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Astro-Labor

Wieder leuchten die "Blutmonde"

"Und ich will Wunderzeichen geben am Himmel und auf Erden: Blut, Feuer und Rauchdampf; die Sonne soll in Finsternis und der Mond in Blut verwandelt werden..." (Joel 3, 3-4).

Heute leuchtet der 3. "Blutmond" aus der ungewöhnlichen Serie (2. Tetrade seit 2000) - ein Phänomen des roten Mondes, das wir schon im Frühjahr umfassender beschrieben haben. Darum hier noch einmal der stark aktualisierte Spot (mit den aktuellen Horoskopen) auf die Symbolik der lunaren Erscheinungen, die sich mundan dominant auf Heimat-Themen und Identifikations-Fragen auswirken können.

Individuell geht es intensiv um das Empfinden für das Wesen-tliche. In Menschen, Dingen, Worten und Werken. Klare Bezüge zeigen die Finsternisse dabei speziell in Richtung Israel und allgemeiner, in uns allen, zur "Erlösungs-Sehnsucht". Bei Waage-Widder-Vollmonden geht es ohnehin immer auch um die Themen von Gegnerschaft oder Begegnung. Hier nun sehnen wir uns besonders und fast schmerzhaft stark nach Rettern und Rettungen und nach den eigentlich irrealen Halb-Götter-Lösungen des Jupiters in der scharfen Endlichkeit. Es sind ja zwei Projektionsmonde, die als erster und dritter der Tetrade aufscheinen. Man kann anderen dabei viel überheben. Schuld und Sühne, wo Neptun darunterliegt. Diese astrologische Zeit ist ohnehin nicht gut für eher instabile, abergläubische Geister - denn sie kommt so voller Zeichen, Wunder und Omen daher, die sich auch famos übertreiben lassen. 

Wo das eine vorbei ist, entsteht immer Raum für Neues: Uranus und Pluto liefen in diesem Zyklus insgesamt sieben Mal ins Quadrat - wir haben es jetzt hinter uns. Nun muss der Schutt beiseite geräumt werden. Dass ausgerechnet die 7 manchen als Sonderzahl gilt, weil sie auch für die alten "Planeten" steht, sprich, astrologischen Faktoren, also die klassischen 7 Wanderer oder "Wandelsterne", verleiht dem Prozess vielleicht noch mehr Druck.

 

Und der Uranus-Pluto-Zyklus nun berührte den anderen, die Mond-Phänomene: Als am 21. April 2014 die Spannung zwischen Herrn der Revolte und Herrscher der Transformation zum 5. Mal auftrat, hatte eine Woche zuvor bereits die Tetrade angefangen. Was geschieht da astronomisch? Der Waage-Mond leuchtete schon mit der Premiere dieser speziellen Folge von vier totalen Finsternissen vom 15. April 2014 (bei Venus-Neptun in den Fischen), nämlich in Serie bis zur letzten, besonderen Eklipse am 28. September 2015 gespenstisch rot. Sonne, Erde und Mond stehen damit auf einer Linie. Bei Vollmond fällt nun einerseits der Kernschatten der Erde über Frau Luna und schafft die Verdunklung, andererseits dringt wegen der Brechung der Sonnenstrahlen durch die Erd-Atmosphäre ein Rest von langwelligem Licht aus dem rötlichen Spektrum bis zu ihm durch. Der Mond "blutet". Man könnte es auch als Schröpfung oder Aderlass sehen - einen Heilungs-Weg.

Astrologisch weist dieses Phänomen zunächst wertfrei auf nichts anderes hin als auf die Bedeutsamkeit des lunaren Empfindens, es kann eine Sensibilisierung und Aufrüttelung des gesamten emotionalen Haushalts geben. Mundan wurden solche Erscheinungen früher ebenfalls gern als Vorzeichen gedeutet. Besonders der jüdische Glaube bringt Tetraden (hier die NASA-Erklärung) in Zusammenhang mit einem besonderen Schicksal des Volkes Israel. Speziell 2014/15, weil die Eklipsen diesmal auf hohe jüdische Feiertage fallen (Pessach und Sukkot, das Laubhütten-Fest). Astronomisch sind Tetraden zwar im neuen Jahrhundert gar nicht so selten - 8 solcher Serien wird es insgesamt bis 2100 geben = 32 dieser Mond-Finsternisse insgesamt, und damit 64 mal spezielle Sonnen- und Mond-Stände, die Zahl der Hexagramme des I-Ging. Ein weiterer Anlass für Mutmaßungen.

 

In den 300 Jahren zwischen 1600 und 1900 beispielsweise fand überhaupt keine Tetrade statt. Von 2000 bis 2100 werden es 8 sein. Tatsächlich hat ja der kleine blaue Planet momentan astrologisch immer noch das Ticket für beträchtliche Unruhe. Die, wie schon seinerzeit beim Einstieg in die Tetrade letztes Frühjahr angemerkt, während dieser Blutmond-Phasen eher noch Tendenzen zur Aufschauklung zeigen wird, statt sich zu mildern. Und so kam es dann ja rund um die ersten roten Monde auch - wobei die Mondfinsternisse die Aussage der Sonnenfinsternisse auslösen und bestätigen. Alles hängt mit allem zusammen - Neptun strickt das fraktale Netz der darunterliegenden Rückbezüglichkeiten.

Auch dieser Mond jetzt zeigt (links als Vollmond-Chart für Deutschland, Berlin) Umbruchzeiten. Das MC ist knapp vorm Wechsel in den Stier und läuft damit dem Mars nach. Immer noch herrschen stärkste Impulse, die sich da, im 2. Zeichen des Stoffes, mit dem zodiakalen Taktgeber zu weiteren physischen, sichtbaren Auseinandersetzungen formieren können. Alles dreht sich um Genetik, Anspruch, soziales Folgen, Grenzfragen. Sonne-Uranus will den Bruch und tut ein Übriges, an die Auflösung der Quadrat-Spannung mit all den pötzlich freilaufenden Aggressionen anzuschließen.

Denn Uranus und Pluto tarieren sich - wie mehrfach gesagt - ja nicht mehr aus, sprich, halten sich nicht mehr in Schach. Der Trend zur umfassenden Anspannung und Konflikt bleibt damit noch eine Weile erhalten, auch weltweit. Und wo das Prinzip Uranus plötzlich wieder getrennt vom Prinzip Pluto ausbrechen kann, werden Folgen unter Umständen kurzfristig sogar massiver als zuvor. Ganz besonders interessant ist hier aber ein doppelter Hinweis auf Israel. Schon die vorhergehende SoFi stand ja in Jerusalem am MC (Artikel: Was passiert im Herzen der Eklipse?). Und israelische Publikationen (z.B. ISRAEL AKTUELL) warfen auch im Vorfeld der Tetrade immer wieder die Frage nach Betroffeneheit von Gottes eigenem Volk durch die "Blutmond-Serie" auf. Es heisst an manchen Stellen, dass sie auf eine bald erfüllte Prophezeiung von der Niederschlagung der "Feinde des Volks" hinweise - oder sogar den "Bau des 3. jüdischen Tempels" ankündige. 

GZ wechselt vor der Tempel-Zerstörung

Starker Stoff. Das alles kann man darum als Geister-Seherei abtun oder aber einen kleinen, wahren Kern finden. Zumindest astrologisch. Denn die inhaltlichen Hinweise auf Israel mehren sich ja. Besonders, wenn man sich die Zeit ansieht, in der der Tempel als Symbol für Israels Größe und Besonderheit, damals fiel. 

Im Jahre 69 nach Christus wechselte das GZ in den Schützen und läutete ein neues Äon ein, in dem es dominant um Glauben gehen würde (die Retter-Religion des Jesus war da und das Christentum verbreitete sich ab da immer schneller - siehe Radix des Wechsels rechts, berechnet auf Jerusalem). Dieser Übergang, der auch für den absoluten Zusammenbruch der jüdischen Schutzwehr und die Ausweitung der Diaspora stand, wie man später sah, hatte den Aspekt der Raumlosigkeit, den Mars-Neptun, im Quadrat. Und eine Sonne-Neptun-Konjunktion, auf die jetzt rückbezüglich erst Uranus, dann Pluto zulaufen. Und die steht dazu im Orbis der Finsternis und ihrer Konjunktion mit Uranus jetzt. Nur ein Jahr, nachdem das GZ in diesen frühchristlichen Zeiten übergelaufen war, wurde dann der Tempel im jüdisch-römischen Krieg in Schutt und Asche gelegt. Ein absoluter Bruch, eine Katastrophe für Israel.

Der Bau des dritten Tempels ist traditionell für das "messianische" Zeitalter im jüdischen Begriff vorhergesehen. Was sich astrologisch mit mehreren Hinweisen trifft, dass neue Erlöser-Gestalten auftauchen können. Allerdings ist in solchen Zusammenhängen immer gut mutmaßen.

Was nun aber astrologisch auffällt: Die letzte lunare Eklipse beleuchtete neben dem prominenten Stand für Israel tatsächlich die AC-DC-Achse des modernen Staates direkt und eng (RADIX Astro-Databank). Die heutige setzt das MC mit Venus eng an Israels 22 Grad Stier Sonne, der Löwe-AC für Jerusalem steht auf dem israelischen Radix-Mars, der im August dann zum letzten Mal hart unter Saturn-Überlauf (im Quadrat) steht. Hier deuten sich also gleichzeitig für die nächsten Monate bestimmende Erweiterungs-Tendenzen (die massive Venus-Stellung am MC der jetzigen Eklipse) und Auseinandersetzungen um die eigene Positionierung (der angeschlagene Mars) an. Die Terrorgefahr ist dort dementsprechend weitaus größer als sonst, besonders rund um Jerusalem.

Astrologisch lässt das keine ungetrübte Freude beim Entwickeln nationaler Perspektive ahnen, sondern politische Verwicklungen. In der Zeit der früheren Tetrade von 67/68, die zuletzt auf jüdische Hochfeste fiel, kam es zum Sechs-Tages-Krieg - allerdings stand das "erfolgreichere" MC der Eklipse für Jerusalem damals in den Zwillingen und löste direkt dessen Herrn Merkur im Radix Israels aus. Davor, 1949, wies der Beginn der Tetrade für denselben Ort mit einer AC-DC-Dopplung über dem Israel-Natal auf eine zunehmende Identitäts-Findung und Stärke des noch ganz jungen Staates hin. Kurz: Diese Erst-Finternisse, die den Vierer-Zyklus anführten, wirkten damals insgesamt positiver, schon im Ausblick auf nationale Veränderungen.

Dies schrieben wir im letzten Frühjahr zu den Aussichten: "Interessant ist diesmal die Erst-Erklipse im April 2014 ebenfalls für die internationale Entwicklung, wenn man auf die Tendenzen der unterschiedlichen Stände für die Konflikt-Herde weltweit schaut: Ein erster Blick zeigt hier für Kiew eine Sonne in 10, sehr nah Spitze 11, nach wie vor im Übergang in die Unabhängigkeit. Aber stets umkämpft, mit dem Südknoten bereits im Feld selbst, der vergangener Autonomie nachjagt. Moskau kommt dagegen mit dem Widder-Cluster eindeutig in 10 daher.

Es bleibt dort das Thema der Maßstäblichkeit und Bestimmung, bei einem Mond als Herr des späten Krebs-AC. Er will und schiebt und drängt in den Löwen zur Individual-Königs-Stellung, ist aber noch nicht angekommen. Mars in 4 signalisiert dazu Unruhen.

Berlin dagegen weist für die Premieren-Eklipse eine sehr intensive Konfusion auf, mit Venus-Neptun in 10. Dazu fällt die Finsternis für die bundesdeutsche Hauptstadt ausgerechnet auf Angela Merkels MC-IC-Achse (samt Neptun) und ins Quadrat zu ihrer Bruch-Konstellation Sonne-Uranus, was nun doch starke Probleme beim "Regieren" spiegelt. Die Einbindung legt deutlich Verwirrungen, Ränke, Fehl-Einschätzungen, unklare Vorgänge und insgesamt eine Schwächung von Positionen sowie wechselnde Bündnisse nah. Das Berlin-MC der Finsternis befindet sich außerdem nah beim Konkurs-Punkt ganz vorn in den Fischen und oppositionär zur Venus Merkels. Wahrlich keine unkomplizerte Zeit für die Kanzlerin."

Schon seinerzeit wiesen wir darauf hin, dass der Tetraden-Zyklus der siebenfachen Serie von Uranus-Pluto-Quadraten seit Juni 2012 eine besondere Nachdrücklichkeit verleiht. Das wurde auch klar, wenn man die in ihrem Gesamt-Komplex liegende, totale Sonnenfinsternis (links Radix für Greenwich) vom jetzigen Frühjahr betrachtete. Drei Tage davor fand das letzte Quadrat statt, die direkten Umwälzungen des chronischen Mundan-Transits waren mit diesem Schlusspunkt vorerst abgeschlossen. Die SoFi auf den letzten Graden der Fische gibt thematisch den Überbau für die Folgezeit bis zur nächsten, die Mondfinsternis löst das Ganze aus und erklärt es näher.

Was ansteht, sind nötige Ordnungs-Prozesse auf einer Grundlage schwankender Wahrnehmung (Merkur-Neptun in 10) und einem Setting im 11. Haus der nötigen Umbrüche und noch nicht stofflich erschienener Veränderungen nach einem schwierigen Übergang. Auch der heutige Blutmond macht das mit dem Mars am MC und dem "versunkenen" rückläufigen Jupiter in 12 für westeuropäische Verhältnisse klar. Es wird wieder um Fragen menschlicher versus wahrhaftiger Vorstellungen der Götter und Göttlichkeit gehen (weist auch auf weitere Auseinandersetzungen mit den islamistischen Auswüchsen der ISIS hin). 

Aber auch diese immense Sehnsucht nach den Erlösern ist immer wieder angesprochen. Würde man mittelalterlich denken, kämen in solchen Zeiten vielleicht tatsächlich der Erlöser oder neue Religions-Gründer oder "Götter" zur Welt. Bei der SoFi fand sich Stier-Venus im Greenwich-Bild der generellen Deutung noch als halb versunkene, gerade erst aus dem der Verdrängung aufsteigende Herrin 12. Bei Waage eingeschlossen in Haus 5 sind neue Maßstäbe nur sehr langsam auch persönlich umsetzbar, tauchen ja gerade erst auf. Die Kraft der Wandlung nach Revolten, Aggressionen und ausgemachten Feind-Bildern von Uranus-Pluto steht der Welt damit noch nicht wirklich zur Verfügung. Bis das passiert, sind die nötigen Umwälzungen vorwiegend mental. Erst jetzt langsam wird es mit Mars und Venus im Stier erdiger und Dinge kommen langsam in die Sichtbarkeit.

Die letzte der Tetraden-Mond-Finsternisse mit viel deutlicherem Umsetzungs-Charkter folgt im September und markiert einen erfolgenden Einstieg in die neuen Themen. Hier fällt der Jungfrau-AC für Greenwich auf, an dem Mars endlich als Folge des noch groben und kämpfenden Stier-Marses jetzt druckvoll und nutzbringend realisieren kann. Sowie Stier-MC mit Venus, die sich in Löwe in 12 aber immer noch schwer tut, Substanz zu schaffen. Doch der realistischere Zugang ist bereits durch das Achsen-Kreuz zu erahnen. Besonders bedeutsam, dass nun, da das Quadrat-Mantra beendet ist und die beiden Alt-Gegen-Neu-Kombattanten sich loslassen können, auch Saturn endgültig die Rezeption zu Pluto aufgelöst hat und sich neu auf 0° Schütze befindet. Jetzt entsteht der neue Glaube. 

Hier arbeitet Saturn als erster "echter" Langsam-Läufer seit Pluto im Schützen zwar auch noch unterm Eindurck der unendlich aufgepumpten Vision der menschlichen Halb-Götter. Er besiegelt aber, als letzter "Schneider", der alles Überstehende an Projekten, Plänen, Kolonialisierungen aus dem Schützen kappt, dennoch viel realistischere Träume als Schicksal. Das ist ein positiver Prozess, auch wenn er sich manchmal mühsam anfühlen kann und man sich die Bonbons des zwingend Schützehaften unter Pluto im Zeichen ab und zu zurückwünschen mag. 

Wir arbeiten uns in den Traum

Unter Saturns Lern-Angeboten können wir, das ist viel wichtiger, endlich auch Nachhaltiges schaffen. Jupiter in Jungfrau belegt das. Denn bei der letzten Tetrade sorgt er mit für eine stabilere Halbwert-Zeit der Wunschträume. Klarere energetische Strukturen sollten ab jetzt also bereits angesteuert werden. Deutliche Absicht, deutlicher erster Schritt, deutliche Entwicklung. Das können wir immer wieder üben. Wo Plutos Wechsel in den Steinbock versteinerte Konzepte auftischt (als Gegenmodell zu den 99 Luftballons im Schützen), arbeitet im Herbst das saturnische Organisations-Prinzip im Langzeit-Modus an einer Anpassung aller Superlative an die Welt. Das können wir unterstützen, indem wir alles, was wir tun, mit der Wirklichkeit abgleichen. Ohne dabei unsere Träume einzumotten. Saturn wird uns zeigen, wie man es macht: Geh immer dahin, wo es dir am schwersten fällt. Und tu genau das. Dann schenke ich dir ein Ergebnis.

Auch hier bietet die Tetrade der aufeinander folgenden Mond-Finsternisse einen sinnvollen, astrologischen Stufen-Weg durch die stabilisierende Prozesse. Aber auch eine Warnung: Der Weg ins Gleichgewicht zwischen Ich-Du-Interessen (deren Spannung die erste Eklipse symbolisierte) kann steinig sein. 

Tetraden - lunare Eklipsen zwischen 2001 und 2100

  • 1. Tetrade: 2003 - 2004
  • 2. Tetrade: 2014 - 2015
  • 3. Tetrade: 2032 - 2033
  • 4. Tetrade: 2043 - 2044
  • 5. Tetrade: 2050 - 2051
  • 6. Tetrade: 2061 - 2062
  • 7. Tetrade: 2072 - 2073
  • 8. Tetrade: 2090 - 2091

(Angaben NASA - Catalog of Lunar Eclipses)

Der Yang-Aspekt einer Widder-Sonne aus der Premieren-Eklipse wiederholt sich jetzt. Wie Richard Wilhelm über das 1. Hexagramm des I-Ging, "Das Schöpferische" schon so schön sagte, das den Mars und seine Prinzipien so wunderbar ausdrückt wie die Lichter-Opposition zwischen Widder und Waage, in der Klammer von Körper-Kampf und Ideen von Welt als geistige Arena:

Auf das menschliche Gebiet übertragen ergibt sich hieraus, wie der große Mann durch seine ordnende Tätigkeit der Welt Frieden und Sicherheit bringt: »Indem er sich mit seinem Haupt erhebt über die Menge der Wesen, kommen alle Lande zusammen in Ruhe.« (PROJEKT GUTENBERG)

Sprich: Mars steht ja im Widder dominant, aber im Steinbock erhöht. Es muss darum stets da Ruhe hinein, wo er stark ist und sich aufbauend zeigen soll. Der Rest des Jahres dient der Vorbereitung. Raus also aus der übertriebenen Identifikation und den Gefechten des Venus-Mars-Prinzips - bewusst, gerade, wenn irgendwo etwas aufflammt. Feuer löscht man mit Wasser, auch astrologisch. Mars mit Neptun. Wo die Existenz-Prinzipien von Mars und Venus auch durch die Knoten-Achse so stark angezündet sind, braucht es Behutsamkeit. Ein konstruktives Wort für Widder-Waage ist und bleibt deshalb: Augen-Mass. Und bitte keine Angst machen lassen. Lieber ab und zu in der neptunischen Stille, weit weg von allem, nämlich im Herzen und der Seele, die unwirklichen Stimmen des Wahrhaftigen flüstern und in einem anderen Sinn wahr-sagen hören. Die schwimmenden Bilder sehen, die so erfüllend sind und gern plötzlich verschwinden, wo immer man sich in unnötige Kämpfe verwickelt. Begreifen, wo diese Symbole des Draußen mit uns innen zu tun haben. Das kann man nicht erdenken. Nur spüren. Erkennen wir uns in den umgebenden Dingen, können wir sie verändern. Erst und ausschließlich dann. Eine andere Chance haben wir nicht, wenn sich uns die Dinge entgegenstellen. Oder außerhalb unseres Einflussbereichs liegen. Aber so, neptunisch, im Gebet, im Fühlen und Sehnen, können wir noch einmal anders zurückwirken, auf die Außenwelt. Große, gute Felder schaffen.

Und beobachten, ob wir darin etwas finden, was wirkt. Luzide, fließend, verbindend. 

Tages-Daten aller vier Eklipsen der Tetrade: 15.4.2014, 8.10.2014, 4.4.2015 und 28. September 2015. 

Bilder (bearbeitet): Pixaby + Peter Gaylard from Australia (Blood Moon 28th Aug 2007) [CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)] + Orlando Ferguson [Public domain], via Wikimedia Commons

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