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Buntes

Der Elfenflüsterer + die Autobahn

fairy2Danke, Neptun, und willkommen auch, liebe Elfinnen und Elfen, in den deutschen Amtsstuben. Hier hätten wir dann also noch das Mittags-Horoskop einer Schütze-Sonne mit einem wichtigen Konstellations-Paket von Mars/Neptun (Skorpion-Waage-Übergang) plus Radix-Uranus/Chiron-Quadrat dazu. Das gehört jenem hohen Beamten, astrologisch einem heimlichen Revolutionär, der gerade unterstützte, dass Teile der A2 bei Braunschweig (Hannover) von einer Elfen-Beauftragten "energetisch versiegelt" wurden. Wobei auch eine Tier-Kommunikatorin förmlich an der Begehung teilnahm. Das spirituelle Zweierteam rückte den Problemen des Amtsschimmels anders zu Leibe als sonst.

Was künftig Unfallserien auf Autobahnen überhaupt etwas esoterischer lösen könnte. Mutig. So forsch zeigen sich aber etwas ausgespacte Jupiter- oder Neptun-Menschen, die ahnen, es gibt mehr zwischen Himmel und Erde als das, was der Gesetzgeber und Saturn uns so träumen lassen. Dieser Mann also, Friedhelm Fischer, war mal Bürgermeister von Langenhagen. Nun leitet er den Bereich Hannover der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Als Spitzenkraft ist ihm womöglich aufgefallen, dass seine A2 quasi mit Blick auf den Mystery-Faktor zum Bermudadreieck wurde. Da kracht es ja ständig. Wieso also nicht mal unkonventionelle Wege beschreiten?

"Es geht doch nicht um Glauben und Nichtglauben. Ich bin wissenschaftlich geprägt und ein großer Skeptiker. Für mich zählen Statistiken, für mich zählen Zahlen, insofern ist es schwierig, Auswirkungen, die mehr im Bereich von Elfenbeauftragten liegen, zu bewerten. Ich sehe das neutral." (Fischer in der SZ)

Er sei ja selbst skeptisch wegen des Einsatzes, zu dem sich die beiden Flüsterinnen angeboten hatten, ließ er verlauten. Nur, wenn die Expertinnen doch schon an ihre Kräfte glaubten, wieso sollte man's nicht testen? Das hört sich nun nach versuchter Verhinderung eines Laufbahn-Knicks an. Dass seine neptunische Ader bislang wegen der Zeichengrenze auch nicht wirklich bis zum plutonischen Mars durchkam, merkt man schon an der Berufswahl. Institution statt Intuition. Bislang lebte Fischer wohl eher sein Steinbock-Venus-Jungfrau-Jupiter-Trigon als praktischer Macher aus. Nun aber steht sein Mars-Neptun mit Anhang plötzlich unter Uranus-Opposition. Wo einem die Existenz von Elfen als Verursacherinnen von Unfällen vielleicht auf einmal ganz natürlich vorkommt. 

Also packte Friedhelm Fischer sofort seine Umsetzer-Qualitäten in einen doch leicht esologisch anmutenden Versuch. Mit Löwe-Mond ist er nicht verlegen um kreative Prozesse. Der Zuschlag ging an Melanie R., ihres Zeichens nun eine Art Elfen-Beauftragte, die meinte, etwas rund um die Straße festgestellt zu haben. Sie wollte daher eigeninitiativ mit den bewirkenden "Naturgeistern, Elementar- und Erdwesen" hilfreich in Kontakt treten, die offenbar aufgebracht genug sind, um die A2 ständig ins Chaos zu stürzen. Zusammen mit der besagten Tier-Kommunikatorin wanderten drum sie, Boss Fischer und offenbar einem anderen Reparatur-Bediensteten die Autobahn entlang, um die Fehler zu finden. Kostengünstig, da an der Trasse sowieso Arbeits-Bedarf bestand. Worauf die Fachfrauen gratis mitgingen (wird jedenfalls angedeutet) und knallhart bestätigten: Ja, da sind "traurige Energien". Vermutlich von feinstofflichen Wesen, die sich hier zu schaffen machen und unter Umständen die randalierenden Wildschwein-Teenies aufgehetzt haben, die keine Autos mögen. Weshalb die dann auf der Straße Leute stoppten, als Exempel für alle anderen, die Hannovers schöne Natur mit zuviel Stein zugepflastert haben. 

"Na ja, sie hat Kontakt zur Natur aufgenommen, die andere Frau zu den Tieren. Wie die das machen, weiß ich nicht." (Fischer via SZ)

friedhelmfischerNun, was soll man sagen? Vorstellbar ist ja alles, wenn es um Neptuns Bereiche geht. Vom schwersten Trug und Illusionen bis zur tiefsten spirituellen Wahrheit. Insofern hakt sich dieser ganze Amtsvorgang aber ganz gut an Behördenleiter Fischers Radix an (rechts, wegen fehlender Geburtszeit vom Mittag). Dass der eine offene Person ist - unbenommen (klar, Schütze mit Löwe-Mond und dieser Mars-Neptun-Uranus-Sache fix, an der auch noch Chrion vorn im Wassermann hängt!). Und dass er darum auch ein offenes Amt führt, das vielerlei Ansätze der Büger widerspiegelt und anwenden will - auch ganz klar. Vor einiger Zeit hatte Fischer ja nun auch erst einen recht schwierigen Neptun-Transit zur Schütze-Sonne/Merkur-Konstellation durchlaufen (Quadrat). Was seinen Horizont augenscheinlich etwas radikaler für's Unsichtbare öffnete.

Das Erwachen, würden Esologen jetzt vielleicht spontan ausrufen. Wobei das Quadrat eher für die beliebte Fata-Morgana-Ebene des Neptun spricht. Aber wer will's schon beschwören? Es wundert einen andererseits überhaupt die hier vorliegende Konzentration auf's Feinstoffliche: Da Fischer ja gleichzeitig noch andere Transite als Gegengewicht zu Uranus Narreteien Richtung Fix-Faktoren laufen hat (klar wird man da erst mal vielleicht auch offenener zum unangepassten Konzept-Rebell!). Aber da ist noch diese t-Saturn-Konjunktion zur realistischen Steinbock-Venus. Was eigentlich doch eher faktisch etwas leichter beweisbarere Modelle der Verregelung (und des Maßstabs) fördert. Kann sein, dass er genau deshalb mit seiner Behörde aktuell durch die Gegend gereicht wird wie ein fantastischer Einhornzüchter (Saturn-Venus = auch: Abweisungs-Erlebnisse). Mars-Mars konflikthaft im Zickzack (auch Quadrat, eingebunden in die MoFi) wird ein Übriges getan haben. 

"Als wir zusammen im Lkw saßen, hat sie sich die verschiedenen Stellen um Braunschweig herum angeschaut, an denen es immer wieder zu Unfällen kommt. Sie hat mir das so erklärt, dass sie. . . ich kann Ihnen das nicht erklären, dass muss Ihnen Frau Rüter erklären." (Fischer via SZ)

Schaden kann das alles bestimmt nicht. Zumal es angeblich nichts kostete. Außer man glaubte an rachsüchtige Neptun-Repräsentanzen, Elfen und andere Naturgeister. Die sich dann leider - behördlich weggesiegelt - vielleicht etwas anderes einfallen lassen als die freche, kleine Wildschwein-Formation, um die Natur vom Menschen zu befreien. Jedenfalls im Großraum Hannover. Falls die niedersächsischen Behörden dort noch offener und esologischer werden, könnten sie bei weiteren Befürchtungen oder Eskalationen ja demnächst auch Channels oder Hellseher beauftragen, Probleme mit Arbeitslosigkeit oder Flüchtlings-Integration zu lösen. Oder sogar, um die armen Elfen, Trolle, Nagas und andere Natur-Wesenheiten zu versöhnen, die nun frustriert, traurig und verloren am Rande der versiegelten A2 sitzen und ihre spirituelle Welt nicht mehr verstehen. Weil sie die Sensationslust der Berichtenden nun aber wiederum selbst zutiefst frustrierte, hat die Elfen-Beauftragte jetzt angekündigt, der Fall der Amtshilfe sei für sie erledigt. Obwohl sie sich neulich noch Folge-Jobs erhoffte. Das würde in Island schließlich auch so gehalten. Wo Elfen und Trolle, wie wir alle wissen, gern zuhause sind und zu Tourismus-Zwecken genauso gern auch bei Ämtern gesehen.

Bilder (bearbeitet): Bernd Schwabe in Hannover [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], Wikimedia Commons + Pixabay

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