Loop!

Buntes

Doomsday - wann kommt der Börsencrash?

Nomen est Omen heißt es ja immer und ja, die BÖRSEN dieser Welt haben ihren Namen von den kleinen Geld-Beuteln in unser aller Taschen. Aber eigentlich stammt Börse vom griechischen  „βύρσα“, was so viel bedeutet wie: abgezogene Tierhaut. Eine Börse bekommt man also dadurch, in dem man einem anderem „das Fell über die Ohren zieht“. Dass es sich dabei meist um Tiere handelt, darf einen aus astrologischer Sicht nicht wirklich beruhigen: fast die Hälfte des Zodiaks wird durch Lebewesen symbolisiert, die ein mehr oder weniger dickes Fell haben. Widder, Stier, Löwe, Schütze, oder Steinbock eignen sich also schon mal als Basislieferanten für den Grundstoff, aus den Scheren von Krebs und Skorpionen könnte man zumindest noch Hakenschlösser basteln. Die Waage wird gemäß ihrer Symbolik funktionalisiert, irgendetwas braucht man ja, um den Inhalt der eigenen Börsen zu messen, denn wenn man nicht weiß, was man besitzt, ist die Freude darüber auch nicht sehr groß.

Bleiben noch übrig: Zwilling, Jungfrau und Wassermann. Als Besitzer der Börsen. So einfach bastelt man sich ein Orakel und wer jetzt glaubt, das funktioniert nicht, möge einfach weiterlesen und staunen.

Unter den mächtigsten Bankern (als Inhaber besonders großer Börsen) findet sich zum Beispiel Mario Draghi, Chef der Europäischen Notenbank. Geboren am 4. September 1949 steht bei ihm die Sonne zusammen mit Venus und Merkur in der Jungfrau. Und die EZB selbst wurde am 01. Juni 1998 gegründet – Zwillings-Sonne mit Jungfrau Mond und einer Uranus-Neptun Konjunktion im Wassermann. Der Chef von Goldmann-Sachs, der einflussreichsten Bank der Welt, heißt Lloyd Blankfein und hat ebenfalls eine Jungfrau-Sonne. Die älteste Bank Amerikas öffnete ihre Pforten am 9. Juni 1784 (Zwillings-Sonne), die Gründungsversammlung der Deutschen Bank fand am 22. Januar 1870 statt (Sonne, Mars und Merkur im Wassermann). Wer jetzt beim Lesen ehrfürchtiges Erstaunen verspürt, vor so viel analytischem Scharfsinn gepaart mit Hintergrundfakten, sollte über die nächsten Offenbarungen nicht allzu enttäuscht sein.

Denn es fehlen ja noch die Fische, der Neptun. Der bezieht sich nun eindeutig auf das große Ganze, bzw. den Inhalt dieser und anderer „Börsen“. Und wenn wir mittlerweile eines über das neptunische Prinzip wissen – es geht dabei immer um etwas „Nicht-Greifbares“. Der Anschein mag erweckt werden, es handle sich bei all dem um vernünftige Ableitungen, die so hochkomplex sind, dass der „Normalsterbliche“ dafür kein Verständnis haben kann. Woraus sich wiederum zwingend ergibt, dass sich der tiefere Sinn hinter all dem, nur einigen, wenigen Auserwählten erschließt.

Aber – diese astrologische Analyse ist ein einziger Fake (Fälschung, Schwindel, das Vortäuschen falscher Tatsachen). Ein bunte Mischung aus willkürlich zusammen gewürfelten Informationen, die in der Summe völlig bedeutungslos sind. Aber, sofern man sie in einem bestimmten Licht präsentiert, plötzlich vernünftig und logisch erscheinen.

Das aber kann man eins zu eins auf das heutige Wirtschaftssystem übertragen. Auch hier ist nichts mehr an „normale“ Realitäten gebunden, sondern das börsennotierte Weltgeschehen, der Spiegel unserer globalen Ökonomie, hat sich schon lange in einen Bereich verabschiedet, den man am besten dem Begriff „Fancy Fiction“ bezeichnen sollte (übersetzt in etwa fantastische Science-Fiction). Da ist von Zauberern und Magiern die Rede, von mysteriösen Hebeln, mit denen man aus fast Nichts unvorstellbar viel machen kann. Da wird gewettet und gezockt, nicht nur auf Erfolg und Gewinne, sondern auch auf Chaos, Katastrophen und Pleiten.

Vor langer Zeit, als die Menschheit nach effektiveren Handelsmöglichkeiten als dem einfachen Tauschgeschäft suchte, waren die realen Werte in einer Börse noch wichtig, ging es um Wert und Gegenwert. Anfangs waren dafür nur Münzen aus wertvollem Material geeignet, später wurde auch bedrucktes Papier anerkannt. Heute braucht es nichts dergleichen mehr, um über Nacht reich zu werden. Ein paar Bits und Bytes hier, ein paar weniger dort und schon ist der Aufstieg oder auch der Untergang ganzer Staaten besiegelt.

Früher wurden Religionen gegründet, weil ein einzelner Mensch aus Wasser Wein machen konnte, heute lachen die Chefs der zentralen Notenbanken über solch zweitklassige Wunder. Die neuen Götter auf dem Banken-Olymp können über Nacht unbegrenzte Geldmengen erschaffen, ein Wort von ihnen reicht aus, um Börsen-Kurse in die Höhe zu treiben, ohne dass es dafür irgendeinen vernünftigen Grund gäbe.

Neptun eben, das Reich der Mythen und Mysterien. Und alles was dieses Reich noch zusammen hält, ist der Glaube des „einfachen Mannes“, dass es doch nicht so schlimm sein kann, wie es aussieht. Und das sich hinter all den wirren Meldungen und Nachrichten irgendeine höhere Weisheit verbergen muss, dass es inmitten der virtuellen Zahlenwelten irgendwo noch reele Werte geben muss, auf die sich all das bezieht. Diejenigen, die brav für wenig Geld viel arbeiten und ihr Erspartes sorgsam hüten, die sich an Regeln und Vereinbarungen halten, sind die einzigen in diesem System, die noch eine gewisse Bodenhaftung haben.

Der Rest, der Kopf des Molochs „freie Marktwirtschaft“ hat sich schon lange verabschiedet, sitzt schenkelklopfend in netter Runde zusammen mit Gleichgesinnten in den Penthäusern dieser Welt. Gottes Werk wird nicht mehr von barfüßigen Propheten, die zu Menschlichkeit und Bescheidenheit aufrufen, verrichtet. Sondern von amtlichen Krawattenträgern in feinem Zwirn, die sich teure Firmentempel bauen lassen. Oder wie anders soll man Llyod Blankfein, den Chef von Goldmann-Sachs verstehen, der 2009 verkündete: „Ich verrichte Gottes Werk…“ Kurz nach der Bankenkrise, die seinem Imperium großartige Gewinne bescherte.

Da sind sie also, die neuen, guten Hirten. Die all die anderen Schafe davor beschützen, von bösen Wölfen und schlimmen Katastrophen heimgesucht zu werden. Lauthals warnen sie andauernd vor drohenden Krisen, Arbeitslosigkeit, Verlust aller Sicherheiten. Erklären eindringlich, warum es richtig ist, Billionen für die Rettung von maroden Banken auszugeben, statt den Hunger in der Welt damit zu bekämpfen. Sie tun das so überzeugend, dass die meisten Schafe froh sind, Teil ihrer Herde zu sein. Und selten bis nie bestimmte Fragen stellen. Zum Beispiel wie es sein kann, dass soziale Gerechtigkeit und kulturelle Errungenschaften heute nicht mehr finanzierbar sind (weil… weil… weil…), aber für die Erweiterung der Börsen - Jagdgründe, wie im Falle der Ukraine, sofort Milliardenbeträge bereit gestellt werden können? Oder warum heute Jubelarien in allen Medien zu lesen sind, darüber, dass sich Griechenland endlich wieder Geld von privaten Investoren (natürlich über die altbekannten Großbanken) leihen darf? Obwohl die Verschuldung immer noch riesig ist, die Arbeitslosigkeit monströs und der griechische Staat absolut nichts neues zu bieten hat, das nicht schon vor vier Jahren auch da war? Aber – um reale Werte geht es eben nicht.

Solange das Rad sich weiter dreht ist alles gut, solange die Zinsen für den Ankauf von Staatsanleihen bei 0,1% liegen, kann eigentlich nicht viel schief gehen. Schließlich kauft der „private Investor“ ja nicht mit seinem eigenen Geld, sondern nur mit geliehenem. Und wenn dann doch was schief geht, dann hat die Bank, die diesen Kredit finanziert hat, erst mal ein Problem. Dafür gibt’s aber dann den den Bankenrettungsschirm.

Man stelle sich das mal im richtigen Leben vor. Wir gehen also in einem Spielcasino an den Roulette-Tisch und setzen immer stur auf ZERO. Weil ZERO den meisten Gewinn bringen würde, wenn sie denn käme. Im richtigen Leben müsste man dazu aber sein eigenes Geld einsetzen, und wenn man alles verzockt hätte, bekäme man Hausverbot.

Im großen Börsen-Casino läuft das anders. Erstens leiht einem das Casino selbst das Geld, mit dem man zockt. Man muss nur einen gewissen Teil mitbringen, sagen wir mal 1000.-€, dafür bekommt man dann aber 100 000.-€ Kredit. Das nennt man einen Hebel. Hat man den verzockt, kann man aber einfach weiter machen. Nimmt nochmal 1000.-€ eigenes Geld und bekommt wieder 100 000.-€ Kredit. Das kann man solange machen, bis dem Casino selbst die Luft bzw. das Geld ausgeht.

Jetzt wäre eigentlich alles vorbei, nun kommt aber die Stadt bzw. das Gewerbeamt und sagt: „Hey Casino, wir wollen nicht dass du jetzt pleite gehst, bleib doch bitte noch, dafür bekommst du jetzt von uns einen fast unbegrenzten Kreditrahmen, den nennen wir mal Rettungsschirm.“ Das Casino sagt danke und schon bekommen die Zocker wieder frisches Geld, um weiter zu machen.

Bleibt noch die Frage, was passiert, wenn tatsächlich einmal die NULL beim Roulette kommt? Dann wird der Gewinn entweder ganz schnell nach Hause getragen und anderswo „investiert“, oder aber man lässt sich gleich auf den Gewinn einen neuen Hebel geben. Keinesfalls werden Gewinne aber für Rücklagen verwendet, denn Geld leihen ist immer billiger, als eigenes Geld einzusetzen.

Und alle, die davon profitieren freuen sich ein Bein ab. Bis auf die Schafe…

Wäre das ein Märchen, müsste es jetzt enden mit den üblichen Worten: Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute. Im Falle unserer Wirtschaft und den Börsen ist das aber nicht ganz so einfach. Das ganze System ist ja ein neptunisches, niemand weiß also genau, was da eigentlich vor sich geht. Auch nicht die sogenannten „Börsen-Gurus“ und die Götter auf dem Banken-Olymp. Deswegen gibt es auch diese unbestimmte Angst vor dem Tag X. An dem irgendwo ein Rädchen im Getriebe plötzlich seinen Geist aufgibt, dadurch andere Rädchen sich auch nicht mehr so richtig rund drehen und plötzlich bricht Panik aus. Da in diesem System ja nichts mehr rational läuft, muss sich diese Panik auch nicht auf irgend etwas Wirkliches beziehen. Es kann einfach nur hausgemachte Paranoia sein. Ändert aber nichts daran, dass trotzdem alles den Bach hinunter geht. All die schönen Werte, die es zwar nur auf dem Papier bzw. in den Computern gab, sind plötzlich nicht mal dort mehr vorhanden. Aus Nichts wird quasi noch mehr nichts, mehr Neptun geht nicht.

Nur dass der Doomsday kommen wird, der Tag, an dem die Börsen untergehen, da sind sich alle sicher. Die Frage ist nur noch wann. Und weil die Antwort auf diese Frage vor allem für die Schafe wichtig ist, die am Ende wieder die Zeche bezahlen müssen, machen wir uns jetzt auch auf die Suche nach einer Antwort. Streng astrologisch natürlich.

Das Prinzip dabei ist relativ einfach, wenn man eines voraussetzt. Auch am nächsten Doomsday wird es wieder absolute Gewinner geben, wie schon beim letzten Mal. Man muss im Prinzip also nur vorab herausfinden, wer das diesmal sein könnte. Die Auswahl ist relativ klein, denn die Kriterien sind eindeutig. Zum einen können dies nur Menschen bzw. Organisationen sein, die die momentane Blase stützen und aktiv weiter aufblähen, wo es nur geht. Sie müssen zudem über genügend Kapital verfügen, um sich im entscheidenden Moment (dann wenn alle anderen verlieren und die Kurse im Keller sind) großflächig in den Markt einzukaufen. Es handelt sich also um eine absolute Elite, der Kreis ist ziemlich klein.

Dann vergleicht man deren Auslösungen mit den Auslösungen ihrer unmittelbaren Konkurrenten auf dem jeweiligen Markt. Wenn man dann bei ersteren besondere Hurra-Aspekte findet, während sich gleichzeitig bei letzteren energetische Abgründe auftun, dann hat man schon mal einen potentiellen Zeitpunkt gefunden. Schließlich betrachtet man diese Zeitpunkte vor dem globalen, mundanen Hintergrund, dort wo alles zusammen passt, macht man ein Kreuz im Kalender: Doomsday.

Ist eigentlich nicht wirklich schwer, sondern nur arbeitsintensiv.

Damit machen wir dann im nächsten Teil weiter, der auf jeden Fall noch vor dem kommenden Doomsday erscheint. Sollten sich jetzt unter unseren Lesern zufällig Herr Blankfein oder andere CEOs befinden, machen wir denen ein faires Angebot. Wir verraten ihnen den Termin schon vorab, allerdings nur, wenn sie bereit sind, die Hälfte ihrer Gewinne der nächsten 5 Jahre für gemeinnützige Zwecke zu spenden. Wohin die dann gehen, bestimmt ein unabhängiges Gremium, das von unseren Lesern demokratisch gewählt wird.

Allerdings bestehen wir darauf, dass sie diese Verpflichtung auch einhalten, wenn wir mit unserer Prognose daneben liegen. Sowas ist nur im realen Leben unfair, im Finanzsektor aber gang und gäbe. Dort nennt man das Risiko-Investition...

(Fortsetzung folgt…)

Bilder: Bär -Akkida at English Wikipedia [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons; Schafherde - Daniel Baránek [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

  • Keine Kommentare gefunden
Bitte erst einloggen, um die Kommentarfunktion freizuschalten.
Sonntag, 21. Juli 2019

Suche

Transite

Sonntag, 21. Juli;
14:33 Uhr
Sonne Kon Merkur
Sonntag, 21. Juli;
19:17 Uhr
Mond Sxt Pluto
Sonntag, 21. Juli;
20:19 Uhr
Mond Tri Venus
Montag, 22. Juli;
04:09 Uhr
Jupiter // Saturn
Montag, 22. Juli;
04:50 Uhr
Mond Non Uranus
Montag, 22. Juli;
07:07 Uhr
Mond // Neptun
Montag, 22. Juli;
07:26 Uhr
Venus # Saturn

Translate

dedanlenfritptessv

Sponsoring

sponsoring

Mit eurem Sponsoring helft ihr uns, auch nach 6 Jahren mit Loop! weiter hochwertige astrologische Information möglichst kostenlos zur Verfügung zu stellen. Wer unsere Arbeit mit einem Betrag seiner Wahl unterstützen möchte, kann das einfach und sicher per Klick auf den Button oben tun. Der Direktlink lautet: PayPal.Me LoopAstro. Herzlichen Dank! 

Login

Loop! verwendet Cookies, Google Analytics sowie einige Social Media Buttons. Um Ihre Privatsphäre zu schützen, benutzen wir als Like & Share Buttons nur Plugins, die ein höchstmögliches Maß an Datensicherheit bieten. Mit einem Klick auf den nebenstehenden OK-Button stimmen Sie der Verwendung von Cookies und der Datenverarbeitung zu, die in unserer Datenschutzerklärung (Direktlink unten auf jeder Seite) nach der neuen EU-DSGVO ausführlich erklärt ist.
Weitere Informationen Ok Ablehnen