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Schulz? Schulz! Schulz...

schulzboomDieser Herr Schulz funktioniert zwar politisch nicht sonderlich, aber astrologisch wie eine Atomuhr: Nur Bogenminuten von der Exaktheit des Scheidungs-Aspekts Uranus Quadrat Radix-Venus im Transit entfernt, kommt die Trennung vom gerade erst zugesagten jupiterhaft bedeutenden Außen-Amt für seine Schütze-Sonne am GZ (und vermutlich auch von einem viel schärferen Steigungs-Winkel der Karriere). Heute dann die Sinfonie mit dem Paukenschlag (auch Haydn hatte schließlich Mars-Uranus am IC im Schützen). Alles doch wieder anders, was gestern schon mal ganz anders war, als vor der Wahl. Wendehals, hieß es da. Was für ein Durcheinander.

So geht's manchmal im Schützen, der als Hoffnungsträger leider aus Prinzip schon oft einiges vergrößern muss (andere nennen es versprechen). Warum? Es soll als Vision für andere auch erkennbar werden. Was man dann jedoch häufiger gar nicht halten kann. Auch kein leichter Job für das 9. Prinzip, das, wenn es gut läuft, allen nützt.

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Wo das nicht der Fall ist, lernt man, wenn man dort Stellungen hat, vor allem, wann es besser ist, mal den Mund oder den Ball flach zu halten. Nur hat es so eine Sonne am GZ noch mal sehr, sehr viel schwieriger, Erlebtes zu Erfahrung zu destillieren. Denn die ist geboren, um zu überzeichnen. Bei Saturn-Sonne wurde der Master Schulz gewichtig für die SPD, da war aber schon klar, dass er dann auch Federn lassen müsste, wenn Saturn in den Daseins-TÜV Steinbock hinüberwandert.

Da folgen ja die Tests: Was bleibt von dem, was man in Schütze abgekündigt hat, als realistisch machbar übrig? Gut, Herr Schulz wollte nicht unter Merkel Minister werden. Gestern dann doch. Heute wieder nicht. Er hat ja auch noch Fische Mond. Etwas flüchtig in der Emotion und mit Glaubwürdigkeits-Problemen stets in der Aktentasche.

Aber gleichzeitig sympathisch, denn die SPD hätte endgültig einpacken können, mit einem so plakativ gebrochenes Wahlversprechen in der Spitze. Menschlich ist das alles, aber menschlich geht politisch eben oft nicht gut. Gerade nicht, wenn bei Neptun in den Fischen sowieso alles schlüpfrig und verlogen scheint, ist, scheint, ist...?. Da kann man sich "Wendehälse" nur viel versteckter leisten und wird das auch weiter.

"Daher erkläre ich hiermit meinen Verzicht auf den Eintritt in die Bundesregierung und hoffe gleichzeitig inständig, dass damit die Personaldebatten innerhalb der SPD beendet sind", sagte Schulz. (via Spiegel)

schulzsynastrieUnd alle flippen schier aus - die Frau Nahles (Zwillinge-Sonne gegenüber zu seiner und chronische Gegenspielerin) überschlägt sich fast vor Respekt. Sollte sie auch, da sie mit ihrem Neptun auf seinem Saturn des Herrn Schulzens Glaubwürdigkeits-Problem immer mal wieder mit verschärfte. Und als Steinbock-Mond da einfach emotional einen Zacken härter ist und mit dem wetterwendischen und gern aggressiven Krebs-Mars auch nicht wirklich zartfühlend auf die Jagd nach Streicheleinheiten in der Partei geht. Sieht man sich Schulz' Radix an (rechts Mittags-Stände), fällt sofort der doppelte Venus-Transit auf - Uranus-Venus versus Venus-Pluto. Venus steht nicht nur für die Maßstäbe - nein, letztlich kosten ihn eben die Frauen den Kopf. Die Frau Merkel, unter der er erst nicht Minister werden wollte, und die Frau Nahles, unter der er nun leben muss, parteilich. Dass all das noch nicht das Ende gewesen sein muss, belegt der bevorstehende Jupiter-Transit über seinem Saturn, da wird wohl irgendwo noch ein wichtiges Pöstchen drin sein. Die braucht ja ein Schütze mit GZ-Kontakt.

Er wird also mit irgendwem irgendwann wieder schachern, da dieser Transit den Druck seines Geburts-Pluto-Jupiter auch hilfreich mitbringt und Pluto-Venus auch noch folgt - Macht-Kämpfe perspektivisch und zwar mit harten Bandagen. Man kann nun annehmen, dass sich der Mond-Mars jetzt im Schützen im Quadrat zum Schulze'schen Mond befand, er wird so zum Austreiber und rettet der Partei den Kopf, den er ihr gestern fast abgeschlagen hätte. Instant-Karma, um es mal locker zu interpretieren. 

grokoeinigungNun geht es nach langem GroKo Gezerre eben Schlag auf Schlag. Vorgestern erst gab die SPD die Einigung endlich bekannt, mit Zwillinge-AC um 11.28 h (links), bei einem nicht sehr vertrauenserweckenden Mars-Neptun (das Durchsetzungsverbot oder das Erlöschen des Willens). Was man bei Zwillinge im Aufstieg dann ja auch immer schon weiß, ist, dass einem kurz darauf noch mal eine Handvoll anderer Ideen kommen wird. Die Felder-Rezeption von Neptun und Uranus (unter Neptun-Dominanz in 11 und Uranus versunken in 12) erregte da schon astrologisch viel Misstrauen, was dabei denn wohl Fruchtbares entstehen kann.

Ein großes Kopfnicken einerseits, eine noch viel größere Schwächung andererseits und zwar ausgerechnet der Korrektive durch Rebellionen, Änderungen, Neuerungen, neben dem bitteren Verlust der Wahrheiten. Prinzip 11 gegen 12 eben. Was für ein prima Omen, wenn's ein neuer Papst oder spirituelles Gebet wäre, nur für das Machen eben nicht. Dann kam also Schulz mit seinen Job-Träumen daher und verdiente sich das Prädikat: Was interessiert mich mein Gerede von gestern? Was sich natürlich ethisch verbat, aber streng im Inhaltskokon von Mars-Neptun schwappte. Nach den großen Ankündigungen um die Wahlen herum schuf das nur Chaos, aber der Schulz nahm dann im Anschluss eben der Partei die Bürde ab.. Und nun soll alles wieder gut sein.

Was natürlich nicht gut ist. Denn an der allgemeinen Tendenz der Beugung der Wahrheiten zu Versuchsballons spielen sie ja unbewusst mit ihren Konstellationen alle gerade mit, die Berliner Köpfe. Auch die Frau Nahles, die ja einen schönen, manipulierenden Sonne-Pluto einbringt, aber zum Quadrat und sich darum für völlig ehrlich hält, überzeugt, dass sie eigentlich kein Wässerchen trübt. So ist das in Berlin gerade, nicht nur bei der SPD. Vom moralischen Defizit der neuen "Heimat"- und sonstwie Minister reden wir dann später. Da mag der Herr Schulz noch das kleinere Übel gewesen sein. Der ist zwar kein Volkstyp, auch wenn er sich das wünscht, aber weiß wenigstens, wann man einknicken sollte, um nicht alle gegen sich aufzubringen. Da wird Skorpion-Mars in der Feuer-Betonung zum Retter. Wieso? Weil er es kann, auch das Aufgeben, aber dabei noch ein paar Manipulations-Pläne im Gepäck hat. Vielleicht. Der SPD-Waage-Jupiter (*23.5.1863, Gotha) steht übrigens seit Langem schon unter einem zerrenden Pluto-Quadrat. Da sollte sich keiner so sicher sein, dass der Stuhl, auf dem er sitzt, unsägbare Beine hat.

Bilder (bearbeitet): Pixabay, mehr Schulz bei Loop!


Montag, 28. Mai 2018

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Kommentare

Danke schön, lieber Mytho, das ist aber aufmerksam! Herzlich zurück,
sri
hab auch überlegt, ob das "glücksschweinchen" im sextil den mars-überlauf noch mal gemäßigt hat. bei lilith bin ich mir immer nicht so ganz sicher. di...

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