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12 Fragen für 12 Nächte

Diese stille Zeit ist groß. Wir betreten wieder den Raum jenseits der Räume und Zeiten, die leuchtenden Rauhnächte. Darum noch einmal der praktische astrologische Leitfaden für die magische Phase, in der 12 Träume regieren, Archetypen des Kollektiven. Da die Sonne zu Weihnachten das Saturnische und seinen Formen-Kosmos beleuchtet, als Einstieg in den überpersönlichen Quadranten und 2017 mit Steinbock-Saturn um ein Vielfaches bedeutsamer, öffnet sich jetzt überall klar die Botschaft des Transpersonalen. Das letzte Viertel des Kreises, die Themen "nach der Zeit".

Es steigt die Gegenwelt des Neptun ins Bewusstsein, mit Sehnen, Suchen und Sucht nach Fülle, inmitten einer Leere, die unpersönlicher nicht sein könnte, weshalb wir sie umso persönlicher nehmen. Selten haben wir einen so starken Sinn für Neptuns Zauber wie zwischen den Jahren: Für das Paralleluniversum der Empfindungen, wie sie sich sonst speziell Menschen mit besetzten Wasser-Zeichen, -Häusern oder persönlichen Aspekten zu Mond, Pluto und Neptun klar, direkt und nah zeigen. Nun betreten wir zusammen das Land, wo sich die Tore zum Dunkel öffnen, um Licht zu gebären. In diesem Jahr läuft Mars während der Nächte auf Jupiter zu. 2016 ging er auf Neptun. Aspekte, die verführen, die Wirklichkeit mit Vision, Illusion oder Traum zu überlagern. Wo man aber weiß, dass man das tut und es als spezielle Symbolik der Entwicklung begreift, ist das gut so. Falls man bereit ist, eine Weile den Über-Input von Facebook, Twitter oder dem Internet auszuschalten, das sonst viele Kanäle verstopft, kann die Zeit zur Offenbarung seelischer Prozesse werden.

In den Rauhnächten steht das Jahr still und wartet darauf, welche Zeichen und Impulse wir als Imprints zwischen Gedanke und Tat setzen. Hier bewegt sich durch Saturns Tor in die Zeit Neptunisches in die sichtbare Welt. Er wird Geburtshelfer für das sonst nicht Sagbare. Wir schließen unseren alten Jahres-Zyklus persönlich ab, während in der Grauzone zwischen Unter- und Oberwelten eine neue zeitliche Entwicklung beginnt. Wer still sein kann, wird die Wellen im Strom "seiner" Zeit rauschen hören und die Magie dessen betrachten, was sich uns zwischen letzten und im nächsten Jahr bereitstellt. Das Damals trifft das Heute und Morgen und die Ausdrucksformen unserer Horoskope zeigen ihre großen Linien. 

"Wir befinden uns im Jahreslauf in der Zeit der größten Dunkelheit, die Zeit der Wintersonnenwende. Auch vor dem Auftreten des Christus hatte diese Epoche eine große Bedeutung: Die Geburt der Sonne. Eine Zeit des Wandels. Der Kampf zwischen Dunkelheit und Licht. Die Geburt des Christus ist also als Fest in die Zeit der Sonnengeburt gelegt, und so verbinden sich alte und neue Mysterien." (Sebastian Elsaesser via YogaWiki)

Astrologisch kann man in und mit dieser Phase besonders gut experimentieren:

Das Horoskop des Heiligen Abends (ab Mitternacht), auf den Geburtsort gestellt, das sich über enge Aspekte mit einem Radix verbindet, zeigt manchmal als Startschuss der besonderen Zeit sehr fein an, wie das "neptunische" neue Jahr für jeden wird. Die Zukunft der Energien, die sonst unbewusst sind wie Fisches Herr und genauso mächtig. Insbesondere wenn wir Neptun-Kontakte haben, können wir in den folgenden Nächten "das Sehen" üben. Aber auch sonst lohnt sich in den 12 Phasen noch vor Dreikönig ein astrologisches Experiment. Man kann Nacht für Nacht einem Prinzip des Zodiak in Bezug zum Geburtsbild widmen: Immer wieder öffnet das "Loch" im Jahresverlauf, das ansteht, das, was man Schicksal nennt, die eigenen Themen.

"Bei den Kelten und Germanen, sowie auch in unserem Brauchtum war es die Zeit der Losnächte. Um die Zukunft vorauszusagen, ging man in den Rauhnächten um Mitternacht schweigend zu einer Wegkreuzung und lauschte (losen) auf Zeichen, die sowohl das Wetter als auch Ereignisse deuten ließen. Für jeden Monat eine Nacht. Sowie an diesen Tagen das Wetter ist, so ist es im darauf folgenden Jahr." (Rabenbaum)

Erinnerungen wehen im Leerlauf des Jahres, im anhaltend schönen Zwielicht ein wie längst gefallene Blätter im Wind, von denen nur energetische Spuren am Fenster bleiben. Gespenster innen wie außen rufen. Die Übung der Nacht fängt mit dem "Geisterzug" an, der wilden Jagd oder dem wütenden Heer, das der Sage nach am Himmel auftaucht um den Jahreswechsel. Spuk mit zornigen Erscheinungen, vor denen man sich besser niederwirft, auch wenn sie nichts Böses wollen. Um die Kraft, die zwischen Vergehen und Werden, Anfang und Ende des Zodiak, Fische und Widder steckt zu kanalisieren, werden die 12 Phasen des Tierkreises zum Stufenweg für das vergangene und kommende Jahr. Pro Nacht  geht der Fokus auf eine Energie, zwischen Heiligabend und Drei-Königstag:

1. Nacht Widder (Mars oder 1. Haus): Was macht mein Mars? Am Anfang steht der Impuls, der eigene Antrieb. Wofür setze ich meine Energien spontan ein? Wofür oder wogegen kämpfe ich? Kann ich die Parallelen zu meinem 1. Haus und Mars sehen? Was macht mich ärgerlich, sauer und wütend, wenn meine Initiative blockiert wird? Inwiefern motiviert mich mein Zorn - und zu was? Wie ist es um meine Durchsetzung bestellt? Will ich lieber bewegen oder zerstören? Was unterläuft mir immer wieder im Reflex? Wieso benötige ich diese aggressiven Zünder? Wo werde ich kopflos? Was ist meine Waffe?

Eine der Lösungen der 1. Phase: Ich bewege mich bewusst mehr, falls ich wütend werde, und höre damit nicht auf, bis der Ärger-Anfall vorbei ist.

2. Nacht Stier (Venus, 2. Haus): Was macht meine Venus? Wie sicher fühle ich mich? Was sammle ich, ohne darüber nachzudenken? Wo sichere ich mich am meisten ab (Venus-Haus und Zeichen). Wodurch kann ich mich stabilisieren? Wer oder was verunsichert mich? Wie wichtig ist es mir, einen Platz in der Herde zu finden? Will ich lieber mitlaufen, als voranzugehen? Habe ich stabile Grenzen? Wonach greife ich ritualisiert? Wie gut ist mein Verhältnis zu Geld und wie spiegelt diese Beziehung meinen Selbstwert und meine Selbstliebe? Was fühlt sich verwurzelt an?

Eine der Lösungen der 2. Phase: Ich grenze mich in meiner Sippe und generell vor der Welt besser ab, falls ich finanzielle Probleme habe.

Auch wenn es unterschiedliche Ansichten darüber gibt, wann genau die Rauhnächte sind, man ist sich einig, dass sie um Jahresende und Anfang Übergang markieren. Vermutlich als Angleichung des Mondjahrs ans Sonnenjahr eingeführt, als "tote Tage" - und deshalb auch mit durchlässigen Grenzen der Welten in Verbindung gebracht. Einige sagen, ab dem 21. Dezember schon, andere nehmen dagegen eine Verschiebung nach hinten bis Epiphanias an: 

"Diese Rauhnächte gingen immer von Nacht zu Nacht. Also von 24.00 Uhr an Heilig Abend, der "Mutternacht" bis 24.00 Uhr am 25. Dezember - das war die erste Rauhnacht. "Nacht" deswegen, weil wir uns nach dem keltischen Jahreskreis in der Jahresnacht befinden. Somit ist der ganze Tag "Nacht". Und die letzte Rauhnacht endet um 24.00 Uhr am 5. Januar. Diese Nacht ist wieder eine besondere Nacht, die Perchten-Nacht, wo an vielen Orten in Bayern und Österreich Perchtenläufe abgehalten werden. Danach ist dann Heilig-Drei-König, das Fest, das auch Epiphaniea, "Erscheinung", genannt wird." (Jahreskreis

christmas17 13. Nacht Zwillinge (Merkur, 3. Haus): Was macht mein Merkur? Wie steht es um meine Neugier und mein Wissen? Was weiß ich über meine Funktion und die Art, wie ich mental den "Raum ergreife"? Wie lerne ich noch? Liebe ich es, mit den Werten, die meine Venus erschaffen hat, dann auch zu handeln? Was fange ich mit den Informationen an, die ich über die Welt sammle? Wie beweglich bin ich geistig oder finde ich, dass ich in vieler Hinsicht schon ausgelernt habe? Wie gestaltet sich mein Selbst-Ausdruck?

Eine der Lösungen für die 3. Phase: Ich frage da neugierig andere nach einem anderen Ansatz, wo ich das Gefühl habe, mich immer wieder zu verzetteln.

4. Nacht Krebs (Mond, 4. Haus): Was macht mein Mond? Wie stehe ich zu den Müttern in meinem Leben? Fühle ich mich emotional gesättigt oder fehlt mir etwas? Was? Wie funktioniert mein Stimmungs-Barometer? Was sagt mein Mond über meine Fähigkeit, mit Gefühlen konstruktiv umzugehen? Was bedeutet für mich Heimat? Welche Launen gönne ich mir? Was brauche ich, um mich irgendwo anders zuhause zu fühlen? Gehören negative Empfindungen wie mein "gemütliches Elend" dazu?

Eine Lösung für Probleme der 4. Phase: Ich bemuttere mich ganz praktisch, falls ich mich wieder einmal in meinem Gefühlen und ihrem Auf und Ab verliere.

"In diesen Nächten wurden die Runen nach den zukünftigen 12 Monaten des neuen Jahres befragt. Visionen und Träume waren zu deuten und allgemein blieb man des Nächtens besser im Heim. Tobte doch Odins wilde Horde um die Siedlungen. In den Rauchnächten wurde um die seherischen Gabe zu fördernd, starke Kräuter und Harze geräuchert." (Godharma

5. Nacht Löwe (Sonne, 5. Haus): Was macht meine Sonne? Wo möchte ich König/in sein? Auf welchem Gebiet brauche ich unbedingt mehr Applaus (Zeichen und Haus der Sonne beschreiben das Setting). Habe ich genug Spiele in meinem Leben? Gibt es jemanden oder etwas, was mich regiert? Wo vermute ich mein wahres Selbst? Wen mache ich zu meinem Hofstaat? Worüber werde ich immer spekulieren?

Eine der Lösungen für Schwierigkeiten mit der 5. Phase: Fehlt mir Aufmerksamkeit, widme ich mich einer Tätigkeit, die mich energetisch erwärmt.

Bei allen Überlegungen zu den unterschiedlichen Ebenen in den aufeinander folgenden Rauhnächten (verbunden auch mit heiligem Rauch) ist es sinnvoll, sich die im vergangenen und nächsten Jahr transitierten und transitierenden Planeten genauer anzuschauen und mit den Fragen zu verbinden.

Trägt man einen ganzen Tag lang (bis zur nächsten Nacht) das Thema der getriggerten Planeten aufmerksam mit sich herum, ohne es durch "Arbeit" zu beeinflussen, finden sich oft wunderbare Bilder für die Überläufe ein und andere Ideen, damit umzugehen. Zuweilen begegnen einem spontane Antworten des Lebens, die bedeutsam für die abgelaufenen oder angekündigten Transite werden. Gut wäre, sich die Einfälle aufzuschreiben, um im Laufe des Jahres vergleichen zu können, was man "vorhergesehen" (erspürt) hat.

6. Nacht Jungfrau (Merkur, 6. Haus): Was macht mein Merkur? Wie verhalte ich mich gegenüber Notwendigkeiten? Habe ich gute Routinen? Wie bin ich anderen nützlich? Passt sich mein Leben mir an oder ich mich meinem Leben? Steuere ich konstruktiv das Wollen und Müssen gegeneinander aus? Was sagen mir meine Ängste immer wieder? Wo haben sie Gemeinsamkeiten von Kindheit an? Wovor hat mich das geschützt? Wieviel Anpassung benötigt mein Brotberuf? Was macht mich immer wieder krank? Wie schütze ich die Umwelt?

Eine der Lösungen für Probleme mit der 6. Phase: Wenn ich in Panik gerate, kümmere ich mich bewusst um mehr gute Gewohnheiten in meinem Leben, die ich dann auch einhalte. 

Aberglauben gab es viel, der die Nächte rund um Weihnachten und Neujahr betraf, mitsamt der Tabus drumherum: 

  • Arbeit ist verboten in den Rauhnächten, sonst fällt der Wolf in die Herde und das Vieh gedeiht nicht.
  • Wer Erbsen oder andere Hülsenfrüchte isst, der bekommt Krätze, Geschwüre oder Ungeziefer.
  • Vor den Rauhnächten muss alles Verliehene wieder zuhaus sein.
  • Ackergeräte müssen unter Dach stehen, kein Backgerät oder Holz darf vor dem Ofen liegen (nach: Sigrid Früh, Rauhnächte, via Göttin) 

7. Nacht Waage (Venus, 7. Haus): Was macht meine Venus? Welche Antworten suche ich immer wieder in anderen? Was kann ich lieben und was hassen? Wie viel Resonanz brauche ich von meinem Gegenüber? Bin ich verliebt in Diskussionen? Wo neige ich zu Propaganda "gegen"? Wo vertrage ich nur ein "Für"? Bin ich bereit, im Austausch mit anderen wirklich mich einzugeben? Was projiziere ich immer wieder auf andere, was delegieren sie dafür an mich? (Schau ins 7. Haus!)

Eine der Lösungen für Schwierigkeiten mit der 7. Phase: Was ich am anderen als positiv oder negativ wahrnehme und was mich stark berührt, ist mein Schatten, der laut nach Integration schreit.

8. Nacht Skorpion (Pluto, 8. Haus): Was macht mein Pluto? Wofür würde ich sterben? Sprich: Wonach habe ich eine unstillbares Bedürfnis, so stark, dass ich fast alles aufgeben würde? Wie viel Loyalität verträgt mein Dasein? Was habe ich von mütterlicher und väterlicher Seite geerbt? Wie behandle ich die Werte anderer? Wie kann ich mit Ohnmacht machtvoll umgehen? Was versuche ich zu stark zu kontrollieren? 
Wo bin ich manipulativ? Wo bestehe ich auf meine Unfertigkeit? Was gibt mir ein Gefühl von existenzieller Tiefe?

Wann habe ich weshalb wirkliche Todesangst? Was prägt meine Konzepte, die mich unterstützen, aber auch starr machen? Wo liegt der Unterschied? Was in mir sucht am stärksten Wandlung?

Eine Lösung für die 8. Phase und ihre Herausforderungen: Bei Todesangst erinnere ich mich, dass ich irgendetwas versuche, zwanghaft festzuhalten, finde heraus, was es ist und lasse es bewusst gehen.

In der Skorpion-Phase, zu Neujahr etwa also, wenn wir ab Heiligabend den Stufenweg thematisch gehen, sind wir in der Mitte der Wasser-Themen angekommen. Da, wo sich das Fließende des wechselhaften Mondes und der Gefühle leicht staut und gar nicht mehr durchkommt bis zum erlösenden Glück (= Erweiterungen!) des Schützen. Hier ist es als Begleitmaßnahme wichtig, genug zu trinken, wenn Stockungen auftreten. Dieser kleine Tip aus der astrologischen Hausapotheke funktioniert oft erstaunlich, übrigens generell bei Transiten von und über Wasser-Planeten. Man kann durchaus grobstofflich versuchen, buchstäblich die Verschlammungen ins Fließen zu bringen.

Sehnsucht nach den wilden Reitern

Apropos Wasser: In vielen Familien wird zwischen Weihnachten und Neujahr, oft auch bis Dreikönig, keine Wäsche gewaschen, obwohl keiner weiß, wieso. Man könnte sich denken, dass bei so viel Öffnung ins Unbewusste einfach nicht noch mehr materielle Reinigung verkraftbar wäre. Traditionell heißt es, dass sich die wilden Horden in den Wäscheleinen verfangen. Oder: Nach der Sage "Ein Reiter in den Zwölften" (Sigrid Früh) wollte einmal der zornige Wotan eine Bäuerin mitnehmen, als sie ihr Kleid zum Trocknen nach draußen gehängt hatte und der Gott daraus schloss, dass er Anspruch auf sie erheben durfte:

"Interessanterweise beschreibt die Sage, dass eine unglaubliche ungestillte Sehnsucht die Frau danach befallen hat, doch mitzureiten, nachdem sie es abgelehnt hatte. Das ist zum einen also ein deutlicher Hinweis das Menschen mit der Wilden Jagd ziehen können und zum anderen, dass ein Weg über das Wäscheaufhängen geht - in dem man quasi der Wilden Jagd eine Verbindung zu sich selbst durch das Wäschestück gibt. (Göttin)  

9. Nacht: Schütze (Jupiter, 9. Haus): Was macht mein Jupiter? Kannst du zuhören? Was erweitert deinen Horizont? Welche Lieblings-Geschichte über dein Leben erzählst du dir und der Welt immer wieder und wieder? Gib ihr einen Titel. Wo bist du in der Fülle? Wen erlebst du als groß? Wie sieht dein Gott /deine Göttin aus? Welchen heiligen Krieg führst du und wen kolonialisierst du dabei? Was war dein größtes Glück (es wird die Stellung deines Jupiter widerspiegeln).

Eine der Lösungen für Konflikte mit der 9. Phase: Wenn ich mich sehr groß oder sehr klein fühle, finde ich jemanden, dem ich zuhören kann und versuche ihn und nicht mehr nur mich zu verstehen.

10. Nacht Steinbock (Saturn, 10. Haus): Was macht mein Saturn? Was in meinem Leben sehe ich klar, direkt, einfach, bestimmt und machbar? Wieviel Zeit habe ich noch für was? Wo finde ich zu meiner echten Bedeutung? Kenne ich meine Berufung? Wen respektierte ich in der Kindheit als Gesetzgeber? Wie ähnelt meine Haltung zum Gesetz heute dieser damaligen Beziehung? Was halte ich vom Alter? Sind Dinge für mich erst wichtig, wenn sie mühevoll werden? Woran erkenne ich, wenn etwas abgeschlossen ist? Welches Verhältnis habe ich zu Ergebnissen? Wie sehr erschöpft mich eine Aufgabe, die Pflicht ist?

Eine der Lösungen für Probleme mit der 10. Phase: Falls ich ein chronischer Verschieber bin, mache ich mir eine Struktur und gehe bewusst Schritt um Schritt, umso hartnäckiger, je mehr Lust aufzugeben ich habe.

11. Nacht Wassermann (Uranus, 11. Haus): Was macht mein Uranus? Wie viel frische Luft brauche ich? Wann fühle ich mich frei? Geht das nur allein und unabhängig? Wann benötige ich am dringendsten die Vogelperspektive? Welche Ideale habe ich, und welche davon setze ich auch um? Wo bin ich unberührbar? Was stand am Ursprung meiner Individualität? Wo leiste ich es mir, ein Narr zu sein und zeige mich damit auch?

Eine der Lösungen für Schwierigkeiten mit der 11. Phase: Wenn ich zerrissen bin, mache ich ein paar Minuten alle Fenster auf, gehe an die Luft oder tue irgendetwas Kleines völlig anders als sonst. Es wird mir beim Atmen helfen.

12. Nacht Fische (Neptun, 12. Haus): Was macht mein Neptun? Wo belüge ich andere immer noch? Was war mir als Allererstes heilig? Wann spiele ich am liebsten die Opfer-Rolle und wann switche ich dann zum Retter? Was möchte ich gern völlig auslöschen? Was ist meine liebste Fantasie? Wer war der Mensch, mit dem ich am stärksten verschmolzen war? In welcher Hinsicht bin ich wirklich einsam? Was ist meine allertiefste und heiligste Wahrheit? Wo empfinde ich Sehnsucht? Was stelle ich auf meinen Altar? Wie verkrafte ich Schwäche bei mir und anderen?

Eine Lösung für Probleme mit und in der 12. Phase: Wenn alles zusammenbricht und ich in Chaos gerate, gehe ich zum Wasser, sehe eine Weile hinein und bete. Manchmal antwortet es. Manchmal werde ich auch leer und habe keine Antwort mehr nötig.

"...wenn in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar um Mitternacht ein Mensch draußen auf dem Feld ist, kann er die wilden Reiter hören, sie jagen auf unsichtbaren Pferden duch die Luft und schreien: "Was höher als ein Maulwurfhügel ist, nehmen wir mit!" (Sagen

Eins darf man sich für die Rauhnächte merken: Bangemachten gilt nicht. Erfindungsreichtum zählt. Natürlich sind unsere astrologischen Mini-Memos hinter jeder Phase isolierte, beliebig erweiterbare Tips. Kreativität, Spaß am Selbst-Erfinden und der Reise in die Tiefen des eigenen Horoskops sind keine Grenzen gesetzt. Erlaubt ist, was funktioniert und Einsicht schenkt. Wir wünschen Spaß am Forschen ums eigene Radix!

Bilder: Blatt/Fenster © sri + alle anderen: Pixabay

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