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Buntes

Ich-Du, Du-Ich und die anderen

000agendaKonstellations-Kalender:

Mit einem optionalen Crash & Burn Tag für kardinal und fallend Betonte setzt sich gleich heute Jupiters neue Reise durch Skorpion mit vier anderen, größeren Mundan-Aspekten fort. Ich-Du, Du-Ich und Wir: Wo Waage, Skorpion, Schütze am Ruder sind, da ist immer auch Beziehung und  Bezugnahme und nun kann es eben auch etwas bohrend werden. In Hinwendung oder Abwehr. Deshalb rummst es sich ab sofort zwischen unseren Liebsten und dem, was wir "Ich" nennen, auch etwas leichter ein.

Und wieder aus - wunderbare Chancen, sich auszubalancieren. Denn wir bleiben in der Beziehungs-Arena, die uns auch sonst bewegt klimatisch, im Rest-Oktober. Inhaltlich befinden wir uns ja weiter in der Zodiak-Hälfte "der Anderen" und Oktober/November/Dezember sind nun mal die Balance-Monate, sprich, hier flammen Konflikte manchmal auf, DAMIT wir uns wieder ins Lot bringen (aber auch, von alten Brillen befreien). Skorpion als eines der drei Beziehungszeichen (das Fesselnste und Gebundenste von allen) erhält mit der Feuer-Energiespritze für Seelisches aktuell ein Konfrontations-Risiko in vielen Begegnungsformen, also nicht nur auf Paar-Ebene. 

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Da müssen sich die Kräfte jetzt wieder völlig neu ordnen und das spürt man teilweise handfest. Wer also merkt, dass er auf einmal emotional leichter als sonst eskaliert, tut das in Übereinstimmung mit der Zeit-Qualität. Weil jede "neu" ausgelöste Zeichenenergie positiv und negativ zur Überreaktion neigt, vor allem unter Jupiters Vergrößerungen. Wie gut, denn so lernt man die Archetypen der Zeichen und ihre Übernahme durch "Bewohner" wirklich kennen.

Das alles kann ein tolles Gefühl des Übersprudelns hervorrufen, aber auch eine gewisse Blindheit dafür, dass andere das nicht spontan teilen müssen. Speziell, wo wir problematisch ihre Anlagen triggern - man schaue sich also die Synastrien mit den vielen Dus an, die uns umvölkern. Wenn man sich da nicht diszipliniert, wird man gerade heute bei den gleich vier Aspekten der üblichen Verdächtigen keinen Spaß haben: Nachmittags macht Mars ein Quadrat zum Saturn (Behinderungen des Antriebs und vor allem für zu "männliches" Yang-Gehabe Blockaden - durch unausgegorene Pläne, auch gern Ich-Du bezüglich). Was durch Uranus-Lilith abendlich im Trigon dann zwar nicht aufgehoben wird, aber ein bisschen balanciert. Wer sich lieber anderen, selbst gemachten Überraschungen widmet (weil man schon merken könnte, eigentlich sollte man das alles heute nicht so persönlich nehmen, es stocken nur allgemein die Energien), nimmt Druck heraus aus der Forderung, der Partner soll alles "irgendwie" richten. Aber die Neigung, spontan in die Delegation zu springen und Partner den eigenen Rucksack tragen zu lassen, passt zu gut zu den anderen Du-Ich-Spannungen im Oktober:

Wobei das Uranus-Venus Quinkunx heute abends noch klimatisch nah am Thema bleibt und leider auch nicht ganz so erfüllend wirkt (liebestechnisch - was an sich schon ein paradoxes Wort ist, ebenso wie der Aspekt, ist der gesamte Tag kein Knüller). Venus-Lilith im Quadrat machen dazu ohnehin schon fordernde Beziehungsthemen in der Stunde vor Mitternacht noch anfälliger. Also wäre es empfohlen, bitte nicht auf den wakelnden Partnerschafts-Zug aufzuspringen, wo sich Konflikte sowieso verschärft andeuten. Sie vergehen nämlich diesmal schnell wieder. Falls man darauf herumreitet, können Schäden (gerade des Mars-Aspekts) länger nachwirken. Wie ist das Klima im Rest-Oktober im Detail?

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Bis Mitte nächster Woche sind die Energien durchwachsen. Wie an den beiden Kalender-Memos sichtbar (links und unten), beruhigt übermorgen (13.) der zur Zeit etwas zerstreute Waage-Merkur mit einem Sextil zu Merkur die Wogen, die durch Jupiters Übergang entstanden sind. All das Feuer muss man sich in Wasser hochkochend vorstellen.

Das bringt ja gerade jetzt, vorn im Zeichen, Aufbruchs-Energie, die erst mal individuell verarbeitet und kanalisiert werden muss. Am besten steckt man sie in konzentrierte Kreativ-Projekte, die starke Begeisterung, seelische Tiefe und Emotion sogar erfordern. Dann fließt man leichter mit den Gezeiten der Zeit. Am Samstag (14.) läuft dann aber nicht nur Venus (als Bonbon des Monats)  in ihr zweites Zuhause, die Waage, ein. Was wunderbar ist, denn das unterstützt alles Schöne, Gute und Wahre in uns und unseren geistigen Bildern.

Aber der Merkur steht weniger glücklich, da widerständlerisch zum Chiron. Wenn man hier Schmerz gedanklich vermeiden will, wird das eher anstrengend. Geistig kommt man nicht wirklich weiter und Lösungen zeigen sich beim quinkunx sowieso meist aus einer ganz unerwarteten Ecke. Hier ist viel Achtsamkeit und Bewusstsein hilfreich. Zumal am Tag darauf zwei Oppositionen (Merkur-Uranus und Mars-Chiron) die hinteren Besetzungen von Kardinal und Fallend in Radix-Bildern herausfordern. Insgesamt eine Stresszeit. Man neigt dann genau da zur Projektion (ein anderes Wort dafür, etwas am Gegenüber heilen zu wollen, was in uns entsteht), wo es nicht sehr sinnvoll ist und sieht sich leichter als sonst in Kreidekreise gestellt, als ginge nur Weg A oder B.

Wer hier feststellt, ich gebe wieder gerade dem Gegenüber "Schuld", kann ausprobieren, stattdessen den Punkt der eigenen Verantwortung einmal freiwillig und genau so akribisch zu suchen, wie er sonst Beweise für die Schuld des Du findet. Dann fühlt sich das Problem meist sofort leichter an. Bis zum 17.10. der Merkur auch in den Skorpion eintritt (und damit den Jupiter vorn beginnt etwas zu entspannen), entsteht mit Sonne Sextil zum Saturn noch eine Gelegenheit, Langzeit-Projekte abzuschließen oder als Stufe zum Ergebnis wesentliche Entscheidungen zu treffen (16.). Die Wahl zwischen Kür und Pflicht stellt sich danach, anlässlich des Neumonds. Er steht vielerorts genau zwischen Haus 5 und und Haus 6 steht - der kreativen Lebenskraft und der Notwendigkeit, sich an die Forderungen des Umfelds und der Umstände anzupassen, damit man nicht übers Ziel hinausschießt. Auch da ist die Waage-Tugend des Abwägens noch sehr nützlich, bevor man sich in skorpionischen Fixierungen auf Isoliertes verwickelt.

Neumond in Waage: Am 19.10.2017 um 20.12.03, hierzulande in Haus 5/6, bei einer starken Venus in Waage und Merkur-Jupiter-Konjunktion im Skorpion.

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Der 19. Oktober wird dann unter Umständen noch mal eine kleine Zerrpartie (eine große nur, wenn man sich gegen die "normalen" Auswirkungen der schwierigen Aspekte einfach sperrt): Mars-Lilith bringt zusammen mit Sonne-Uranus auch Unfall-Tendenzen, überall da, wo man etwas zu sehr beschleunigt, was (auch in Beziehungen) noch nicht spruchreif ist oder wo bislang unausgeglichene Bedürfnisse bestehen. Das betrifft vor allem Betonungen im Widder, Krebs, Waage und Steinbock und im geringeren Maße Zwillinge bis Fische. Am 22./23. kann es dann einen atmosphärischen Shift geben, der klar fühlbar wird denn nun betritt auch endlich Mars die Waage (Beziehungsthemen werden offen kontrontativ, aber wir kommen endlich im Guten in die Handlung).

Dazu betont nun auch die Sonne einen Monat lang die Auseinandersetzung mit dem schönen Dunkel des Skorpionischen und seiner Themen. Es ist Zeit, das Unfertige, was Pluto in uns allen und unseren Radix-Bildern auch anzeigt, zu einem vorläufigen Ende zu bringen. Manchmal heißt das nur, den bisherigen Stand zu akzeptieren, statt etwas zwingen zu wollen. Weshalb dann aber auch alte Empfindungs-Konzepte (die nur noch hohl laufen) mit größeren Erfolgs-Aussichten (durch begleitenden Merkur und Jupiter) runderneuert werden könnten. Jedenfalls bei all denen, die es wagen, auch ihren unangenehmen, abgedrängten seelischen Themen ins Auge zu sehen. Darum geht es ab da nämlich.

Die Zeit ist wirklich günstig für den bewussten seelischen Abstieg, denn nun zeigt sich für Mutige am unmittelbarsten als Folge ein innerer Wandel. Alles weiter Verdrängte wirkt dagegen schmerzhafter als sonst. In der letzten Woche des Oktober leuchtete außerdem geradezu die Sonne-Jupiter-Konjunktion (26.) und kurz davor ein angenehmes Merkur-Neptun-Trigon (am 24., prima für Traumarbeit, intuitive Entscheidungen oder Mediationen).

Mit Venus-Quadrat Pluto klingt die massive Partnerschafts-Thematik des Oktober dann langsam aus - es ist so gesehen ein "selbst-therapeutischer" Monat, stabilisiert durch ein Merkur-Pluto-Sextil in Wasser-Erde (28.). Hier wird versöhnlich zugebunden (wenn man das will), was dann dafür sorgt, dass wir alle von den herumschwirrenden emotionalen Besetzungen nach einer Weile auch wieder herunterkommen. Wenigstens so lange, um uns zu fangen, uns in zivile Relationen jenseits der überholten Erfahrungs-Brillen zurückzuholen, aus dem Trauma herauszusteigen, uns für die "erwachsenen" Sichtweisen zu entscheiden. Wir sind nicht unsere uralten Traumata. Wir haben sie. Sprich, wir können sie auch wieder auflösen. Das kann auch bedeuten, sich zu entschuldigen und für unsere Beziehungen bewusst etwas Gutes zu tun! Das ist ja immer die beste Lösung, wenn einem sonst zu altem Kreisen im Rad des Beziehungs-Leids nichts mehr einfällt, außer der Tatsache, dass man manche ritualisierte Konflikte in Beziehungen nicht ändern, sondern einfach nur hinnehmen und mit Würde (er) tragen kann. Genau das lehrt ja der Skorpion, wenn er denn in die Jahre und seine Reife kommt. Und Jupiter leuchtet dann - wenn's gut kommt - diesen Einsichten heim 😊 Werde es also Licht!

Bilder (bearbeitet): Danke, Pixabay!

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Freitag, 15. Dezember 2017

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