Loop!

Astro-Labor

Zeichen + Wunder: Die Golden Goals segensreicher Astrologie

Es geschehen noch Zeichen und Wunder: Diesen Artikel sollten alle lesen, die immer noch davon überzeugt sind, dass Astrologie - wenn überhaupt - dann höchstens als symbolische Fata Morgana  "funktioniert". Denn Robbens Golden Goal gestern war eine Sternstunde der Sternen-Kunde. Nicht verstanden? Dann kommt hier die Aufklärung, samt einer persönlichen Geschichte. Bis gestern, kurz vor dem Entscheidungs-Treffer der Bayern, haben Herr Meta und ich uns die Köpfe halb ab diskutiert, wie das Spiel ausgehen könnte. Seine Theorie war: Die Bayern gewinnen, meine, dass Dortmund extreme Vorteile hat. Bingo, das hat ja prima geklappt. Ich wurde ein Sonne-Neptun-Opfer. Aber über eins waren wir uns wieder mal einig: Die möglichen Tor-Zeitpunkte, speziell diesen letzten Knaller, ab 21 Uhr 28 englischer Zeit, wenn Uranus im engem Orbis von IC Widder steht (und dazu Mars, Saturn und Neptun genau auf Häuserspitzen).

Seit dieser Fussball-Astrologie-Experte mich vor Jahren davon überzeugt hat, dass ausgerechnet das Spiel die Stimmigkeit der Astrologie beweist (ich war in der Hinsicht eine harte Nuss!), geht das immer so. Wir streiten, wir wägen ab, wir erklären uns die Welt. Er sagt im Ergebnis hü, ich hott. Nur die möglichen Tor-Zeitpunkte, die sehen wir beide fast auf die Minute gleich. Daran ist nichts Geheimnisvolles - man kann sie ja in den meisten Fällen sehr gut berechnen. Selbst wenn Herr Kunkel und die anderen Skeptiker das vornehm übersehen, ja, fast möchte man sagen: verschweigen. Und immer noch eine statistische Seitentür für die Unmöglichkeit des Wirklichen finden. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Zum Beispiel, dass Astrologen sagen: Nur in dem und dem Zeitfenster wird es wirklich heftig, eng, erfolgreich oder verlustreich auf dem Platz.

Aber nein, es soll immer gleich das genaue Ergebnis sein. Wenn nicht, fällst du durch. Das ist so, als würde man vom Astrologen fordern, er soll nicht nur wissen, dass man zuhause ausgezogen ist und sich gerade scheiden lässt, sondern auch noch den Namen der Frau zu kennen. Wie wär's stattdessen mit ein paar Prognosen für Treffer-Zeitpunkte? Klar war Astrologen beim gestrigen Spiel jedenfalls: Es musste kurz nach 21 Uhr 28 in Wembley etwas passieren - nur für wen? Beide erwarteten wir Plötzlichkeit und einen extremen Umschwung. Beide, dass die bisherige Tendenz komplett umgeworfen wird. Aber während ich als Ruhrgebiets-Kind wähnte, dass Dortmund bis dahin in Führung liegt und höchstens zuallerletzt noch der alte kosmische Störer unter Sonne-Neptun des Tages Klopp wieder mal zum ewigen Zweiten in der "Geeignetheits-Konkurrenz" (Wolfgang DÖBEREINER) machen könnte, ging Herr Fussball-Astrologe von einer sensationelleren Wende aus, auf dem Boden eher stärkerer Bayern. Und bestritt eisern die Verlängerung. Nun, was passierte wirklich? Ein Tor natürlich (siehe Metas Live-Ticker-Kopie rechts, vor allem den Vorlauf - zum Vergrößern und lesen gern klicken!). Ausgerechnet Robben! Der Loser der Partie, Wassermann-Sonne (sic!), mit Transit-Saturn auf Mars, wird zum Goldjungen des Matchs, als sein Sonnen-Herrscher direkt ausgelöst wird und Mars (Widder) gleich mit. Er überwindet kurzfristig Saturn. Was sich dann aber zeigte, als wir alle beteiligten Radix-Bilder über das Tor stellten, war in der Genauigkeit kaum zu fassen. Kein Tor-Zeitpunkt funktioniert nämlich stabil ohne Bezugs-Horoskop, das mindestens einen Mitspieler der Situation dominant zeigt. Hier lagen sie alle auf dem Präsentierteller (siehe Vergleichs-Bild weiter unten).

Bevor ich am Beispiel des goldenen Tors (Radix links) für die Astrologie deren gestrige Wirkweise zeige, möchte ich aber noch eine wahre, kleine Geschichte der Zeit erzählen. Damit es für Nicht-Fussballer- oder Nicht-Astrologen nicht so langweilig wird. Und weil Meta es verdient hat. Er und ich arbeiten astrologisch seit vielen Jahren, erst einzeln, dann zusammen. Aber während ich mich gern mit Dingen wie psychologischen Feinheiten, Rhythmenlehre, Erb-Aspekten in der Family, Beziehungen und praktischen Klassikern wie den konkreten Folgen von Transiten herumschlage, forscht er, seit ich ihn kenne, heftig und wie ein Maniac an Systemen wie der Fussball-Astrologie oder astrologischer Vernetzung astronomischer Events. Wir haben eine völlig andere Herangehensweise - und das ist auch gut so für ein Magazin wie Loop!, das sonst zu eindimensional würde.

Oft streiten wir auch wie die Besenbinder über "Übersetzungen" einer Konstellation oder eines Transits. Ich eher als Hardlinerin, für die Astrologie nie der beliebige Selbstbedienung-Shop werden darf (sonst lasst uns lieber das Gummibärchen-Orakel befragen), zu der sie jetzt manchmal inflationär verkommt. Er als der abenteuerlustige GZ-Typ von der intergalaktischen Fraktion umfassender Weltsicht. Als er mir 2005 sein damals aktuelles Lieblingsthema Fussball in den Weg warf, habe ich gedacht: Das ist doch ein totaler Freak, stellte mich auf durchwachte Nächte mit uninteressanten Debatten ein, bei denen ich mich furchtbar aufregen würde, und habe erst mal längerfristig abgeschaltet. Dann hat er mich angefixt. Denn: Als ich die Früchte von Metas jahrelanger Arbeit sah, fand ich sie zwar etwas Schütze-Bla-Bla-haft aufbereitet, aber der Mann hatte leider recht.

Akribisch überprüfte mein etwas detailverliebter Merkur in 6, ob das denn wohl sein konnte, was er mir da erzählte: Man kann Tor-Zeitpunkte häufig auf die Minute genau astrologisch voraussagen. Von da ab fieberte ich nicht mehr nur für Schalke und BVB, wenn sie irgendwo spielten, sondern ließ die Astro-Uhr mitlaufen. Wie war das möglich? Auslösungen über Häuserspitzen oder Achsen oder die Achs-Wechsel des dynamisierten Spiel-Charts zeigten mit fast 90prozentiger Sicherheit gelbe Karten, Tumulte, Tore oder andere spiel-entscheidende Momente an. Immer im Minuten-Umfeld, häufiger sogar minuten-genau. Ich verbohrte mich zeitweise in dieses "Rätsel" und leistete Abbitte dafür, dass ich bis dahin der Meinung war, Überläufe als Prognose-Instrument wären wie Flipper: Natürlich echt und wichtig, man hat sie auch richtig lieb, aber man darf den Delphin nur metaphorisch verstehen. Völliger Blödsinn.

Um astrologische Grundlagen allerdings so präzise inhaltlich auszulegen, wie es mehrere Synastrien (Vergleiche) der Spieler und Trainer mit entsprechenden, zu interpretierenden Zeitfenstern zeigen (rechts das Golden Goal) muss man unglaublich deutungs-sicher sein und darf sich nicht allein auf sein "Gefühl" verlassen. Der Instinkt, die Intuition, die Vision sind unanfechtbar sehr wichtig und notwendig für gute, stabile Astrologie. Aber man geht unglücklicherweise dabei sehr schnell auch dem Wunsch als Mutter des Ergebnisses auf den Leim, wenn man nicht wirklich sauber arbeitet. In den Folge-Jahren haben Meta und ich also so manche Hänge-Partie fussballerisch und astrologisch durchzittert und sind uns bei sehr vielem heute mitnichten sicher. Aber man lernt mit jedem Spiel dazu. Wir haben jedenfalls verschiedene Möglichkeiten (wie Herrscher-Auslösungen) noch mal gesucht, manches gefunden und zusammen überprüft, einiges Vielversprechende entdeckt, Klassiker wie Frawley eingebunden und sind am Ende beide doch, unabhängig voneinander, zum gleichen Punkt gekommen:

Das einzig wirklich Sichere ist bei Fussball-Spielen die Veränderung, nämlich die Dynamisierung des Spielbeginns und ihr kurzfristiger Einfluss auf Trainer und Spieler. Die Idee also, die Meta von Anfang an bevorzugte. Unglücklicherweise macht diese extrem aufwändige Untersuchung viel Arbeit. Das Radix des Spiels ist dabei als Basic auch nur so gut wie die Deutungs-Fähigkeit des Astrologen. Und meist allein, ohne Trainer- und Spieler-Charts, nicht verbindlich und übertragbar zu gebrauchen. Langer Rede kurzer Sinn: Das zeigte sich gestern wieder, siehe Bild rechts oben mit den Synastrien der Hauptrollen-Spieler, bitte ganz groß klicken für die Feinheiten, die wirklich unglaublich sind. Innen also der Tor-Auslösepunkt um 21 Uhr 30 und darüber die Geburts-Bilder der Beteiligten - erst Robben, der plötzlich (Uranus!) sehr glückliche Ex-Loser, dann seinen Vorleger Ribery, an dritter Stelle Heynckes und zum guten Schluss, ganz außen, der fast schon depressive Jürgen Klopp. Vier Planeten zeitgleich auf Häuserspitzen und an Achsen mundan machen hier an sich schon eine fast bombensichere Tor-Konstellation - es sei denn, das Stadion würde an Stelle dessen explodieren oder ähnlich Dramatisches passieren. Aber sie lösen eben auch genau (soweit es die mangelnde Geburtszeit zulässt, die jedoch bei den Langsamläufern im Radix eine eher untergeordnete Rolle spielt) folgende Faktoren in den Einzel-Charts sehr, sehr eng aus: 

  • Arjen Robben: AC direkt Schütze-Uranus als Sonnen-Herr, Saturn + Spitze 11 (Uranus-Haus des Gewinns und der erfüllten Wünsche) seinen Mars (bis dahin das "Opfer" des aktuell genauen Saturn-Transits, das jetzt durch die Achse stärker wird als der Transit-Planet), Neptun + Spitze 3 berührt seine Fische-Lilith, Uranus auf IC seinen Uranus noch einmal trigonal. Alle Aspekte UNTER 1 Grad Orbis - für einen Zufall zu exakt.
  • Franck Ribery: AC den Schütze-Jupiter und Uranus (Uranus zuerst, dann erst Jupiter = er bereitet vor) unter 1 Grad Orbis). 
  • Jupp Heynckes: DC den Zwillinge-Uranus exakt (!), der im Mittags-Chart (Standort in der Welt) in 11 steht
  • Jürgen Klopp: IC den Uranus-Transit auf Saturn, beide exakt, der im Mittags-Chart in 7 steht, also generell durch den "Gegner", das Gegenüber, erlebt wird.

Allein die Menge aller vier Mundan-Auslösungen auf seinem Chart zeigt, dass Robben derjenige sein wird, welcher, nicht Ribery, obwohl der doch den schönen Jupiter mit Uranus hat. Vom Einfluss her hat der Holländer aber schlicht in dem Moment bessere Karten. Und wer wäre nun wohl als Verlierer dieses hoch wahrscheinlichen Tores auserkoren gewesen, hätte man das Chart vor dem Spiel minutenweise über alle 24 beteiligten Horoskope laufen lassen? Richtig, natürlich der Mann mit dem ausgelösten T-Uranus-Saturn (im Radix Opposition zum Mond, also mit akut schwerer Blockade, in die Heynckes seinen Widder-Cluster setzt). Der arme Kloppo, dessen Überlauf mit voller Härte getriggert wird, zerrissen, im Kreidekreis, genau in diesem Tor-Augenblick (und nur hier mit diesen Achs-Ständen). Allerdings ist für Astrologen vor Spielen die Mühe, Mann für Mann zu checken, ohne die Aufstellungen zu kennen, zeitlich meist nicht machbar. Und für das Loop! Team von der Manpower her (nur zwei Menschen) erst recht nicht. Diesmal hat Herr Meta schon allein fast eine Woche unter solchen "wissenschaftlich" ungünstigen Bedingungen während des restlichen Alltags-Geschäfts daran gerechnet. Fragt euch also ruhig weiter, liebe Skeptiker, wieso wir Astrologen statistisch einfach nicht zu Potte kommen. Einzig richtige Antwort: Uns fehlen - wenn wir mit genaueren Ergebnissen aufwarten sollen - schlicht Forschungs-Gelder und Hilfskräfte, die ihr für eure Disziplinen zur Verfügung habt, damit ihr bei der Erforschung der Quanten nicht etwa verhungert!

Bevor es nun wirklich gleich astrologisch "zauberhaft" wird und in die höheren Weihen der Pro- und Meta-gnose geht, nur noch kurz dies: Die optionalen Tor-Auslösepunkte mundan, aus dem Spiel-Chart isoliert, sind sehr aussagekräftig für die reinen, zu erwartenden Ereignis-Zeiten. Ohne Achs-Wechsel oder Auslösungen (die noch mal  sehr kompliziert auszudifferenzieren sind - das würde allerdings den Rahmen des Artikels sprengen) fallen weitaus seltener klare Tore. Die aber dann trotzdem kommen, wenn gleich beide Trainer und mehrere Spieler starke gemeinsame Auslösungen (wieder durch die Achsen) auf ihre Geburtsbilder haben. Und genau das ist der problematische Punkt ernsthafter Forschung - die Protagonisten liefern kaum verfügbares Daten-Material.

Denn es mangelt uns ja nicht nur an materiellen Mitteln, ein solches Research-Projekt ordentlich und anwendbar durchzuziehen und übertragbare Ergebnisse zu erzielen, sondern auch meist an der Geburtszeit von Trainern und Spielern. Da, wo sie existiert und verifiziert ist, gibt es weitaus genauere Prognosen darüber, ob das Talent nun wirklich bei Auslösung spiel-entscheidend wird oder nicht - was die Prognose eines End-Ergebnisses jeweils inhaltlich stark beeinflusst. Denn die Zeichen-Stände sind zwar mit ausschlaggebend, aber ohne die Umsetzungs-Ebene der Häuser lassen sich Transite für den Einzelnen kaum realistisch übersetzen und Gewinn oder Verlust zuordnen. Siehe Kloppo, der doppelt Sonne über Venus-Jupiter und Venus-Jupiter in Anlauf auf Sonne hatte, was während des Stier-DC noch deutlich sichtbar war (er übernahm mit der "guten" Herrscherin die Angriffe aus Haus 7 Stier gegen die Favoriten-Skorpione) und dann regelrecht erlosch.

Ohne sein genaues Radix schwimmt man, was die Reaktion auf eine Auslösung angeht, aber naturgemäß teilweise im Dunkeln, selbst wenn man als Astrologe sehr fit in der Deutung ist. Außer bei solchen Knallern wie dem Schlusstor gestern, die sich zumindest ansatzweise bereits in der Zeichen-Anlage (wie Klopps Saturn und Heynckes Uranus, vereint in gleichzeitigen Achs-Auslösungen und somit in Glück und Leid, ausgelöst durch Uranus) schon präzise zeigen können. Man muss es dann "nur" noch deuten, aber selbst das ist - hat man alle nötigen Daten parat - immer eine Crux. Denn dazu muss man sich zum Beispiel auch erinnern, dass ein Transit immer die Radix-Aspekte mitbringt. Bei Klopp schleppt nun alles über Sonne oder Sonne im Transit eben nicht nur sein Sonne-Jupiter-Trigon mit, sondern auch sein Sonne-Uranus-Pluto-Quadrat in die aktuelle Zeit. Das sind Auslösungen, unter denen er immer mal wieder böse litt, als Pluto in Opposition zur Sonne ging. 

Wer nach den bisherigen Ausführungen nun meint, dass wir zum Verein der statistik-versessenen Jungfrau-Astrologen gehören, irrt. Denn wir mögen beide auch den "verrätselnden", massiven Neptun-Zugang zur Astrologie. Mit all seinen handelsüblichen Verwirrungen und Entgleisungen, aber auch dem Klickschalter in eine andere, vervollkomnende Sicht. Neptun nun zeigte sich gestern mundan ja in Höchstform, wegen des Sonne-Quadrats. Alles voller Unterströmungen, Zwischen-Welten und bedeutungsvoller Fischer-Netze, die auch für Astrologen, die untersuchen, wichtig werden, da sie sich hier leichter in Illusionen verfangen. Es ist angesagt, auch solche Tages-Strömungen, die Deutung beeinflussen, hinzuziehen. Sonst fällt man selbst leicht auf den dominanten Neptun rein, wie es beispielsweise mir selbst in einigen Punkten beim Analysieren erging.

Bei diesem Spiel kam Neptun wirklich sehr ausgeprägt durch seine Querverbindungen zum Zuge. Nehmen wir einfach mal das Combin-Horoskop von Jupp "Osram" Heynckes, dem Mann des Tages, mit dem Zeitpunkt, als er das erste Mal im Mai 1998 in Amsterdam die Champions League mit Real Madrid wuppte (Bild rechts oben). Legen wir darüber das Chart von gestern. Wir sehen zwei auffällig gleiche Konstellationen. Heynckes Zeit-Qualität des Sieger-Aspekts 1998 (Merkur-Venus-Jupiter-Konjunktion eng) war dieselbe, wie sie dann gestern mundan wieder das Siegesklima beherrschte - eben jene Merkur-Venus-Jupiter-Konjunktion, diesmal gegenüber, aus den Zwillingen. Das ist fast verzaubert, nicht nur wegen der ungewöhnlichen Aspekt-Gleichheit zwischen Combin und aktuellen Ständen, sondern, weil Heynckes Gewinn-Konjunktion seinerzeit auch noch ausgerechnet genau da im Schützen stand, wo beim Sieg-Tor gestern dann AC die Uranus-Stände von Ribery und Robben auslöste. Logisch kaum noch zu erklären, macht es klar, dass Astrologie neben aller gebotenen Empirie auch viel Vertrauen in und Sinn für das "Astrolabium Gottes" braucht. 

Aber es kommt noch merkwürdiger: Beide Anpfiff-Horoskope, das von damals und von gestern, haben fast Mars-Gleichstand im Stier und dieselben Achsen. Der damalige Siegtreffer durch Mijatovic für Heynckes "passierte" mundan bei AC auf Pluto in der 67. Minute, was T-Pluto Quadrat Mars des Glücks-Spielers auslöste. Trainer Heynckes hatte über MC-IC seinerzeit in dem Moment seinen Mars-Neptun (die Fussball-Gott-Konstellation, wie mehrfach beschrieben) zeitgleich exakt getriggert. Was passiert nun gestern, als in der 60. Minute dieselbe Achse wieder dieselbe Konstellation berührt? 15 Jahre später schießt erneut jemand, diesmal Mandzukic (bei mundaner Sonnen-Auslösung durch DC und einem AC gradgenau auf Radix-Saturn, dessen Ladehemmung durch T-Neptun-Quadrat "gelöscht" wird), den ersten Treffer von Heynckes Jungs. Und die Charts setzen noch eins drauf: Erstellt man nämlich Heynckes Zeit-Combin, befindet er sich damit astrologisch-klimatisch momentan da, wo er direkt am 18. Mai 1979 war, kaum eine Woche, nachdem Udo Lattek mit Borussia Mönchengladbach den UEFA-Pokal gewann. Übrigens an Heynckes 34. Gebrtstag - also bei seinem Sonnen-Stand. Wonach der Steinbock den Verein abgab. An wen wohl? Richtig - an Jupp Heynckes, als dessen ersten Trainerjob. Dieser Mai, der sich heute im Combin spiegelt, war der Beginn von dem, was nun mit einem großen Erfolg endet. Synchronizitäten.

Und dann war da noch die Sache mit Mars-Saturn. Heynckes hat ein Mars-Saturn-Quadrat im Radix, neben der schönen und für Fussballer erfolgversprechenden Mars-Neptun-Opposition. Dieser Saturn bedingte immer wieder große Enttäuschungen, trotz wahnwitzigen Talents. 1998 hat er nun im Zeit-Combin beim damaligen Sieg ausgerechnet auch die Wiederholung dieses Geburts-Aspekts, unglaublicher Weise wieder plus Neptun (nun im Quadrat). Und einer geht noch: Robben spielte gestern nämlich nicht nur mit Saturn genau auf Mars, sondern auch mit Neptun im grad-genauen Trigon dazu - der steht eben da in den Fischen, wo der fliessende Zeitcombin-Mars von Heynckes wiederum 1998 stand. Die Spiegel im Spiegel, denen man über die Zeitcombine auf die Spur kommt, wodurch aktuelle Transite sich dann treffgenauer selbst erklären. Robbens Transite jetzt spiegeln damit exakt Heynckes Grund-Anlage, den goldenen Fuss.

Kein anderer Trainer, dem dieses Gespür für das "Strömen" der Ereignisse fehlt, hätte diesen Mann mit der Pechsträhne wohl nach den Malheurs im Spiel gelassen. Aber Don Osram kann's eben, er hat den Riecher. Neptun schiebt sein Sich-Einschwingen an - auf ähnliche Saiten in seinen Spielern, auch wenn er von Astrologie vermutlich nichts weiß. Solche Vernetzungen und  "Vergrößerungen" von astrologischen Fenstern finden sich immer und ausnahmslos in solchen Spielen. Aber man kann sie nur mit unendlich Zeit, Mitarbeitern und enormer Mühe voraus berechnen. Denn das Netz der Wunder bleibt weit und wundersam, selbst wenn man empirisch, astrologisch hypergenau und soweit es die Mittel zulassen - statistisch gründlich arbeitet.  

Womit wir wieder am Anfang sind: Zwei Dinge sind mir zum Schluss noch wichtig, neben der Gänsehaut, wenn sich selbst in einem profanen Fussball-Spiel die unendlichen Möglichkeiten der Astrologie Seite um Seite aufblättern. Das eine ist, dass diese kosmischen, umfassenden Muster, Vernetzungen und zeitlichen Trigger, die auch Tor-Zeitpunkte im Fussball abbilden, sich auf alles, jeden von uns persönlich, übertragen lassen. Transite und Achs-Auslösungen bewirken solche inneren und äußeren Klima-Wandlungen zwar nicht, sie bebildern sie nur. Wie die Zeiger einer Uhr ja auch nicht die Zeit machen. Aber sie sind eben nicht Flipper - etwas zum Liebhaben, was man aber nicht ernst nehmen muss, weil es nur eine Sache der subjektiven Einstellung ist. Das stimmt mitnichten.

Sie leben. Sie zeigen wie ein besonderes Buchstabensystem wirklich auf, was passiert - und oft auch, wieso. Man kann sie täglich spüren und das, was sie spiegeln, am eigenen Leibe eindringlich bemerken. Lass einfach mal einen Tag die Astro-Uhr mitlaufen und schau, was passiert, wenn eine der Achsen deinen akuten Transit-Planeten oder eine starke Geburts-Konstellation auslöst. Was du plötzlich denkst, was du fühlst, was du tust, was dir begegnet. Und wie es abflaut, wenn der Aspekt vergeht. Es ist das schönste Experiment und die perfekte Übersetzung deines Horoskops und du kannst viel über Astrologie und dich selbst dabei lernen. Das redet nicht dem Schicksal in die Tasche, sondern einer Realität, deren Gründe wir noch nicht kennen, aber deren Wirkweise wir sehen. Denn man kann - wenn man das Ganze erst einmal täglich an sich selbst wahrnimmt - eine Menge an der Ausdrucks-Form von Transiten tun. Hier das letzte Beispiel: Hätte Kloppo gestern, kurz vor 21 Uhr 30 englischer Zeit, wie ihm hier schon vorher für das ganze Spiel geraten wurde, seinen ausgelösten Saturn bewusst anders "gelebt", indem er die Abwehr-Mauer rund um Ribery und Robben für einige Minuten sehr, sehr hoch baut, hätte es eine Verlängerung gegeben. Aber dazu hätte der Dortmund-Trainer einen guten Astrologen fragen müssen, der ihm diese Sollbruchstellen flüstert. Wie den, der bei mir um die Ecke wohnt und täglich die Welt neu erfindet. Womit ich bei Nummer zwei dessen wäre, was ich noch zu sagen hätte:

Danke, Mister Meta! Dein erster Loop! Artikel zum Thema Golden Goal für's Finale hieß: Uranus lässt grüßen. Was für eine Punktlandung. Am Ende hat der Rebell den Pokal geholt. Auch wenn all die hier benannten Feinheiten vermutlich nur die Astro-Cracks verstehen, die sich bis hierher durchgeschlagen haben. Du hast es jedenfalls nicht nur geahnt - dafür lege ich, weil du's mir so nervig in den Kopf debattiert hast, die Hand ins Feuer. Sondern die ganze Zeit gewusst, wie es diesmal funktioniert. Vor allem hast du es mit Vor- und Rückschlägen jahrelang verbissen durchgezogen. Fußball und Astrologie? Aber bitte doch! Nur nicht so simpel, wie viele glauben, die mit ein paar Blicken die Botschaft lesen wollen. Letztlich geht es darum, wie wer mit was wie zusammenhängt. Um den großen Blick, den Zusammenhang, um Zeit und den Raum und wie sie sich nicht nur im Sport spielerisch beeinflussen. 

PS - Du bist zwar sehr anstrengend mit deinem ganzen GZ-Zeug, aber einer der besten Astrologen, die ich kenne. Das musste mal gesagt werden. Mögen mehr Astrologen kommen, die Fussball nicht nur aus Spaß ernst nehmen, sondern, weil es eine Menge für die Astrologie darin zu entdecken gibt - und am liebsten auch ein paar Trainer, die mutig genug sind, das dann auch live am Team auszuprobieren! 

 

Bilder: Loop! Collagen, Quellen - Salvador Dali + Eddo via Wikimedia Commons + Zeit-Uhrbild: *Yongl, Tan Yong Ling, via www.deviantart.de

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