Klarheit und Erneuerung.

Mit Saturn-Steinbock in Haus 6 muss sich Wulff als Funktionsträger kompromißlos in den Dienst der anderen stellen. Ihre Bedürfnisse anerkennen. Als „Erster Bürger“ zugunsten der Gemeinschaft auch verzichten lernen. Entweder auf Vergünstigungen und Zuwendungen, oder auf die maßgebliche Stellung selbst. Hier gibt es keine halben Sachen.

Wenn er weiterhin nur hofft, dass nicht alles an die Oberfläche kommen muss, was das Leben eines durchschnittlichen Politikers meist so mit sich bringt, wenn er sich nicht entscheiden kann zwischen Schuldig oder Nicht-Schuldig und weiter auf eine Nachsicht pocht, die er politischen Gegnern nie gewährt hat, solange wird ihn die Herausforderung weiter von außen verfolgen. Und ihren finalen Höhepunkt vermutlich zum ekliptischen Neujahr finden. Wenn nicht schon früher.

Bleibt zu hoffen, dass die Einsicht den Bundespräsidenten bald einholt. Und es dann einen zweiten Teil  seiner Memoiren gibt. Vielleicht mit dem Titel „Besser diesmal die ganze Wahrheit“ (meta – 25.01.2012, 22:00 h).

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Montag, 22. Juli 2019

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