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Buntes

Neptuns Phantom-Tor

Gestern in Sinsheim: es ist kurz vor Vollmond und auch Mars bewegt sich schon verdächtig nahe in die Opposition zu Neptun. Prima astrologisches Fußball-Wetter also und passend dazu das Freitag-Abend Spiel der 1. Bundesliga zwischen Hoffenheim und Leverkusen. Schiedsrichter Dr. Felix Brych, eine selbstbewusste Löwe-Sonne, pfeift um 20:30 h an und hat in den ersten 45 Minuten nicht allzu viel zu tun. Drei gelbe Karten werden verteilt, ein Tor fällt für Leverkusen und alle gehen relativ entspannt in die Kabine.

Was der Mann in Schwarz nicht wissen kann – das Spiel beginnt als Venus genau am DC (also im Westen) untergeht. Damit bekommen alle Venus-Themen eine besondere Bedeutung. Und, da sie gerade durch den Schützen läuft, wird indirekt auch alles was mit Jupiter zu tun hat, aktiviert. Wohl dem also, der eine gute Verbindung zwischen den beiden Archetypen hat, wie zum Beispiel der Stürmerstar von Leverkusen, Stefan Kiessling (geb. am 25.01.1984). Mit Jupiter in Konjunktion zu Venus ist er irgendwie sowieso ein Glückskind, zu allem Überfluss reiht sich auch noch Fußball Gott Neptun ein.

Und dessen großer Augenblick kommt erst noch. Denn in der Mitte der zweiten Halbzeit steht der aktuelle Neptun genau auf der aktuellen Himmelsmitte, ganz oben also und wird dadurch maßstäblich. Dass er jetzt und in den nächsten Jahren auch noch in seinem eigenen Herrschaftsbereich, den Fischen steht, gibt solchen Momenten eine besondere Brisanz. Vor allem wenn, wie schon erwähnt, gerade Mars genau gegenüber am IC steht, das ganze Schöpfungsthema also auf der Bühne des Lebens aufgeführt wird, frei nach dem Motto „der Schein bestimmt das Sein“, manchmal auch umgekehrt, aber genaues weiß man eigentlich nicht.

Nur das in solchen Momenten fast immer Tore fallen, oder zumindest fallen sollten, das sind die Zeitfenster in diesen neunzig Minuten eines Spiels, in denen sich die Ereignishorizonte der verschiedenen Möglichkeiten so verdichten und überlappen, dass alles andere schon fast enttäuschend wäre. Jetzt können sich die energetischen Themen "verwirklichen", finden Ausdruck im Jubel der Gewinner oder dem Ärger der Verlierer. Die Emotionen kochen hoch, fremde Menschen fallen sich um den Hals oder würgen sich am selbigen. Je nachdem.

Um 21:57 h ist es dann soweit, das Räderwerk der Zeit klickt sich ein, auf der kosmischen Kuckucksuhr zeigen sich Neptun und Mars in ihrer schönsten Fußballpracht. Besagter Stefan Kiessling, dessen Jupiter-Venus-Neptun Konjunktion gerade bildlich gesprochen, den westlichen Spielhorizont dominiert (= sie steht am Ereignis-DC), köpft wieder mal aufs Tor (Kopf=Mars). Oder besser gesagt – knapp daneben. Eigentlich. Denn jedes Tor hat ja ein Netz um sich herum, damit das Runde nicht auch noch von links und rechts ins Eckige kommt, Struktur sprich klare Grenzen müssen eben sein.

Nur dieses Tornetz hat einen Makel, ein kleines Loch, dass unter dem Druck des Balles größer und größer wird und plötzlich wird aus dem knapp daneben ein „mittendrin“ (Link zum Bild bei SPON).

Toooooooor!!!!  Der Ball befindet sich hinter der berüchtigten Torlinie, doch fast alle Spieler und Zuschauer  haben es mit eigenen Augen gesehen – dieses Tor ist keins. Kam unter mysteriösen Umständen zustande, die nicht regelkonform sind, ein Fehler im Getriebe bzw. im Netz. Fast alle…

Denn ausgerechnet Schiedsrichter Brych scheint den kleinen "fauxpas" nicht bemerkt zu haben. Ein fröhlicher Pfiff und eine freundliche Handbewegung zum Mittelkreis, das Tor gilt. Und auch die stürmischen Proteste bringen ihn nicht ab davon, schließlich hat er doch gesehen, dass der Ball im Tor war, daran gibt’s nicht den geringsten Zweifel.

Und Brych ist ja nun einer von den Guten, ausgestattet mit einer Jupiter-Uranus Opposition im Radix, also einer schnellen Auffassungsgabe, beide im Quadrat zu Saturn, da nimmt man nicht einfach etwas an, sondern folgt klaren Regeln und Vorgaben. Wirklich ist wirklich und wahr eben wahr. Aber wie eingangs schon erwähnt, Venus ist heute maßgeblich und Brych hat ausgerechnet an diesem Abend Venus-Venus Quadrat. Das ist schon fast ein Ereigniswunsch, entweder kriegt man Krach mit der eigenen Freundin, oder aber mit deren Stellvertretern, falls sie gerade nicht greifbar ist. Zu allem Überfluss läuft der Vollmond gerade über seine Jupiter-Uranus-Saturn Konstellation. Mond auf der einen Seite über Jupiter, das gibt einem Selbstvertrauen und Zuversicht. Sonne auf der anderen Seite genau auf Uranus, verstärkt die Tendenz auch mal schnell und spontan eine Entscheidung treffen. Wäre alles prima, würden nicht beide ziemlich genau im Quadrat zu Saturn stehen, dem eigentlichen Richter über Tor oder Nicht-Tor, Sieg oder Niederlage. Der wird quasi energetisch gerade abgeblockt, darf sich nicht einmischen oder wird einfach ignoriert. Und als wäre das nicht schon genug Spannung und Herausforderung, hat der 13. Mann auch noch Transit-Saturn im Quadrat zu Merkur stehen, ebenfalls fast exakt.

Und unter Neptuns täuschenden Wogen kommt es wie es kommen muss, der Mann in Schwarz bleibt stur bei seiner „Tatsachen-Entscheidung“, das Tor wird gegeben und statt einem gerechten Unentschieden gewinnt Leverkusen am Ende knapp mit 2 zu 1. Und unsereins schüttelt ungläubig den Kopf, hat zwar Mitgefühl mit den armen Hoffenheimern, aber freut sich auch tierisch über dieses kleine Gleichnis frei nach Novalis Motto „Auch der Zufall ist nicht unergründlich“. Und vermutlich nur eine Erfindung denkfauler Zeitgenossen, die immer noch glauben, dass Astrologie zwar in esoterischen Kuschelgruppen funktioniert, aber niemals in der harten Wirklichkeit.

Dank also an Felix Brych, die Bundesliga, den Fußballgott und Illusionsmeister Neptun, das Phantomtor und alle anderen Beteiligten – you made my day…

Titelbild: Torsten Bolten, AFpix.de (Own work (own photo)) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

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