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Mer-Plu: Dieser Affe ist ein Bohrer

Sie hat eine bewegte Lebens-Geschichte mit mehreren Tragödien hinter sich, wie so viele Skorpion-Betonte. Astrologie funktioniert eben auch bei Affen. Sirih, flotte 21 Jahre alt, mit doppelt Merkur-Pluto (im Skorpion!) geschlagen und einst Lieblings-Orang-Utan-Baby der Schweizer. Jetzt steht sie unter Pluto-Uranus Quadrat zum Radix-Jupiter. Da rappelt es wieder im Karton. Manchmal wird man weiser, manchmal verreist man nur, weit. Neues Spiel, neues Pech. Denn das berühmte Affen-Mädchen, Schützin mit Stier-Mond, bekommt beim Transit über Sonnen-Herrscher Jupiter die Greencard.

Man siedelt Sirih, seit fast 19 Jahren nun Bewohnerin des Frankfurter Zoos, nach Indianapolis (USA) aus. Weil hierzulande nur noch verwandtes (und damit ungeeignetes) "Gen-Material" für ihren Nachwuchs existiert. Soweit die offizielle, plutonische (genetische) Variante. Inoffiziell gilt Sirih aber als die Radikale im Zoo am Main. Denn Merkur-Pluto, zumal im Skorpion, ist ja auch der Schrauber unter den Denkern. Immer schön fixiert, etwas verbohrt. Also macht sich die Orang-Dame seit Knoten-Achse und dann Saturn über Mond und zu ihrer Bohrer-Konstellation geistiger Festlegung (zudem mit einem Radix-Quadrat Chiron) an den Befestigungs-Anlagen ihres Geheges zu schaffen. Sie puhlt an Zäunen herum, löst Drähte, indem sie Stöckchen anspitzt und damit dann Stahl-Knoten lockert, gräbt Heizungsrohre aus. So kennt man Skorpion-Geist - immer ab in die Tiefen. Damit sich der Rest der Orang-Utans nicht "ansteckt", bekommt Sirih sogar einen Body-Guard. Nützt aber alles nichts. Bald fliegt man die welterfahrene Lady, die einst im Züricher Zoo kindliche Schicksals-Schläge erlebte, über den großen Teich. Dahinter steckt eine schwierige Lebens-Dramaturgie.

Es ist schon wunderlich, wie fraglos auch bei Tieren Radix-Positionen arbeiten. Sirih hat Mond-Saturn-Quadrat (DATENQUELLE). Selbst bei unbekannter Geburts-Zeit ist soviel sicher. Diese Anlage neigt nun mal lebenslang zum Andocken an alles Mütterliche, wenn die eigene Mutter schwach, unantastbar, zu alt oder krank ist. Bei diesem Orang-Utan-Kind war es damals so, dass Mama es in Zürich verstieß und Sirih so zum Herzblatt der Schweizer mutierte. Schütze-Sonne am Great Attractor eben, nah 15 Grad. Da zieht sich alles hin. Auch die Aufmerksamkeit. Die Welt schien wieder in Ordnung, als eine andere Affen-Mutter, Radia, das Waisen-Baby adoptierte. Aber schon im März, Monate später, passiert ein Unglück mehr, ausgerechnet dem kleinen Stier-Mond, der doch die Absicherung so sucht: Radia klettert mit dem neuen Kind beim ersten Ausflug im Freigehege herum, als beide aus sechs Metern Höhe abstürzen. Sirih in ihrem Arm erlebt, wie die Zweit-Mutter stirbt. Vermutlich vergiftet von einem Besucher. Pluto steht genau auf Sirihs Skorpion-Merkur Quadrat Chiron und Saturn läuft aus Wassermann im Quadrat. Diese schmerzvolle Konstellation wird sie immer wieder kalt erwischen - solange sie getriggert durch ihr Radix spukt.

Hilfe naht von einer dritten Mama. Ihrer letzten, diesmal menschlichen Ziehmutter Annemarie Schmidt-Pfister, Frau des stellvertretenden Direktors vom Züricher Zoo. Sie nimmt das Affen-Baby zu sich, worauf Sirih endgültig zum Medien-Star aufsteigt - bei Jupiter-Sextil zur Schütze-Sonne. Aus der Waage, wo er ja besonders gern öffentlich wird. Sie isst, trinkt, schläft mit ihren menschlichen "Geschwistern" ein und Schmidt-Pfister schreibt sogar ein Buch über das verlorene Affenkind. Im Dezember 1993 muss Sirih trotzdem zurück ins Gehege. Affe bleibt Affe, von Menschen aufgezogen hin oder her. Wieder bei Saturn über Merkur-Pluto.

Und kurz danach, im April 1994, ziehen die Schmidts sogar ganz weg, nach Frankfurt, wo der Adoptiv-Papa Zoo-Direktor wird. Da hat Sirih den Nordknoten auf ihrer Schmerz-Konstellation, womit der Drachenkopf schon auf die Zukunft hinweist. Sie wird nachgeholt, ein Jahr später. Uranus sitzt auf Steinbock Venus, die wiederum den Jupiter beherrscht. Ein Umzug, ein Umzug!

Am 21.4.2003 wird Sirih dann am Main selbst Mama - Jahe ist ein Stier-Mädchen, das heute im Hellabrunner Tierpark wohnt. Soweit das Happy End - bis Nordknoten erneut, wie damals, bei Schmidts Umzug aus der Schweiz, auf Sirihs Merkur-Pluto steht. Sie rüttelt an den Gitterstäben - ganz buchstäblich. Der Affe ist klug, sagen die Medien. Nein, der Affe ist nur kreativ, sagt der Zoo-Direktor, Nachfolger von Sirihs Ziehvater Schmidt. Der Affe hat Merkur-Pluto, sagt die Astrologie - und Merkur-Pluto im Skorpion erinnert sich eben an Traumata intensiver und heftiger als andere. Ob nun mit menschlichem Denken behaftet (was ziemlich unwahrscheinlich ist) oder eben nicht. Bei Sirih klickt einfach unter Transiten über ihrer "fixierten Wahrnehmung" das Erlebte besonders zielgenau und intensiv ein. Zwang und Schmerz von Merkur-Pluto-Chiron, wie sie es als sicherheits-hungriges Affenkind mit Stiermond voller Druck und Verwundung erfahren hat. Und wo Plutonisches regiert, da folgt stets irgendwann Uranisches als Lösung. Der Wassermann, da will man raus.

Sirih hat jetzt Pluto-Uranus über Jupiter, als Gegenpol zum anbrandenden Saturn auf Merkur-Pluto. Also spitzt sie weiter Stäbchen und löst Knoten und legt Wasser- und Heizungs-Rohre durch Graben frei. Bloß raus aus dem Käfig der Erinnerung. Falsch gedacht? Es ist doch nur ein Affe! Ja, aber ein Affe mit Transiten. 

Bild (bearbeitet): Flickr, own work by Rennett Stowe, [CC-BY-2.0]

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