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Im Hut der weißen Kaninchen

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Guten Morgen, hier spricht dein Uranus: Veränderung ist ein Tu-Programm, was aber zuerst als schneller, flüchtiger Geistesblitz hereinkommt und Wassermann-Stier-Probleme aufbringt. Die besten Ideen über Veränderung durch Prinzip 11 kommen heute Abend gleich über den wunderbaren "Fools Moon": Die Chancen des "Anfängergeists" mit den beiden Lichtern in einem schönen Sextil zu Uranus. Das schreit alles nach Änderungen, danach, vieles zu nullen, wo derart stark die Energie der Unbeständigkeit leuchtet. Wassermann bricht ja Formen auf und das ist gut so, weil es unsere festgefahrenen Angelegenheiten kurzfristig wieder richtungslos macht. Neu. Veränderung braucht jetzt radikale Entscheidungen, um zu bewegen, auf dem kleinen Narrenschiff des Lebens.

"Die 'Null-Energie' ist voller Potenzial. Alles kann geschehen." (Tulku Lobsang).

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Dieser Neumond kann unsere Selbst-Blockaden zerstreuen: Es ist egal, wer oder wie "ich bin" - es kommt eher darauf an, welche Geschichte ich mir über mich selbst immer wieder erzähle. Ohne das Wissen darum unterläuft uns zwar Änderung auch, wo sie zeitlich dran ist. Aber häufig unter einem störenden Abwehr-Getrommel, Pauken und Trompeten des Riesen-Durcheinanders wegen geheiligten Widerstandes, mit dem wir unsere alten Ego-Stories verteidigen. Wo nun zu wenig Fortschritt stattgefunden hat, sehen wir diese Brüche: Das kann gesellschaftlich mit angespannten, sehr unangenehmen, unerwarteten Ereignissen Hand in Hand gehen. Auch an all den Ecken, wo wir uns jetzt individuell gegen wichtige uranische Einflüsse im Radix sträuben, die mit dieser schnellen Zeit-Energie gehen wollen, werden wir sogar intensiver vonEinschnitten oder Ablösungen überrollt. Drum ist Neues bei "Klammerern" (wie Stier- und Skorpion-Betonten im Quadrat zum Wassermann) so gefürchtet. Da, wo Menschen vergessen, sich früh genug auszurichten, wird man auf Scherben treten, um aufzuwachen. 

Das ist gleichzeitig das Schöne an diesem fernen, kühlen Neumond: Wir wissen, dass wir gerade auf dem Karussell sitzen und erleben dürfen. Bewegung. Schnelligkeit des Geistes. Störungen als Signale für etwas, was anders werden soll/muss als sonst. Jeder kann die Unruhe und Nervosität unterschwellig spüren, die unbekannte Wege immer mitbringen. Jeder muss analog zu seinem Haus des Wassermanns, wo der Neumond wirkt, herausfinden: Wie gehe ich persönlich damit um?

Zu verhindern ist Wassermann, das Exzentrische, Andere, die Neuerung nicht. Uranische Menschen (oder Luft/Feuer) sind grundsätzlich bereitwilliger als Erde/Wasser, der immensen Kraft der aus dem Hut gezauberten Kaninchen, virtuell, wie sie erst noch sind, wenig bis keinen Widerstand entgegenzusetzen. Aber auch wer richtig dagegenhält, wird ja dann bewegt. Ohne persönliche Ausrichtung verpuffen bloß Wassermann, Uranus oder Haus 11 leider wie vertane Chancen in Hektik, Aufregung oder dem Alltag der Unruhestiftungen, die man ablehnt. Immer noch bewegen sich Pluto und Uranus da oben miteinander, zwar nun voneinander weg, sind aber als Prinzipien trotzdem immer noch gebunden. Diese Zeit zeigt nach wie vor, dass Wassermann keine Käfige und Skorpion keine freien Vögel mag. Die Schärfe der Ambivalenz spürt man dann auch heute. Der Neumond will aber Ausgewogenheit - und wird dafür zur Not durch ein Gefühl sorgen, als säße man auf einer Schere. Da wimmelt es plötzlich vor seltsamen Vorfällen, was funktioniert (oder gerade nicht!) wie Links in einem Text: Los, mach was anders! Bei transpersonaler Beteiligung wird es magisch. Springen wir auf und deuten diesen Tag wie einen Traum!

"Wir müssen keine Veränderung bewirken, aber wir müssen eine Entscheidung fällen. In dem Moment, in dem wir uns entscheiden, geben wir der „Null-Energie“, der Veränderung, eine Richtung. Dann wird uns die Veränderung alles geben, was wir wollen. Aber zuerst müssen wir entscheiden, was wir wollen." (Tulku Lobsang)

foolsmoon2018Löwe-Wassermann ist ja schon mal sehr, sehr kraftvoll. Die Leerstelle und Besetzung der Achse bei einem Neumond (links) erzählen davon, welches ihrer beiden Themen gerade Überhang hat und Betonung braucht. Hier das Uranische als Kompensation von zu viel Selbst-Feier vorher: Wieviel Abstand ist für mich nötig? Wieviel Distanzen halte ich ein? Wo bin ich gerade? Eher auf der Seite des Einen im Löwen? Dann gehe ich nun zu den Vielen, nach Wassermann. Wir sind alle Kinder des Himmels. Was will ich auf Erden? Eine Weile mehr Distanz als Nähe. Weniger subjektive als objektive Sicht.

Dieser Neumond gibt in Luft die Gelegenheit, Veränderungswünsche bewusster zu platzieren. Erst innen, dann außen. Man nehme sich also heute am besten (gern "zwischendurch" = auch ein Wassermann-Thema!) etwas Zeit, um alle Ambivalenzen der letzten Wochen für sich aufzulisten. Dann kann man in einem kleinen Ritual gewünschte Lösungs-Richtungen aufschreiben und danach beobachten, was passiert. Neugierig und analytisch, wie es nur der gute, alte Aquarius kann. Wir sind nur da wirklich nervös zu machen gerade, wo die dominante Veränderungs-Energie (die auch den Widder-Uranus mit seinen immer noch nicht durchgesetzten radikalen Plänen aufruft) noch gar kein Ziel hat. Wo sie streut. Das tut sie, damit wir sie danach mit Saturn rückwärts im Tierkreis konzentrierter "in die Zeit bringen". Gebündelt, damit sie nicht unser Leben immer wieder ausfransen lässt, während wir die beinharten Realitäten durchstehen. Was tun? Wassermann ist immer dezentral und blickt auf Löwe: Es wäre daher gut, in allem die Mitte, das Zentrum, den Kern zu suchen. Dann heilt die zeitliche Achse Löwe/Wassermann schneller und geschmeidiger. 

Prinzip 11, das jetzt einen regelrechte Abneigung gegen die Individualitäten um uns herum aufrufen kann und Löwe mobben, ist so dominant einfach willens, endlich mit Gewohntem zu brechen. Gerade die Themen von 5/11 (5 ist König und 11 der Hofnarr) scheinen sich im Normalleben so lange auszuschließen, bis man im Eigenen das Andere erkennt. Dann löst sich manchmal radikal die Bedrohung durch fremde Individualität auf, die bei Sonne-Uranus oder Löwe-Wassermann-Betonung so oft riskant empfunden wird. Dieser Neumond nun hierzulande eine Waage-AC, das Ticket zur Verbindung. Zumindest in unseren schönen Bildern und Ideen, Theorien. Das ist ein ganz guter Anfang (für den Anfang). Jupiter in 2 im Skorpion gibt ja gerade eine Menge Beispiele dafür, draußen, im Leben, wie Plutonier ihre Konzepte aufblasen und erfolgreich versuchen, sie in Zeit und Raum (Steinbock) zu verankern. Wohin jede Vision durch Pluto und Saturn der Herrscherkette gerade getragen wird. 

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Uranus in 7 sagt an, was dafür alles fallen muss. Der Beziehungsbereich wird zur Not abgespeckt, um in 4/5 mit 5 Faktoren astrologisch Wärme und Freude zu empfinden. Wo wir in die innere Distanz gehen, heißt das, stört uns auch nicht mehr die Fliege an der Wand des geliebten Nachbarn. Was eine himmlische Gnade des Uranischen ist. Und dann, Leute: Vergesst die Liebe nicht. Venus und Chiron schweben gerade wir Plankton mit all ihren lyrischen Sehnsüchten unter Neptuns Herrschaft durch den Raum jenseits des Raums. Immer mal wieder fühlen wir uns als Opfer (denn wir bekommen ja nie, was Namenloses uns verspricht, das ausschließlich jenseits wohnt) und machen damit andere zu Tätern. Immer da, wo wir vergessen: Ich bin es, der meine Geschichte wieder und wieder erzählt. Auf immer dieselbe Weise. Eine Story, die ich bequem ausleiere, seit viel älteren Zusammenhängen. Wassermann-Neumond fordert aber auf, endlich im geliebten Drama-Dreieck eine Position weiter zu springen. Ich kann entscheiden, ausnahmsweise, mein eigener Retter zu sein, statt das von anderen zu verlangen. Ich kann andere einfach eine Weile voraussetzungslos lieben. Was auch eine Gabe ist, die uns Wassermanns Freiheit mitgibt. Der Buddhist Tulku Lobsang nennt diese Kraft der Veränderung, die solche Monde schenken, auch "Null-Energie". Denn sie ist nach allen Seiten offen und wir dürfen selbst entscheiden, wohin die Power fliegen soll:

"Wenn die Veränderung keine Richtung hat, führt sie zu Leiden. Wir sollten uns nie gegen die Veränderung wehren. Sonst können wir nur verlieren. Denn Veränderung ist die kraftvollste Energie im leeren Raum." (Tulku Lobsang, s.o.).

Kurz: Wo wir uns entschließen, schließt sich unserem Entschluss die Veränderungs-Energie an. Sie heißt nicht "Null-Energie", weil sie ergebnislos bleibt, sondern, weil wir bei Null anfangen und für sie den Gang einlegen, den Weg einschlagen. Der Löwe, die Sonne in mir will, braucht und erlässt den Bescheid, Wassermann oder Uranus liefern die Energie. Und dann bewegen sich die heimlichen Talente: Stier spiegelt sich auf Wassermann und dessen Verwirklichungen sind Schatten und geheime Begabungen des Uranischen, das sonst so leicht virtuell bleibt. Sonne-Venus in Wassermann zeigt, wie man die beiden Prinzipien zusammebringt und wird ideeller Macher. Als einziges Luftzeichen hat Wassermann systemisch durch diese Spiegelung konstruktiven Kontakt zum ursprünglich irdischen Erschaffungsprozess. Er nimmt Teil am Verstofflichungs-Zauber der Herden. Das spekulative Schürfrecht, die Gold-Adern, warten auch bei Sonne-Uranus (in allen Zeichen-Feld-Kombinationen). Nur müssen wir den Kurs einschlagen. Wie in der Fahrschule: Schau, wohin du willst, nicht in den Graben. Sonst rutschst du ab. 

"Wenn Veränderung zu Leiden führt, geschieht dies, weil es uns an Entscheidungskraft mangelt. Wenn wir die Kraft haben, uns zu entscheiden, wird die Veränderung nie Probleme bereiten." (Tulku Lobsang, s.o.)

Im Dunkelmond auf dem sirrenden Teil der Achse von Königinnen und Narren steckt so viel Widerspruch wie die Möglichkeit, genau den in uns endlich zu überwinden. Indem wir uns frei machen von dem, was wir über uns und andere denken. Löwe sucht das Besondere vom Zentrum aus, Wassermann als Beobachter an einsamen Rändern. Mit Sonne im Fall spüren wir zu Neu- und Vollmonden deutlich, wie groß unser Bedürfnis nach Anerkennung doch immer ist.

Wie gern wir als Menschen einzigartig funkeln würden. Aber die Grenzen der Gemeinschaft können uns eben auch besonders reizbar machen, jetzt, weil wir uns mit Andersdenkenden ausbalancieren müssen.Nun kommt Geltungs-Bedürfnis auf, genau wie ausgleichende Einzelne, die für's Ganze gegen den Strom schwimmen. Im Wassermann dreht es sich auch darum, wie ich meinem Anteil am Himmel so umsetze, dass die guten Wünsche für mich ins Gleichgewicht mit den Bedürfnissen der Vielen geraten. Im Quadrat zu Stier-Skorpion, seelischen und körperlichen Realitäten unserer Gemeisnchaften, ecken wir leicht an.

Auch in der geistigem Einzelgängerei, in die uns Uranisches oft treibt, wo wir an den Rändern des Daseins am liebsten existieren (weil wir nur so frei bleiben), können wir jetzt etwas ändern. Zum Beispiel immer wieder zwischendurch Minuten aus den Himmeln des Denkens herabsteigen und mit Sympathie die Welten der laut tönenden Individualisten anzuschauen. Den Wunsch "jemand zu sein", den besonders Löwe und Skorpion haben, aber der eben auch in Wassermann/Stier steckt. Das fixe Kreuz ist das störrischste. Seine Einsamkeit liegt im Wissen, dass es Zeiten gab, wo man genau das wollte, was die anderen wollen, und es nicht bekam. Jetzt können wir unsere Haltung dazu verändern. Dann sind wir frei - so sehr wir uns auch gegen die Erkenntnis sträuben mögen.

Die Veränderung ist nicht das Problem. Sie liegt immer richtig, sie macht keine Fehler. Das Problem sind vielmehr unsere Unwissenheit und unsere Abneigung gegenüber der Veränderung. Aber wie stark wir auch sein mögen, wir können die Veränderung nicht bekämpfen! Das führt nur zu Leiden. Das Problem ist, dass die Veränderung keine Richtung einschlägt. Der Augenblick, in dem wir die Veränderung nutzen, ist der Moment unserer Befreiung. (Tulku Lobsang, s.o.)

Heute ist wieder so ein Tag. Wir können versuchen, als Experiment in kleinen Dingen genau das tun, was wir sonst nicht tun: Wenn wir Näheflüchter sind, treten wir näher. Sind wir Klammerer, lassen wir bewusst los. Zeichen von außen werden uns unmissverständlich zeigen, was unser spezieller Prozess sonst noch braucht. Die Reaktion des "Störers", den wir lieben. Die Fragen des Tags. Dann entscheiden wir, ob wir mitgehen und richten die "Null-Energie" des Wassermann neu aus. Das Radix zeigt ja gut, welche Rollen wir immer zu gern spielen. Werfen wir sie heute einfach um. Vieles kann jetzt wachsen, was man wie der Narr im Tarot mit seiner 0 anders ins Laufen bringt. Heute leben wir kurzfristig im Land der weißen Kaninchen, die in Hüten wohnen. Wenn du losfliegst in deine Lieblingsgeschichte und sie gerade wieder einem anderen erzählen willst, pack dein Herz ein. Und erzähle eine andere. Alles, was wir binden, müssen wir auch wieder lösen. Das weiß für uns Wassermann. Dann spring ins Leben. Oder, wie es im Sentenzia-Tarot auf der Karte des Narren von Hilde Domin (Merkur-Opposition Uranus und Löwe-Sonne) heißt:

Ich setzte den Fuß in die Luft und sie trug.

Quelle Zitate: Nangten Menlang, Power of Mind + Sentenzia

Bilder (bearbeitet):  Pixabay (Titel), Thomas Bühler (Archiv des Künstlers) [CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia CommonsZodiak-Memo: © sri

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