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Buntes

Pluto: Talking about my generation...

Bei uns wurden ja ziemlich viele Tischler, auch die mit Abitur, oder Erzieher und Sozial-Pädagogen. Irgendwas, was viel Arbeit macht und wenig Kohle bringt halt. Uns, damit meine ich die, die - wann war das noch mal genau? - zwischen 1956/58 (ich zähl aber erst ab '58, dass das klar ist) und 1972 geboren wurden. Wir haben Pluto in Jungfrau.

Pluto in Löwe

Die vor uns haben das nicht verstanden. Wie man sich das Leben so schwer machen kann. Die studierten Psychologie, Politik und Soziologie und fuhren die restlichen sechs bis neun Monate im Jahr nach Indien. Weiß ja heute kein Mensch mehr, so lange ist das her, aber die waren so. Die sind geboren zwischen 1937 und 1958. Und haben Pluto in Löwe. Na ja, wenn einer 1937 geboren ist, ist der meistens nicht nach Indien gefahren, aber später die schon…

Die redeten auch sehr viel, immerzu redeten die. Meine Güte. Von der Gesellschaft und dem Einzelnen und Selbstverwirklichung und so. Und was alles nicht ginge, und was man gemeinsam machen müsste. Die fanden ganz viel ganz wichtigDann machten sie alternative Kulturzentren auf, die aber immer eine politische Aussage haben mussten. Das sah man dann meistens schon am Namen des Projekts, Teatro Libertad und sowas. Das hieß, dass sie mit irgendwem irgendwo solidarisch waren. Nach einer Weile sah man es manchmal auch nur noch am Namen, dann hatte das Cafe noch offen und zweimal die Woche liefen Töpfer-Gruppen. Da waren die dann ganz enttäuscht und meinten, sie wären gescheitert. Wenn irgendwas nicht so toll wurde, wie die sich das ausgedacht hatten, dann waren sie gescheitert, und dann haben sie sich ganz doll fertiggemacht dafür. Sehr dramatisch immer… Die fingen teilweise an zu saufen wegen so was, wegen der Gesellschaft und überhaupt, muss man sich mal vorstellen! Die haben immer alles so persönlich genommen. 

Wir fanden das alles lächerlich. Außer denen, die Bomben gebastelt haben, die fanden wir heimlich cool. Aber auch völlig abgedreht irgendwie, wenn die was gesagt haben, hat man ja keinen einzigen Satz verstanden. Wir mussten zusehen, irgendwo von der ZVS einen Studienplatz in Bochum abzukriegen oder eine Lehrstelle in West-Berlin, und unser Stichwort war geburtenstarke JahrgängeDavon träumte man schon beinahe nachts, so oft hörten wir das. Das war das Wort, was nach Selbstverwirklichung kam. Und bei uns ging man auf Demos oder nicht und die Frage, die da meistens nur noch diskutiert wurde war: Haut man nun drauf oder nicht? Und wenn ja, wie?

Dann fuhr man hin und machte das eben. Aber wir haben nicht so ein Theater um alles gemacht. Man konnte einen Bioladen aufmachen, das ja, meistens haben sich einige von uns da kaputt geschuftet, ohne dass dabei je richtig Kohle rauskam. Oder ein Projekt im Hinterhof. Kleine Projekte, davon massenhaft und nüscht damit verdient. Aber man saß nicht rum und laberte allen Ernstes über Welt verbessern und glaubte das auch noch. Das große Ganze war für uns gelaufen. Wir waren nicht dauernd so beseelt von irgendwas. Wir waren eigentlich selten beseelt von irgendwas, glaub ich, für das Alter sehr selten… Und an so besonders viel geglaubt haben wir auch nicht. Wir haben halt gehofft, dass wir irgendwie überleben und uns nicht die A-Bombe auf den Kopf oder das A-Werk um die Ohren fliegt. Als die 90er kamen, und das nicht passiert war (bis auf die ein bis zwei Male da - also sorry - das war zwar schlimm, aber nicht mal annähernd so schlimm wie wir dachten, dass es werden würde) da konnten wir das schon kaum fassen.

Frauen und Männer

Wir wohnten auch in WGs, aber da wurde bereits meistens nur noch übers Putzen gestritten und nicht mehr, wer sich wie einbringt und was das mit der Gruppe machtAber ich glaube, wir waren auch viel weg, abends, und wir fuhren dauernd nach Berlin zum Feiern, aber da hieß das noch nicht so. Man sagte nicht feiern, aber immerhin, das haben wir schon gemacht. Beziehungs-Diskussionen haben wir auch gehabt. Andauernd. Ich glaube, im Prinzip ging es da auch um Frauen und Männer. Aber was das eigentlich genau war, eine Frau und ein Mann, das wussten wir irgendwie nicht mehr. Romantik durfte auch nicht so viel sein, das war nicht angesagt und unrealistisch.

Man sollte sich so mögen, wie man ist, das hieß, mit möglichst wenig Schminke, auf keinen Fall zu enge Klamotten, oder schicke Unterwäsche, also, das sowieso nie! Weil das verfälschte. Bloß keine Verzierungen, Stichwort Jungfrau… So sind die. Am besten mit Socken an den Füssen und Haaren auf den Beinen, also wir Frauen, da waren wir nicht zimperlich. Echt nicht. Wenn der Kerl uns dann so nicht liebte, dann hatte er was nicht verstanden und eben Pech gehabt und war eh ein Arsch. Aber krass hätten wir dazu nicht gesagt, das kam erst später, das Wort. In der Frauen-WG, in der ich lebte, da haben wir uns gegenseitig trainiert. Man geht erst ans Telefon, wenn der Mann zum dritten Mal anruft! Also, wenn man sich gestritten hatte und der Mann was lernen sollte. Was, das wusste der meistens nicht, aber wir!

Die vor uns hatten das mit der Romantik aber auch schon abgeschafft und Liebe bei Neonlicht gemacht, weil das ehrlicher ist. Immerhin hatten die aber noch die bunten, langen Kleider, das ging bei uns auch gar nicht. Wir sahen gleich aus, weitgehend. Ich weiß jetzt nicht, ob das daran lag, aber wir haben auch nicht so doll viel geheiratet, und viele Frauen von uns sind allein-erziehende Mütter und haben die Schnauze voll. Was aus den Männern geworden ist, das kriegt man irgendwie gar nicht so mit. Komisch. 

Arbeiten wahrscheinlich alle wie blöde.

Esoterik: Aus eins mach zehn

Später kam dann die Esoterik-Szene, das fanden viele von uns auch echt gut und haben da ordentlich mitgemacht. Na ja, das lief dann so, die vor uns haben jede Menge Kurse gegeben und uns alle auch dazu ausgebildet, damit wir das auch können. Die haben dann ziemlich viel Kohle damit verdient. Also zum Beispiel, ein Reiki-Lehrer  hat jedes Jahr oder alle zwei Jahre fünfzehn Reiki-Lehrer im Umkreis von dreißig Kilometern ausgebildet. Warum wir danach nicht auch alle sofort im Geld schwammen und total glücklich waren, haben die dann wieder nicht verstanden. Ich glaub, die können nicht so gut rechnen. Dafür sahen ihre Strahle-Fotos in ihren Prospekten  immer ganz toll aus, sehen sie jetzt noch eigentlich.

Obwohl, einige von uns unterrichten jetzt dieses Achtsamkeits-Training, doch, das ist mir aufgefallen. Das kommt aus dem Buddhismus und man lernt, wie man glücklich ist, wenn man nichts hat und so. Wenn wir später Rentner sind, können wir das ja auch selber ganz gut gebrauchen, das finde ich echt praktisch… Die vor uns unterrichten das im Prinzip auch, aber die laden das natürlich vorher wieder auf wie sonst was, haben es „in direkter Linie“ (logisch) von irgendwelchen großen indischen Meistern, da heißt das dann Satsang und ist ein ganz großer Mythos. Besonders, seit die das hier unterrichten, ich weiß nicht, wie die Inder das selber so sehen.

Die Löwe-Pluto-Lehrer sagen jedenfalls, alles ganz einfach und gleichzeitig ganz schwer, und lachen dann immer ganz wissend, und alle lachen mit. Ansonsten Erleuchtung inbegriffen und die große Lösung für alles sowieso, wie immer. Achtsamkeits-Training ist da mehr so die piefige Version, könnte man sagen… Nach meiner Meinung allerdings die Essenz dessen, was neunzig Prozent der Normal-Sterblichen auch beim Satsang dann wirklich hinkriegen würden, aber wahrscheinlich verstehe ich da was nicht. Na ja, ist ja eh schon wieder schwer am Abebben, die Szene.

Verdauung + Herz des Tierkreises

Wir also, mit Pluto in Jungfrau, und die, mit Pluto in Löwe. Ach ja, Jungfrau ist der Darm zu geordnet, falls das einer nicht weiß..! Was kommt rein in die Zellen, was wird später rausgeschmissen, damit muss der sich auseinandersetzen. Ziemlich wichtiger Job, und auf Dauer entscheidend für die Gesundheit, würde ich sagen. Wenn man jetzt die Gesellschaft als Körper nimmt, als Organismus, und dann mal ein bisschen assoziiert, kapiert man schon, was das bedeutet, oder? Und die Jungfrauen an sich, die gucken ja hin. In die Ecken mein ich, hinter die Schränke, unter die Kommoden, ständig dauernd. Aber danken tut's denen keiner und klatschen tut auch keiner.

Und selbstkritisch sind die ja auch, bis zum Abwinken, jemineh! Und zickig, misstrauisch und in der Tendenz schlecht gelaunt, aber das nur nebenbei. Na ja, schön, wir haben uns das ja so ausgesucht, aus buddhistischer Sicht, war das die buddhistische? Ich glaub ja. Trotzdem: Das ganze dämliche emotionale Karma aus dem zwoten Weltkrieg, das hatten wir an den Hacken, so sieht das nämlich aus! Kaum überstanden die Chose, vermehrten sich die Überlebenden wie die Karnickel, was rauskam, waren wir, die Baby-Boomer oder wie das hieß. Und was haben sie verarbeitet? Nüscht! Alles tutti, alles Roger, „Bitte vergessen Sie jetzt, kriegen Sie jede Menge Kinder, das bringt Sie auf andere Gedanken!“ Pling!

Denkste. Die Plutos in Löwe haben das noch nicht so doll abgekriegt, nee. Echt nicht. Aber wir. Wir haben die ganzen, vielen, kleinen Schrauben wieder geölt, die hakenden Zahnräder repariert, und die ganze Schlacke im Getriebe rausgepult. In der großen Kollektiv-Seele! Die vor uns sind die Helden, typisch Löwe halt, klatsch klatsch…Der große Auftritt. Die großen Missionen, die großen Visionen, deutete ich ja bereits an, und die großen Revoluzzer. Wassermann liegt ja gegenüber, wollen wir ja nicht vergessen.

Ist ja auch alles super, wirklich. Seitdem haben wir die Kinderläden, die Öko-Idee, die Gleichberechtigungs-Idee, jede Menge Beratungs-Stellen für alle möglichen Leute, die von irgendwo kommen oder irgendwas haben und jede Menge Therapeuten und Gurus, die Minderheitenszenen... Ihr wart ganz großes Kino! Selbst wenn ihr keine Hippies wart, auch dann, großes Kino, große Erfolge. Höchstens ein bisschen dick aufgetragen immer, egal was, aber na ja: Löwe: Die Sonne, das Herz, die Pumpe. Allen Frauen von denen stehen Blumenkleider, und allen Männern die Rocker-Kutte oder das Meister-Gewand, ich habs vor meinem geistigen Auge ausprobiert. Außer einem, dem steht gar nichts, egal, ist eine persönliche Geschichte.  

Aber wo war ich? 

Emotionale Müllabfuhr

Ach ja, kann einer mal klatschen für den emotionalen Müll, den wir dann nämlich weggeräumt haben, nachdem er bei uns gelandet war? Abgesehen von dem Job als Alltags-Tauglichkeits-Prüfer der Löwe-Ideen, den wir ja in gewissen Zusammenhängen nach wie vor machen, immer wieder. 

Nö, wie? Sieht nicht so aus. Alle glücklich, peacig und erfolgreich, das wird halt nix ohne den angesammelten Müll zu sichten und wegzuräumen, und Reality-Check. Aber das muss man erstmal kapieren. Dass man sich deshalb so komisch gefühlt hat all die Jahre und gar nicht alles so toll fand. Da kann man schon mal zum Punker werden. Ich glaub, wir sind alle heimliche Punks und Anarchos gewesen, aber so was von. Lieb zum Beispiel, das absolute Schimpfwort, das ging einfach nicht. Zu positiv, und „positiv“ an sich war naiv und bescheuert. Wer „positiv“ drauf war, blickte nichts. Andersrum, war das nicht alles Punk, also diese beknackte neue deutsche Welle, diese Geschmacklos-Frisuren, diese Klamotten? Erinnert sich einer an die Schulterpolster? Schmerz, lass nach…

Abgesehen vom richtigen Punk, und der Hafenstrasse, den schwarzen Blocks und so. Das waren alles wir. Gegenüber von Jungfrau liegt ja auch Fisch, weiß das einer? Das kollektive Gefühls-Wirrwarr, die Orientierungs-Losigkeit, das Chaos, die Wut, die Angst, alles mögliche Verdrängte eben, floss immer wieder mit. Die Entgiftung (Jungfrau)  der kollektiven Vergiftung (Fische), kann man das so sagen? Schon, oder. Und die Softies haben damit was zu tun, also, mit den Fischen gegenüber, sagt meine Kollegin. Stimmt ja, die gab’s ja auch noch, und dazu die „Kampf“-Frauen eben, weiß ich aber nicht, ob die zu Jungfrau gehören. Obwohl - doch, die unabhängige Frau, das ist die Symbolik vor dem Christentum für die Jungfrau, das hieß vorher nämlich eigentlich nur die unverheiratete Frau und nicht die keusche FrauSag ich ja. Hat bloß wieder die Kirche verdreht, also die immer! Na ja, damit fängt man am besten gar nicht erst an, sonst kommt man aus dem Tippen nicht mehr raus und aus dem Aufregen auch nicht.

Aber nun, Peopelz, können wir uns echt mal auf die Schultern klopfen, wir uns selber! Macht ja sonst auch keiner. Wir haben es nämlich echt gebracht! Den Müll wegräumen, meine ich. Und eine Menge mehr! Wir können jetzt mal aufhören, uns klein zu machen, denn auch wir sind die Bringer, jawohl! Jetzt nämlich ist Pluto so nett, und steht im Trigon zu unserem, im Steinbock! Frohlocket, Brüder und Schwestern, und genießt die getane Arbeit und fühlt euch gut und nicht mehr schuldig, was eben auch diese Jungfrau-Macke war.

Abarbeiten iss over! Und macht ein anderes Gesicht, ja? Ich meine, dass jedem von uns die Schaufel und die grüne Schürze gut stehen, dafür können wir ja nichts, aber wir müssen das ja nicht mehr dauernd freiwillig tragen, das Zeug. Ist echt wahr, ich hab jedem, den ich von uns kenne, im Geist die Schürze angezogen und die Schaufel in die Hand gedrückt, steht jedem!

Pluto in Waage: Sex in the City

Die nach uns gingen gar nicht mehr auf Demos, die gingen zur Love-Parade. Und haben sich da aufgeführt wie Hippies, also, als hätten die das erfunden! Die sind geboren zwischen 1972 und 1984, und haben Pluto in Waage. Hätten wir die Waage nicht, hätten wir keine Harmonie und keine Kunst, aber man kanns auch übertreiben… So wie Pluto das halt macht. Jedenfalls: Die haben dann auch später die ganzen Cafes eröffnet, überall! Die haben unsere dunklen, bunt angemalten Kneipen gemietet, alles rausgeschmissen und weiß angemalt, Holztische hingestellt und kleine feine Snacks verkauft und Latte Macchiato. Die sind jetzt auch noch da, überall. Und eröffnen immer noch Cafes, und die Kuchen, Cookies, Sandwiches, Wraps und Snacks werden immer noch besser.

In Esoterik-Seminare gehen die aber auch, na ja, was heißt Esoterik, meistens Yoga oder so. Irgendwas, was straff, schlank und hübsch macht eben und wo die Räume so schön eingerichtet sind. Die essen auch alles bio. Das kaufen die in den schicken großen Bio-Supermärkten. Die essen bio, guckten aber dabei Sex and the City - ich meine, als es noch lief, und amerikanische Ärzteserien. Und fanden das null peinlich! Und haben Schränke voll mit „Schuuhen!!!“ weil sie bei Sex and the city gelernt haben, dass das so sein muss, wenn man eine richtige Frau ist. Da bin ich persönlich dann doch am zweifeln, was schlimmer ist, unsere Socken oder das Theater da.

Die heiraten auch mit Anfang bis Mitte 30 ganz häufig und kriegen dann ein Kind oder zwei, kaufen ein Eigenheim (!), ziehen sich immer ziemlich schick an (übrigens, College-Style, und Kostüme, hab ich jedem, den ich von denen kenne, im Geiste angezogen, steht jedem!) legen Aktien an und melden dann ihr Kind im Waldorf-Kindergarten an. Also, was denn nun!? Meinen die, man kann einfach so alles nebeneinander machen? Ich weiß gar nicht, was die sonst so arbeiten. Viele haben auch einen kleinen hübschen Laden. Ich meine, die, die gerade kein kleines Cafe abgekriegt haben. Da verkaufen sie dann selbstgemachte Klamotten, alles sehr hübsch. Oder Kissen und Deko, auch alles selbstgemacht und sehr hübsch. Vielleicht sind das die, die Kommunikations-Design studiert haben und dann fünf Praktika hintereinander machen mussten, vielleicht eröffnen die dann alle die Cafes und Läden? Das müssen dann eine Menge sein, die das studiert haben.

Findet ihr eigentlich auch irgendwas mal gut?

Ich frag mich immer, wer das alles kauft. Und woher die dann das Geld für die Eigenheime haben, wo sie doch alle immer Praktika machen mussten, die meiste Zeit. Die sind aber selber auch sehr hübsch meistens, also die Menschen, das muss man wirklich sagen. Eine von denen hat dann mal zu mir gesagt, wir zögen uns so geschmacklos an und würden ewig alles kristieren. Ob wir denn nie was einfach nur gut fänden? Also, so schlimm sind wir ja nun auch nicht, und unsere Männer hatten wenigstens nicht diese bekloppten Pony-Scheitel oder was das sein soll, den sie alle drei Sekunden hätten zur Seite schieben müssen. Die haben sich auch mit 38 nicht mehr die Hosen alle fünf Minuten hochziehen müssen, weil die in der Kniekehle saßen, ich kann mich jedenfalls nicht dran erinnern.

Naja, inzwischen bin ich ganz froh, dass die die Sache mit den Cafes übernommen haben, die sehen ja echt ganz schön aus. Und die gucken auch ja ziemlich nett meistens und sind sehr höflich. Was aus deren heiler Welt so auf Dauer wird, weiß allerdings auch keiner, seufz. Ich mein, Pluto kann ja auch ziemlich fiese sein, mit seinen Leitbildern… Hoffentlich lassen die sich nicht alle wieder scheiden, jetzt wo die Pluto im Quadrat aus dem Steinbock UND Uranus in Opposition, also direkt von vorn kriegen. Na ja, wir werden dann die richtigen Bach-Blüten und jede Menge Tee und Taschentücher bereithalten, so ganz jungfrau-mäßig, so was haben wir ja nun drauf inzwischen, wir sind ja jetzt weise und realistisch und milde. Ihr schafft das schon!

Meine eine Freundin, die ist eine von denen jetzt, also aus der Pluto in Waage-Generation, und sie hat einen Mann von uns geheiratet.  Das ist so eine Sache. Denn der träumt erstmal gar nicht so von einem schönen Haus wie sie, und alles hübsch darin. Der versteht sie da gar nicht. Ich auch nicht ehrlich gesagt, aber wir hoffen nun, dass es irgendwie mal mit einem Garten-Grundstück klappt. Das wäre so eine Schnittmenge, die inzwischen irgendwie für alle gehen könnte.

Pluto in Skorpion - die neue Klarheit

Hey, jetzt gibt’s noch die ganz Neuen, die mit Pluto in Skorpion. Die finde ich super. Obwohl die auch noch früher heiraten, oder? Die sind wenigstens auch mal wieder am rummotzen, Occupy und so. Endlich. Das sind glaube ich, auch die, die jetzt überall Gärten und Gemüse-Kästen anlegen, auch auf Dächern und Grünstreifen. Und ich mag den klaren Blick von denen sehr gerne, die gucken einen an und werden kein bisschen nervös, wenn man länger zurückguckt, ich hab das ausprobiert neulich… Zimperlich sind die auch nicht, echt nicht. Aber ein bisschen heftig sind die auch, sind die das, die die Vampir-Serien so toll finden? Na ja, durch irgendwas müssen die halt auch durch, die Kleenen. Ich hab die übrigens im Geiste alle angezogen wie Vampire oder Lisbeth Salander, steht jedem von denen!

Jede Pluto-Generation muss die Licht-und Schattenseiten ihres Zeichens durchleben, in Reinkultur. Da kommen die nicht drum rum. „Hier liegt das Heil, nein hier!“ Die einen bauen neue Visionen und die nächsten passen sie an, immer schön im Wechsel, wie Einatmen und Ausatmen, Ausdehnen und Zusammenziehen. Aber man schafft das, und jede Generation lässt was in der Welt, was die gut gebrauchen kann.

Bilder (bearbeitet): Paul David Doherty + Denis Apel + Phillip von Ostau + judith + jaro.p via Wikimedia Commons

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